Dein
Karma; mein Karma?
Ich möchte etwas aus meinem Leben mit Euch teilen. Jeder darf sich ein Stück nehmen aber jeder darf auch, wenn er denn so will, darauf verzichten.
In letzter Zeit, ist mir mehr und mehr bewusst geworden was es bedeutet, sich Selbst anzunehmen und damit sich Selbst zu lieben.
Jeder von uns hat eine dunkle Seite in sich. Einen Teil in sich den man nicht sehen will/kann. Einen Teil den wir verdrängen und verleugnen.
Es ist _eine_ Seite von uns.
Egal für welche Seite wir uns entscheiden, sei sie für die momentan geltenden Moralvorstellungen schlecht oder gut, die Seite uns gegenüber ist immer der Schlechte, der Schuldige, der Verantwortliche, der Mächtige.
Als "Satanist" ist es der "böse" Gott der nicht eingreift wenn schreckliche Dinge geschehen und man somit die Freiheit hat schreckliche Dinge zu tun.
Oder als "Gläubiger" der "böse" Satan/(Teufel), so dass man in "Gottes" Namen die selben Greultaten vollbringen kann und wenn der Mensch sich nicht durch das Wort überzeugen lies dann mit dem Schwert.
Die dunkle Seite in uns projiziert/spiegelt die Unausgelichenheit in mir nach Außen. Und diese kommt von verdrängten Anteilen, von denen wir uns getrennt haben. Dies nenne Ich "Karma".
Wenn man nun mit den Gegensätzen in sich Frieden schließen kann,
kann man auch mit den Gegensätzen im Außen Frieden schließen.
So war Ich heute in einem Laden für Kleidung. Es war mir jahrelang unangenehm in solchen Geschäften zu sein. Die "Energie" in diesen Läden
ist meist angespannt, kalt und konkurrierend. Ich stand also im Laden und war angespannt, wollte so schnell es geht raus.
Da wurde Ich gefragt: " Was ist los mit Dir? Wenn du dich nicht wohl fühlst kannst du auch draußen warten."
Darauf hab Ich in die Stille gehört und mir wurde erstmal bewusst das Ich mich tatsächlich unwohl fühle. Und da wurde mir klar, Ich fühle mich unwohl weil Ich diese "Energie" (diesen Anteil von Bewusst-Sein) nicht annehmen kann. UNd das Ich jeden verurteile der sich davon bestimmen lässt und mich ver-ur-teile weil Ich so über diese Menschen denke und Ich Selbst es lange Zeit nicht anders gemacht habe und nach wie vor noch mache.
Da wurde mir klar wenn Ich daran was ändern will, muss Ich es doch erstmal so annehmen wie es ist und aufhören mich Selbst oder andere dafür zu ver-ur-teilen.
In diesem Moment, nahm Ich mich an so wie Ich bin, mit allen "guten" Seiten und allen "schlechten" Seiten ohne mich dafür zu verurteilen. Darauf floß die Energie durch mich durhc, ich habe sie nicht mehr abgewehrt, und so konnte Ich sie transformieren. Ich konnte durch das lösen meines Karmas, das Karma an diesem Ort "waschen".
Jetzt könnte man meinen, Ich müsste nichts mehr ändern, weil Ich so wie es ist Zufrieden bin. War Ich auch. Aber Ich wusste auch, dass es andere Menschen gibt die das noch anders sehen. Vllt. ist die Erfahrung des Leids illusorisch aber das Leid welches wir fühlen ist in diesem Moment echt für uns. Dadruch komme Ich in einen Zustand in dem Ich zu-frieden bin aber dennoch annehmen kann das es eine Trennung gibt, so dass Ich in mir eine aktive Kraft freisetzte (aus den dunklen Seiten) die nach Außen hin transformatorisch wirkt und Ich troz der passiven "Glückseligkeit" das Leid "anderer" Ernst nehmen kann und tatsächlich auch in der Lage bin aktiv zu handeln, zu erschaffen.