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Esoterik allgemein

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Alt 07.01.2006, 22:33   das patriarchat Beitrag #1 (permalink)
whiterabbit
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Beiträge: 242
das patriarchat

as HQ des mannes - die männliche energie ist durch das patriarchart an erster stelle gesetzt worden und somit wurde die weibliche energie an niederere stelle gereiht. die ausdrucksstarke weibliche energie ist nicht höher oder niedriger als die männliche - da sie apsekte ein und es selben in verschiedenen nuancen wiederspiegelt. (animus & anima)
die männliche energie beinhaltet alle aspekte der universalen energie, die der weiblichen beinhaltet wiederum die selben aspekte der gleichen universellen energie - wie gesagt in anderen nuancen.

das patriarchat setzt diese männliche energie an oberste stelle, erhebt sich anmaßend über die weibliche energie aus gründen des machtanspruchs um somit ihre position und die daruas resultierenden rationalen / männlichen ansprüche auf das leben/gesellschaft zu fordern, diese nur der männlichkeit zuvorkommt, und somit politisch/wirtschaftliche machtspiele halten lassen.
die weibliche energie und ihre nuance matriarchalisch gelebt würde wiederum den fehlenden yang anteil und somit eine macht ausüben, die wie die männliche nicht geeint wäre , sondern würde sich wiederum einem wichtigen und somit geeinten universellen ganzheitsprinzip verschließen.

die einseite männliche patriarchische gesellschaft lässt die frau unter sich und somit die weibliche nuance seiner selbst nicht ausleben, da diese mit dem männlichen identitätsverlust und somit den untergang seiner - der männlichen gesellschaft gleichkäme. die sexualität war lange zeit dem mann vorbehalten, da diese verbindung die männliche und die weibliche energie verschmelzen lassen würde, währen beide teile (yin/yang) miteinander vereint.
die angst vor dem männlichen identitätsverlust stellt die frau als sexuellen partner nicht auf gleiche ebene, sondern darunter da der mannn seine machtansprüche nicht einbüßen will - da dieses dem männlich dominanten gesellschaftlichen konditionierten weltbild nicht entsprechen würde. dieses gründet sich auf angst diese machtansprüche zu verlieren, obwohl der sexuelle akt eine verschmelzung beider teile (yin/yang) gleichkäme, die der mann allerdings nicht versteht, da er seit dem patriarchat nie gelernt hat damit natürlich umzugehen.
deshalb wurde/wird die frau unterdrückt da die angst im mann diesen glauben lässt seine machtposition und somit seine ansprüche zu verlieren - so das die frau während des sexuellen aktes mehrheitlich der auslebung aber nicht der teilung der männlichen energie verstanden wird. ganzheitlich, sprich die weibliche und die männliche energie vereint wäre das absolute gewahrsein des ganzheitlichen prinzips des universums - der einswerdung beider teile in eine absolute wiederspiegelung des vollkommenen universums... makellos

das patriarch konditionierte dieses weltbild und somit die programmierung des mannes um die derzeitigen machtinstitituonen aufrecht zu erhalten - die dementsprechende männliche ordnung aufrecht zu erhalten, um die politischen spiele und dessen ernsthaftigkeit (yang/rationalität) überhaupt zu erlauben und auszuführen. wäre das matriarchat, wäre dieses nicht viel anders, da wiederum ein teil des ganzheitlichen universellen prinzips nicht zu geltung kommt, und somit dieses wiederum in die einseitigkeit führt. zwischen patriarchat und matriarchat gibt es keinen unterschied, außer in der feinjustierung der gelebten nuance eines aspektes.

die weibliche energie um sich dieser gesellschaft in einer position des machtanspruchs durchzusetzen muß in männlich dominante energie umgefärbt werden um sich in dieser behaupten zu können. die emanzipation wiederspiegelt im grunde die männliche energie da sie wiederum zwischen dieser trennt - und somit wie die männliche einen aspekt aber nicht die ganzheitliche energie auslebt. deshalb ist die frauenbewegung in ihrer eingeschränkten sichtweise nicht besser als das patriarchat - da sie wiederum nicht die ganzheit erkennt, sondern ihren aspekt über den anderen stellt.

