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30.11.2005, 19:30
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Negativ in Positiv? Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.09.2005
Ort: BaWü, Albstadt
Alter: 29
Beiträge: 512
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Negativ in Positiv?
Halli hallöchen...
ich möchte mal wissen, ob man nicht eine negative Einstellung einfach in eine positive umwandeln kann. Eine angeschlagene Stimmung wieder reinigen kann. Das müsste doch gehen. Indem man einfach von dem frust loslässt und neu durchstartet, nicht wahr???? Ich habe hier in diesem Forum meinen durchstart. Es ist wundervoll hier zu schreiben, positive Energie zu senden und zu bekommen. Den wir haben es selber in der Hand wie etwas hier funktionieren soll.
ich möchte mal eure vorschläge hierzu hören... was macht ihr wenn ihr merkt etwas ist angeschlagen, wie geht ihr damit um, und was kann man dagegen machen???
liebes grüssle Sternenzauber
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01.12.2005, 14:40
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Negativ in Positiv? Beitrag #2 (permalink)
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Sternenstaub
Registriert seit: 28.10.2005
Ort: bei Hamburg
Beiträge: 769
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Hallo Sternenzauber 
Zitat:
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Zitat von Sternenzauber
ich möchte mal eure vorschläge hierzu hören... was macht ihr wenn ihr merkt etwas ist angeschlagen, wie geht ihr damit um, und was kann man dagegen machen???
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Hm, also ich gehöre zu jener Spezies, die sich erstmal absacken lassen und zurückziehen muss. Eigentlich kann ich über alles reden, aber was mich akut belastest, daran drösel ich lieber selbst erstmal rum, als dass ich das vor jemand anderem ausbreite. Erst wenn ich selbst wieder so einigermassen Richtung im System hab, tausche ich mich mit anderen aus, wie sie darüber denken. Ich finde, es ist so schwer, in sich selbst hineinzuhören, wenn man sich von außen mit guten Ratschlägen einlullern läßt - und wer kann sich schon eine Leidensgeschichte anhören, ohne wenigstens den Versuch gemacht zu haben, noch ein paar mehr oder weniger hilfreiche Worte anzubringen; ich selbst kann´s auch nicht.
Wenn ich mich körperlich angeschlage fühle, dann mache ich halt mal die nächsten zwei Tage nur das Allernötigste und gestatte mir zu jammern. Danach ist´s dann gut und ich bin meistens wieder fit.
Schlechte Stimmung in gute wandeln, das geht schon. Nicht dadurch, dass ich das weniger Erfreuliche verdränge, weil ich mich nicht runterziehen lassen will, sondern dadurch, dass ich meinen Fokus zuerst auf das richte, was gut ist, wo ich Glück hatte etc. und dafür dankbar bin. Unzufriedenheit (die Basis schlechter Laune), entsteht meiner Meinung nach oft dadurch, dass wir das Gute als zu selbstverständlich hinnehmen und immer noch mehr wollen, statt einmal inne zu halten und das Schöne zu feiern.
LG
hsh
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01.12.2005, 15:03
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Negativ in Positiv? Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 20.10.2005
Ort: Verl
Alter: 31
Beiträge: 16
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Hallo!
Normalerweise versuche ich bei negativer Stimmung oder Frust auch einfach mich erst mal zu beruhigen und dann meinen Blick auf alles Positive zu richten.
Das ist mir sonst auch immer gut gelungen...
Seit einiger Zeit suche ich allerdings selber Hilfe zu genau diesem Thema.
Seit vor ca. 9 Monaten mein Sohn auf die Welt gekommen ist, habe ich mich oft nicht mehr unter Kontrolle.
Ich nehme alles persöhnlich, weine viel und steigere mich häufig in Sachen rein, die eigentlich eher belanglos sind (wie vielleicht ein paar Forumsmitglieder bereits bemerkt haben *sorry*).
Anfangs dachte ich "das sind wahrscheinlich nur Wochenbettdepressionen oder so...", aber es wird immer schlimmer statt besser!
Vielleicht hat jemand eine Idee, was mir helfen könnte?
Danke, Sas.
