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01.12.2008, 10:00
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit
Nachdem der Thread "Kommentierte Weisheit" wegen Copyrightbedenken geschlossen werden musste, können wir es jetzt anders versuchen, nämlich mit laut ausgesprochenen Überlegungen zu Weisheitsthemen, die wir in indirekter Form und nur unter Verwendung eigener Worte in unserem Verstand umherwälzen.
Alle sind wieder eingeladen, ein ähnliches zu tun.
In "Kommentierte Weisheit" ging es um die Schwierigkeiten, Freude zu haben, und die Frage war, ob die Hindernisse der Freude außerhalb oder innerhalb von uns sind.
Sole hatte dazu geschrieben:
Hi ,
das mit der Freude hat mich auch jahrelang beschäftigt.
Ich habe einmal erhalten das ich Freude bin, und da ich zur damaligen Zeit schon verstanden hatte das alles was ich für mich erkenne (also nicht für mich Sole mit irdischen Ich) auf alle zutrifft verstand ich warum Jesus die Freude des Herrn ist.
Und verstand sogar was damit gemeint war.
Aber diese Freude konnte ich an mir nicht entdecken und immer wenn der Gedanke in Kopf kam du bist Freude wobei ich gleich an * du bist die Freude des Herrn* denken mußte sagte ich:" Das muß ein Irrtum sein, ich kann die Freude bei mir nicht fühlen" und fühlte gleich das ich mich selbst daran hinderte Freude zu fühlen weil ich viel Leid in mir trug.
Nicht mein Leid sondern das Leid der Illusion das ich zu meinem machte.
Nicht das ich plötzlich durch diese Erkenntnis Freude empfand aber so schloß ich nicht die Möglichkeit aus das ich Sole wirklich so wie ich bin - Freude bin.
Inzwischen hat sich einiges getan und ich weiß das ich Freude bin (und fühle es auch), das jeder Freude ist allein weil er ist weil sich das Leben in Freude durch einen ausdrückt.
Alles andere ist Illusion.
Selbst das Leid wird mit Freude gelebt, erlebt, allein weil es eine Erfahrung ist die mit Freude angenommen wird.
DARUM IST LEID EINE ILLUSION, LEID GIBT ES NICHT.
Das ist meine Erkenntnis.
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01.12.2008, 10:24
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von no-tsou-wu
Inzwischen hat sich einiges getan und ich weiß das ich Freude bin (und fühle es auch), das jeder Freude ist allein weil er ist weil sich das Leben in Freude durch einen ausdrückt.
Alles andere ist Illusion.
Selbst das Leid wird mit Freude gelebt, erlebt, allein weil es eine Erfahrung ist die mit Freude angenommen wird.
DARUM IST LEID EINE ILLUSION, LEID GIBT ES NICHT.
Das ist meine Erkenntnis.[/INDENT]
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Deine Erkenntnis konnte ich sehr gut nachvollziehen, Sole. Sie ist logisch, hat sich aufbauend entwickelt und auf natürliche Gedankengänge und Empfindungen gegründet. Und ist vom Ich zum ICH und wiederum vom ICH zum Ich fortgeschritten. Und sie hat sich selbständig enthüllt.
Dazu fällt mir ein, dass Kabir, der indische Mystiker, einmal einen geheimnisvollen Satz aussprach: Jeder weiß, dass der Tropfen im Meer aufgeht. Aber nur wenige wissen. dass das Meer im Tropfen aufgeht!
Was wäre für mich selbst "Freude"?
Eine Antwort kann sein: Die vollkommene Freiheit von Furcht. Dieses Thema ist mir sehr gut bekannt. Denn ich war den größten Teil meines Lebens von der Furcht geschüttelt. Sie hat mich gequält, aber niemals zu verwirren gemocht, auch wenn es so ausgesehen haben mag.
Ich muss sie schon empfunden haben, als ich geboren wurde. Ein unangenehmes Gefühl der Kälte und Erstarrung, die aus dem Innern des Bauches bis ins vibrierende Brustbein kroch, den Hals ergriff und das natürliche Sprechorgan quetschte und stummstellte, und das Gesicht zur Maske werden ließ.
