hm, das sind sehr interessante Auslegungen
@sole: was ich meine kommt am Besten bei Deiner Beschreibung hin
Es ist so, dass ich einen Menschen sehe/treffe und ich sehe positive Dinge
Hm, Dinge, Eigenschaften, die ich sehen möchte.
Tatsächlich ist es so, dass der Mensch diese Eigenschaften zeigt, sich so verhält wie ich ihn sah.
Aber nach einiger Zeit... stelle ich fest, dieser Mensch ist gar nicht so.
Ich habe mich getäuscht oder täuschen lassen.
Diese für
mich positiven Dinge/Eigenschaften besitzt dieser Mensch nicht.
Ähnlich wie wenn jemand eine Maske vom Kopf reißen würde.
Du hast diese Maske aber nie bemerkt.
Es ist jetzt nicht so, dass ich daraufhin negatives sehen würde... nur wenn ich es vorher gewußt hätte, wäre ich anders darauf eingegangen, hätte mich anders eingebracht.
Bzw. mich gar nicht darauf eingelassen! Da es für mich nicht stimmig ist.
Ein Mensch ist so wie er ist.
Aber wieso sehe ich in einem Menschen einen weltoffenen, liebvollen, interessanten Menschen um später fest zu stellen:
es dreht sich alles nur um seine Welt, um ihn
und er ist eher engstirnig, egoistisch, begrenzt
und das andere: liebevoll, weltoffen, interessant - ist nur eine Schicht,
so dünn, dass wenn man dran kratzt...
Ich will das nicht mehr.
Ich sehe ständig immer nur das Nette und Gute und vertraue darauf.
Vergesse das "Böse" sogar immer wieder.
Und falle damit auch immer wieder auf die Nase.
Mit meinen Eltern, mit meinem Ex, sogar mit meinem jetzigen Partner
(wenigstens sind meine Freunde so wie sie sind

)
Ich will da nicht mehr mein Bild hinein projizieren.
Die Folge ist, man wird enttäuscht.
Wenn man weiß was man vor sich hat wird man nicht enttäuscht.
Bei meinem Partner ist es sogar so, dass ich mich frage: wo ist der Mensch, den ich kennen lernte?
Das ging ganz plötzlich.
Als hätte vorher ein Anderer in ihm gesteckt und der ist dann plötzlich raus.
(habe ernsthaft überlegt ob das möglich wäre!)
{ich dachte immer er würde meine esoterische Seite an mir akzeptieren und sich selbst auch ein wenig dafür interessieren - zumindest hat er immer so getan - an diesem Tag kam es richtig zum Streit und er hörte gar nicht mehr auf und sagte immer wieder: "hör endlich auf, mach die Augen auf, das ist alles nur Scheiß, Geldschneiderei, wir kommen aus Staub und wir werden wieder zu Staub zerfallen, ein Staubkorn sind wir, ein Nichts und unbedeutend} > brauche ja gar nicht sagen wie traurig mich das gemacht hat und wie erschreckt - wo war der Mann hin, der verständnisvoll war, drüber nachgedacht hat und versucht hat sich hinein zu versetzen, von dem ich dachte es wäre ein Gleichgesinnter der momentan noch am Anfang steht

Allerdings meinte er an dem Tag auch: "Nein, nicht ich habe mich verändert sondern Du".
Also,wir sind wieder bei den Projektionen