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24.10.2008, 23:34
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Heimweh-Traurig Beitrag #1 (permalink)
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Inkarnierter Engel
Registriert seit: 06.02.2008
Ort: Gera
Beiträge: 535
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Heimweh-Traurig
Ich habe so ein Heimweh. Es tut so weh. Ich bin heute so down. Was habe ich mir nur dabei gedacht hierher zu kommen? Meine Mission, wie auch immer sie aussehen mag, mag ja gut sein, aber es ist nicht gerade leicht, sich hier zu integrieren. Mal geht es mir gut und ich bin happy und mal geht es mir schlecht und ich bin am Boden. Dieser Tag erscheint mir heute so sinnlos. Ich wusste nichts mit mir anzufangen. Wogegen ich gestern so glücklich war und voller Energie. Was soll ich denn tun, wenn ich bei allem was ich beginne, nicht die Kraft habe, es zu Ende zu bringen? Was soll ich denn für Projekte starten, wenn ich keine Energie dafür habe. Dieser Planet ist so wunderschön, aber die Schwingungen ziehen mich so runter und ich komme hier einfach nicht klar. Um welche Hilfe könnte ich da meine Engel bitten? Soll ich wieder Heim? Geht nicht, denn ich kann meine Kinder nicht im Stich lassen. Und vielleicht habe ich ja auch mein Ziel noch nicht erreicht. Aber die Menschen hören doch nicht zu. Sie sind blind. Ich bin gerade so schwach. Irgendetwas beruhigt mich gerade. Ich will Heim! Ich habe keine Ahnung von Logik oder wie man mit Geld umgeht. Ich kenne das Prinzip, aber ich tue mich schwer damit, es umzusetzen. Die ganze Lebensweise auf diesen Planeten ist krank. Mann muss sich so viele Dinge gefallen lassen, so viele Regeln und Ausbeutungen bieten lassen. Die Menschen haben keine Ahnung, wie man mit der Natur umgeht, was Demut heißt, was es bedeutet sein Selbst zu lieben und zu pflegen. Sie verstehen nicht, dass wir im Grunde alle aus einer Quelle stammen und wenn sie ihren Nächsten verletzten, verletzen sie sich im Grunde gleich selbst mit. Soll ich etwa zusehen, wie wir vergiftet werden Tag für Tag oder in Gefahr gebracht werden Tag für Tag? Die meisten haben den Ernst der Lage noch gar nicht erkannt und leben weiter blind und unbewusst. Voller Egoismus und nichts ahnend, was sie da eigentlich den lieben langen Tag tun. Zu Hause muss ich nicht nach der Mode gehen oder nach gesellschaftlichen Normen leben. Nein, denn ich habe so wunderschöne riesige Flügel unendlich weit ….unendlich schön… und das göttliche Handeln und tun in mir. Man steht nicht unter Druck etwas zu beweißen, jemand zu sein oder darzustellen, nur um anerkannt zu werden. Es ist alles so ehrlich und so wissend, so rein. Ich habe Freunde, die so weit weg von mir sind. Und sie fehlen mir.Ich schlafe so gerne, weil ich dann immer nach Hause kann. Das tut mir sehr gut. Licht, Liebe, Heil und FriedenDeine Tinsch
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24.10.2008, 23:38
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Heimweh-Traurig Beitrag #2 (permalink)
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Inkarnierter Engel
Registriert seit: 06.02.2008
Ort: Gera
Beiträge: 535
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Keine Sorge, aber ich habe heute einfach mal meinen melangolischen Tag.....
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24.10.2008, 23:52
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Heimweh-Traurig Beitrag #3 (permalink)
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Magierin und Medium
Sternzeichen:
Registriert seit: 23.01.2008
Ort: Nds
Alter: 25
Beiträge: 528
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Wirklich interessant zu erfahrung was für dich heimat ist...
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25.10.2008, 00:05
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Heimweh-Traurig Beitrag #4 (permalink)
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Suchende des Selbst
Sternzeichen:
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: Hameln
Alter: 25
Beiträge: 331
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Liebe Tinsch,
ich kann dir in etwa nachempfinden wie du dich fühlst.
Auch ich kenne dieses Gefühl und es wirft mich immer wieder vollkommen aus der Bahn.
