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27.11.2011, 00:49
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Das Experiment Beitrag #1 (permalink)
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Gast
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Das Experiment
Hallo Forum!
Gerade lief der Film "Das Experiment". Ich möchte gern mit euch darüber reflektieren, weil mich das Thema Gewalt und Macht interessiert, wie sie zustandekommt, was sie bewirkt, warum, wieso, weshalb eben. Wer den Film nicht kennt, oder das Experiment, auf dem dieser Film beruht, der kann das hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Experiment_%28Film%29
Ich möchte auch eine gewagte Parallele ziehen zu einer fiktiven Situation, die ja durchaus im Bereich des Möglichen liegen kann, nämlich eine Situation unter der Prämisse, das wir uns durchaus darüber im Klaren sind, dass das Leben mit dem idrischen Tode kein Ende findet. Wir aber trotzdem an einem guten Leben, frei von Unterdrückung, interessiert sind.
Diese Situation besteht jetzt z.B. darin, das wir einer Macht ausgesetzt sind, derer wir uns nicht entledigen können. Es wäre ein Gefangenenlager gleich der diktatorischen Gefangenenlager (z.B. Gulags, Konzentrationslager) denkbar.
So wir uns also darüber im Klaren sind, dass das Leben mit dem Tode nicht endet, oder, wie im Film, das alles nur ein Experiment ist, wie sollen wir uns dann verhalten? Ein Ausstieg ist ja jederzeit möglich, im Film, wie auch im Leben.
Trotzdem scheint uns etwas anzutreiben, dieses Experiment auch unter widerwärtigsten Umständen durchzuführen.
Warum?
Es ist auch interessant, wie sich die Charaktere entwickeln, indem sie ihre Aufgabe, auf den Film, also das Experiment bezogen, vollständig verinnerlichen. Ich finde das sehr spannend, und ich glaube, dieses Experiment ist großartig und sehr wichtig. Es beruht auf dem sogenannten Stanford-Prison-Experiment: http://de.wikipedia.org/wiki/Stanford-Prison-Experiment
Wie würde ich/du mich/dich verhalten, würden ich/du eine der beiden Rollen übernehmen? Wäre ich fießer Gefangenenwärter? Würde ich der Macht erliegen? Würde ich mich der Rolle des Gefangen beugen?
Und auf die angesprochene reale Situation bezogen: ... --- ... ?
Meint ihr etwas dazu?
Es grüßt
Elekrosoph
Der sich darüber im Klaren ist, das es kein beliebtes oder beschwingendes Thema ist - das aber trotzdem behandelt werden möchte, meiner Meinung nach. 
Ich weiß nicht ob das eher in den Offtopic-Bereich gehört. Ich würde es lieber aus innerpsychischer Perspektive betrachten, aber natürlich sind auch die systemischen Beziehungen bei dem Thema sehr wichtig...
Geändert von Gast31056 (27.11.2011 um 01:17 Uhr)
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27.11.2011, 01:14
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Das Experiment Beitrag #2 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 23.10.2011
Ort: Münsterland
Beiträge: 294
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Hallo.. nein, ein beschwingendes Thema ist es wirklich nicht, vor allem der Film nicht. Er ist grausam. Ich habe ihn damals im Kino gesehen.
Was man machen kann? Wie man sich verhalten kann? Nun.. wir sind in einem esoterischen Forum*grins*
Was kann man da machen, wie kann man sich verhalten? Wie so oft - wo wir schon mal beim Thema beschwingend sind, bzw. Schwingungen - die Schwingungen erhöhen und damit viele, vielleicht sogar alle Situationen befreien. Denn sie sind ja ein Konstrukt der Lieb-losigkeit. Eine Lüge, eine geistige Beschränkung, ein Glaubenssystem, ohne echten Halt. Wenn man unten, aus der Kartenpyramide eine Karte entnimmt.. kluge Köpfe können sich den Rest jetzt denken;-)
dann...***
Ja, das Leben ist grausam, der Mensch eine Bestie und nicht viel mehr als ein intelligentes Tier, werden jetzt manche denken, oder sogar ausschreiben?
