Alle ist eins beschreibt u.a. einen Perspektivwechsel zu einer übergeordneten Ebene.
Beispiel:
Du siehst Tisch und sagst, "Das ist
ein Tisch."
Nie käme einer auf die Idee im normalen Alltag von "viele einzelne Teile (z.B. Atome, je nach Beobachtungsebene), die sich zu einem Gebilde zusammengefügt haben, dass ich Tisch nenne" sprechen.
So, weiter gehts: Die Erde von oben betrachtet sieht auch aus wie eins.
Philosophische Betrachtung:
Jede Aktion auf diesem Planeten betrifft in unterschiedlichem Maße alles Leben auf diesem Planeten (und wahrscheinlich auch im Rest des Universums).
Nehmen wir Zeit an:
Wenn sich heute 10 entscheiden friedfertiger zu sein sind es morgen vll. 15, in einem Jahr 500 und in 100 Jahren 1mrd.
Eine bestimmte Idee oder ein Gedanke wird sich mit der Zeit also durchsetzen, wenn er "funktioniert" und alles beeinflussen, selbst wenn er nur von Anfangs einem Individuum gedacht wurde. (Ein Individuum/Gedanke beeinflusst alle → alle sind eins, weil alles mit allem zusammenhängt)
Die obige Betrachtung ist sehr steril, da natürlich unzählige Gedanken existieren, die alle irgendwas wollen und viele widersprechen sich trotzdem ist die Beeinflussung da und wirkt nur eben in verschiedene Richtungen und mit viel komplexerer Wirkung.
Andere Betrachtung (Politisch)
Wenn ein Großteil einer Nation Angst hat (vor allem möglichen) und die Machthaber Schutz bieten und diesen Schutz mit einem Krieg rechtfertigen, dann gibt es auch Krieg und das betrifft die ganze Welt jeden einzelnen in unterschiedlichem Maße.
(Das Beispiel ist natürlich völlig aus der Luft gegriffen

)
Ökologische Betrachtung
Die Zerstörung der Umwelt in einem Bereich betrifft die ganze Erde (Beispiel Regenwald, Ozean (Gifte, Massensterben usw.))
Warum denken viele Leute nach dem "alles ist eins" - Prinzip?
Weil da schon alles bei mir anfängt. Wenn ich eine friedlichere Welt will muss ich selbst friedfertig sein. Wenn ich einen respektvollen Umgang mit der Natur will muss ich selbst respektvoll sein.
Wenn ich weiß, dass die Gedanken die Realität schaffen und wenn ich sehe wie ein Teil dieser Realität aussieht und wenn ich merke, dass viele A möchten und B tun, dann muss ich anfangen, dass zu denken und zu tun was ich möchte, damit ich authentisch bin und andere sich inspirieren lassen können, wenn sie wollen.
Deswegen schreiben und sagen inzwischen viele Menschen viele Dinge, die eine positive Wirkung haben können. Denn das ist es wo wir hin wollen.
(das heißt nicht dass man die Augen vor anderem verschliest, es heißt nur, dass man achtsam mit dem umgeht, was man konsumiert und denkt und spricht und wie man handelt)
Grüße Shuichi
Indivi
dualität steht übrigens nicht im Gegensatz zur
Einheit, sonder beschreibt nur eine andere Betrachtungsebene.