Dies ist ihr Aspekt auf der körperlichen Ebene. Auf der geistigen Ebene nahm sie eine andere Form an: Die Furcht, nicht geliebt zu werden, nicht genug Geld zu haben, einsam zu bleiben, nichts zu erleben, keine Freunde zu haben, keine Arbeit zu haben, nicht geachtet zu werden, verstoßen zu werden - eben das, was wir alle kennen, denn diese Furcht, die man auch das "Ego" nennt, ist der tiefverwurzelte Glaube an den Mangel.
Und diese Furcht schien noch größer zu werden, als Dinge geschahen, die unannehmbar, ja verrückt, erschienen, und dich ich nach dem Verstehen im Rückblick in meinem Tagebuch so beschrieben habe:
In meinem Leben habe ich nichts von dem, was die Gesellschaft mir bot, festhalten können: Beruf, Geld, Frauen, Haus. Ich habe alles wieder aus der Hand fallen lassen – ich wusste einfach nichts damit anzufangen. Ich hatte das Empfinden, alles getan zu haben, was man von mir erwartete. Und trotzdem konnte ich einfach nicht weiter dies tun. Alle diese Erwartungen blieben mir fremd und ein Rätsel.
Dies war jedoch kein "Todeswunsch" oder eine Selbstverleugnung (oder "Arbeitsscheu"), wie immer mal wieder vermutet wurde.
Es ist für mich interessant, dass meine Handmuskulatur und Sehnenstruktur sehr schwach ausgebildet ist - schwere Gegenstände vermögen sie nicht festzuhalten, sie fallen einfach aus der Hand, wie eine Bowlingkugel, die ich einmal schwungvoll zu werfen versuchte. Auch schmerzen die Hände oft bei nur wenig Belastung.
Nur die Weisheit konnte ich ergreifen, und nur sie vermochte mich zu ergreifen. Sie hat mich nicht wieder losgelassen, und ich sie auch nicht. Diese, die manchmal wie ein Feuer Bewusstsein und Seele ergreift, ist meine ganze Freude geworden.
In der Verbindung mit dieser Weisheit entstand das Empfinden, meine wahre Lebensbestimmung erfüllt und die falschen Bestimmungen hinter mir gelassen zu haben.
Ich mag kindisch, arrogant und verrückt sein, wie meine Verwandschaft über mich behauptet - aber die Meister/Innen und das, was sie meinen und worauf sie zeigen wollen - das verstehe ich. Auch wenn ich selbst keiner bin und sie nur kommentiere.
Geändert von Gast569 (01.12.2008 um 10:38 Uhr)
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01.12.2008, 12:43
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
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Auch etwas Urheberrechts-Freies...
... nämlich von mir. DIE FREUDE
Ich erfreue dich.
Deinen Leib befriedige ich.
Deinen Sinn erhelle ich.
Dein Gemüt beglücke ich.
Dein Herz beselige ich.
Deinen Geist erleuchte ich.
Mein Mandala DIE FREUDE stelle ich als Feuer dar. Von der Sinnen-Freude angefangen bis zur "Erleuchtung" ist alles Ausdruck dieses Feuers!
Den Text habe ich zu der Bachblüte "White Chestnut" geschrieben. Sie hilft bei kreisenden Gedanken. Die entstehen, wenn das "innere Feuer" zu wenig die Persönlichkeit durchdringt und daher die Kraft fehlt das Gedankenkarussell zu durchbrechen und zu einem Schluss zu kommen. (Depressionen gehen sehr häufig mit kreisenden Gedanken einher.)
Herzliche Grüße
Marjul
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02.12.2008, 08:59
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Dieses Thema, nämlich: Weshalb fühle ich diese höchste Freude, dieses "Du bist die Freude des Herrn" (Sole), nicht, finde ich sehr interessant, weil wir ja in unserem Alltag in der Regel oft nicht das Gefühl einer alles überwältigenden Freude haben, sondern eher öfter eine Grauheit, Unerfülltheit und Sterilität in allem empfinden. Weshalb ist es also so schwierig, Freude zu haben, und wie kann man in jeder Sekunde seines Lebens das empfinden, was Marjul als die Gegenwart der Freude beschreibt?
Dazu fabuliere ich ein wenig und mache einen kleinen Umweg, bis ich wieder zum Thema Freude kommen.