Nun.. das wäre ziemlich langweilig.. dann könnten wir uns den ganzen Zinober hier, auf der Erde, auch sparen, wenn das hier alles nur ein ziemlich ekliger Krimi ist!
Also.. ich probier das dann mal aus mit der LIEBE 
Wäre genau das Gleiche, als wenn Du alle in einen dunklen Raum sperrst und niemandem verräst, dass es
1. eine Lichtquelle gibt
2. wie man sie aktiviert
3. und was sie vermag
und alle stoßen sich ständig, rennen sich die Köpfe ein, werden immer aggressiver, bekommen Ängste, bringen sich, aus Angst und Panik, ständig um, geben sich Gelüsten hin, um zu kompensieren und im Dunkeln siehts ja keiner;-), usw. Und Du sagst dann ständig, es gibt kein Licht, die Welt ist so und die Menschen sind so grausam. Und weil DU so grausam bist, musst Du leiden, im Dunkeln.
Tja..
Und dann erzählst Du manchen *psstt.. da gibt es so was helles*.. und der lacht dich aus und sagt.. *son quatsch, das kann ja gar nicht sein, das leben ist so!* Oder Du machst mal kurz das Licht an und alle bekommen Panik und schreien: Hängt ihn auf, er will uns alle umbringen!
Tja..
Dann machst Du das geschickter und langsam wird es heller im Raum. Die Leute können so harmonischer leben. Erkennen plötzlich Dinge, die sie vorher gar nicht sahen, können sich so besser miteinander abstimmen, aufeinander acht geben, usw. Es sterben viel weniger Menschen, sie sind gesünder, froher, leichter, liebevoller, licht-voller.
Ja, irgend einer hat den Stecker rausgezogen, das Kabel weggeworfen und laut geschrien "Gott ist tot!"
Also: Wenn einer Licht anmacht, ist alles geholfen.
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28.11.2011, 12:10
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Das Experiment Beitrag #3 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 02.05.2011
Beiträge: 509
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Zitat:
Zitat von Classic
Hallo.. nein, ein beschwingendes Thema ist es wirklich nicht, vor allem der Film nicht. Er ist grausam. Ich habe ihn damals im Kino gesehen.
Was man machen kann? Wie man sich verhalten kann? Nun.. wir sind in einem esoterischen Forum*grins*
Was kann man da machen, wie kann man sich verhalten? Wie so oft - wo wir schon mal beim Thema beschwingend sind, bzw. Schwingungen - die Schwingungen erhöhen und damit viele, vielleicht sogar alle Situationen befreien.
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Also, mit "Schwingungen" kann ich gar nichts anfangen und im Zusammenhang mit Liebe erst recht nicht. Es sind völlig abstrakte Ausdrucksweisen, die nicht nachvollziehbar sind. Und wenn wir uns in einem Esoterikforum befinden, ist das keine Legitimation, sich unverständlich auszudrücken.
Die Schauspieler und das gesamte Filmteam haben eine hervorragende Arbeit geleistet, die dunkle Seite von uns allen deutlich zu machen. Und mit verwaschenen Ausdrucksweisen wie:
Zitat:
Zitat von Classic
Also: Wenn einer Licht anmacht, ist alles geholfen.
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nähert man sich nicht der Brisanz des Themas und erlangt kein Verständnis für das Wesen des Menschen und findet so niemals eine adäquate Lösung!
Sal
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28.11.2011, 15:30
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Das Experiment Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Topologie der Gewalt
Offensichtlich nicht beliebt das Thema. Sehr verständlich. 
Damit hier trotzdem noch etwas mehr erscheint zum Thema Gewalt:
Vor kurzem habe ich das Buch "Topologie der Gewalt" von Byung-Chul Han gelesen.
