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23.06.2008, 12:10
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Dankbarkeit Beitrag #1 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Dankbarkeit
Hallo zusammen,
anbei ein kleiner Beitrag von mir...
In einem Staat, in dem so Vieles selbstverständlich geworden ist,
Gesundheit, das tägliche Brot, Trinken, ein Dach über den Kopf uvm.
vergessen wir manchmal dankbar zu sein.
Und dabei ist Dankbarkeit ein Gefühl,
das uns und dem Anderen sehr gut tut.
Und wenn das "Dankeschön" von Herzen kommt,
dann wird es sogar mit einem Lächeln erwidert.
Es ist wie eine Kommunikation zweier Herzen.
Dankbarkeit verbindet.
Es erinnert uns daran wie sehr wir doch zusammengehören.
Man muss jetzt nicht pausenlos dankbar sein und darüber nachdenken.
Es wär doch schön, wenn man in Situationen,
in denen man etwas Gutes erhält,
achtsam ist und ein "Dankeschön" von Herzen sprechen läßt
(80% der Kommunikation ist non-verbal).
Ich meine damit also nicht das "Danke", dass man
ohne ein Lächeln voller Gedanken so nebenbei als Pflichtübung abgibt.
Dankbarkeit ist die Sprache des Herzens und nicht die des Verstandes 
Zusätzlich kann man natürlich auch in anderen Situationen,
wie beim Aufstehen am Morgen oder beim Essen dankbar sein.
Beispiel: Wie viele Menschen arbeiten täglich,
damit wir essen und trinken können?
Wie geht Ihr mit diesem Thema im Alltag um?
Liebe Grüße
Stefan
Geändert von odysseus05 (23.06.2008 um 12:17 Uhr)
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23.06.2008, 12:35
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Dankbarkeit Beitrag #2 (permalink)
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Äonen klingen in Dir
Registriert seit: 18.10.2007
Beiträge: 997
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Lieber Stefan ,
Zitat:
Zitat von odysseus05
Hallo zusammen,
anbei ein kleiner Beitrag von mir...
In einem Staat, in dem so Vieles selbstverständlich geworden ist,
Gesundheit, das tägliche Brot, Trinken, ein Dach über den Kopf uvm.
vergessen wir manchmal dankbar zu sein. meinst Du das jetzt zynisch ? Obdachlose , Pharmaindustrie,... was ist in den Nahrungsmitteln noch gesund für uns...?Ansonsten sehe ich es auch so.der Wind, die Sonne, die Erde unter den Füßen, die Bäume und Blumen.....
Und dabei ist Dankbarkeit ein Gefühl,
das uns und dem Anderen sehr gut tut.
Das fühle ich genauso. In einem Artikel von dem Japanner Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers ,stand beim übertragen vonLiebe und Dankbarkeit auf Wasser dieses Wasser die allerschönsten Kristallbilder zeigte. Die Reaktion des Wassers ist ein Liebesgeständnis der Natur selbst. So ist ihmbewusst geworden, dass die Lebensphänomene in der Natur auf Liebe und Dankbarkeit beruhen.
Und wenn das "Dankeschön" von Herzen kommt,
dann wird es sogar mit einem Lächeln erwidert.
Es ist wie eine Kommunikation zweier Herzen.
Dankbarkeit verbindet.
Es erinnert uns daran wie sehr wir doch zusammengehören.
Man muss jetzt nicht pausenlos dankbar sein und darüber nachdenken.
Es wär doch schön, wenn man in Situationen,
in denen man etwas Gutes erhält,
achtsam ist und ein "Dankeschön" von Herzen sprechen läßt
(80% der Kommunikation ist non-verbal). Umso mehr Dankbarkeit ich aussende , umso mehr erstrahlt die Welt.Liebe Grüße Feenstein
Liebe Grüße
Stefan
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23.06.2008, 12:51
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Dankbarkeit Beitrag #3 (permalink)
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Ithaka ist nah.
Sternzeichen:
Registriert seit: 03.01.2008
Ort: Stuttgart
Alter: 43
Beiträge: 1.437
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Zitat:
Zitat von Feenstein
Lieber Stefan ,
"In einem Staat, in dem so Vieles selbstverständlich geworden ist,
Gesundheit, das tägliche Brot, Trinken, ein Dach über den Kopf uvm.
vergessen wir manchmal dankbar zu sein." meinst Du das jetzt zynisch ? Obdachlose , Pharmaindustrie,... was ist in den Nahrungsmitteln noch gesund für uns...?
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Hallo Feenstein,
ich meine es nicht zynisch.