ERFAHRUNG
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Sobald ein Körper geboren wird, wissen alle Umstehenden, auch wenn es ihnen nicht bewusst sein mag: Dieser Körper ist dazu bestimmt, zu wachsen und zu zerfallen!
Woher wissen sie es? Weil das Ziel dieser Geburt bekannt ist (und mit allem anderen im Kosmos muss es also ebenfalls so sein, wenn wir von der Einheit des Kosmos ausgehen. In der westlichen Naturwissenschaft, die dieses Phänomen auch schon bemerkt hat, spricht man vom "Zeitpfeil".)
Dies ist eigentlich ziemlich seltsam, denn wenn wir wissen, was das Ziel einer Erfahrung ist - weshalb muss dann diese Erfahrung überhaupt gemacht werden?
Außerdem nebenbei: Wenn also demnach alles im Kosmos bereits in seiner Bestimmung bekannt ist - bedeutet dies nicht, dass wir alle diese Vorgänge in ihm aus der Perspektive ihrer Vergangenheit betrachten? (Dieses Verständnis wird übrigens in den Gesprächen mit Gott von Neale Donald Walsh, und nicht nur dort, sehr ausführlich im Band 3 behandelt)
Das Ganze sieht aus wie ein rätselhaftes Mysterium, hinter dem eine eigentlich für den Alltagsverstand kaum akzeptable Wahrheit steht (von der aber nicht nur ich überzeugt bin).
Nämlich: Eine Erfahrung entsteht wohl im Jetzt, aber sie ist in Wirklichkeit ein Echo aus der Vergangenheit. (Unsere westliche Wissenschaft bemüht sich, dieses Phänomen mit Hilfe der Sinnessignale, die mit Zeitverzögerung vom Bewusstsein registriert werden, so dass dieses also Vergangenes wahrnimmt anstelle des Gegenwart, zu erklären)
Außerdem ist sehr interessant, dass wir uns eine Erfahrung wünschen können, obwohl wir im Grunde genau wissen, was wir erfahren werden. Denn man kann sich nichts wünschen, wovon man nichts weiß. (Ein Buddhist drückte dies einmal sehr treffend aus: Der Geist kennt alle seine Objekte! D.h., das Wissen des gesamten Kosmos ist den Lebewesen angeboren)
Das heißt nichts anderes, als dass die von uns wahrgenommene Welt, so wie sie von unserem Erfahrungsapparat wahrgenommen wird, nicht das Jetzt sein kann, sondern etwas sein muss, was früher einmal geschehen zu sein scheint.
Oder sogar vielleicht niemals geschehen ist... (Welchen Sinn könnte eine Erinnerung im JETZT haben? Außer den einer Information?)
Das ist nur ein Anriss in der Erforschung dieser Frage (nie vergessen, dass es immer Selbst-Erforschung ist, keine trockene Spekulation - es geht um das Verständnis von Tatsachen. Wir können diese Dinge in uns fühlen).
Ich komme jetzt wieder zur Frage der Freude zurück und stelle eine Reihe von Behauptungen auf, die meinem persönlichem Verständnis entsprechen:
* Offenbar halten wir unsere Erfahrungen für Realität. Indem wir sie für Realität halten, verschmelzen wir mit ihnen. Indem wir mit ihnen verschmelzen, erleben wir Freude und Leid. Weil alle Erfahrungen flüchtiger Natur sind, ist im Entstehen einer freudevollen Erfahrung das Leid vorgegeben (Sofern die Erfahrung nur tief genug ist, was sie in den meisten Fällen aber ist, da sich niemand eine banale Erfahrung wünscht, sondern immer eine zutiefst befriedigende. Je tiefer die Freude, desto tiefer daher das Leiden, die Unerfülltheit, die Gräue des Alltags.)
* Wir wollen Erfahrungen machen, um Freude zu erfahren.
* Alle unsere Erfahrungen bieten keine echte Freude, weil sie aus der Vergangenheit kommen (nämlich aus der Erinnerung) und die Erfüllung ihres Ziels ja schon stattgefunden hat.
* Das Ziel aller Erfahrung ist die Verschmelzung mit der Gegenwart.
* Ich verstehe unter "Verschmelzung mit der Gegenwart": Die Erinnerung daran, dass es Vergangenheit nicht gibt (wie auch Zukunft nicht). Und daher auch nicht das, was wir uns als Erfahrung wünschen.