Han unterscheidet zunächst zwischen der Disziplinargesellschaft und der Leistungsgesellschaft. Die Disziplinargesellschaft zeichnet sich durch eine Gewalt aus, die nach Außen dringt, bzw. von Außen auf uns eindringt, z.B. durch Ver- und Gebote. Die meisten Gewalttheorien beziehen sich auf diese Gesellschaftsform und beschreiben eine explosive Gewalt. Hier ist es leicht, einen Schuldigen zu bezeichnen. Der Knecht klagt den Hernn an, der Herr unterdrückt den Knecht.
Hans Kritik liegt darin, das diese Theorien nicht länger zutreffen können, da wir uns in einer Leistungsgesellschaft bewegen.
Die Leistungsgesellschaft zeichnet sich aus durch ein mehr an Freiheit. Es gibt weder Knecht, noch Herr, sondern der Mensch ist sich beides zugleich. Der Mensch ist Herr seiner selbst, und er nutzt diese Macht, sich selbst zu unterdrücken. Das steht, wie das Wort Leistungsgesellschaft vermuten lässt, in engem Zusammenhang mit dem Kapitalismus.*
Die Gewalt der Leistungsgesellschaft zeichnet sich also durch die Gewalt an sich selbst aus, es ist eine implosive Gewalt.
Han führt u. A. das vermehrte Auftreten von burn-out ( ausbrennen!) und Depression auf diese implosive Gewaltform zurück. Die Selbstbezüglichkeit dieser Erscheinungen ist nicht schwer zu sehen.
Es ist auch kein Schuldiger auszumachen. Zwar sind nach wie vor die unpersönlichn Strukturen der Gewalt sichtbar, also der Systemzusammenhang, aber niemand, der dafür verantwortlich zu machen wäre, weil jeder Mensch gleichermaßen davon betroffen ist, Herr und Knecht seiner selbst zu sein. Eine Strukturzerschlagung ohne entsprechenden Wandel in den Menschen selbst bleibt also weitgehen folgenlos. Immerhin unterwerfen wir uns der Struktur mehr oder weniger freiwillig.
Han behauptet, das, wenn kein Wandel in den Menschen stattfindet, das System selbst dem totalen burn-out erliegen wird. Eine Massendepression. Die Verzehrung seiner Selbst bis zum Nullpunkt.
Han schließt mit den Worten:
Zitat:
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Zitat von Topologie der Gewalt
Die Leistungsgesellschaft entwickelt sich aus ihrer inneren Logik heraus zu einer Dopinggesellschaft. Das auf die nackte Vitalfunktion reduzierte Leben ist ein Leben, das es unbedingt gesund zu erhalten gilt. Die Gesundheit ist die neue Göttin. Darum ist das bloße Leben heilig. Die homines sacri der Leistungsgesellschaft unterscheiden sich von denen der Souveränitätsgesellschaft durch die weitere Besonderheit, dass sie absolut untötbar sind. Ihr Leben gleicht dem eines Untoten. Sie sind zu lebendig, um sterben zu können, und zu tot, um leben zu können.
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Das also als weiteren Aspekt, den es zu berücksichtigen gilt. Explosive Gewalt und implosive Gewalt. Ich glaube beides schließt sich Gegenseitig nicht aus. Eher spielen beide Seiten zusammen. Wenn sich die implosive Gewalt nicht selbst verzehrt, kehrt sie sich um in die explosive Gewalt. Und entlädt sich die explosive Gewalt nicht vollständig, kehrt sie sich um in implosive Gewalt.
Wie kann das aber verhindert werden?
Und wo ist der richtige Ansatzpunkt zu suchen?
Was müsste unternommen werden, um Gewalt in diesen gefährlichen Formen erst gar nicht entstehen zu lassen?
(Konflikte lassen und wachsen. Daher spreche ich nicht von einer Friede-Freude-Eierkuchen-Welt.)
Es grüßt
Elekrosoph
* Es soll hier keine Kritik des K. erfolgen
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28.11.2011, 15:48
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Das Experiment Beitrag #5 (permalink)
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Mensch
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.09.2009
Alter: 35
Beiträge: 2.662
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Zitat:
Zitat von Elekrosoph
Wie würde ich/du mich/dich verhalten, würden ich/du eine der beiden Rollen übernehmen? Wäre ich fießer Gefangenenwärter? Würde ich der Macht erliegen? Würde ich mich der Rolle des Gefangen beugen?