Beispiel:
Denke beim Frühstück mal nach, wer vorher daran arbeiten mußte, damit Du ein Brot auf dem Tisch hast: Saatguthersteller, Bauer, Müller, Spediteure, Bäcker, Verkäufer...
Was Gesundheit angeht: Erst wenn wir krank sind, wissen wir wie wertvoll Gesundheit ist.
Pharmaindustrie: Auch wenn dieser Industriezweig viele schlechte Medikamente hergestellt hat, in der Summe wurden sehr viele wertvolle Medikamente erfunden, auf die wir heute nicht verzichten wollen.
Viele Dinge sind nicht optimal. Aber trotzdem dürfen wir für die guten Dinge im Leben dankbar sein 
Liebe Grüße
Stefan
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23.06.2008, 12:57
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Dankbarkeit Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.11.2007
Alter: 24
Beiträge: 2.076
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Aloha.
Du hast (m. E.) Recht. Vieles wird für selbstverständlich angesehen und so distanziert man sich von den Herzen seiner Mitmenschen.
Meine Schwester -glaube ich- teilte in einer Runde mal etwas mit, was hier doch
ganz gut zu passt.
An einem schönen Tag pflanzte sie ein paar Blümchen auf ihrem Balkon. Als sie sich eines anderen Tages nach draussen begab, um das herrliche Wetter zu geniessen, sprach eine gegenüber wohnende Nachbarin zu ihr und bedankte sich für die herrliche Aussicht. Es ist so schön, so hell und so bunt, wenn sie ihren Balkon betrachte...
Allein diese Aussage zauberte ihr -meiner Schwester- ein Lächeln ins Gesicht und wurde ein Erlebnis, was weitererzählt und sich zu einer schönen Geschichte wandelte. Es sind manchmal selbst die Kleinigkeiten, ja, die wir weniger 'huldigen', aber dennoch eine grosse Wirkung erzielen und noch mehr erzielen würden...
Aloha. 
Ani
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23.06.2008, 12:59
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Dankbarkeit Beitrag #5 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
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Zitat:
Zitat von odysseus05
Und dabei ist Dankbarkeit ein Gefühl,
das uns und dem Anderen sehr gut tut.
Und wenn das "Dankeschön" von Herzen kommt,
dann wird es sogar mit einem Lächeln erwidert.
Es ist wie eine Kommunikation zweier Herzen.
Dankbarkeit verbindet.
Es erinnert uns daran wie sehr wir doch zusammengehören.
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Sehr schöne Gedanken am Mittag von dir.
Ich sehe uns auch zusammen hier und voneinander abhängig.
Wir bringen uns täglich gegenseitig Dinge bei und erinnern uns ständig gegenseitig an Dinge, die wir manchmal vergessen haben.
Das passiert oft, ohne dass wir vorhergesehen hätten. Aber wenn man sich ein bisschen in dieser Achtsamkeit übt, dann kann man sehen wo Mängel sind und dem anderen einen Anstubs geben.
Wir würden ja garnichts mehr merken, wenn wir nicht ständig aufeinanderstoßen würden.
Zitat:
Zitat von odysseus05
Wie geht Ihr mit diesem Thema im Alltag um?
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Zu nachlässig. Also ich gehe zu nachlässig damit um.
Die letzten Tage erst konnte ich dankbar sein für die kleinen Fortschritte, die ich machte, nach einer schweren Phase.
Ark (der von Ani verfolgt wird  )
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23.06.2008, 13:07
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Dankbarkeit Beitrag #6 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
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Zitat:
Zitat von Feenstein
meinst Du das jetzt zynisch ?
Obdachlose , Pharmaindustrie,... was ist in den Nahrungsmitteln noch gesund für uns...?
Ansonsten sehe ich es auch so.
der Wind, die Sonne, die Erde unter den Füßen, die Bäume und Blumen.....
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Das ist natürlich die andere Seite der Geschichte.
Dafür gilt es ja auch nicht dankbar zu sein.
Dankbarkeit entsteht eher aus dieser Situation heraus, dass es diese Probleme alle gibt und dass man dennoch Mittel und Wege finden kann, diese zu überwinden oder auch selber ein Teil der Lösung dafür sein zu können, finde ich.
Zitat:
Zitat von Feenstein
In einem Artikel von dem Japanner Masaru Emoto: Die Botschaft des Wassers ,
stand beim übertragen von
Liebe und Dankbarkeit auf Wasser dieses Wasser die allerschönsten Kristallbilder zeigte. Die Reaktion des Wassers ist ein Liebesgeständnis der Natur selbst. So ist ihmbewusst geworden, dass die Lebensphänomene in der Natur auf Liebe und Dankbarkeit beruhen.