* Offenbar haben wir aus irgendeinem Grunde den Kontakt mit der Gegenwart verloren, fühlen uns von dieser getrennt und versuchen durch Erfahrungen wieder mit ihr zu verschmelzen.
* Aber wenn wir wissen, dass wir diese Erfahrung nicht benötigen, um Freude zu haben, dann wird auch der Verschmelzungsakt überflüssig. Weil wir immer Gegenwart sind.
* Das ist in meinem Verständnis die sprachlich ausgedrückte höchste Wahrheit, die sich auch in Übereinstimmung mit den heiligen Texten befindet.
* Die wahre Freude ist in der Gegenwart, nicht in der Erfahrung, die aus der Vergangenheit, der Erinnerung, kommt.
* Wenn es anders wäre, müsste man die Vergangenheit zur Quelle der Freude erklären, was nicht nur absurd, sondern unerträglich wäre.
Geändert von Gast569 (02.12.2008 um 09:02 Uhr)
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02.12.2008, 10:15
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #5 (permalink)
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Gast
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Ich finde deine Ausführungen sehr interessant no-tsou-wu aber das wir Freude sind hat nichts damit zu tun was wir fühlen oder empfinden, WIR SIND FREUDE, dazu müßen wir keine Freude fühlen.
Wenn ich Freude empfinden will weil ich Freude bin klappt es nicht aber wenn ich weiß das ich Freude bin, egal was ich fühle oder von mir denke, einfach weil ich so wie ich bin geliebt bin, gewollt bin, das ich niemals etwas machen kann das nicht in Freude angenommen ist, erfüllt mich mit Freude.
Diese Liebe die ich dann fühle, die Zärtlichkeit mit der ich mir gegenüber trete, dieses absolute angenommen sein erfüllt mich mit tiefer stiller Liebe, Dankbarkeit und Freude.
Zitat:
von Marjul
DIE FREUDE
Ich erfreue dich.
Deinen Leib befriedige ich.
Deinen Sinn erhelle ich.
Dein Gemüt beglücke ich.
Dein Herz beselige ich.
Deinen Geist erleuchte ich
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Ich finde es sehr schön, danke Marjul,
es ist aus meinem Herzen gesprochen.
Es ist die Freude die dies zu dem sagt dessen Freude ich bin.
Es ist der Grund meines Daseins.
Geändert von Gast3979 (02.12.2008 um 10:17 Uhr)
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02.12.2008, 10:28
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #6 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Sole
Ich finde deine Ausführungen sehr interessant no-tsou-wu aber das wir Freude sind hat nichts damit zu tun was wir fühlen oder empfinden, WIR SIND FREUDE, dazu müßen wir keine Freude fühlen.
Wenn ich Freude empfinden will weil ich Freude bin klappt es nicht aber wenn ich weiß das ich Freude bin, egal was ich fühle oder von mir denke, einfach weil ich so wie ich bin geliebt bin, gewollt bin, das ich niemals etwas machen kann das nicht in Freude angenommen ist, erfüllt mich mit Freude.
Diese Liebe die ich dann fühle, die Zärtlichkeit mit der ich mir gegenüber trete, dieses absolute angenommen sein erfüllt mich mit tiefer stiller Liebe, Dankbarkeit und Freude.
Ich finde es sehr schön, danke Marjul,
es ist aus meinem Herzen gesprochen.
Es ist die Freude die dies zu dem sagt dessen Freude ich bin.
Es ist der Grund meines Daseins.
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Ich verstehe, Sole, was du sagen möchtest.
Lass mich eine Frage stellen: Wenn du Freude bist, Sole, weshalb sagst du dann: Sie erfüllt mich?
Oder: Diese Liebe die ich dann fühle, die Zärtlichkeit mit der ich mir gegenüber trete, dieses absolute angenommen sein erfüllt mich mit tiefer stiller Liebe, Dankbarkeit und Freude?
Ist dies nicht eine Erfahrung?
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02.12.2008, 10:58
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #7 (permalink)
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Gast
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Weil ich gleichzeitig aus zwei spreche aber manchmal auch aus drei.
Ich weiß nicht ob ich es mit Worten rüberbringen kann aber ich ich liebe mich über alles und ich bin der der mich über alles liebt.
