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23.01.2006, 01:14
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Wie liebt man wirklich Beitrag #1 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 01.01.2006
Beiträge: 1.652
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Wie liebt man wirklich
Hallo an alle,
heute möchte ich einmal meinen Gedankengang zum
Ausdruck bringen wie man wirklich liebt.
Als erstes einmal möchte ich darauf hinweisen,
dass es nicht immer am anderen liegt wenn ich
negative Gefühle bekomme. Ein Mensch kommt in
mein Leben und ich fühle mich scheußlich. Warum
ist dass so. Es liegt daran, dass dieser Mensch
einem Teile von einem aufzeigt vor denen man
selbst davonrennt. Sie stören einen ungemein am
anderen, doch dass können sie nur weil man sie
selbst in sich trägt und sie in der Resonanz mit dem
anderen spürbar werden. Trägt man dass was einem
am anderen stört nicht in sich könnte es nicht
zum leben in einem selbst erweckt werden.
Dass weiß das Unterbewusstsein des Menschen auch
ganz genau. Deshalb versucht es mit allen Mitteln
diesen unliebsamen Gegenüber wieder los zu werden.
Es will nicht mit sich selbst konfrontiert werden.
Der andere wird schlecht gemacht wo es nur geht.
Das Ego sucht Verbündete die ihm dabei helfen.
Es wendet dabei alle Schmeicheleien an um andere
dafür zu gewinnen. Aber es geht ihm letztendlich nur
darum sich nicht selbst anschauen zu müssen. Leider
sind deshalb die sogenannten Freunde in Wirklichkeit
Feinde welche dass Ego noch unterstützen.
Der Mensch „tarnt“ diesen Zustand gerne als „helfen
am anderen“. Er meint er müsste seinem unliebsamen
Gegenüber helfen wieder „gesund“ zu werden. Dies stimmt
ja auch, er macht im Grunde nichts verkehrtes wenn er
sich über den anderen aufregt, denn regt er sich doch eigentlich über seine eigenen Grenzen auf. Sagt er dem
anderen SO geht dass nicht, meint er im Grunde sich
selbst damit.
Egal was hier auf Erden auch immer geschieht und passiert.
Egal was es für Gruppierungen, Menschen, Geschehnisse,
Regierungen, Religionen, Dogmen, Kriege, Verbrechen,
Unterdrückungen, Heucheleien, Scheinheiligkeiten, Falschheiten, Kirchen etc. auch immer gibt, schafft es
nur eine einzige in mir den Gedanken oder das Gefühl zu erwecken „es ist
falsch“, liegt es an MIR allein.
Alles Liebe
Venus3
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23.01.2006, 07:09
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Wie liebt man wirklich Beitrag #2 (permalink)
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AllEins
Registriert seit: 02.11.2005
Beiträge: 178
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hallo venus,
gut gedacht! 
Ja, so sehe ich das auch!
liebe grüße
kanchi
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23.01.2006, 07:33
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Wie liebt man wirklich Beitrag #3 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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Venus3 - du hast hier beschrieben, wie man die eigenen Fehler erkennt - find ich richtig, was du da schreibst - aber - warum hast du den threat "wie liebt man wirklich" genannt?
Zitat:
Egal was es für Gruppierungen, Menschen, Geschehnisse,Regierungen, Religionen, Dogmen, Kriege, Verbrechen,
Unterdrückungen, Heucheleien, Scheinheiligkeiten, Falschheiten, Kirchen etc. auch immer gibt, schafft es
nur eine einzige in mir den Gedanken oder das Gefühl zu erwecken „es ist
falsch“, liegt es an MIR allein.
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kein Wort von Liebe - oder kommt noch ne Fortsetzung? Oder assoziierst du bei dem Wort Liebe erst mal alle deine Fehler? 
LG Ichbins
Geändert von IchBin (23.01.2006 um 07:35 Uhr)
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23.01.2006, 07:42
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Wie liebt man wirklich Beitrag #4 (permalink)
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Prismatisch
Sternzeichen:
Registriert seit: 19.08.2005
Ort: hier und dort
Alter: 29
Beiträge: 159
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Wie man wirklich liebt...
Hallo liebe Venus,
sehr wahrer Text, den Du da geschrieben hast und so wie Du es beschrieben hast, ist es oft auch umgekehrt:
Aus meiner Sicht gibt es, was die partnerschaftliche Liebe angeht, mindestens drei Grundformen:
1. Naives, blindes rosarot geblendetes Verliebt sein
2. Verwirrte / verliebte Liebe
3. Bedingungslose Liebe / universelle Liebe
In jeder dieser Formen kann man mehr oder auch weniger tief verankert sein.