das patriarchat sollte nicht in ein matriarchat umgewandelt werden, sondern beide geschlechter sollten sich gewahr werden das um in harmonie zu leben beide aspekte vereint und nicht wieder getrennt sondern zur ganzheit geführt werden sollte. die männliche wie die weibliche energie sind im grunde nicht anhand ihres körpersbaus zu trennen, wie ein baby bei geburt beide teile in sich vereint, die gemeinsam eine einheit bilden, und erst durch die programmierung/konditionierung wird zwischen mann und frau und zwischen diesen energien geteilt. der geist ist weder männlich noch weiblich, bzw sowohl männlich als auch weiblich - animus & anima (yin&yang)

die macht die in diese männliche energie impliziert wird, treibt ihre blüten bis in den sexuellen akt, wo der mann und die frau ihre energie nicht teilen , sondern der mann über der frau seine männliche energie auslebt, aber nicht teilt. da diese weibliche energie als schwach betrachtet wird, aber keine wirkliche schwäche darstellt, sondern durch das patriarchat zu einer solchen gemacht wurde, allein aus dem grund heraus die derzeitigen machtstrukturen zu halten. die frau wird als gefährdung dieser struktur angesehen, da sie das ende der derzeitigen gesellschatlichen ordnung (zwang) bedeuten würde.

der mann kann im grunde nichts dafür das er so lebt und denkt, da ihm diese ordnung in diese rolle drängt. der einfache mann ist nicht das zahnrad das diese gesellschaft führt, sondern die mächtigen männer der welt erhalten sich somit ihre machtsruktur. die weibliche energie und somit ihre nuance kann sich nur dann einfügen wenn sich diese der männlich dominanten ordnund anpasst. da diese struktur die frau nur dann an die machtpositionen heranlässt wenn diese sich anpasst. aufgrund der demokratischen meinungsfreiheit bekamen frauen das recht auf diese und somit wird diese struktur wohl bald fallen, doch sollte diese nicht in ein matriarchat und somit im grunde ein neues patriarchat darstellen.

eine harmonische welt kann nur dann zustande kommen wenn der mann sowie die frau ihre ganzheit und somit den geschlechtsidentifikationslosen geist erkennt und diesen annimmt und auslebt - so das keine nuance ein und des selben über den anderen gestellt wird und somit nur wieder neue machtstrukturen geschaffen werden.
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Alt 17.03.2006, 21:47   das patriarchat Beitrag #2 (permalink)
Abdarel
~Gaia~
 
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Registriert seit: 24.11.2005
Ort: In meinem Herzen
Beiträge: 11.228
Danke für diesen Text, er ist sehr Aufschlussreich.

Alles Liebe Häschen

Abdarel
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Alt 02.09.2006, 16:15   das patriarchat Beitrag #3 (permalink)
whiterabbit
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Registriert seit: 30.12.2005
Beiträge: 242
hallo

aus "esoterischer" sicht sind wir geschlechtslose geist, bzw bewusstsein dieser sich in kombination mit einem zellengewand in form eines menschlichen körpers als männlich oder weiblich identifizieren kann. deshalbs stellt sich die frage wieso es überhaupt zu differenzen zwischen frau und mann kommen kann, bzw die frau teilweise auch heute noch unterdrückt wird.

wie gesagt; der mann ist ein kunstwerk der gesellschaft, heroisch, stark, führend und bestimmend. umso mehr bestimmte die erziehung das rollenverhalten, besser gesagt das spiel der geschlechter untereinander. unser patriarchisches system steht auch heute noch unter diesem männlich-dominanten druck. auch frauen müßen sich männlichen regeln anpassen, wollen sie etwas innerhalb dieses systems erreichen. doch es war nicht immer so, auch frauen hatten in diversen kulturen inne, sprich es gab matriarchalische systeme. ob patriarchalisch oder matriarchalisch, eine gesundes mass an beidem ist nötig um einen harmonisches gleichgewicht zu schaffen, in dieser weder emanzipitation noch machterhalt zu verteidigen gilt.

doch, wieso spielen frauen dieses patriarchische spielchen mit, wenn sie ihre festgelegte untergeordnete rolle ausnutzen, um sexuelle oder machtansprüche zu fordern.
wenn ich frauen sehe die sich absichtlich auf ihre untergeordnete rolle festlegen, um sich quasi über den mann zu defininieren um ihre eigene position auszubauen, und gleichzeitig emanzipitation einfordern, kann man doch nur den kopf schütteln. ich finde es schade das sich viele frauen nicht emanzipieren wollen, sondern das spielchen mitspielen, inform ihrer sexuellen attraktivität diese auf den mann anziehung ausübt. wenn die frau nicht als sexuelle ware gesehen werden will, sollte sie dieses spielchen auch nicht mitspielen um im selben atemzug gleichberechtigung fordern wenn sie doch selbst nicht bereit dazu ist.

