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28.03.2008, 14:21
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 23.04.2007
Ort: Schwaben (Bayern)
Alter: 26
Beiträge: 72
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges"
Hallo ihr Lieben!
Ich hab da mal eine Frage, die mich die letzten Tage ziemlich beschäftigt.
Ich habe seit etwa...hm...1-2 Wochen öfters ein ganz komisches Gefühl im Bereich des "Dritten Auges", wenn ich an meine Große Liebe denke (ich schreibe das mit Absicht, da ich nicht mehr "mein Freund" schreiben kann, da er sich vor Kurzem von mir getrennt hat...weil er derzeit aus unschönen Gründen nicht fähig ist, die Beziehung weiter zu führen..."Große Liebe" passt aber, da wir eine "karmische Beziehung" haben, wenn das das richtige Wort ist)...
Ich versuche das Gefühl mal so gut es geht zu beschreiben...
Es ist einerseits ganz kalt, als würde man einen Eiswürfel auf die Stirn legen, gleichzeitig ist es aber auch ganz heiß (so als würde Feuer in diesem Bereich brennen), dann fühl es sich irgendwie "spitz" an...als würde man mit ganz vielen ganz feinen Nadeln an die Stelle pieksen...Meistens fängt es wirklich im Bereich des "Dritten Auges" an, breitet sich dann aber noch oben irgendwie kegelförmig aus...irgendwie ganz schwer zu beschreiben...aber es ist auf keinen Fall unangenehm...eher das Gegenteil, aber es fühlt sich eben sehr seltsam an!
Hat jemand von euch eine Idee, was das sein könnte, beziehungsweise woher es kommen könnte?
Ich hoffe, ihr könnt mir da weiterhelfen!
Ganz viele liebe Grüße 
Janiva
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30.03.2008, 09:59
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.12.2007
Beiträge: 188
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Hallo Janiva,
ähnliche Empfindungen hatte ich auch mal, nur hatte ich sie anders beschrieben  . Bei mir hat es gekribbelt und die Kälte war auch wahrzunehmen. Und es ging über eine längere Zeit - Monate - wo immer wieder meine Stirn an der Stelle anfing zu kribbeln. Ich habe es damals für mich so gedeutet, dass die Stirnchakra aktiviert wurde.
Liebe Grüße,
Gabriele
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30.03.2008, 13:38
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Liebe Janiva,
ich weiß jetzt nicht, was Du da für Erfahrungen machst. Ich kann das nicht beurteilen.
Ich möchte Dir nur sagen, daß aus der höchsten spirituellen Sicht, es nicht notwendig ist, irgendwelche Chakren selbst zu öffnen. Wenn ein Mensch sich dem Gottesbewußtsein nähert, sieht er, daß es nicht notwendig ist, sich mit der Kundalini-Kraft zu beschäftigen. Es ist reine Zeit- und Energieverschwendung. In der Regel ist es so, daß die Menschen, die irgendwelche Chakren, besonders das Ajna Chakra, öffnen, sich kein Stück in Richtung "Gottesbewußtsein" bewegen. Im Gegenteil, sie beginnen diese Kräfte, die sie aber auch nur für kurze Zeit bekommen, zu mißbrauchen, halt deswegen, weil sie noch nicht genügend Reinheit in ihrem Herzen etabliert haben. Schlußendlich richten sie sich damit zu Grunde. Wenn Du aber in Deinem spirituellen Herzen, Deine Liebe zum Göttlichen stärken kannst, dann wird das Göttliche Dir all die Fähigkeiten geben, die für Dich nötig sind. Und wenn Es möchte, daß Du Dein drittes Auge gebrauchen sollst, so wird es das Göttliche für Dich tun, zu dem für Dich richtigen Zeitpunkt. Gott ist der Eigentümer aller okkulten und spirituellen Kräfte. Wenn ich versuche, irgendwelche Kräfte, ich sag jetzt mal, "zu stehlen", dann agiere ich, entschuldige bitte (das sage ich jetzt so mal ganz allgemein), dann agiere ich wie ein wirklicher Narr. Bei den Kräften, die durch das Öffnen von Chakren eventuell, kurzweilig, erlangt werden können, ist es aus spiritueller Sicht so, als ob Du einen, meinetwegen Kirschbaum