Die einen drücken sehr extrem diese Liebes-Form aus, andere sehr viel
weniger, aber ein geschulter Geist, erkennt sehr schnell, welche Gruppe ein
anderer ausdrückt, egal wie wenig oder sachte jemand die ein oder andere
Liebesform verkörpert!
Die erste Gruppe dieser drei Gruppen kennt eigentlich jeder - dies ist das "ich bin ja so verliebt", wie die Menschen es gerne nennen - man sieht alles durch die rosarote Brille, die Emotionen kochen über, man schwärmt für den anderen und ist fast wie besessen. Manche empfinden das gar nicht so, sie denken
vielleicht sehr oft an den andern und fühlen sich wie beflügelt, wie high,
aber merken nicht, dass sie verliebt sind. Oft sind es andere, die den oder
die jenige dann darauf ansprechen und fragen: "Hey Du bist doch verliebt ?!"
Diese Form der Liebe ist wie ein Rausch, wie ein geblendet sein vom anderen - jenseits aller Realität - völlig naiv eben.
Die zweite Form der Liebe kommt selten gleich am Anfang, sondern entsteht
erst nach einer Weile, wenn die beiden Seelen allmählich aneinander wachsen.
Man kennt sich in Schwächen und Stärken, ging vielleicht auch schon oft
durch dick und dünn und fühlt sich einander absolut zugehörig, verbunden und
vertraut - der andere scheint ein Teil des eigenen Selbst zu sein - ein Teil
des Lebens, den man sich niemals wegdenken könnte - der andere scheint wie
einer von wenigen Grundpfeilern, die das stützt, was man sein Leben nennt.
Man würde für den anderen nahezu alles machen oder zumindest jederzeit für
ihn da sein. Menschen, die sehr extrem in dieser Form verankert sind, neigen
dazu dem anderen eine höhere Priorität zu verleihen, als sich selbst, da sie meistens einen Teil im anderen sehen und lieben, den sie in sich selbst nicht fähig zu lieben sind - darum nenne ich es auch ver-liebt, denn es liebt am wahren selbst vorbei - Sätze, die dies bezeugen könnten beispielsweise so lauten: "Ohne Dich würde ich sterben" - "Für Dich würde ich sterben" - "Für Dich würde ich alles tun" - "DU bist MEIN Leben" - "Wenn ich Dich nicht hätte, dann hätte mein Leben keinen Sinn mehr" oder ganz direkt: "Ich liebe Dich mehr wie mein eigenes Leben"!
Das klingt soooo romantisch und wenn einer dem andern sowas sagt, fühlt sich das sehr toll (für das Ego des anderen) an, aber es ist der größte Fehler, den ein Mensch, mit dem was er Liebe nennt, begehen kann. Wahre Liebe macht sich nicht vom andern abhängig, während es egozentrisch seine Bedingung für das eigene Ich einfordert!
Die dritte Gruppe wird kaum ein Mensch in der reinsten Form je verkörpern können, aber sie ist ein edles Ziel, dessen Weg dorthin näher zur vollkommenen Liebe führt! Wahre Liebe fordert nicht - wahre Liebe liebt nicht um geliebt zu werden, denn wenn die in Gruppe 1 und 2 nicht das zurückbekommen, was sie investieren fühlen sie Schmerz, fragen sich ob der andere sie denn nicht auch so liebt, wie sie es tun - das st nicht bedingungslos. Wahre Liebe fordert nicht und stellt keine Bedingungen und genau darum kann sie auch keinen Schmerz erzeugen. Wenn Du Dir
diesen Satz einmal durch den Kopf gehen lässt, wirst Du mir sicherlich
zustimmen, dass ein Mensch, kaum fähig sein wird, völlig dieser Gruppe zu
entsprechen, denn der Mensch hat nun mal ein Ego, welches sich verletzt
fühlen kann, wenn ein anderer Dir weh tut und es ist völlig okay dieses Ego
zu haben, denn es geht hier nämlich auch nicht darum, das Ego zu
beseitigen - ganz im Gegenteil - es geht hier wie immer um die goldene
Mitte!! Es geht darum, die beiden ersten Gruppen mit der letzten Gruppe auf
einen gemeinsamen Nenner zu bringen!!!!
Niemand soll perfekt sein, oder perfekt lieben können - wir sind alles Menschen und es geht nicht darum alles immer richtig zu machen, aber es ist, wie gesagt, ein edles Ziel nach Vollkommenheit zu streben, ohne vollkommen besessen davon zu sein, sofort vollkommen zu werden. In Wirklichkeit sind wir ohnehin schon vollkommen, jedoch sind sich dessen nicht alle Teile in uns bewusst - dieser Bewusstwerdungsprozess findet aber statt und mit dem richtigen Ziel im Visier - der bedingungslosen Liebe als Beispiel werden wir es auch erreichen - am Ende wird die Liebe dann so rein und stark sein, dass sie alles verbrennt, was ihrer nicht gleicht.