Und auf die angesprochene reale Situation bezogen: ... --- ... ?
Meint ihr etwas dazu?
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Das kannst du tagtäglich überall beobachten! Bei der Bundeswehr war das auch ganz interessant: Wie geht ein Mensch damit um wenn er Befehlsgewalt über andere Menschen hat?
Viele Ausbilder wurden "exzentrisch" einige gute blieben "Mensch" sie waren zwar hart (sie hatten ja auch nen Auftrag) aber sie haben sich ums menschliche ihrer unterstellten Soldaten gekümmert. Andere sahen die Rekruten als minderwertig an und sie waren ihnen wirklich scheißegal! Ich glaube das einzige was sie daran gehindert hat sie wirklich schlecht zu behandeln war die Kontrolle durch die Obrichkeit.
Weiteres Beispiel:
Beziehung! Bau einen Menschen auf! Mach ihn glücklich! Und wenn er einen höhenflug hat dann schau ob er dich liebt und bei dir bleibt oder ob er sich nach anderen Partnern umschaut!
Das erste Beispiel zeigt wie Menschen damit umgehen wenn sie über andere Menschen entscheiden können, das zweite wie sie damit umgehen wenn sie das Gefühl haben alles zu haben oder haben zu können.
Die Erde ist ein Lernplanet! So seh ich es zwischenzeitlich! Vielleicht schaffen wir ja mal den Sprung von Kindergarten in Grundschule oder er wird irgendwann geschlossen!^^
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28.11.2011, 17:39
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Das Experiment Beitrag #6 (permalink)
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Wozu?
Registriert seit: 08.04.2008
Ort: In der Mitte Deutschlands.
Beiträge: 303
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Versuchsanordnungen wie im Experiment wurden und werden immer wieder in verschiedenen Settings wiederholt. Sei es als Gruppenversuche oder einzelne Menschen, die vor Entscheidungen gestellt werden.
Wenige schaffen es, sich und ihren Idealen treu zu bleiben.
Ich weiß nicht, wie ich in einem solchen Fall reagieren würde. Ich hoffe, ich bleibe mir treu und brauche mir später nichts vorzuwerfen.
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28.11.2011, 17:57
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Das Experiment Beitrag #7 (permalink)
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Sono libero
Registriert seit: 28.09.2010
Beiträge: 2.024
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Gib den Menschen Macht und sie werden sie missbrauchen - die meisten jedenfalls.
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28.11.2011, 19:15
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Das Experiment Beitrag #8 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 02.05.2011
Beiträge: 509
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Zitat:
Zitat von Elekrosoph
Offensichtlich nicht beliebt das Thema. Sehr verständlich. 
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Je nach Sichtweise! Jedenfalls ist das ein sehr brisantes Thema, denn es spricht an, wie schnell jede Moral und jeder Gerechtigkeitssinn über den Haufen geworfen werden kann, wenn die äußere Konstellation es fördert. Eigentlich werden die Pole des Gerechtigkeitsempfindens quasi herumgedreht und man sieht sich in der Rolle des Beschützers eines höheren Ideals (hier die Gefängniswärter), das im Film aber etwas zu kurz kommt und mehr hätte ausgebaut werden können. Fast zeitgleich wurde ja auch der Film "Die Welle" ausgetrahlt, in dem die Ideologisierung von Gemeinschaft vorrangig ist.
Aber auch die Gefängniswärter folgen der Ideologie einer, sagen wir, sauberen Gemeinschaft, während die Insassen den Dreck darstellten. Sehr deutlich wird das dargestellt durch den Schauspieler Moritz Bleibtreu, als er mit seinem Sträflingskittel den Dreck des Letzten, den der Toilette eben, wegzuwischen und den nun schmutzigen Kittel anzuziehen hat.
Sal
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