Hallo alle !
Vorhin hatte ich ein Erlebnis.
Ich stand an einer größeren Wiese und sah einen Gärtner dort den Weg langkommen.
Ich drehte mich kurz um und - als ich wieder hinsah, da war er weg.
Die Zeit reichte nicht, um den Weg bis zu einem Sichthindernis zu überwinden, die Wiese war leer, nur seine Schubkarre stand da noch.
Mein nächster Gedanke war: "Hätte das nun ein Esoteriker gesehen, stünde sicher gleich im Forum: Ein Mann ist plötzlich verschwunden. Habe ich einen Geist gesehen ? Bitte helft mir, ich habe Angst."
Und das ist der Punkt, der mich mehr und mehr staunen läßt, mehr und mehr Kopfschütteln auslöst und den ich mehr und mehr nicht begreife.
In unserer modernen, aufgeklärten Zeit scheint vor allem die ANGST vor dem Übernatürlichen extrem hoch zu sein.
Das Forum ist voll von Hilferufen, weil jemand vor etwas Angst hat - vor allem, wenn sich jene Hilfesuchenden mit
Esoterik beschäftigen.
"Ich habe Angst" lese ich von den schamanisch Praktizierenden (als Beispiel) eher nicht; eher Stories bei denen ich mir schon denke "Oh WOW, da hast Du aber Glück gehabt, das hätte schiefgehen können, da hättest Du tief abstürzen können. . . ." oder ähnliches.
Woher aber kommt es, daß alle sich unbedingt mit den höheren Mächten, den Geistern, dem Feinstofflichen, dem
Pendel, dem Gläserrücken, dem Okkulten, den Dämonen . . . . . . . .etc. zuwenden wollen und dann - sobald was passiert, das zwar völlig natürlich aber nicht sofort erklärbar ist - vorsorglich mal Angst haben ?
Ja schlimmer noch - vor völlig normalen Vorfällen im Alltag hat man plötzlich große Angst, denn es kann ja nur das Werk von Geistern und Dämonen sein.
Woher kommt das ?
Und - wenn ihr schon so gerne und ausgiebig Angst habt - warum befasst ihr euch dann doch ständig weiter damit um dann noch mehr Angst zu bekommen ?
Das ist ungesund.
Milan