erblickst. Du erklimmst den Kirschbaum und pflückst viele Früchte, ohne den Besitzer dieses Baumes vorher um Erlaubnis gebeten zu haben. Der Besitzer des Baumes wird Dir sagen, daß Du seinen Garten verlassen sollst. Du hättest ihn halt vorher fragen sollen. Wenn Du also vorher den Besitzer um Erlaubnis fragst, und erst Ihn zufriedenstellst, so wie Er es für richtig hält (ich weiß, das hört sich komisch an!), dann wird er Dir irgendwann erlauben, so viele Früchte zu pflücken und zu genießen, wie Dein Herz begehrt. Aber, der Besitzer wird Dich natürlich darauf hinweisen, daß es nicht die Früchte sind, die Dich in Wirklichkeit nähren, sondern der göttliche Nektar in ihnen. Nektar heißt hier, Frieden, Licht und Glückseligkeit. Nur dieser Nektar macht Dich und mich unsterblich. Wenn ein Mensch Gott verwirklicht hat, dann wird Er automatisch alle Fähigkeiten der Chakren besitzen. Gott wird dann sagen, ob er diese Kräfte gebrauchen soll oder nicht. Gottverwirklichung heißt aber nicht, daß man okkulte Kräfte haben MUSS. Nein, es hat viele gottverwirklichte Menschen gegeben, denen Gott aber nicht die Erlaubnis gab, diese Kräfte der Chakren zu gebrauchen. Okkulte Kräfte, die durch das Öffnen von Chakren erlangt werden können, sind keine wirklichen, spirituellen Kräfte. Es gibt in Indien viele Menschen, die das dritte Auge öffnen können, aber das Gottesbewußtsein nicht erlangt haben und wahrscheinlich auf lange Zeit auch nicht erlangen werden. Es sind Menschen, die ihre Fähigkeiten zur Schau stellen oder sie sogar übelst "mißbrauchen", um ihre Begierden und Wünsche zu befriedigen. "Wahre", spirituelle" Kraft zu entwickeln ist das Wichtigste überhaupt.
Es gibt eine Meditation, mit der man das dritte Auge innerhalb einer Stunde öffnen kann. Wenn aber keine Verbindung zum spirituellen Herzen oder zum Sahasrara Chakra da ist, so hat dies, spirituell gesehen, keinen wirklichen Wert. Diese Übung verbindet alle drei. Ich mache diese Übung ausschließlich nur in meinen Kursen und stelle sie auch nur dort vor.
Es gibt aber Übungen, die seicht das dritte Auge aktivieren. Sie sind völlig harmlos, weil immer das spirituelle Herz eingebunden ist.
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31.03.2008, 11:02
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #4 (permalink)
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Siegellöser
Registriert seit: 07.11.2007
Ort: Hessen
Beiträge: 231
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Hallo Cheerfulmoon,
das ist interesant, was Du da schreibst, denn im Allgemeinen wird einem ja gerade versprochen, durch das bewusste Öffnen der Chakren so etwas wie "Heilung" zu erlangen. Nun stärkst Du meine Befürchtung, das es eher schädlich als nützlich sein könnte. Nur: wer hat Recht? Und wie kann man vermeiden, Schaden zu nehmen, obwohl man glaubt, im Besten zu handeln?
Viele Grüße
FreedomMan
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31.03.2008, 11:41
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #5 (permalink)
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Weite Schwingen
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.02.2008
Alter: 47
Beiträge: 5.042
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Interessanter Ansatz, Freedom Man !
Ich verfolge ja immer mit einer gewissen Verwunderung, wie begierig eine große Masse an Menschen inzwischen mit Energien tätig werden/sein möchte, die sie selbst als stark und mächtig einschätzen.
Eigenartigerweise würden nur wenige ohne hinreichende Schulung z.B. mit den Energien der elektrischen Hochspannung arbeiten. . .denn "man weiß ja" daß das tödlich gefährlich sein kann.
Im Bereich "starker" spirituell-bezogener Energien, die nicht so faßbar sind wie Elektrizität, scheuen sich die Wenigsten, damit herumzuspielen.
