Zitat:
Zitat von Tulipan
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Ich glaube mit einer seltsamen Gewissheit an die zukunftsformende Macht unserer Gedanken, aber ich habe überhaupt keine Idee davon, aufgrund von welchen Mechanismen die Beeinflussung der Zukunft funktioniert.
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Hallo zusammen,
ich greife nochmals diesen sehr schönen Beitrag von Tulipan auf und möchte hieran anknüpfen.
Es ist bestimmt jeden schon mal passiert, dass Gedankengut sich manifestiert hat.
Ein kleines Beispiel:
Ich hatte an einen Montag überhaupt keine Lust zu arbeiten.
Also machte ich mir Gedanken, was ich in mein Email an die Firma schreiben könnte. Achja, ich war erkältet, sehr stark sogar. Ich stellte es mir innerlich genau vor und fühlte mich genau rein. So wurde die Mail dann auch vorzüglich.
Hmm, knappe 2 Stunden später fing die Nase an zu laufen, der Hals wurde rauh und ich bekam tatsächlich eine richtig schwere Erkältung mit allen Drum an Dran. So hing ich dann 3 Tage erkältet zuhause rum.
Ich selbst zweifle nicht an der Kraft der Gedanken und Gefühle.
In der Zeitung stand mal, dass Aufschwung und Rezession in den Köpfen der Menschen anfängt. Ist die Stimmung pessimistisch dann stehen die Zeichen eher auf Rezession. Ist sie optimistisch dann eben auf Aufschwung.
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Es gibt noch andere, die von der Macht der Gedanken überzeugt waren...
Alles was wir sind,
ist ein Resultat dessen,
was wir gedacht haben.
(Buddha)
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Zur Buddahlehre:
Für den Praktizierenden ist es eine große Aufgabe Gedanken und Gefühle, die Gier, Zorn, Verblendung und Angst enthalten loszulassen.
Warum? Weil man sonst selbst die Gedanken und Gefühle wird.
Am Beispiel des Zorns kann man es wohl am besten sehen.
Ein zorniges Gesicht sieht einfach anders aus als ein nicht zorniges Gesicht.
Man kann den Zorn im Körper fühlen.
Statt diesen negativen Gefühlen lernt man Liebe und Mitgefühl zu kultivieren.
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Nun aber noch ein paar Beispiele:
Im Anfang war das Wort
und das Wort war bei Gott,
und das Wort war Gott.
Im Anfang war es bei Gott.
Alles ist durch das Wort geworden
und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist.
(Johannesevangelium)
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"Das erste große Prinzip des Kybalions (Hermetik)
Das All ist Geist, das Universum ist geistig
Dieses Prinizip erklärt, dass das gesamte Universum (auch ihr selbst und euer Leben) aus einem allumfassenden göttlichen Geist besteht, aus seinen Gedanken und Gedankenformen."
(Quelle: Wie oben so unten, Doreen Virtue)
Die hermetischen Gesetze sind sehr interessant. Man findet diese in vielen verschiedenen Lehren wieder. In diesem Zusammenhang ist auch die "geistige Transmutation", die Kraft Dinge oder Situationen durch die Gedanken zu transmutieren, ein sehr spannendes Thema.
"Es wird vielleicht eine Zeit kommen, in der wir mit aller Bewußtheit unsere göttliche Gabe wiederentdecken und zum Wohl aller Menschen, aller Tiere, aller Pflanzen und der Erde einsetzen."
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Wenn es nun so ist, dass unsere Gedanken und Gefühle schöpfen,
und unsere Welt (mitunter) auch ein Ergebnis unseres Denkens ist,
warum gehen wir dann nicht bewusster damit um?
Ist es nicht an der Zeit hier den Hebel anzusetzen?
Wenn wir nicht möchten, dass sich das "Negative" manifestiert, dann sollten wir ihm nicht auch noch Nahrung in Form unserer Gedanken und Gefühle geben.
Natürlich gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Aber wir können selbst bestimmen, ob und wie stark wir uns mit negativen Gedanken und Gefühlen konfrontieren.
Warum geben wir Gefühlen wie
Leid, Zorn, Widerwille, Scham, Verachtung, Schuldgefühl, Ärger, Trauer, Wut, Verweiflung und Angst
häufig mehr Macht über uns als
Liebe, Freude, Sympathie, Verbundenheit, Dankbarkeit, Freundschaft und Mitgefühl?
Diese Frage kann nur jeder für sich selbst beantworten.
Damit dies nicht als hohler Text erscheint...
Was tue ich?
Ich meditiere zweimal pro Tag.
In jeder
Meditation ist liebende Güte enthalten.
An dieser Stelle entwickle in selbstlose Liebe für alle Menschen, Tiere, Pflanzen und auch für mich.
Im Alltag habe ich mir angewöhnt den Plapperverstand ruhig zu stellen.
Bisher hatte ich immer sehr große Schwierigkeiten damit.
Im Moment habe ich die "innerliche Chefposition" vertauscht (das ist ein Test).
Mein Herz ist der Chef, nicht mehr der Verstand.
Naja, das Herz läßt natürlich zu, dass ich meinen Verstand benutzen darf, um Probleme zu lösen und den Alltag zu meistern. Mehr aber nicht. Und da das Herz nicht denkt, ist es erstaunlich ruhig geworden. Dieser unendliche Gedankenstrom ist abgerissen und ich habe das Gefühle, dass ich alte Konditionierungen viel besser im Griff habe. Immer wenn ich merke, dass der Strom wieder aufkommt, dann erinnere ich mich an die Rollenverteilung. Mein Denken ist nicht mehr so zerstreut und hat an Bewußtheit und Schärfe gewonnen.

Zusätzlich entwickle ich zwischendurch positive Gefühle. Ich denke z. Bsp. darüber nach für was ich alles dankbar bin.
Auch Euch bin ich dankbar. Ihr helft mir dabei mich weiterzuentwickeln.
Ein Fernsehen habe ich nicht. Nachrichten höre ich ein bis zweimal pro Tag im Radio. Zeitung lese ich nur am Samstag.
Natürlich gebe ich mir Mühe auch im Reden und Handeln bewußt zu sein.
Ich bin mir bewußt, dass es immer noch viele Schwierigkeiten und Baustellen in mir gibt, an denen ich noch sehr lange arbeiten werde.
Es ist schließlich ein Weg und ich bin erst gerade losgelaufen. Trotzdem habe ich das Gefühl auf dem richtigen Weg zu sein.
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Nun der Ball zu Euch...
Was tut Ihr, um positive Gedanken und Gefühle zu kultivieren?
Hat sich die Umwelt dadurch für Euch verändert?
Welche Erlebnisse hattet ihr bzgl. der Manifestation von Gedanken und Gefühlen?
Liebe Grüße
Stefan