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17.08.2008, 14:16
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #1 (permalink)
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Draco-Nomade
Registriert seit: 30.03.2008
Ort: Língdeshìjiè
Beiträge: 2.091
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Glaube - Hoffnung - Liebe
Diese Drei sind mir besonders fremd, so dass ich absolut gar nichts mit ihnen anfangen kann.
In meiner Vergangenheit vesuchte ich zu entschluesseln, was es damit auf sich hat, doch ich sah stets nur die Personifizierungen dieser Drei.
Wenn ich meine "Liebe" auf eine oder mehrere Personen reduziere und den Rest der Welt ausschließe, kann es keine wahre Liebe sein.
Wenn ich meine "Hoffnung" auf etwas setze, das noch nicht in Erscheinung getreten ist, unterliege ich einer Illusion.
Wenn ich meinen "Glauben" auf etwas richte, dass sich außerhalb meiner Wahrnehmung befindet, ergibt er keinen Sinn.
Bin gespannt auf Eure Ansichten.
Mit guten Gedanken
Anzeraq
Geändert von Anzeraq (17.08.2008 um 14:19 Uhr)
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17.08.2008, 14:27
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #2 (permalink)
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Gast
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Vielleicht gehört alles zusammen und ist nichts spezifisches.
Zum Glauben habe ich einmal das gelesen:
Zitat:
Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht des, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht.
Hebräer 11,
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17.08.2008, 14:43
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 01.08.2006
Ort: Daheim
Alter: 50
Beiträge: 159
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Glaube ist ein Verwander des Zweifels
Hoffnung wenn es sie nicht mehr gibt hört sich das Rad auf zu drehn. Wenn der Mensch aufhört zu hoffen wird es nicht besser. So wird die Hoffnung zum Antrieb das Ziel zu erreichen.
Eigentlich ist unser Herz so groß das das ganze Universium rein passt. Aber meist ist unser Ego so groß das nur unser Wille Platz findet.
Lieben Gruß Souki
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17.08.2008, 15:04
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 06.11.2007
Beiträge: 1.387
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Lieber Anzeraq,
Zitat:
Zitat von 2012
Diese Drei sind mir besonders fremd, so dass ich absolut gar nichts mit ihnen anfangen kann.
In meiner Vergangenheit vesuchte ich zu entschluesseln, was es damit auf sich hat, doch ich sah stets nur die Personifizierungen dieser Drei.
Wenn ich meine "Liebe" auf eine oder mehrere Personen reduziere und den Rest der Welt ausschließe, kann es keine wahre Liebe sein.
Wenn ich meine "Hoffnung" auf etwas setze, das noch nicht in Erscheinung getreten ist, unterliege ich einer Illusion.
Wenn ich meinen "Glauben" auf etwas richte, dass sich außerhalb meiner Wahrnehmung befindet, ergibt er keinen Sinn.
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herzlichen Dank für deine Frage.
Das erste, was mir dabei auffiel, war, daß ich gar nichts mit "meiner" Liebe, "meiner Hoffnung" oder "meinem" Glauben anfangen kann. Es sind dies alles drei für mich erfahrbare Kräfte, die aber genausowenig "mein" sind wie die Sonnenstrahlen, denen sich mein Auge zuwendet (und ob das "mein" Auge ist, wäre noch ein anderes Thema).
In meiner Empfindung und Erfahrung ist:
Hoffnung: Eine Kraft, die durch mich in Dimensionen strömt, deren ich mir nur unvollkommen bewußt bin. Wie die Wurzeln einer Pflanze, die sie tastend in das Erdreich schickt.
Glaube: Eine Kraft, die durch mich in Dimensionen strömt, deren ich mir bewußt bin. Wie die Äste, Zweige, Blätter und Blüten, mit denen der Baum sein Sein in Wirkung bringt.
Liebe: die Kraft, die die bewußte Erfahrung von Einheit in Vielfalt möglich macht. Sie ist wie der Stamm eines Baumes, der Krone und Wurzeln, Himmel und Erde, vereinigt.
