Es ist immer ein Frage, wie du "Kranksein" definierst.
Der eine sieht darin einen Ausdruck von Versagen, Schwäche oder Leid.
Der andere sieht darin eine Umstimmung seines Körpers, Loslassen alter Mechanismen, Symbol für ein Thema, das sich zeigt und nun gelöst werden soll/darf, Anpassung an den Lichtkörper, etc. .
Bei Ersterem fühle ich mich als Opfer bzw. sehe den Kranken als solches.
Bei Zweiterem bin ich selbst aktiv und nehme meine Eigenverantwortung an allem, was mir bzw. anderen, geschieht, an.
Ich selbst war auch drei Monate in diesem Jahr "krank". (Ich mag diesen Ausdruck nicht sehr gerne. Hab zu viele Jahre in "Kranken"häusern mit zu vielen "Kranken" gearbeitet

.)
Mein Körper hat sich während dieser "Krankheit (übrigens im Lungenbereich) massiv umgebaut, Altes losgelassen, neues aufgebaut.
Ich habe auch zwei Monate gebraucht, um wieder langsam zu Kräften zu kommen, bzw. mich an mein neues Sein anzupassen.
Unterstützt haben mich in dieser Zeit keine Ärzte oder Medikamente, auch Homöopathie versagte kläglich.
Es ging nur über Zeit.
Zeit und Annehmen. Annehmen meines Schmerzes, meines Fiebers, meiner Schwäche, meiner körperlichen Sterblichkeit, meiner Atemlosigkeit.
Und Bearbeitung aller alten Themen. Alter Raucherthemen, Asthmatikerthemen, und noch so einige netten Lungenthemen.
Es war die Zeit der Hingabe.
Warum sich das auf so heftige Weise in diesem Jahr gezeigt hat, wo ich doch sonst eher eine "Roßnatur" bin?
Hm, ich denke, dass ich jetzt erst soweit war und genug Wissen und hilfreiche Menschen gesammelt hatte, um das alles zu lösen.
Außerdem ist es für mich ein 9er Jahr, in dem wohl vieles Alte sterben sollte.
Ich denke, vor allem Heiler müssen sehr bewusst mit diesem Thema umgehen und genau spüren, wann es Zeit für sie ist, sich zurückzuziehen bzw. wann sie Zeit für ihre Heilung benötigen.