Zudem habe ich in letzter Zeit immer mehr das Gefühl das dies hier nicht mein wirkliches zu Hause ist.
Dann möchte ich hier auch immer fort.
Und in dieser Zeit denke ich oft, das ich nicht jetzt schon gehen kann. Immerhin braucht mich meine Tochter noch.
Was soll ich dir auf deine Fragen antworten?
Ich habe mir immer wieder selbst diese Fragen gestellt und für mich einige Antworten gefunden, doch längst nicht alle.
Ich liebe mitlerweile die Melancholie, denn auch sie empfinde ich als eine wundervoller Erfahrung. Sie zeigt mir ein Stück mehr was ich bin.
Und immer wenn ich mich frage, was ich hier noch länger will oder ob ich meiner lebensaufgabe nach komme, denke ich mir nur noch "Ich darf hier sein".
Du weißt selbst wie herrlich es hier ist, wenn auch nicht immer einfach. Aber auch wenn mir in solchen "schwierigen" Momenten zum Weinen ist und ich verzweifle, liebe ich es doch zu sehr.
Ist es dann noch wichtig zu wissen wieso?
Denn ich weiß, das egal wie dunkel es mir dann scheinen mag, mir immer wieder ein strahlendes Herz wieder ins Licht verhilft.
Liebe Tinsch, auch du strahlst, selbst in deiner Melancholie so wundervoll.
Und wenn du dich in solchen Momenten noch einmal fragst, was du noch länger hier sollst, dann kann ich dir sagen, das dein wundervolles und warmes Licht so viele Menschen bereichert. Und auch mich hast du sehr bereichert. Wofür ich dir unsagbar Dankbar bin.
Darum, genieße diesen herrlichen melancholischen Zustand und liebe ihn, sowie es deine herrliche Natur ist.
Denn tief in dir weißt du doch längst das du noch nicht nach hause möchtest. Nach hause werden wir alle gehen, warum also nicht diese wunderbare Welt nicht ersteinmal weiter genießen und sie auf ein neues lieben lernen?
Warum nicht jeden Tag bis dahin, anderen Menschen Licht und Liebe geben um sich selbst in ihnen auch zu sehen?
Denke immer daran wer du bist!
Und du bist doch zu einzigartig und wundervoll um jetzt aufzugeben. Denn du hast doch so viel erreicht!
Alles liebe wünsche ich dir
Nadine
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25.10.2008, 00:10
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Heimweh-Traurig Beitrag #5 (permalink)
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Inkarnierter Engel
Registriert seit: 06.02.2008
Ort: Gera
Beiträge: 535
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Zitat:
Zitat von Aristaluna
Liebe Tinsch,
ich kann dir in etwa nachempfinden wie du dich fühlst.
Auch ich kenne dieses Gefühl und es wirft mich immer wieder vollkommen aus der Bahn.
Zudem habe ich in letzter Zeit immer mehr das Gefühl das dies hier nicht mein wirkliches zu Hause ist.
Dann möchte ich hier auch immer fort.
Und in dieser Zeit denke ich oft, das ich nicht jetzt schon gehen kann. Immerhin braucht mich meine Tochter noch.
Was soll ich dir auf deine Fragen antworten?
Ich habe mir immer wieder selbst diese Fragen gestellt und für mich einige Antworten gefunden, doch längst nicht alle.
Ich liebe mitlerweile die Melancholie, denn auch sie empfinde ich als eine wundervoller Erfahrung. Sie zeigt mir ein Stück mehr was ich bin.
Und immer wenn ich mich frage, was ich hier noch länger will oder ob ich meiner lebensaufgabe nach komme, denke ich mir nur noch "Ich darf hier sein".
Du weißt selbst wie herrlich es hier ist, wenn auch nicht immer einfach. Aber auch wenn mir in solchen "schwierigen" Momenten zum Weinen ist und ich verzweifle, liebe ich es doch zu sehr.
Ist es dann noch wichtig zu wissen wieso?
Denn ich weiß, das egal wie dunkel es mir dann scheinen mag, mir immer wieder ein strahlendes Herz wieder ins Licht verhilft.
Liebe Tinsch, auch du strahlst, selbst in deiner Melancholie so wundervoll.