Mein Leben dient mir und ich bin der der sich daran erfreut und das erfüllt mich mit tiefer Liebe und Dankbarkeit.
Ich bin der Tätige und der Untätige ich bin der Handelnde ohne zu handeln und ich bin der der handelt ohne zu handeln ich bin Schöpfer und ich bin das Geschöpf .
Es gibt nicht was ich mehr liebe als mich und das beinhaltet alles was ist denn ich bin alles was ist.
Wenn ich nur aus Eins sprechen will oder sehen oder fühlen, ist nichts mehr da worüber ich sprechen kann oder sehen auch ist kein Gefühl mehr da oder ich verliere mich im sinnlosen Geplapper und Gefühlen.
Ich weiß nicht ob ich verstanden werde aber besser kann ich es im Moment nicht sagen.
Ja es ist eine Erfahrung.
Geändert von Gast3979 (02.12.2008 um 11:00 Uhr)
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02.12.2008, 11:34
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Kommentierte, urheberrechtsfreie Weisheit Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von Sole
Weil ich gleichzeitig aus zwei spreche aber manchmal auch aus drei.
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Perfekt ausgedrückt, Sole! Die DREI ist das Geheimnis! Habe dich verstanden und sehe es genauso.
Zu diesem Thema gibt es eine hochinteressante Geschichte aus Gespräche mit Gott (Moderation: meine eigene Übersetzung aus dem englischsprachigen Original):
Eine kleine Seele spricht mit Gott
Einmal, vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "Ich weiß, wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer bist du denn?" Die kleine Seele rief: "Ich bin das Licht!" Und auf Gottes Gesicht erstrahlte das schönste Lächeln. "Du hast recht", bestätigte er, "du bist das Licht!" Da war die kleine Seele überglücklich, denn sie hatte genau das entdeckt, was alle Seelen im Himmelreich herausfinden wollen. "Hey", sagte die kleine Seele, "das ist ja Klasse!"
Doch bald genügte es der kleinen Seele nicht mehr, zu wissen, wer sie war. Sie wurde unruhig, ganz tief drinnen, und wollte nun sein, wer sie war. So ging sie wieder zu Gott. Es ist übrigens keine schlechte Idee, sich an Gott zu wenden, wenn man das sein möchte, was man eigentlich ist.
Sie sagte: "Hallo Gott! Nun, da ich weiß, wer ich bin, könnte ich es nicht auch sein?" Und Gott antwortete der kleinen Seele: "Du meinst, dass du sein willst, was du schon längst bist?" "Also", sprach die kleine Seele, "es ist schon ein Unterschied, ob ich nur weiß, wer ich bin, oder ob ich es auch wirklich bin. Ich möchte fühlen, wie es ist, das Licht zu sein!" "Aber du bist doch das Licht", wiederholte Gott, und er lächelte wieder. Doch die kleine Seele jammerte: "Ja, aber ich möchte doch wissen, wie es sich anfühlt, das Licht zu sein!" Gott schmunzelte: "Nun, das hätte ich mir denken können. Du warst schon immer recht abenteuerlustig. Es gibt da nur eine Sache ...", und Gottes Gesicht wurde ernst. "Was denn?" fragte die kleine Seele. "Nun. Es gibt nichts anderes als Licht. Weißt du, ich habe nichts anderes erschaffen als das, was du bist. Und deshalb wird es nicht so einfach für dich, zu werden, wer du bist. Denn es gibt nichts, das nicht so ist wie du." "Wie?" fragte die kleine Seele und war ziemlich verwirrt. "Stell es dir so vor", begann Gott, "du bist wie der Schein einer Kerze in der Sonne. Das ist auch richtig so. Und neben dir gibt es noch viele Millionen Kerzen, die gemeinsam die Sonne bilden. Doch die Sonne wäre nicht die Sonne, wenn du fehlen würdest. Schon mit einer Kerze weniger wäre die Sonne nicht mehr die Sonne, denn sie könnte nicht mehr ganz so hell strahlen. Die große Frage ist also: Wie kannst du herausfinden, dass du Licht bist, wenn du überall von Licht umgeben bist?"