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01.12.2005, 17:45
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Negativ in Positiv? Beitrag #4 (permalink)
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Sternenstaub
Registriert seit: 28.10.2005
Ort: bei Hamburg
Beiträge: 769
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Hallo bodythief 
Zitat:
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Zitat von bodythief
Seit vor ca. 9 Monaten mein Sohn auf die Welt gekommen ist, habe ich mich oft nicht mehr unter Kontrolle.
Ich nehme alles persöhnlich, weine viel und steigere mich häufig in Sachen rein, die eigentlich eher belanglos sind
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Könnte es sein, dass du ein Schlafdefizit hast oder erschöpft bist?
LG
hsh
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02.12.2005, 07:23
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Negativ in Positiv? Beitrag #5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 20.10.2005
Ort: Verl
Alter: 31
Beiträge: 16
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Schlafdefizit, nein.
Mein Sohn schläft seit einiger Zeit durch.
Erschöpft fühle ich mich allerdings ziemlich oft.
Nur wieso schlägt sich das so sehr auf meine Laune nieder und was könnte ich dagegen tun?
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02.12.2005, 09:16
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Negativ in Positiv? Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.11.2005
Ort: niedersachsen
Alter: 33
Beiträge: 167
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ich habe es eigentlich schon immer so gemacht--das ich,wenn ich echt schlecht drauf bin-sauer-traurig oder teilweise nochnichtmal weiß warum ich so schlecht drauf bin-dann schnappe ich mir meine kopfhörer--drehe bis zum anschlag auf und tanze mir die seele aus dem leib.singen hilft auch sehr gut bei mir,sollte nur keiner hören (sehr schief) oder ich lass einfach bei der musik die tränen laufen.
das wirkt bei mir wirklich super-gut---einfach tanzen und singen!
aufeinmal kommt das lächeln zurück!
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02.12.2005, 18:53
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Negativ in Positiv? Beitrag #7 (permalink)
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Sternenstaub
Registriert seit: 28.10.2005
Ort: bei Hamburg
Beiträge: 769
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Zitat:
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Zitat von bodythief
Schlafdefizit, nein.
Mein Sohn schläft seit einiger Zeit durch.
Erschöpft fühle ich mich allerdings ziemlich oft.
Nur wieso schlägt sich das so sehr auf meine Laune nieder und was könnte ich dagegen tun?
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Hallo bodythief 
Erschöpfung kann schon schlechte Laune nach sich ziehen.
Was du dagengen tun kannst? Vielleicht abklären, wo die Erschöpfung ihren Ursprung haben könnte?
Ärztlicherseits; möglicherweise steckt ein Eisen-, Mineral- oder Vitaminmangel dahinter?
Welche Idee hättest du, wodurch du dich erschöpft fühlen könntest? Und lass alles gelten, was dir einfällt, ohne dich an anderen zu messen die das auch und noch viel mehr schaffen und dennoch stets blendend drauf sind.
Wo bist du evtl. mit dir und/oder deiner Situation unzufrieden? Was zapft deine Kraftreserven nachhaltig an?
Alles Gute
hsh
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02.12.2005, 19:13
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Negativ in Positiv? Beitrag #8 (permalink)
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Gast
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hallo bodythief,
ich kenne das auch. ich hatte einige erschöpfungen in dieser zeit.
mein sohn ist mittlerweile fast 3 und schön langsam wird es.
die erste zeit merkte ich meine erschöpfung gar nicht, ich merkte nur, wie mich alles aufregte, ich zu schnell hochgehe und einfach keine geduld mehr hatte. dazu kam dann noch, schleichend, das ende unserer ehe.
in diesem scheidungsjahr schlief mein kleiner, obwohl er schon durchschlief, keine einzige nacht mehr durch. im gegenteil, er brüllte, jede nacht ca 6 st. durch. danach hatte ich den totalen zusammenbruch.
ich begann damals mit einer psychotherapie um diese negativschiene umzukehren.
seit ungefähr 2 monaten schläft er doch die meiste zeit durch, allerdings merke ich jetzt schon jede nacht, wo es rund geht und ich mich völlig erschöpft fühle.
lg arte
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