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Benutzer
Registriert seit: 30.12.2007
Ort: Allgäu
Beiträge: 69
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Hallo freesia,
mit deiner Vermutung, dass Krankheiten psychische Ursachen haben könnten, bist Du auf der richtigen Spur. Nur - auch psychische Probleme haben wiederum ihre eigene Ursache, und so gilt es, auch diese kritisch zu hinterfragen. So wie der elektrische Strom zwar aus der Steckdose kommt, aber nicht dort entsteht und auch nicht wirklich in Kraftwerken produziert wird, sondern in den Köpfen von Unternehmern und Ingenieuren, die diese Kraftwerke betreiben (die brauchen nur einen Hebel umzulegen, und schon gehen alle Lichter aus), so hat eine Krankheit auch nicht ihre wahre Ursache in irgendwelchen Konflikten und schon gar nicht in äußeren Umständen wie Viren, Bakterien, Pilzen, Giften etc., sondern im Bewusstsein der betroffenen Menschen, das erst die Voraussetzungen schafft, dass Konflikte entstehen und äußere Gegebenheiten Einfluss auf den Körper bzw. die Lebenssituation gewinnen können.
Das mag für Dich auf den ersten Blick etwas weit hergeholt sein, wenn Du aber die Gesetze, die hinter diesem Geschehen stehen, verstanden hast, dann bekommst Du ein großes Aha-Erlebnis mit der nachfolgenden Erkenntnis, "es kann ja gar nicht anders sein!" Erst nach dieser Erkenntnis kann der Mensch seine bisherige Opferrolle aufgeben, ist bereit, Eigenverantwortung für alles zu übernehmen, was ihn betrifft und sein Schicksal selbst gestalten. Man nennt das auch "Meisterung des Lebens".
Die in diesem Zusammenhang relevanten Gesetze sind folgende:
1. Das gesamte kosmische Geschehen , von der Entstehung von Galaxien bis hinunter zum Abknicken eines Grashalmes, geschieht innerhalb einer vollkommenen kosmischen Ordnung, in der kein Zufall möglich ist.
2. Daraus folgt das Gesetz der absoluten Gerechtigkeit. Das heißt, dass alles, wovon wir in irgend einer Weise betroffen werden, mit uns selbst zu tun hat, genauer gesagt, mit unseren Bewusstseinsinhalten. "Es fällt kein Blatt auf unsere Füße, ohne dass uns damit ein Zeichen gesendet wird." (Saint Germain)
3. Die vollkommene kosmische Ordnung und absolute Gerechtigkeit schafft in allem Geschehen nichts als vollkommene Harmonie, sonst wäre es keine Ordnung. Das heißt, dass wir immer nur mit solchen Ereignissen konfrontiert werden, die 1. für unsere Entwicklung nützlich sind, 2. in ihrer Art und Intensität am besten geeignet sind, Selbsterkenntnisprozesse zu ermöglichen, 3. uns weder über- noch unterfordern und 4. uns niemals vor unlösbare Probleme stellen.
4. Aus dem bisher gesagten folgt logischerweise, dass das Schicksal immer nur unser Bestes will.
5. Gesetz der Rückmeldung. Gott hat uns den freien Willen gegeben, was bedeutet, dass er hinter allem steht, was wir denken, sagen und tun. Deshalb gibt es kein falsches Tun. Damit wir uns unserer Aktionen aber immer bewusst sind, erhalten wir aus unserer Psyche, unserem Körper und aus der Umwelt stets eine Rückmeldung darüber. Wäre dies nicht so, könnten wir nicht erkennen, wer und wie wir sind und uns niemals weiter entwickeln.
Um verstehen zu können, warum wir Menschen trotz ständiger schmerzhafter Rückmeldungen unser Verhalten nicht zu ändern vermögen, liegt darin, dass unser Denken von Glaubenssätzen, Überzeugungen und inneren Haltungen bestimmt wird, deren oberste Instanz unser Welt-, Gottes- und Selbstbild ist. Da die Menschen eines Kulturkreises annähernd das selbe Welt-, Gottes- und Selbstbild haben, wird dieses als normal, wahr und sogar als unumstößliches Gesetz angesehen und niemand kommt auf die Idee, dass daran etwas nicht stimmen könnte. Als Beispiel möchte ich nur den (Un-)Glauben an Gut und Böse anführen, der wohl von mehr als 99 % der Bevölkerung als absolute Wahrheit betrachtet wird und gerade deswegen ist er auch für 99 % der Probleme verantwortlich, schließlich resultiert daraus jegliche Opferhaltung, jedes Gefühl des Verletzt-Seins, Aggressionen, jede ärztliche Behandlung (der "bös"-artige Tumor, die bösen Viren etc.), unser gesamtes (Un-) Rechtssystem und vieles mehr. Ist der Mensch nicht durch das Essen vom Baum der Erkenntnis (den Glauben) von Gut und Böse aus dem Paradies gefallen und vom dortigen Zustand des ewigen Lebens in einen Zustand des Verfalls und des Todes geraten?
Wer also egal welches Problem lösen möchte, sei es körperlicher oder psychischer Natur, seien es Konflikte mit sich selbst und anderen Menschen, Probleme finanzieller oder beruflicher Art, etc. der wird so lange damit konfrontiert sein, bis es ihm gelungen ist, die dahinter stehenden disharmonischen Gedankenmuster, Glaubenssätze und Überzeugungen aufzudecken und zu korrigieren. Alles andere ist Symptombehandlung und schadet mehr als es nützt, denn es wiegt den Menschen in der falschen Annahme, sein Problem zu beheben, in Wirklichkeit verschärft und verlängert er es nur und verzögert dadurch seinen Entwicklungsprozess.
Ich "glaube" dass ich Dir damit für's erste genügend Stoff zum Studieren gegeben habe.
Liebe Grüße
Baumann
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