Liebe Lila Orchidee,
ja, das ist ganz wunderbar, so eine Übung in Achtsamkeit. Man kann es sich richtig als schönes neues Element im Leben einbauen, jeden Tag auf dem immer gleichen Weg zur Arbeit immer neue Dinge zu entdecken.
Oder jeden Mal in dem gleichen Supermarkt neues finden. Ich stand heute gerade im Penny-Markt und wollte Sahne kaufen.
Ein großes Kühlregal voller verschiedener Dinge, doch irgendwie keine Sahne.
Ich merkte, die spirituelle Welt setzte gerade wieder zu neuen Unterweisungen an.
Aber sie ließ mich keine Sahne sehen.
Ich stand da, ging vor dem Regal immer auf und ab, sah alle möglichen Dinge, aber keine Sahne.
Ich dachte, vielleicht soll ich doch keine Sahne kaufen. Mal geprüft. Doch, Sahne stand auf dem Programm. Aber ich sah sie nicht.
Ich mußte über mich lächeln. Ist doch völlig verrückt. Ein Supermarkt ohne Sahne gibt es nicht. Sie muß irgendwo sein.
Also nochmal systematisch. Auf der einen Seite die Wurst- und Fischsachen in der Kühltheke, dann in der Mitte lauter Joghurtzeugs und auf der anderen Seite dann die Butter und Margarine. Aber keine Sahne.
Ich wurde immer heiterer. Was die sich wieder einen Spaß mit mir erlauben. Na, ich wurde immer gespannter, was die Unterweisungen diesmal beinhalten würden.
Eine Idee kam. Die Preise, schau auf die Preise. Na gut, aber wie soll ich auf die Preise von der Sahne sehen, wenn ich sie nicht sehe.
Ich schaute mal auf die Milch. 3.5% Fett und 1.5% Fett. Neben der Milch müßte doch eigentlich die Sahne stehen. Keine Chance.
3.5, hm. Das numerologische Prinzip meldet sich. Die dreieinhalb Zeiten der Offenbarung. Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Zusammen dreieinhalb Zeiten.
Aber es war mir noch nie aufgefallen, daß die 3.5 auch in der Milch ist. Komisch eigentlich. Warum gibt es Milch ausgerechnet nur mit 3.5% Fett, und nicht mit 2%, 3% oder 5%? Und warum ausgerechnet hat die fettreduzierte Milch eigentlich 1.5%?
Mein Interesse steigerte sich. Langsam wurde es ja richtig spannend. Ich bekam das Gefühl, auf eine guten Spur zu sein.
Also die 3.5. Entfernt man die beiden Zeiten, bleibt die eine Zeit und die halbe Zeit, also die 1.5. Nur die zwei Zeiten sind weg. Die Zweiheit fällt weg.
Noch keine Idee, was das bedeutet. Ah, jetzt beim Schreiben wird es deutlicher. Wenn man sich ganz der irdischen Welt und ihren Genüssen hingibt, ohne eine Idee der Sehnsucht nach größerem. Das ist ohne die Zweiheit, ohne diese Distanz. Man kann so leben und sehr gut leben. Das Volk Israel lebte hervorragend in Ägypten. Sicher, die Sklaverei. Aber sonst war es überaus lecker.
Jedenfalls ist die 3.5 die Schlüsselzahl der Entfaltung der Offenbarung Gottes in der Zeit. Sie entspricht auch den dreieinhalb Windungen der Kundalini vom Wurzelchakra bis zum Kronenchakra.
Im Gefühl, schon etwas, aber noch nicht alles gelernt zu haben was ich da lernen sollte, guckte ich noch mal, ob es nicht doch jetzt irgendwo die Sahne materialisiert hatte.
Wieviel % Fett hat eigentlich die Sahne, und wieviele Zeiten stecken da so drinne? Wenn das Gelobte Land Kanaan beschrieben wird, wo Milch und Honig fließen, dann ist dort im hebräischen eigentlich nicht das Wort "Milch", sondern "Fettmilch" gemeint, Milch, die noch ihre Sahne enthält.
Ich kam auf 30% Fett. Das wären ja 15 Doppelzeiten, während die normale Milch nur eine Doppelzeit enthält.
Die 14 sind die Zahl Davids, des Geliebten Gottes. Aha, so langsam wurde es mir deutlicher.
Mein Blick, den ich immer noch ständig um die Milch und die reduzierte Milch herum hatte schweifen lassen, fiel auf ein Preisschild, das erste Preisschild, das mir überhaupt auffiel. 0.39 stand da. Aber es war keine Ware da im Fach.
