Hallo Arphen,
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Wer Liebe nicht unter seinem Willen hat liebt ohne Hemmung, oftmals im Übermaß und daraus kann viel Problem entstehen.
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Liebe lässt sich nicht kontrollieren. Ein Übermaß ist sicherlich kein Problem.
Was ein Problem ist (oder werden kann), ist das was Liebe genannt wird, es
aber nicht ist, und Falsch eingesetzt wird...
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Wer zum Beispiel Geld mehr liebt als Lebewesen...nun ja was soll man dazu sagen ausser: Übertriebene Liebe.
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Wie will man hier von mehr oder weniger sprechen. Es ist eine völlig
unterschiedliche Art der Liebe. Wenn die Handlungen aber so ausgerichtet
sind, dass Geld wichtiger ist als ein Lebewesen - willkommen auf Erde! -
dann gibt es bei diesem Person noch vieles zu lernen bei beiden Themen
wobei ich die Thematik "Macht" bzw. "Machtsmisbrauch" hervorheben
würde.
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Wer seine Kinder liebt als wären sie sexuelle Partner hat auch eine krankafte Form der Liebe entwickelt wo Liebe unter Willen das verhindern würde.
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So jemand liebt vielleicht seine Kinder, misbraucht sie gleichzeitig. Das tut
erstmal keinen Abbruch an der Liebe. Das Problem ist in diesem Falle, dass
die natürliche Triebe auf ungeeigneter Weise und/oder an die falsche
Personen ausgelebt werden. Hier ist aber auch die gesellschaftliche
Ausrichtung zu berücksichtigen wenn es um die Bewertung von
(un)geeignet handelt. Die tatsächliche Ursache von diesem Problem ist
mit großer Sicherheit auf die Unterdrückung der Sexualität zurückzuführen
und das ist leider ein gesellschaftliches Thema geworden...
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Wer einen Menschen mehr liebt als sich selbst ist ebenfalls einer schadhaften Form verfallen.
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Lassen wir das Wort Liebe hier einfach reduzieren auf Selbstliebe, die in
diesem Falle unterentwickelt ist bzw. gänzlich fehlt. Hier kommt man schon
im Bereich Co-Abhängigkeit. Ob hier wahre Liebe im Spiel ist, ist fraglich.
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Wer seine Sekräterin mehr liebt als seine Frau
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Wo ist das Problem? Es handelt sich hier um eine 3-er Beziehung. Je
nachdem wie eng das moralische Kleid sitzt bei den Betroffenen und welche
Absprachen gemacht sind, ist es eine harmonische oder disharmonische
Lösung. AUch hier ist die Moral der Gesellschaft zu berücksichtigen.
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
oder den eigenen Hund mehr als die eigenen Kinder.
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Was bedeutet in dem Zusammenhang mehr/weniger? Es ist eine andere
Liebe. Die Handlung macht den Unterschied...
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Oder seine Sexuelle Ausrichtung überhaupt auf Tiere erweitert...etcetcetc.
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Hängt davon ab wie sich das konkret äußert. Wenn beide einverstanden
sind, spricht wohl nichts dagegen außer das was die Gesellschaft für
gehobene Fingermoral hat...
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Liebe unter Willen verhindert dass wir etwas mehr Lieben als ihm zusteht und andersrum, alles genausosehr Lieben wie es sein soll.
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Du verwechselst Liebe mit etwas, dass vielleicht das Wort Liebe beinhaltet
aber nichts mit Liebe zu tun hat.
Zitat:
Zitat von Arphen Maethor
Würde sie sich nun von mir Trennen, würde ich ihr nicht Jahrelang mit unsterblicher Liebe nachrennen und ihr und mir schaden sondern schlichtweg den Willen nutzen und sie auf eine Art Lieben die angemessen ist.
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Das hat nichts mit Liebe zu tun, sondern damit, wie man einen Menschen
respektvoll behandelt. Für sowas ist auch eine gewisse persönliche Reife
erforderlich, damit man versteht, dass Partnerschaften vergänglich sein
können. Wenn eine der beiden Personen diese Reife nicht hat und aus
Angst und/oder einer traumatischen Erfahrung heraus nicht loslassen kann
oder der anderen Person für das Scheitern verantwortlich macht, gibt es
nach der Trennung kein 'frieden-freude-eierkuchen'-Verhältnis sondern
Funkstille...
Liebe Grüße,
j-essence