Liebe Some,
Ich kenne mich mit
Hellsehen leider wenig aus, aber ich schreibe einfach mal dazu, was mir einfällt, in der Hoffnung dass es dir hilft.
Zuallererst sagst du:
Zitat:
|
An die Vorahnungen habe ich mich mit der Zeit gewöhnt, hatte aber eher Angst davor.
|
Hm, wiederspricht sich das nicht? Wenn ich mich an etwas gewöhne, habe ich doch keine angst davor, oder? Und die Angst ist sicherlich auch nicht förderlich, um die Hellsicht zu fördern.
Ich denke beide Gefühle sind etwas problematisch. Wenn man sich an etwas gewöhnt, hat man das Gefühl es ist immer da, man muss wenig bis nichts dafür tun, und wenn ich Angst habe, dann entsteht eine Art Vermeidungshaltung, die dann das Hellsehen auf eine andere Art auch bestimmt wieder anzieht, da man ständig nichts anderes im Kopf hat.
Ich würde versuchen an meinem Bezug zum Hellsehen zu arbeiten.
Was ist das für ein Gefühl, wenn die Vorahnungen wirklich eintreffen?
Kann es auch passieren, dass negative Vorahnungen kommen, und wie gehts ud dann damit um?
Zitat:
|
Naja, irgenwann vielmehr nach so 6 Jahren, wurden aus den Vorahnungen Einbildungen. Ich glaube daran was sich in meinem Kopf zusammenbaute
|
Ich denke das waren dann aber keine Eingebungen, da die doch eher aus dem Bauch heraus geschehen, oder aus dem Unterbewussten auftauchen.
Der Verstand ist logisch, und denkt viel; man kann selbst Gedanken auch maipulieren.
Vllt lag das auch zu deinem Bezug zum Hellsehen? Eventuell warst du unsicher, ob es sich um eine Eingebung handelt oder nicht, oder wolltest die Eingebungen schon erzwingen.
Der Kopf redet einem ja auch schnell Sachen ein, wie du spinnst, ist ein Zweifler, weil man sich das Hellsehen ja nicht über den Verstand erklären kann.
In der Zeit in der du depressiv warst, hast du bestimmt auch sehr schwer oder gar nicht zu dir selbst gefunden, oder fühltest dich innerlich leer. Wie sollen da Eingebungen aus dem Inneren entstehen?
Insgesamt würde ich versuchen, zu mir zu finden, dich auch mit deinem Bezug zur Hellsicht zu beschäftigen. Wie kannst du es verarbeiten, etc.
Wieder Vertrauen zu dir zu finden, und zwischen Kopf und Gefühl versuchen zu unterscheiden lernen. Ist manchmal sehr schwer, das kenne ich.
Tiefer zu gehen, den Kopf mal weglassen.
Viel Glück dabei, LG, Kathrin