Warum ?
Vielleicht, weil die Auswirkungen von Fehlern auf diesem Gebiet nicht so direkt sichtbar werden wie wenn man eine Lichtbogenverbrennung erleidet ?
Weil diese Verbrennungsspuren sich rein psychisch zeigen würden und nicht klar mit Fehlhandlungen in Verbindung zubringen sind ?
Vielleicht. . . .weil man eigentlich doch nicht so sehr an jene Kräfte und Energien glaubt, daß man ihnen auch zutrauen würde, absolut schädlich wirken zu können ?
Noch mehr wundert mich dann das gewaltige Erstaunen, wenn manifest wird, daß diese Energien real, teilweise unberechenbar und wirklich gefährlich sein können.
Mich wundert das große Erstaunen, WENN etwas völlig schiefläuft.
Mich wundert, wie fröhlich stellenweise ohne tiefere Kenntnisse an der Psyche von Menschen herumgebastelt wird.
Die ganze Esoterik ist ein extrem schwammiges Gebiet in dem man von völligem Blödsinn bis hin zu extrem anspruchsvollen Techniken so ziemlich alles findet. Das Gefährliche ist, daß der Umgang mit starker Energie durchaus nicht demokratisch geregelt ist, jedoch alle für sich in Anspruch nehmen, damit umgehen zu wollen.
Nicht jedem ist es gegeben starke Energien zu leiten und nicht jedem ist es gegeben, auf einmal Heiler für Körper, Geist und Seele zu sein.
Aber jeder hat die Möglichkeit, so einiges falsch zu machen damit.
Was immer ich auch anpacke. . .zu Anfang des Tages geht immer erstmal ein Gebet an die Mächte und die Geister: " Bitte helft mir keinen Mist zu bauen !!" 
Und davor: "Bitte laßt mich erkennen, wovon ich besser die Finger lassen sollte !!"
In dem Sinne. . .
Gruß vom Milan
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31.03.2008, 11:57
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
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Zitat von Milan
Was immer ich auch anpacke. . .zu Anfang des Tages geht immer erstmal ein Gebet an die Mächte und die Geister: " Bitte helft mir keinen Mist zu bauen !!"
Und davor: "Bitte laßt mich erkennen, wovon ich besser die Finger lassen sollte !!"
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Das ist sehr gut und sehr weise, Milan.
Ergänzend würde ich persönlich noch sagen:
"Dein Wille geschehe. Nicht meiner."
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31.03.2008, 12:32
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #7 (permalink)
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Weite Schwingen
Sternzeichen:
Registriert seit: 27.02.2008
Alter: 47
Beiträge: 5.042
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Zitat:
Zitat von cheerfulmoon
Das ist sehr gut und sehr weise, Milan.
Ergänzend würde ich persönlich noch sagen:
"Dein Wille geschehe. Nicht meiner."
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Dem schließe ich mich an. . . . (wenngleich auch nicht im krichlichen Sinne  ).
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31.03.2008, 13:03
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"Komisches Gefühl" im Bereich des "Dritten Auges" Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.12.2006
Beiträge: 3.771
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Zitat:
Zitat von FreedomMan
Hallo Cheerfulmoon,
das ist interesant, was Du da schreibst, denn im Allgemeinen wird einem ja gerade versprochen, durch das bewusste Öffnen der Chakren so etwas wie "Heilung" zu erlangen. Nun stärkst Du meine Befürchtung, das es eher schädlich als nützlich sein könnte. Nur: wer hat Recht? Und wie kann man vermeiden, Schaden zu nehmen, obwohl man glaubt, im Besten zu handeln?
Viele Grüße
FreedomMan
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FreedomMan,
ich persönlich habe den sicheren Weg gewählt. Meine Seele wollte dies so.
In meinem Leben der Meditation habe ich in zwanzig Jahren alle chakren immer wieder mal geöffnet. Aber, ich will das mal so ausdrücken, ein "höherer Wille" hat sie wieder schnell geschlossen. Und ich bin dafür sehr dankbar. Vielleicht würde ich sonst heute nicht mehr leben. Aber lassen wir das.