Allen drei Kräften kann ich mich mehr oder weniger öffnen, kann sie durch mich durch wirken lassen oder mir ihr Wirken bewußtmachen.   
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17.08.2008, 15:11
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Wieso macht es keinen Sinn, an Quarks und String zu glauben - jenen Teilen, aus denen Atomkerne bestehen?
Oder an schwarze Löcher?
Beides sind Erkenntnisse, die nur durch Errechnen erkannt werden können.
Und das auch nicht so eindeutig.
Es gibt da unter den Wissenschaftlern viele verschiedenen Erklärungsversuche.
Es zu glauben erleichtert es, ein Weltbild zu konstruieren!
Niemand vermag das auf irgend eine Art wahrzunehmen.
#
Wer sagt denn, dass du deine Liebe beschränken sollst?
Es wir eher so sein, dass du nicht genug für Alle hast.
Und darum auswählst, an Partner und Freunde vergibst, eingeteilt, damit du ja nicht mehr gibst, als erhältst.
Ist es eine Illusion, wenn du hoffst, dass es dir morgen das Leben noch erträglich erscheint?
Willst du nicht mehr hoffen, dass die Menschen nicht eines Tages doch alles und vor Allem sich selbst vernichten?
Die Möglichkeit hat die Menschheit längst geschaffen.
Dein Problem, dass du Glaube , Liebe und Hoffnung nur auf bestimmte Themen beschränkst, denn damit werden alle drei - sinnlos.
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17.08.2008, 15:20
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #6 (permalink)
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Draco-Nomade
Registriert seit: 30.03.2008
Ort: Língdeshìjiè
Beiträge: 2.091
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Zitat:
Zitat von Sole
Vielleicht gehört alles zusammen und ist nichts spezifisches. Zum Glauben habe ich einmal das gelesen:
"Es ist aber der Glaube eine gewisse Zuversicht dies, das man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, das man nicht sieht."
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Danke, liebe Sole...
"Glaube und Zuversicht" muessen dann fuer mich eine Art Selbstverstaendlichkeit sein, eine Art ethische Grundhaltung, worueber man keinerlei Worte zu machen braucht.
In jeder persoenlichen Ausrichtung sehe ich eine Verletzung dieser Ethik. Ich habe dann das Gefuehl, als wuerde sich "das Licht verfinstern".
"Ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht", entspricht wieder ganz meiner Natur. Auch im Sinne des kosmischen Urgrundes, den ich als Natur meines Selbst erkenne.
Ich kann ihn zwar nicht sinnlich erfassen, doch weiß intuitiv um seine Existenz. In diesem Sinne wird selbst der "Glaube" in mir aktiv.
Die "Hoffnung" aber nicht, sondern eher das "Wissen" darum, dass jedoch allein mein eigenes Wissen ist....
In Worten, liebe Sole, entdecke ich immer wieder meine Unwissenheit, wenn ich sie objektiv auf mich wirken lasse.
Sie sind ja nur Fragmente meiner Selbst-Spiegelung: winzige Gluehwuermchen in meinem alles durchdringenden galaktischen Wind.
Wem kann ich schon dienen außer mir selbst...!?
In meinem Atem ist Licht und Frieden, und da alle Wesen einatmen, was ich ausatme, denke ich, dass alle dadurch befruchtet werden.
Viel mehr kann ich nicht geben...
Mit sanftem Gruß
Anzeraq
Geändert von Anzeraq (17.08.2008 um 15:22 Uhr)
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17.08.2008, 16:03
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #7 (permalink)
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Draco-Nomade
Registriert seit: 30.03.2008
Ort: Língdeshìjiè
Beiträge: 2.091
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Zitat:
Zitat von maria45
Lieber Anzeraq,
herzlichen Dank für deine Frage.
Das erste, was mir dabei auffiel, war, daß ich gar nichts mit "meiner" Liebe, "meiner Hoffnung" oder "meinem" Glauben anfangen kann. Es sind dies alles drei für mich erfahrbare Kräfte, die aber genausowenig "mein" sind wie die Sonnenstrahlen, denen sich mein Auge zuwendet (und ob das "mein" Auge ist, wäre noch ein anderes Thema).
