Schon Goethe lässt den Faust sagen: Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust, die eine will sich von der anderen trennen, die eine hält an die Welt sich mit klammernden Organen, die andere hebt gewaltsam sich vom Dust, zu den Gefilden hoher Ahnen.
Das interessante ist, dass wir gar nicht nur das Reingeistige als solches pflegen sollen. Wir sollen ja in unserem Fleischkörper, der ein heiliges, Tempelähnliches Instrument ist, in unserem Körper, den wir lieben und ihm gemäß pflegen sollen, ganz auf Erden leben.
Solange wir in einer Inkarnation sind, sind wir alle im Körper. Und das ist richtig so. Und im Körper haben wir etwas, das es auf den Astral- und Geistebenen nicht gibt: Wir haben eine gewisse Auswahl, womit wir uns in der Forschung und Lehre, oder aber im praktischen Leben abgeben. Möchten wir mehr Schwerpunkt Familie Kinder, wollen wir Familie und
Esoterik, oder Fussball und Fernseher?
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Grundsätzlich ist der Mensch zwar im Körper, aber er ist nicht der Körper. Er ist ja ein Geist, der eine Seele hat und für ein Leben im Körper wohnt. (Immer wieder, Leben für Leben).
Also heißt das ja, dass ich gar nicht sterbe. Ich bin ein ewiger Geistmensch. Aber ich kann das Geistige saußen lassen und nur irdisch streben. Ich kann aber auch das Irdische saußen lassen, und nur das Geistige in einer Art Geistrausch suchen.
Beides sind falsche Extreme.
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Nun gibt es für Geistig-Irdisch viele Berührungspunkte: Schon allein, wenn ich einen Gedanken denke, denke ich NACH. Also ein Gedanke, den gibt es schon in sich fertig. Ich kann ihn nicht erschaffen. Er ist schon da. Aber ich tu ihn selbst erschaffend nachdenken. Schon da gibt es zwei Sender - wenn man das Bild nimmt, dass der Gedanke durch nachdenken empfangen wird, gibt es eine böse Quelle, die den Gedanken negativ färbt, und eine gute Quelle, die nur gute Gedanken sendet.
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Also schon beim Denken sind wir zwischen den beiden Welten. Einmal im Körper, mit dem Gehirn tätig, aber im Geiste in der Geistwelt, die die jeweiligen Gedanken gibt.
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Aber auch in Gefühlen, die oftmals Lebensentscheidungen steuern, oder in Gefühlen, die Unfälle verhindern usw usw zeigt sich die Gegenwart der geistigen Welt. Das ist dann der Schutzengel oder andere Schutzgeister.
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Was ganz spannend ist: Steiner beschreibt das, wie Dinge, die einem begegnen müssen, weil man sie für sich in früheren Leben verursacht hat, wie das auch von geistigen Wesen so in unser Leben hinein gesteuert wird, dass es in Form von Begegnungen, Aufgaben oder Lebensprüfungen an der richtigen Stelle in unserem Leben plötzlich auftaucht, und wir stehen davor - wissen nicht was - aber kommen tut es aus früheren Ursachen.
Also wieder eine Verknüpfung zwischen Geistig-Irdisch, geheimnisvoll.
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Dann gibt es natürlich Leute, die Medien sind. Die können noch mehr verknüpfen zwischen geistig-irdisch. Da materialisieren sich Verstorbene in Lichtgestalten. Oder es sprechen Stimmen zu einem. Oder einer verbiegt Löffel im Fernsehen. Einer kam, da sind die Leute zu Tausenden gesund geworden. Zu Dutzenden sind die Rollstuhlfahrer aus ihren Rollstühlen aufgestanden und sind auf der Bühne im Kreis gelaufen (zum Beispiel auf Wangerooge).
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Nunja, habe mich immer gesehnt, einen Zipfel davon erleben zu können. Von all dem schönen Geistigen. Aber immerhin muss ich auf dieser derben Welt weiter ausharren. Keine Himmelsweisen, kein Himmlisches Friedenslicht, Heiltönen, Heillicht. Immer weiter ausharren.
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Wenn ein Mensch oder ein Kind sich freut, wenn die Freude direkt da ist, dann sehe ich den Geist, das herrlich Liebenswerte und Schöne des Geistes in den Augen.