Da sagte die kleine Seele frech: "Du bist doch Gott! Überlege dir halt etwas!" "Du hast recht!" sagte Gott und lächelte wieder. "Und mir ist auch schon etwas eingefallen. Da du Licht bist und dich nicht erkennen kannst, wenn du nur von Licht umgeben bist, werden wir dich einfach mit Dunkelheit umhüllen."
"Was ist den Dunkelheit?" fragte die kleine Seele. Gott antwortete: "Die Dunkelheit ist das, was du nicht bist." "Werde ich Angst davor haben?" rief die kleine Seele. "Nur, wenn du Angst haben willst", antwortete Gott. "Es gibt überhaupt nichts, wovor du dich fürchten müsstest, es sei denn, du willst dich fürchten. Weißt du, die ganze Angst denken wir uns nur selbst aus." "Oh!", die kleine Seele nickte verständig und fühlte sich gleich wieder besser.
Dann erklärte Gott, dass oft erst das Gegenteil von dem erscheinen müsse, was man erfahren wolle. "Das ist ein großes Geschenk", sagte Gott, "denn ohne das Gegenteil könntest du nie erfahren, wie etwas wirklich ist. Du würdest Wärme nicht ohne Kälte erkennen, oben nicht ohne unten, schnell nicht ohne langsam. Du könntest rechts nicht ohne links erkennen, hier nicht ohne dort und jetzt nicht ohne später. Und wenn du von Dunkelheit umgeben bist", schloss Gott ab, "dann balle nicht deine Faust, und erhebe nicht deine Stimme, um die Dunkelheit zu verwünschen. Sei lieber ein Licht in der Dunkelheit, statt dich über sie zu ärgern. Dann wirst du wirklich wissen, wer du bist, und alle anderen werden es auch wissen. Lass dein Licht scheinen, damit die anderen sehen können, dass du etwas Besonderes bist." "Meinst du wirklich, es ist in Ordnung, wenn die anderen sehen können, dass ich etwas Besonderes bin?" "Natürlich!" Gott lächelte. "Es ist sogar sehr in Ordnung. Doch denke immer daran: etwas Besonderes zu sein heißt nicht, 'besser' zu sein. Jeder ist etwas Besonderes, jeder auf seine Weise. Doch die meisten haben das vergessen. Erst wenn sie merken, dass es für dich in Ordnung ist, etwas Besonderes zu sein, werden sie begreifen, dass es auch für sie in Ordnung ist." "Hey!" rief die kleine Seele und tanzte, hüpfte und lachte voller Freude. "Ich kann also so besonders sein, wie ich will!" "Ja, und du kannst auch sofort damit anfangen", sagte Gott, und tanzte, hüpfte und lachte mit der kleinen Seele. "Wie möchtest du denn besonders gerne sein?" "Was meinst du mit wie?" fragte die kleine Seele. "Das verstehe ich nicht...!" "Nun, das Licht zu sein bedeutet, etwas Besonderes zu sein. Und das kann sehr viel bedeuten. Es ist etwas Besonderes, freundlich zu sein. Es ist etwas Besonderes, sanft zu sein. Es ist etwas Besonderes, schöpferisch zu sein. Es ist etwas Besonderes, geduldig zu sein. Fallen dir noch andere Dinge ein, mit denen man etwas Besonderes sein kann?"
Die kleine Seele saß einen Moment lang ganz still da. Dann rief sie: "Ja, ich weiß eine ganze Menge anderer Dinge, mit denen man etwas Besonderes sein kann! Es ist etwas Besonderes hilfreich zu sein. Es ist etwas Besonderes, rücksichtsvoll zu sein, und es ist etwas Besonderes, miteinander zu teilen!" "Ja", stimmte Gott zu, "und all das kannst du jederzeit auf einmal sein - oder auch nur ein Teil davon. Dies ist die wahre Bedeutung davon, Licht zu sein."
"Ich weis, was ich sein will! Ich weiß, was ich sein will!" rief die kleine Seele ganz aufgeregt Ich möchte der Teil des Besonderen sein, den man .Vergebung' nennt. Ist zu vergeben nicht etwas Besonderes?" "Oh ja!" versicherte Gott der kleinen Seele. "Dies ist etwas ganz Besonderes!" "In Ordnung!" sagte die kleine Seele. Das ist es, was ich sein will. Ich möchte Vergebung sein. Ich möchte mich selbst als genau das erfahren." "Gut", sagte Gott, "doch da gibt es noch eine Sache, die du wissen solltest." Die kleine Seele wurde langsam etwas ungeduldig. Immer schien es irgendwelche Schwierigkeiten zu geben. "Was denn noch?" stöhnte sie.