Was war denn das, was da 0.39 kostete. Das muß doch auf dem Preisschild draufstehen. Ah, Schlagsahne. Ha! Oh, da hinten, im Regal verborgen, stand noch eine ganze Palette davon. Nur vorne die Palette war komplett leer.
Glücklich, nun doch auch die Sahne gefunden zu haben, steckte ich einen Becher ein. 39 ist die Dreieinheit. 3*13, und 13 ist die Einheit.
Faszinierend, daß sich sowas wirklich genau in diesem Moment so perfekt alles materialisiert.
Nun war ich neugierig auf die anderen Preise geworden. Ich hatte bis dahin noch gar kein Preisschild angeguckt, sondern ja immer nur die Waren mit Blicken durchsucht, ob da irgendwo Sahne rumsteht.
Also die 3.5% Milch kostet - mir fielen fast die Augen aus dem Kopf, das gibts doch gar nicht, solche Preise macht doch kein Supermarkt - genau 0.61. Und die reduzierte 1.5% Milch kostet 0.54.
Das sind drei Stufen. Es wird immer köstlicher. Das Puzzle setzte sich zusammen.
In der Welt der 6, das ist Ägypten, die Gefangenschaft in der irdischen Orientierung, das ist die 1.5% Milch mit der Kennzahl 54. Die 54 ist 6*9, und die Zahl des Gerichts, der Krise.
Dort entscheidet es sich. Willst du immer so weiter leben? Den Kreislauf der Inkarnationen einfach immer weiter leben, ganz unbewußt? Oder sehnst du dich nach der größeren Welt?
Also trinkst du nur die 1.5% Fett oder möchtest du was schöneres?
Dann entsteht eine bewußtere Wahrnehmung. Das Volk bricht auf. Es kommt in die Wüste, die Welt des siebten Tages. Dort ist noch keine feste Möglichkeit des Erlebens des EINS-Seins da. Immer nur in Momenten, in winzigen Momenten, darf der Hohepriester in die Stiftshütte gehen, einmal im Jahr, ins Allerheiligste, direkt vor Gott treten.
Die Kennzahl der 3.5, des Weges der Entfaltung des Bewußtseins in der Zeit zu größeren Höhen, ist hier die 61. Die 61 ist die Zahl des Ego. äni, hebräisch "ich", hat den Zahlenwert 61.
Aber daß sich das wirklich auch hier im Supermarkt spiegelt. Ich mußte doch über den Humor Gottes lachen.
Und die Zweiheit ist da, die Gespaltenheit. Läuft es gut, ist es das Gefühl, zwar noch IN der Welt zu sein, aber nicht mehr VON der Welt. Das höhere Bewußtsein schaltet sich ein und es ist ein Gefühl der Verbundenheit mit etwas Größerem da.
Läuft es schlecht, dann sieht man nur auf das, was man verlor. Irgendwie kommt einem diese ganze irdische Welt abstoßend vor, so sinnlos. Eben Wüstenerfahrung. Nix lebendiges. Dabei lebt auch die Wüste, aber wenn man schlecht drauf ist, sieht man das grad nicht.
Nun weiter, die Sahne, die Welt des 8. Tages im gelobten Land. 30%. Das Erleben der direkten Gegenwart Gottes im salomonischen Tempel in Kanaan. Kennzahl 39, die Drei-Einheit. In dem Bewußtsein der Zweiheit, also der Doppelzeit, und dem gleichzeitigen Bewußtsein der 14 anderen Doppelzeiten, des Geliebtseins über alle Maßen, in dem sich plötzlich zeigt, daß man nicht nur dieses eine Leben lebt, sondern gleichzeitig noch mindestens 14 andere.
Die 15 Doppelzeiten entsprechen auch dem Zahlenwert des Gottesnamens "Jah".
Kanaan, so fällt mir auf, bedeutet "Kaufmann". Nun, ja, ist ja wirklich perfekt passend, daß mir dieses alles beim Besuch beim Kaufmann auffällt. Ich kaufte insgesamt "zufällig" für 10.09 Euro ein. 10+9=19. Die Zahl der Kreise in der Blume des Lebens, meinem Avatarbild, und gleichzeitig die Zahl des Namens Eva. Beim Schreiben fällt mir noch das EIN-kaufen ein. Hihihi, der größte Witz.

Unendlich reich beschenkt setzte ich meinen Weg fort. Manche Menschen haben mich schon gefragt, woher ich so viele Dinge weiß. Ich kann nur sagen, das Leben lehrt mich jede Sekunde, selbst durch die trivialsten Dinge.
Möge es anderen sich ebenso reich schenken, auf ihre Weise, von Tag zu Tag, und Ewigkeit zu Ewigkeit.



eva-maria