Und wenn du dich in solchen Momenten noch einmal fragst, was du noch länger hier sollst, dann kann ich dir sagen, das dein wundervolles und warmes Licht so viele Menschen bereichert. Und auch mich hast du sehr bereichert. Wofür ich dir unsagbar Dankbar bin.
Darum, genieße diesen herrlichen melancholischen Zustand und liebe ihn, sowie es deine herrliche Natur ist.
Denn tief in dir weißt du doch längst das du noch nicht nach hause möchtest. Nach hause werden wir alle gehen, warum also nicht diese wunderbare Welt nicht ersteinmal weiter genießen und sie auf ein neues lieben lernen?
Warum nicht jeden Tag bis dahin, anderen Menschen Licht und Liebe geben um sich selbst in ihnen auch zu sehen?
Denke immer daran wer du bist!
Und du bist doch zu einzigartig und wundervoll um jetzt aufzugeben. Denn du hast doch so viel erreicht!
Alles liebe wünsche ich dir
Nadine
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Ich habe Tränen in den Augen. Ich danke Dir meine Liebe. Du bist ein Schatz. Ich lasse diesen Zustand zu und weiß, dass er auch wieder geht. Ich musste es nur einfach mal niederschreiben.
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25.10.2008, 00:28
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Heimweh-Traurig Beitrag #6 (permalink)
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no fear
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.01.2008
Ort: Schweiz
Alter: 38
Beiträge: 463
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@Tinsch
ich weiss, wie du dich fühlst.
hör dir doch mal das lied FAR AWAY FROM HOME von GROOVE COVERAGE an. das beschreibt sehr schön, wie wir uns fühlen.
als kind war es noch viel schlimmer als jetzt, da fragte ich mich oft, wann kann ich denn wieder nach hause. jetzt ist es mehr ein art sich-verloren-fühlen. so weit weg von meinem zuhause, so allein, so unverstanden.
bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die so fühlt.
ich möchte teil von etwas ganz besonderem sein. doch jedesmal, wenn ich glaube, dieses besondere gefunden zu haben, stellt es sich als illusion heraus. wann hat die suche ein ende?
lieber gruss,
BA74
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25.10.2008, 00:53
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Heimweh-Traurig Beitrag #7 (permalink)
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Suchende des Selbst
Sternzeichen:
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: Hameln
Alter: 25
Beiträge: 331
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Zitat:
Zitat von BlackAngel74
ich weiss, wie du dich fühlst.
hör dir doch mal das lied FAR AWAY FROM HOME von GROOVE COVERAGE an. das beschreibt sehr schön, wie wir uns fühlen.
als kind war es noch viel schlimmer als jetzt, da fragte ich mich oft, wann kann ich denn wieder nach hause. jetzt ist es mehr ein art sich-verloren-fühlen. so weit weg von meinem zuhause, so allein, so unverstanden.
bin froh, dass ich nicht die einzige bin, die so fühlt.
ich möchte teil von etwas ganz besonderem sein. doch jedesmal, wenn ich glaube, dieses besondere gefunden zu haben, stellt es sich als illusion heraus. wann hat die suche ein ende?
lieber gruss,
BA74
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Hallo BA74,
ja, du hast recht das es als Kind schlimmer ist. Als Kind empfand ich es fasst unerträglich. Und am schlimmsten war für mich das ich mir nicht erklären konnte warum ich so empfand und diese starke Sehnsucht in mir spürte.
Aber warum suchst du? Bist du nicht bereits ein Teil etwas ganz besonderem? Bist du nicht etwas unglaublich besonderes?
Wofür suchst du?
Meine Erfahrung nach hört diese Suche, wie du sie hier so schön beschreibst, auf wenn man sich selbst erkennt.
Ich habe aufgehört zu suchen, weil ich alles was ich suche bereits habe. Weil ich darauf vertrauen darf!
Liebe Grüße
Aristaluna
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25.10.2008, 01:59
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Heimweh-Traurig Beitrag #8 (permalink)
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no fear
Sternzeichen:
Registriert seit: 31.01.2008
Ort: Schweiz
Alter: 38
Beiträge: 463
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Zitat:
Zitat von Aristaluna
Hallo BA74,
ja, du hast recht das es als Kind schlimmer ist. Als Kind empfand ich es fasst unerträglich. Und am schlimmsten war für mich das ich mir nicht erklären konnte warum ich so empfand und diese starke Sehnsucht in mir spürte.