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Auch Dir lieben Dank, Maria... 
Du weißt natuerlich, dass ich mit "mein" nicht etwas ausdruecke, das persoenliche Strukturen aufweist, gell... 
Zitat:
In meiner Empfindung und Erfahrung ist:
Hoffnung: Eine Kraft, die durch mich in Dimensionen strömt, deren ich mir nur unvollkommen bewußt bin. Wie die Wurzeln einer Pflanze, die sie tastend in das Erdreich schickt.
Glaube: Eine Kraft, die durch mich in Dimensionen strömt, deren ich mir bewußt bin. Wie die Äste, Zweige, Blätter und Blüten, mit denen der Baum sein Sein in Wirkung bringt.
Liebe: die Kraft, die die bewußte Erfahrung von Einheit in Vielfalt möglich macht. Sie ist wie der Stamm eines Baumes, der Krone und Wurzeln, Himmel und Erde, vereinigt.
Allen drei Kräften kann ich mich mehr oder weniger öffnen, kann sie durch mich durch wirken lassen oder mir ihr Wirken bewußtmachen.
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Wunderbares Bild, Maria, sehr poetisch..
...das muss ich wirken lassen... 
Einen sanften Gruß
von Anzeraq
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17.08.2008, 16:10
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Glaube - Hoffnung - Liebe Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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Zitat:
Zitat von 2012
Danke, liebe Sole...
"Glaube und Zuversicht" muessen dann fuer mich eine Art Selbstverstaendlichkeit sein, eine Art ethische Grundhaltung, worueber man keinerlei Worte zu machen braucht.
In jeder persoenlichen Ausrichtung sehe ich eine Verletzung dieser Ethik. Ich habe dann das Gefuehl, als wuerde sich "das Licht verfinstern".
"Ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht", entspricht wieder ganz meiner Natur. Auch im Sinne des kosmischen Urgrundes, den ich als Natur meines Selbst erkenne.
Ich kann ihn zwar nicht sinnlich erfassen, doch weiß intuitiv um seine Existenz. In diesem Sinne wird selbst der "Glaube" in mir aktiv.
Die "Hoffnung" aber nicht, sondern eher das "Wissen" darum, dass jedoch allein mein eigenes Wissen ist....
In Worten, liebe Sole, entdecke ich immer wieder meine Unwissenheit, wenn ich sie objektiv auf mich wirken lasse.
Sie sind ja nur Fragmente meiner Selbst-Spiegelung: winzige Gluehwuermchen in meinem alles durchdringenden galaktischen Wind.
Wem kann ich schon dienen außer mir selbst...!?
In meinem Atem ist Licht und Frieden, und da alle Wesen einatmen, was ich ausatme, denke ich, dass alle dadurch befruchtet werden.
Viel mehr kann ich nicht geben...
Mit sanftem Gruß
Anzeraq
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Lieber Anzeraq ,
das was du geschrieben hast ist eine Bestätigung für mich was ich gestern für mich verstanden hatte.
Ich habe aus deinem Geschrieben herrausgelesen das du den Sinn von Glaube, Liebe, Hoffnung schon verinnerlicht hast, du also das Wissen darüber vergessen kannst.
Du kannst nichts mehr mit ihnen anfangen weil du dich durch sie erweitert und die Begriffe hinter dir gelassen hast, du lebst sie jetzt.
Wenn du sie nun hervorholst und versuchst sie nochmal zu begreifen, ich nenne es auch festhalten und wieder und wieder durchdenken dann engen sie dich ein weil du über die Begriffe herrausgewachsen bist.
Das meinte ich mit dem was ich im anderen Thread geschrieben hatte.
Zitat:
Alles was wir als Wissen erkannt haben
müßen wir wieder vergessen damit wir weitergehen können.
Dieses Wissen welches wir erkannt haben
hat uns erweitert aber halten wir daran fest
engt es uns ein.
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Weiss jetzt nicht ob du verstehst was ich meine.
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