wenn ein mann jeneits seiner all-identität mit dem selbst seine rolle spielen möchte, die seine männlichkeit preisen, so braucht dieser auch eine frau, diese seinen wünschen nachgeht. quasi ein großer penis braucht eine empfängnisbereite vagina damit der wunsch in erfüllung gehen kann, und der männliche machtanspruch gelebt werden kann. schade um die frauen, schade um die missverstandene emanzipitation!

ich als mann könnte mich des öfteren über meine mitmänner schämen, da ihnen das testosteron häufig übel mitspielt. doch auch die frauen spielen dieses spiel mit, und gerade diese frauen sollten aufhören emanzipitation einzufordern, wenn sie dergleichen nicht leben wollen.
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Alt 03.09.2006, 15:36   das patriarchat Beitrag #4 (permalink)
schnuppi
Arbeitsesel
 
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Sternzeichen: Jungfrau
Registriert seit: 30.10.2005
Ort: Petershagen, NRW
Alter: 39
Beiträge: 330
Hallo Hase,

kann es sein das Du etwas übertreibst ?

So wichtig seit ihr Männer uns Frauen gar nicht und ich glaube kaum, daß Frauen durch ihre Weiblichkeit heute noch Macht über einen Mann haben.
Die Zeit ist wohl vorbei.
Heute kann jeder Mann ständig sowiel Frau verfügbar haben wie er will. Es ist nur eine Frage des Geldes.

Ich glaub eher das es ums Geld geht. Denn Geld bedeutet auch Macht über andere. Früher haben Männer mehr Macht gehabt, weil sie allein das Geld nach Hause gebracht haben. Viele Frauen sind heute finanziell unabhängig und Kreisen auch emotional um andere Themen als den Mann.

Früher dachte ich immer, ich müßte mich um meinen Mann mit kümmern und dafür sorgen das er es schön gemütlich hat. Da er mich aber für jeden von "Licht und Liebe faselnden Oberesoteriker" stehen läßt, weiß ich, das ich mich zuerst um mein Leben selbst kümmern muß.

Ich verdiente schon immer mein eigenes Geld und lebe jetzt mein Leben wie ich es für richtig halte. Wenn es meinem Mann nebenbei auch gut geht ist das o.k.
Das bedeutet Emanzipation für mich. Emotional und finanziell.

Das mit dem ganzen "Energiegedöns" versteh ich nicht.

LG

Schnuppi
schnuppi ist offline  
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Alt 03.09.2006, 16:19   das patriarchat Beitrag #5 (permalink)
whiterabbit
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Registriert seit: 30.12.2005
Beiträge: 242
Zitat:
Zitat von schnuppi
So wichtig seit ihr Männer uns Frauen gar nicht und ich glaube kaum, daß Frauen durch ihre Weiblichkeit heute noch Macht über einen Mann haben. Die Zeit ist wohl vorbei.
ich spreche nicht von einer notwendigkeit des anderen geschlechts gegenüber, das uns zwingen in abhängigkeit geraten lässt, daher stimme ich zu. doch aus der sicht der teilweisen sehr stark von männeridealen geprägten religiösen, wirtschafltichen und poltitischen struktur mit dieser wir uns täglich auseinandersetzen, erkennt man doch die abhängigkeit eines patriarchischen systems. da wir in der lage sind global zu denken, stellt die westliche welt einen kleinen ausschnitt dar, dieser auf keinen fall global gesehen werden kann.


Zitat:
Heute kann jeder Mann ständig sowiel Frau verfügbar haben wie er will. Es ist nur eine Frage des Geldes. Ich glaub eher das es ums Geld geht. Denn Geld bedeutet auch Macht über andere. Früher haben Männer mehr Macht gehabt, weil sie allein das Geld nach Hause gebracht haben. Viele Frauen sind heute finanziell unabhängig und Kreisen auch emotional um andere Themen als den Mann.
eine emotionale abhängigkeit gegenüber des anderen geschlechts, ist psychologisch gesehen eine tiefe soziale sehnsucht nach anschluß und bindung, geborgenheit und liebe, diese auch durch geld befriedigt werden kann, sowie von frauen oder männer in form von prostitution oder materielle sicherheit. emotional gesehen "kreisen" frauen sowie männer serwohl um das andere geschlecht, da alleine schon der fortpflanzungstrieb befriedigt werden möchte, so gesehen spielt das serotin uns allen mit. dieses kann man nicht verleugnen, doch stellt es eine frage der erfahrung dar sich über diese themen zu heben.

