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29.07.2011, 11:57
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.01.2007
Ort: Vorarlberg
Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus.
Immer wieder wird von Zyklen gesprochen, denen der Mensch unterliegt.
Ist es so?
Und wenn – welche?
Angeblich besteht der Mensch aus über hundert Billionen Körperzellen.
Machen diese den Menschen aus – geben ihm das Bewusstsein?
Also eine Ansammlung vieler kleiner Bewusstseins, die in Summe das ergeben, was das menschliche Bewusstsein ist?
Oder ist es umgekehrt, das menschliche Bewusstsein versammelt viele Zellen um sich, die dann ein bewusstes Handeln auf materieller Ebene ermöglichen?
Wieso ist uns dann aber so wenig bewusst?
Alleine um dieses zu schreien beschäftige ich Unmengen an Neuronen, Muskeln und Sehnen, ohne wirklich zu wissen, welche da eingesetzt werden, ja wie ich die betätige.
Es geschieht einfach.
Warum?
Weil ich überzeugt bin – so sehr, dass alles das geschieht, dass da gar kein Zweifel zugelassen wird?
Manchmal, bei Verletzung und Krankheit, da ist diese Überzeugung erschüttert – Funktionen gehen nicht mehr so einfach, weil die Nerven keine Verbindung mehr aufbauen können.
Würde es genügen, die Überzeugung wieder so stark werden zu lassen, damit das wieder klappt?
Manche Spontanheilungen lassen dies vermuten.
Aber zu den Zellen.
Manche sind nur ein paar Stunden da, sind dann schon verbraucht.
Es gibt also Zyklen, die nur wenige Stunden andauern.
Andere wieder mehrere Tage.
Nur sehr wenige Zellen sind bis zu 11 Jahre da.
Der Durchschnitt liegt irgend wo bei 3 Jahren.
Bedeutet das nicht, dass wir sehr vielen Zyklen unterliegen?
Und wieso haben wir das Gefühl, eine einige Person zu sein, obwohl manches an uns alle drei stunden ausgetauscht ist?
Und de langlebigsten Zellen, auch nach 11 Jahren ausgewechselt sind?
Ja wir ändern uns, in aussehen und auch verhalten.
Entwickeln und lernen, nennen wir das.
Und – wie sieht das aus?
werden wir dabei besser und größer?
Erfahrener ja – aber besser?
Was also ist der Mensch, welche Zyklen sind wirklich wichtig – und warum?
Wer hat Antworten dazu?
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29.07.2011, 12:50
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #2 (permalink)
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dies diem docet
Registriert seit: 18.03.2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 304
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Zitat:
Zitat von Elmar
Immer wieder wird von Zyklen gesprochen, denen der Mensch unterliegt.
Ist es so?
Und wenn – welche?
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Meine erste spontane Anwort ist: Wir alle unterliegen dem Werden und Vergehen.
Auch innerhalb unseres eigenen Lebenszyklus stirbt
ständig etwas an oder in uns und gleichzeitig wird
Neues aufgebaut.
So...und nun werde ich erst einmal Deinen Beitrag in mir
wirken lassen bevor ich ausführlicher antworte. 
LG Riva
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29.07.2011, 13:19
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #3 (permalink)
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Seelenbeobachter
Sternzeichen:
Registriert seit: 10.10.2010
Ort: Berlin
Alter: 45
Beiträge: 452
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Mein erster Gedanke: Das Bewusstsein der dematerialisierten Zellen bleibt erhalten.
Zweiter Gedanke: Seltsam worüber sich manche Menschen Gedanken machen.
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30.07.2011, 14:21
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #4 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 02.05.2011
Beiträge: 509
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Zitat:
Zitat von Elmar
Ganzer Beitrag!
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Das sind ja allerhand Fragen! Ich glaube, die Grundfrage des Eröffnungsbeitrags aber ist die, ob der Mensch mit seinem Bewusstsein durch das Körperliche oder ob das Körperliche durch das menschliche Bewusstsein bedingt ist? Würdest du das so oder so ähnlich sehen, Elmar?
Sal
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30.07.2011, 14:47
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #5 (permalink)
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Banned
Registriert seit: 22.07.2011
Ort: NRW
Beiträge: 264
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Mein spontaner Gedanke: Das Bewusstsein ist der Chef!
Warum uns so vieles unbewusst ist? Weil wir Sachen abgespalten haben. Aufgrund von Hilflosigkeit und Unwissen (Kindheit z.B.).
Bewusstseinsentwicklung wäre dann, diese Speicher wieder zu öffnen und Energien, Gefühle fließen zu lassen. Dann hat man auch wieder mehr Kapazität frei. Volle Speicher sind L A N G S A M..;-)
Atemnübung:
Ich atme einmal tief ein und aus. Pause.
Dann atme ich TIEF ein. Aus. Wieder - ohne lange Pause - TIEF ein. Usw. Ohne, dass mir schwindelig wird. Ich erlebe dann mein höheres Bewusstsein, was mir unheimlich neutral und einfach nur wahnsinnig interessiert bei meinem Theaterstück hier unten, gerade zuschaut;-)
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30.07.2011, 16:23
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #6 (permalink)
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Moderator
Registriert seit: 02.12.2008
Ort: Berlin-Wilmersdorf
Beiträge: 4.921
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Zitat:
Zitat von Elmar
Immer wieder wird von Zyklen gesprochen, denen der Mensch unterliegt.
Ist es so?
Und wenn – welche?
Angeblich besteht der Mensch aus über hundert Billionen Körperzellen.
