Hallo liebe Gemeinde! =)
Ich habe mich soeben hier im Forum angemeldet und möchte euch sogleich auch gerne über das Thema Verlustangst befragen.
Doch zunächst stelle ich mich kurz mal vor ...
Also, mein Name ist Ronny, wohne in Dresden und mit meinen 22 Jahren bin ich wohl eine noch recht junge Person, die sich mit
Esoterik beschäftigt.
Da unserer heutige Welt sehr materialistisch geprägt ist und ich eben damit aufgewachsen bin, hat sich der Materialismus wohl auch etwas in mir verankert...
Aber dennoch oder gerade deshalb beschäftige ich mich seit einigen Monaten mit Persönlichkeitsentwicklung und versuche meine innere Einstellung zu verändern und Teilgebiete der Esoterik sind Bestandteile meiner Entwicklung.
Ich war schon immer ein rational und verdammt logisch denkender Mensch, der die Realität für die absolute Wahrheit hielt (momentan merke ich aber, dass sich meine Realität verschiebt und sie eben nicht dieses absolute Realität mehr darstellt - schwer zu erklären, evtl. wisst ihr, was ich meine?!). Ich habe nie an Gott als Persönlichkeit, die oben auf der Wolke sitzt, geglaubt, aber ich wusste schon IMMER, selbst in meiner Kindheit, dass da irgendetwas sein muss - dass das komplexe Leben nicht einfachso per Zufallen entstanden sein konnte.
Jedes mal, wenn ich als Kind mit dem Tod konfrontiert worden bin, was meistens nur durch den Fernseher und den Nachrichten geschah, wurde mir so verdammt schlecht, dass ich mich manchmal sogar übergeben habe. Es war ein so merkwürdiges Gefühl von Unwohlsein ...
Ich hatte immer Angst vor dem Tod ... dieses (materialistisch denkende) Ende, dass wenn man tot is, es einfach aus ist. Die Zeit vergeht ... Jahr Millionen oder gar Milliarden, ich als totes "Individuum" tauche nie nie nie nie nie nie wieder auf, die Zeit läuft halt ohne mich weiter ...
Dieses Gefühl eben, dieses Nie-Nie-Wieder, verursachte dieses Unwohlsein in mir. In diesem Punkt hilft mir die Esoterik und schenkt mir Glauben, dass "es" nach dem Tod nicht vorbei ist, sondern es immer weiter geht...
Seitdem habe ich auch keine Angst mehr vor dem Tod, im Gegenteil eigentlich - naja gut, als Vorfreude kann man das jetzt auch nicht bezeichnen, dafür lebe ich zu gerne *gg* ^^
Aber irgendwie hat sich seitdem ein neues Problem für mich ergeben, nämlich die Verlustangst - Verlust eines geliebten Menschen. Viel lieber würde ich selber sterben, als dass ich den Verlust einer mir nahestehenden Person ertragen müsste...
Eben wieder dieses materialistische Nie-Nie-Wieder macht mir Angst, diese Person eben NIE wieder (in dieser Erscheinungsform) zu sehen.
Sogar angenommen, man sieht diese Person wieder nach dem Tod - die nächsten 50-70 Jahre auf der Erde leben zu müssen und sie in diesem Zeitraum nicht zu sehen, sie vermissen zu müssen, macht mir Angst...
Hinzu kommen noch ein paar Fragen, die ich diesbezüglich habe (Wiedersehen nach dem Tod):
1. sind wir nach dem Tod immer noch Individuen oder sind wir dann wirklcih eins?!
2. welche Gestalt hat eigentlich eine Seele? (sieht sie so aus wie der damalige Körper?)
3. welche Personen sieht man überhaupt wieder? Nur geliebte Personen oder auch gute Bekannte oder sogar flüchtige Bekannte?
4. Bleibt z.B. die Seele meines Vaters immer mein Vater?! oder bekomme ich nach meiner erneuten
Reinkarnation einen anderen Vater?
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass 1-2 Fragen evtl etwas naiv sind und euch ein flüchtiges Lachen übers Gesicht huscht, aber ... was solls ^^
Wie gesagt, fange ja gerade an, mich wirklcih intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen ...
Ich weiß übrigens auch, dass Veränderung Leben bedeutet, Stillstand bedeutet Tod - aber diese Art von Veränderung mag ich irgendwie nicht *gg*
Ich wäre euch absolut dankbar, wenn ihr was dazu schreiben könnten.
Ronny