Zu sagen, "Ohne Dich wäre mein Leben nichts wert" ist ein toll klingendes Kompliment, aber nichts anderes als ein Apell an das Ego und zugleich auch eine sehr egoistische Erwartung, die man damit dem anderen aufbürtet, denn damit macht man ihn dafür verantwortlich, wie glücklich man ist und wehe der andere verkörpert das was man Liebe nennt nicht so wie man selbst, dann wird der scheinbar liebende traurig, verletzt und sogar wütend - so wird oft Liebe zu Hass und Hass ist oft Liebe, jedoch eine verwirrte Form der Liebe, denn könnte Dich jemand verletzen, oder könntest Du jemanden hassen, der nicht auch Dein Herz berührt?
Der Weg ist meiner Meinung nach, wie erwähnt der, eine Mitte zwischen der bedingungslosen und der menschlichen Liebe zu finden - alle drei Gruppen oder Untergruppen die es da noch gibt, mit der Bedingungslosigkeit auf einen Nenner zu bringen. Man kann ruhig Schmetterlinge im Bauch haben, oder für den anderen da sein, denn auch das gehört irgendwie dazu, aber man sollte dies alles nicht in Abhängigkeit vom andern machen.
Die scheinbaren Feinde, hassender Menschen scheinen immer die zu sein, welche die eigenen negativen Aspekte verkörpern, vor denen man selbst die Augen verschließt und die Geliebten der Liebenden Menschen scheinen fast immer die zu sein, die die eigenen positiven Aspekte verkörpern, welche jene an sich nicht annehmen können, entdeckt, oder sich bewusst gemacht haben.
Da sieht man wieder, dass zwischen Hass und dieser Form der Liebe kaum ein Unterschied besteht - beides wird durch das Ego in eine Form gebracht, die mit "wahrhaftig" nichts mehr zu tun hat. Wer wirklich und wahrhaftig lieben will, müsste (und das muss ich mir auch oft vor Augen halten) anfangen sich selbst zu lieben, denn ansonsten verliebt man sich in Teile des anderen, die man an sich selbst nicht schätzen oder bedingungslos lieben kann. Sowas zu tun ist aber okay, denn so lernt man - es ist aber nicht die wahre Liebe.
Ich könnte noch so viel dazu schreiben, aber das war lang genug :-)
Alles Liebe
Eric
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23.01.2006, 07:47
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Wie liebt man wirklich Beitrag #5 (permalink)
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multidimensional
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.11.2005
Ort: Vienna
Alter: 27
Beiträge: 840
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Also ich finde, man soll lieben, wie es für einen richtig ist...also wenn man so es für richtig empfindet...hmmm...vielleicht blöd ausgedrückt...
Es kommt ganz einfach...
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23.01.2006, 08:25
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Wie liebt man wirklich Beitrag #6 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 06.01.2006
Ort: bei meinen Wurzeln dieser Erde
Alter: 38
Beiträge: 845
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Ich habe mal von einem Pastor vor Jahren einen Spruch gehört, der mir nicht mehr aus dem Kopf geht und ich ihn auch nicht mehr vergessen möchte...
" Wahre Liebe ist, wenn man sich täglich Gedanken darüber macht, was man tun muß, damit des dem Anderen gut geht"
Knapp, aber wahr.
Wenn dies sich Beide vor Augen führen, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen ;-)
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23.01.2006, 08:34
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Wie liebt man wirklich Beitrag #7 (permalink)
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nixda
Registriert seit: 18.01.2006
Ort: in Herz Kopf und Bauch
Beiträge: 2.703
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saubärchen
Zitat:
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" Wahre Liebe ist, wenn man sich täglich Gedanken darüber macht, was man tun muß, damit des dem Anderen gut geht"
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sehr mitmenschlich aber auch sehr einseitig (Helfersyndrom) - besser gefällt mir der Spruch der von Jesus überliefert wurde - "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst".
LG Ichbins
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23.01.2006, 08:37
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Wie liebt man wirklich Beitrag #8 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 06.01.2006
Ort: bei meinen Wurzeln dieser Erde
Alter: 38
Beiträge: 845
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Grins, danke IchBin,
aber ich habe wirklich ein Helfersyndrom ;-)
Aber wie heißt es so schön?
" Wie man sät, so erntet man"
Kann also nichts negatives oder einseitiges daran finden
Geändert von Saubaerchen (23.01.2006 um 08:40 Uhr)
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