Hallo zusammen,
seit längerer Zeit bewegt mich der Gedanke "Alles ist eins".
Obwohl der Gedanke schon über 2.500 Jahre alt ist,
haben wir ihn noch nicht umgesetzt.
Unsere Welt ist Zeugnis dieser Aussage.
So wie es ausschaut wird Leid uns irgendwann
zu dieser Erkenntnis bringen und unser bisheriges
Denkschema ein Ende bereiten.
Damit hätte Buddha recht,
der gesagt hat,
dass Leid unser mächtigster Lehrer ist.
Das Erkennen unserer Denkschemen,
unserer Automatismen,
ein Ändern unseres Denken
ist die Vorraussetzung dafür,
dass Neues geboren werden kann.
Im Anfang war Logos, der Gedanke
und der Gedanke war bei Gott,
und Gott war der Gedanke.
Im Kleinsten wird das Große geboren.
Gedanken und Gefühle hängen m. E. sehr nahe miteinander zusammen.
Die sich immer schneller drehende Spirale,
die sich in der Wirtschaft & in der Umwelt,
gut beobachten läßt,
deutet auf ein Ende hin,
eben auf ein Paradigma-Wechsel.
Und dieser kommt, früher oder später.
Offen ist noch,
wie groß das Leid der Menschen sein muss,
damit sich etwas ändert.
So wie ein Patient, der partout nicht auf seine Schmerzen
hören will, wird der Schmerz ihn irgendwann zwingen
die Ursache zu erkennen und sich zu ändern.
Wir selbst stehen dem ohnmächtig gegenüber,
denken, wir können gar nichts tun,
gar nichts ausrichten und so
versuchen wir unser kleines Glück zu bewahren
in der Hoffnung es möge immer so bleiben
und tun nichts.
Dabei ist das Nichts,
was wir tun so mächtig.
Trotzdem wissen und fühlen wir,
dass wir irgendwie auf dem falschen Weg sind.
Es kann nicht richtig sein,
wenn der Preis unseres Lebensstils
so viel Elend erzeugt,
ein großer Teil der Menschheit in
bitterer Armut lebt,
nicht weiß ob es ein Morgen gibt.
Weiterhin animiert unser Lebensstil
Länder wie Indien und China
genauso zu leben.
Was würde diesem Planeten blühen,
wenn 2 Mrd. Menschen so leben wollen wie wir?
Die ersten Anzeichen erleben wir jetzt.
Wir erkennen im Außen langsam,
dass wir auf dieser Welt
in einem Boot sitzen,
dass z. Bsp. das Abholzen der Regenwälder
unser Klima bedrohlich verändert.
Nicht um Öl werden irgendwann Kriege geführt,
es wird das Trinkwasser sein...
Es ist wichtig,
dass wir die Erkenntnis aus dem Außen
mit dem Zustand in unserem Inneren vergleichen.
Wissen wir doch bereits aus der Hermetik,
dass Oben gleich dem Unten ist und
dass das Außen nur ein Ergebnis unseres Inneren ist.
Hier sind die Ursachen.
Und wir geben jeden Tag,
den wir gleich denken,
diesem sterbenden Paradigma,
diesem totgeweihtem Patienten,
unsere Energie und Kraft,
obwohl wir spüren,
dass das eigentlich nicht so toll ist...
Wie lange werden wir an diesem
Paradigma des Getrenntseins noch festhalten?
Wieviel Nahrung werden wir ihm noch geben?
Es stirbt, dieses Paradigma,
jeden Tag ein bißchen mehr,
ob wir wollen oder nicht.
Wollen wir einem Sterbenden
unsere Hoffnung und unsere Energie geben
und die Schmerzen dieses Sterbenden miterleiden?
Oder sollen wir zulassen loszulassen,
den Patienten in Ruhe gehen lassen,
damit wir uns dem Neuen mit aller Kraft öffnen können
und so vielleicht zum Geburtshelfer werden,
dem neuen Paradigma helfen auf die Welt zu kommen?
Dieses Paradigma, die mit der Lüge des Getrenntseins
ein für alle Mal aufräumt wird die Erde verändern.
Sie wird nie wieder so sein wie heute.
Wie können wir helfen?
Indem wir bei uns anfangen.
Ein sanfter aber sehr wirkungsvoller Geburtshelfer ist Liebe.
Ich meine damit nicht die Liebe zu einem Menschen,
in dem Sinne, dass wir Lust empfinden und dadurch
Kinder zeugen.
Ich denke eher an die Liebe,
die man jedem Lebewesen,
ganz besonders dem Lebewesen,
dass man gar nicht mag,
allen Menschen, Tieren, Pflanzen
und der Erde gegenüber entgegenbringt.
Eine gute Übung, um diese Liebe
zu entwickeln, ist z. Bsp.
die "Liebende Güte
Meditation".
(Ich kann Dir gern ein Beispieltext per PN senden).
Praktiziert man sie täglich einen Monat,
wird sie die Sicht verändern.
Ich spreche dabei aus Erfahrung.
Anfangs habe ich darüber gelächelt.
Heute staune ich darüber.
Und ich staune,
wie groß die Wirkung in meinem kleinen Kreis ist.
Man gibt nur ein wenig Herzlichkeit und
erhält in Folge sehr viel mehr zurück.
Ich erinnere noch an das Experiment,
dass unsere guten Taten
mit einer sehr sehr sehr hohen Wahrscheinlichkeit
weitergegeben werden, weiterleben
und zu uns zurückkehren,
u. U. mit Zinsen

Diese Übungen helfen,
um einen zu überzeugen,
den Glauben daran zu stärken
und mit diesem Glauben
sein Denken, sein Fühlen, sein Reden und sein Tun
eine neue Richtung zu geben und so
eine neue Realität zu schaffen.
Für mich ist der weitere Weg
die Stimme des Selbst immer besser zu hören,
seine Ziele mit den Zielen des Selbst zu harmonisieren
und sich im Vertrauen führen zu lassen,
von einer Weisheit, die nicht von dieser Welt ist.
Und wer bei sich anfängt,
der hört nicht bei sich auf,
denn weil alles verbunden ist,
ändert sich auch das Ganze,
nicht gleich,
aber beständig,
nach und nach.
Wie das Leben dann genau ausschaut,
wieviel Luxus wir dann noch benötigen,
kann ich nicht sagen.
Es wird sich ergeben...
Dies ist wie üblich nur eine Meinung, meine kleine Realität.
Dabei schreibe ich dies nur, weil ich mich freuen
würde, wenn Viele losgehen und ich Wegbegleiter finde.
...
Wie nehmt ihr die Zeit wahr?
Könnt ihr diesen Wandel spüren?
Arbeitet ihr an Euch?
Habt ihr Techniken, die besonders wirksam sind?
Gibt es bereits Erfolge?
Liebe Grüße
Stefan