Es gibt ja zwei Welten:
die äußere Welt und die innere Welt. Wenn die Kundalini fest schläft, lebe ich in der äußeren Welt. Ich möchte alles besitzen, was die Welt mir zu bieten hat, weil ich doch glaube, daß nur die Dinge der äußeren Welt mir Befriedigung schenken können. Wenn die Kundalini erwacht, werde ich mir meiner inneren Welt bewußt.
Nun ja, mir fällt da diese Geschichte von Vivekananda ein:
Vivekananda, der damals noch Naren hieß, erhielt einst von seinem spirituellen Meister Sri Ramakrishna ein großes Geschenk angeboten.
Sri Ramakrishna sagte zu ihm:
"Naren, Du weißt, daß ich mich den härtesten spirituellen Disziplinen unterzogen habe. Ich bete ständig zur Mutter Kali und verehre Gott. Ich habe alles getan, was notwendig ist, und jetzt bin ich auf Grund meiner geöffneten Chakren mit okkulter Kraft gesegnet. Doch Du weißt, daß ich mir nichts aus äußeren Errungenschaften mache. Ich achte nicht einmal auf die Kleider, die ich trage; ich lebe die meiste Zeit in meiner eigenen Welt. Daher möchte ich Mutter Kali sagen, daß ich Dir gerne meine ganze okkulte Kraft geben will. Du wirst sie gebrauchen können, wenn Du für die ganze Welt wirst arbeiten müssen."
Naren antwortete sofort:
"Meister, bitte sag mir, ob die Kundalini-Kraft mir in irgendeiner Weise helfen wird, Gott zu verwirklichen."
Sri Ramakrishna sagte:
"Nein, nein! Du weißt, das okkulte Kraft nichts mit Gottverwirklichung zu tun hat. Doch wenn Du Gott verwirklicht hast und eine Zeit lang in der Welt wirken und Gott auf der Erde manifestieren willst, dann kann diese Kraft für Dich eine große Hilfe sein."
Narens unmittelbare Antwort war:
"Das Wichtigste kommt immer zuerst. Zuerst möchte ich Gott verwirklichen. Wenn Du und Gott mir dann okkulte Kräfte geben wollen, damit ich sie für die Menschheit gebrauche, werde ich sie annehmen. Doch im Augenblick will ich nur Gott. Gott kommt in meinem Leben an erster Stelle."
Ramakrishna war höchst erfreut über seinen Lieblingsschüler. Er sagte zu den anderen Schülern:
"Schaut Euch meinen Naren an. Schaut, was für ein Beispiel er Euch gibt. Ihr müßt Eure ganze Aufmerksamkeit zuerst auf Gott richten, nur auf Gott. Das ist der einzige Weg, wie Ihr Gott verwirklichen könnt. Okkulte Kräfte sind völlig zweitrangig."
Die meisten spirituellen Meister baten ihre Schüler, sich nicht um die verborgenen Kräfte der Kundalini zu kümmern.
Wer diesen Umweg über die Kundalini gehen will, sollte sich lieber dann für den vedantischen Weg entscheiden, nicht für den tantrischen.
Der vedantische ist sicher und zuverlässig. Die tantrische Methode ist gefährlich, weil sie sich zuerst mit dem niederen Vitale und dem emotionalen Leben befasst. Dieser Weg ist dynamisch und mutig. Entweder man reinigt sich, indem man mutig die vitale Welt betritt und siegreich wieder aus ihr hervorkommt, oder man verliert sich völlig in der Unwissenheit der vitalen Welt, wenn man innerlich nicht stark genug ist, die vitalen Kräfte dieser Welt zu überwinden.
Der vedantische Weg ist sicher, weil der Sucher dort, sich konzentriert und meditiert, um sein Bewußtsein zu heben, zu reinigen und zu erleuchten, bevor er versucht, sich mit den dunklen und unreinen niederen vitalen Kräften auseinanderzusetzen, die ihn zu binden versuchen. Aber wenn der Sucher mit dem Licht der Erleuchtung in die niedere vitale Welt eintritt, sieht er zu seinem großen Erstaunen, daß das niedere Vitale erleuchtet, gereinigt und vergöttlicht ist.
Mehr kann ich eigentlich nicht dazu sagen, FreedomMan.
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