"Es gibt keinen, dem du vergeben müsstest." "Keinen?" Die kleine Seele konnte kaum glauben, was Gott da sagte. "Keinen!" wiederholte Gott. "Alles, was ich erschaffen habe, ist vollkommen. Es gibt in meiner ganzen Schöpfung keine einzige Seele, die weniger vollkommen wäre als du. Schau dich doch mal um."
Da sah die kleine Seele, dass viele andere Seelen sich um sie herum versammelt hatten. Sie waren von überall her aus dem Himmelreich gekommen. Es hatte sich nämlich herumgesprochen, dass die kleine Seele eine ganz besondere Unterhaltung mit Gott führte, und jede Seele wollte hören, worüber die beiden sprachen. Als die kleine Seele die unzähligen anderen Seelen betrachtete, musste sie zugeben, dass Gott Recht hatte. Keine von ihnen war weniger schön, weniger strahlend oder weniger vollkommen als sie selbst. Die anderen Seelen waren so wundervoll, ihr Licht strahlte so hell, dass die kleine Seele kaum hinsehen konnte.
"Wem willst du nun vergeben?" fragte Gott. "Au weia, das wird aber wenig Spaß machen!" brummte die kleine Seele vor sich hin. "Ich möchte mich selbst als jemand erfahren, der vergibt. Ich hätte so gerne gewusst, wie man sich mit diesem Teil des Besonderen fühlt." Und so lernte die kleine Seele, wie es sich anfühlt, traurig zu sein.
Doch da trat eine freundliche Seele aus der großen Menge hervor. Sie sagte: "Sei nicht traurig, kleine Seele, ich will dir helfen." "Wirklich?" rief die kleine Seele. "Doch was kannst du für mich tun?" "Ich kann dir jemand bringen, dem du vergeben kannst!" "Oh wirklich?" "Ja, ganz bestimmt", kicherte die freundliche Seele. "Ich kann in dein nächstes Erdenleben kommen und dir etwas antun, damit du mir vergeben kannst." "Aber warum willst du das für mich tun?" fragte die kleine Seele. "Du bist doch ein vollkommenes Wesen! Deine Schwingungen sind so hoch, und dein Licht leuchtet so hell, dass ich dich kaum anschauen kann! Was bringt dich bloß dazu, deine Schwingungen so zu verringern, dass dein Licht dunkel und dicht wird? Du bist so licht, dass du auf den Sternen tanzen und in Gedankenschnelle durch das Himmelreich sausen kannst. Warum solltest du dich so schwer machen, um mir in meinem nächsten Leben etwas Böses antun zu können?"
"Ganz einfach!" sagte die freundliche Seele. "Weil ich dich lieb habe!"
Diese Antwort überraschte die kleine Seele. "Du brauchst nicht erstaunt zu sein", sagte die freundliche Seele. "Du hast dasselbe auch für mich getan. Weißt du es nicht mehr? Wir haben schon so oft miteinander getanzt. Ja, du und ich! Wir haben durch Äonen und alle Zeitalter hindurch und an vielen Orten miteinander gespielt. Du hast es nur vergessen. Wir beide sind schon alles gewesen. Wir waren schon oben und waren unten, wir waren schon rechts und waren links. Wir waren hier und waren dort, wir waren im Jetzt und waren im Später. Wir waren schon Mann und waren Frau, wir waren gut und waren schlecht - beide waren wir schon das Opfer, und beide waren wir der Schurke. So kommen wir immer wieder zusammen und helfen uns immer wieder, das auszudrücken, was wir wirklich sind. Und deshalb", erklärte die freundliche Seele weiter, "werde ich in dein nächstes Erdenleben kommen und der Bösewicht sein. Ich werde dir etwas Schreckliches antun, und dann kannst du dich als jemand erfahren, der vergibt."
[Fortsetzung wegen Überlänge]
Geändert von Gast569 (02.12.2008 um 11:40 Uhr)
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