Zitat:
Ich verdiente schon immer mein eigenes Geld und lebe jetzt mein Leben wie ich es für richtig halte. Wenn es meinem Mann nebenbei auch gut geht ist das o.k.
Das bedeutet Emanzipation für mich. Emotional und finanziell.
es steht außer frage sein eigenes leben nach seinen wünschen gemäß zu leben, doch ist diese situation in früh-kapitalistischen systemen wie in den usa gang und gäbe und stellt für mich keine emanzipitation im engerne sinn dar, wenn man in einem patriarchischen system seine grenzen als frau mit wiedersprüchlichen elementen ausleben darf. in den frühen jahren des 19 jahrhunderts hatten frauen in den usa die selben rechte wie heute, und sie haben sich damit zufrieden gegeben, wurden sogar als geschätztes und wichtiges glied einer gesunden gesellschaft angesehen, und somit diametral zu der fiktion einer bürgerlichen hausfrau der fünfziger jahre angesehen. aber es ist schön das du deine persönliche emanzipitation lebst, da du diese über emotionale und finanzielle aspekte bestätigt weißt, doch ist dieses im gegensatz zu einer fiktion der braven hausfrau gang und gäbe, dieses schon seit jahrhunderten gelebtwerden kann, doch in meinen augen keine emanzipitation darstellt, diese sich innerhalb patriarchalischen grenzen abspielt.

Zitat:
Das mit dem ganzen "Energiegedöns" versteh ich nicht.
geld ist ein ausdruck von energie, wer sich damit wohl fühlt spielt innerhalb der patriarchischen grenzen gerne dieses spielchen mit. geld(schein) ist eine illusion aufgebaut auf fiktiven werten, diese ein patriarchisches system benötigt um macht auszuüben und zu erhalten. ich persönlich schlage vor sich mit dem geld/bankwesen ansich auseinanderzusetzen.

alles gute und danke für deine sichtweise

Geändert von whiterabbit (03.09.2006 um 16:22 Uhr)
whiterabbit ist offline  
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Alt 03.09.2006, 16:37   das patriarchat Beitrag #6 (permalink)
Sweetpea
Banned
 
Registriert seit: 02.03.2006
Beiträge: 0
hello hase...


zu deinem thema fällt mir ein sehr gutes buch ein, dass ich schon vor 15 jahren las und gleichzeitig eine amüsante auseinandersetzung mit matriarchat und patriarchat war.....

... Die frauen egalias..... ich liebte dieses buch....


in diesem sinne... wünsche ich mir eine gleichstellung von beiden geschlechtern....
Sweetpea ist offline  
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Alt 03.09.2006, 19:05   das patriarchat Beitrag #7 (permalink)
biene48
nachdenklich
 
Sternzeichen: Krebs
Registriert seit: 28.08.2006
Ort: in der nähe von münchen
Alter: 63
Beiträge: 29
Wink

Ein Englischprofessor schrieb folgenden Satz an die Tafel:

"woman without her man is nothing"

und bat seine Schüler, die Satzzeichen zu setzen

Die Jungen schrieben: "woman, without her man, is nothing"

Die Mädchen schrieben: "woman! without her, man is nothing!"


Liebe Grüße Lotte
biene48 ist offline  
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Alt 05.09.2006, 16:22   das patriarchat Beitrag #8 (permalink)
Kalimera
Kompostfreak
 
Benutzerbild von Kalimera
 
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Ort: in Berlin
Alter: 54
Beiträge: 575
Lightbulb Auf Zerstörung folgt Heilung

Der Wandel hat begonnen, wo und wann begann die Frauenbewegung?
Das Yin-Yang Symbol ist in Bewegung und bildet ab, wie die Energien zirkulieren: mal ist die männliche Kraft führend, dann wieder die weibliche.
Auf Zerstörung folgt Heilung und Erneuerung.

Der nächste evolutionäre Schritt der Menschheit ist der Übergang in ein ökologisches Weltwirtschaftssystem, in dem der Geldfluss in Richtung Erneuerung und Fülle gelenkt wird.

Kalimera ist offline  
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