Aber warum suchst du? Bist du nicht bereits ein Teil etwas ganz besonderem? Bist du nicht etwas unglaublich besonderes?
Wofür suchst du?
Meine Erfahrung nach hört diese Suche, wie du sie hier so schön beschreibst, auf wenn man sich selbst erkennt.
Ich habe aufgehört zu suchen, weil ich alles was ich suche bereits habe. Weil ich darauf vertrauen darf!
Liebe Grüße
Aristaluna
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hallo Aristaluna,
sind wir nicht alle auf der suche? wenn wir das nicht wären und uns bereits selbst erkannt hätten, was machen wir dann hier? dann wäre es doch nicht nötig, in diese dualität hineingeboren zu werden, wo ich mich vllt erst in den augen von anderen erkennen kann, wenn ich mich darin spiegle.
ja, vllt ist es das vertrauen, das man haben sollte. leider habe ich das nicht mehr. ich habe den zugang zu mir und der welt verloren. ich kann nicht in worte fassen, wie ich mich fühle. zu traurig, als dass noch tränen fliessen könnten.
als kind hatte ich komische "anwandlungen", fühlte mich als etwas besonderes. hatte unsichtbare beschützer, mit denen ich auch redete. sonderbare träume, die mich nachhause und in frühere leben führten. und ein wissen, dass ich "das" alles schon erlebt habe, dass es kein geheimnis geben würde, das ich nicht bereits kenne. und jetzt? kann ich mich nur noch wage an diese gefühle, träume und dieses wissen erinnern, das ich einst als kind hatte. ich erinnere mich nicht mehr ... 
ich weiss nur, dass ich als jugendlicher schon diese phase hatte, dass ich nur schlafen wollte. mein bett war mein zuhause, da fühlte ich mich wohl, geborgen und sicher. und jetzt ist es wieder so.
ich möchte nur noch schlafen, mich erholen. ich möchte mich abkehren von dieser welt, in die ich aber stark eingebunden bin. durch die gesellschaft, die wirtschaft und all das vom menschen erfundene "system". noch habe ich den grund meines daseins nicht gefunden. werde ich ihn je erkennen? oder ist das eine frage, die sich nie beantworten lässt? nicht mal in der stunde des todes?
es ist schwer, manchmal genau zu wissen, was den anderen gut täte, es ihnen auch sagt, sie aber nicht hören wollen. menschen, die nicht verstehen, dass es noch mehr gibt, als geld, status, karriere, ruhm und macht. all dies ist doch vergänglich und macht und kein bisschen menschlicher, egal, wieviel davon wir auch besitzen mögen.
manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich am bahnhof, am flughafen, im einkaufszentrum oder auf einem grossen platz die menschen beobachte. wie sie hin- und herlaufen, ständig in eile, im stress und blick geradeaus. und wenn ich dann auch dazu gegängelt werden, mich in diese masse zu integrieren, dann bin ich wütend, wütend über mich selbst und über diesen druck. dem ich mich doch schlussendlich doch auf irgendeine art und weise beugen muss, um zu "überleben". 
wenn ich wenigstens eine gabe hätte, mit der ich den menschen in irgendeiner weise helfen könnte. aber nichmal das habe ich aufzuweisen. eine zeitlang hatte ich "visionen", doch die waren nicht kontrollierbar und sind schon lange nicht mehr aufgetaucht.
was ist dann die bedeutung meines daseins? jeden tag meine brötchen zu verdienen, für familie und freunde da zu sein und eines tages zu sterben? und das war dann alles?
und was ist mit der liebe? werde ich wenigstens eines tages teil eines grossen ganzen sein, auch wenn dies nur aus 2 menschen besteht, die sich innig lieben? wird mir das vergönnt sein?
ich weiss es nicht. ich habe auf all diese fragen keine antwort. meine innere stimme ist verstummt. mein inneres auge verschlossen. ich fühle nur noch, dass da etwas in mir ist, das sich bewegt, das raus möchte, um sich zu entfalten. und doch gefangen ist. schlaf ist die gnädige erfindung des lebens, uns wenigsten einige stunden zur ruhe kommen zu lassen. einen blick nachhause werfen zu können. bevor der kampf nach dem aufwachen von neuem beginnt.
der kampf mit dem leben.
BA74
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