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Das ist auch wieder was Interessantes.
Das erinnert mich gleich wieder daran, mich mit dem Thema eingehender zu beschäftigen.
Es gibt eben keine Dissonanz in der Natur, sie kann denke ich nur bewusst hervorgerufen werden.
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23.06.2008, 13:11
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Dankbarkeit Beitrag #7 (permalink)
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Äonen klingen in Dir
Registriert seit: 18.10.2007
Beiträge: 997
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Lieber Stefan ,
Zitat:
Zitat von odysseus05
Hallo Feenstein,
ich meine es nicht zynisch.
Beispiel:
Denke beim Frühstück mal nach, wer vorher daran arbeiten mußte, damit Du ein Brot auf dem Tisch hast: Saatguthersteller, Bauer, Müller, Spediteure, Bäcker, Verkäufer... genau das , hat uns unsere Grundschullehrerin auch immer erzählt.Vom logischen kann man da schwer was zu sagen, aber vom Gefühl habe ich es damals schon nicht verstanden.Weil wenn ich mich in diese Menschen hineingefühlt habe , hat es sich für mich nicht stimmig angefühlt.Ich glaube das das mit dem funktionieren müssen in unseren Gesellschaften zusammenhängt.Das sie das Gefühl ,es tun zu müssen oft mit einfließen lassen und die Freude des Seins nicht mit einfließt.Also ich vermisse da oft ,die freie Entscheidung dem Sein dienen zu wollen.Wieviele würden denn ihren Job weiter machen aus Freude, Hingabe an ihn wenn sie nicht müßten?
Was Gesundheit angeht: Erst wenn wir krank sind, wissen wir wie wertvoll Gesundheit ist.
Pharmaindustrie: Auch wenn dieser Industriezweig viele schlechte Medikamente hergestellt hat, in der Summe wurden sehr viele wertvolle Medikamente erfunden, auf die wir heute nicht verzichten wollen. Ich bin da skeptisch.
Viele Dinge sind nicht optimal. Aber trotzdem dürfen wir für die guten Dinge im Leben dankbar sein Natürlich wir sollten sogar unbedingt,da es sich dann mit der Pharmaindustrie eh erledigt hätte 
Liebe Grüße Liebe Grüße Feenstein
Stefan
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23.06.2008, 13:22
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Dankbarkeit Beitrag #8 (permalink)
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Banned
Sternzeichen:
Registriert seit: 28.12.2007
Ort: Avalon
Alter: 28
Beiträge: 1.047
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Zitat:
Zitat von odysseus05
Pharmaindustrie: Auch wenn dieser Industriezweig viele schlechte Medikamente hergestellt hat, in der Summe wurden sehr viele wertvolle Medikamente erfunden, auf die wir heute nicht verzichten wollen.
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Das sehe ich auch eher (sehr) skeptisch.
Seit die moderne Medizin ihren Fortschritt gemacht hat, gibt es nicht weniger Kranke, sondern mehr als zuvor.
So müsste man sich doch eigentlich fragen, was uns krank macht.
Ist es vielleicht die Medizin selber?
Ich habe immer noch die Zahl im Kopf; täglich sterben in deutschen Kliniken 40 Patienten an Behandlungsfehlern u.Ä.
Wenn du das Bild auf die Spotze treiben willst, sieh dir das amerikanische Gesundheitssystem an. Das sprengt alle Dimensionen.
Ich halte Medikamente nicht für wertvoll, sondern für Oberflächenbehandlung, weil der Gesellschaft ein Gefühl gegeben wird, dass sie sich ohnmächtig gegenüber den Ursachen fühlen.
Wenn du mal ein bisschen recherchierst im Internet, dann wirst du Berichte finden, was Pharmakonzerne und durch deren Lobbys alles angestellt wird.
Kennst du den Film "Der Ewige Gärtner" das wäre ein Tipp von mir an dieser Stelle. Das ist auch nicht nur ein Film, Filme, auch wenn sie Hollywood sind, spiegeln auch immer irgendwie die Wirklichkeit wider und viele beruhen auf wahren Begebenheiten.
Diese Leute arbeiten gegen den Menschen, nicht für ihn. Ihnen liegt nichts am Wohl der Menschen, sonst würden sie nicht so handeln.
Vielleicht die Arbeiter in den Laboren und ich unterstelle ihnen keine schlechten Absichten, aber sie stecken zu sehr in dem guten Glauben drin, dass das schon alles mit rechten Dingen zugeht.
Allgemein gibt es zu wenig wahre Information. Investigativer Journalismus wird untergraben. Man muss sich selber durchs Web wälzen, wenn man richtige Information erhalten will.
Ark
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