Machen diese den Menschen aus – geben ihm das Bewusstsein?
Also eine Ansammlung vieler kleiner Bewusstseins, die in Summe das ergeben, was das menschliche Bewusstsein ist?
Oder ist es umgekehrt, das menschliche Bewusstsein versammelt viele Zellen um sich, die dann ein bewusstes Handeln auf materieller Ebene ermöglichen?
Wieso ist uns dann aber so wenig bewusst?
Alleine um dieses zu schreien beschäftige ich Unmengen an Neuronen, Muskeln und Sehnen, ohne wirklich zu wissen, welche da eingesetzt werden, ja wie ich die betätige.
Es geschieht einfach.
Warum?
Weil ich überzeugt bin – so sehr, dass alles das geschieht, dass da gar kein Zweifel zugelassen wird?
Manchmal, bei Verletzung und Krankheit, da ist diese Überzeugung erschüttert – Funktionen gehen nicht mehr so einfach, weil die Nerven keine Verbindung mehr aufbauen können.
Würde es genügen, die Überzeugung wieder so stark werden zu lassen, damit das wieder klappt?
Manche Spontanheilungen lassen dies vermuten.
Aber zu den Zellen.
Manche sind nur ein paar Stunden da, sind dann schon verbraucht.
Es gibt also Zyklen, die nur wenige Stunden andauern.
Andere wieder mehrere Tage.
Nur sehr wenige Zellen sind bis zu 11 Jahre da.
Der Durchschnitt liegt irgend wo bei 3 Jahren.
Bedeutet das nicht, dass wir sehr vielen Zyklen unterliegen?
Und wieso haben wir das Gefühl, eine einige Person zu sein, obwohl manches an uns alle drei stunden ausgetauscht ist?
Und de langlebigsten Zellen, auch nach 11 Jahren ausgewechselt sind?
Ja wir ändern uns, in aussehen und auch verhalten.
Entwickeln und lernen, nennen wir das.
Und – wie sieht das aus?
werden wir dabei besser und größer?
Erfahrener ja – aber besser?
Was also ist der Mensch, welche Zyklen sind wirklich wichtig – und warum?
Wer hat Antworten dazu? 
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Ich finde Deine Frage ... bezeichnend 
Die Menschen die das Post-Nicäa-Christentum mitgestaltet haben (spirituelle Analphabeten wie sie waren) beraubten der Menschen die eigene Natur. Und verkrüpelten auch deren Beziehung zur Erde und zum Universum.
Die Wissenschaft als Tochter des Christentums hat dies vertieft (auf einer Art und Weise) und teilweise hat diese Beziehung wiederhergestellt, aber in einer befremdlichen Form, weil es so wie ihre Mutter tat, zerstört alles was nicht in ihrem engen Sinne denkt oder agiert.
Das Wissen um die Zyklen ist .... lebensnotwendig.
Tag und Nacht Zyklen.
Die Zyklen der Frauen.
Die Zyklen der vier Jahreszeiten.
Die Zyklen des Mondes in Form von Gezeiten.
Da kommen andere Zyklen, die ... Weisheit bedürfen.
Die planetarischen Zyklen im Sonnensystem.
Die Präzessionszyklen.
Die Umdrehung unserer Galaxie um sich selbst .... es wird bestimmt noch weitere Geben, welche wir noch nicht wahrnehmen können.
Warum lebensnotwendigen? Wenn wir sie nicht akzeptieren und mit ihnen agieren und arbeiten, geraten wir schnell aus unserem Gleichgewicht, und mit uns dieser Planet der uns anvertraut wurde.
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30.07.2011, 17:40
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #7 (permalink)
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ankhaba
Sternzeichen:
Registriert seit: 18.12.2009
Alter: 44
Beiträge: 3.341
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Bei Zyklus und Entwicklung denke ich an Spiryl Dynamics, Ken Wilber und Kohut's Entswicklungsstufen, Elmar. Ein Wochen füllendes Thema. 
Und da erfährt Physis wie Psyche an allen Ecken und Kanten Zyklen.
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30.07.2011, 17:48
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Mensch, Bewusstsein, Zyklus. Beitrag #8 (permalink)
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dies diem docet
Registriert seit: 18.03.2011
Ort: Deutschland
Beiträge: 304
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Zitat:
Zitat von Elmar
Was also ist der Mensch, welche Zyklen sind wirklich wichtig – und warum?
Wer hat Antworten dazu? 
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Der Mensch ist eine Vielheit und das auf mehreren Ebenen.Jede Zelle hat ihr eigenes Zellbewusstsein und alle Zellenzusammen bilden das was wir unser Körperbewusstsein nennen.
Es gibt für den Körper einen Plan so eine Art Blaupause Also der Körper weiß wo und wann Zellen geteilt, entfernt oderneu gebildet werden müssen um das Gesamtkunstwerk am Lebenund Laufen zu halten.Auf diese ganzen Vorgänge hat der Mensch keinen Zugriff sonderndas wird alles unbewusst und unter Zuhilfenahme des vegetativenNervensystems überwacht und abgehandelt.Das, was wir umgangssprachlich Bewusstsein nennen ist das Bewusstseinvon sich selbst.Der Mensch ist sich seiner selbst bewusst weil er die Fähigkeit besitztzu sich selbst eine Distanz aufzubauen. Dazu wird eine Form der Zweiheitgebraucht also eine Dualität.Ich kann mich nur erkennen wenn mir bewusst ist, dass esein Du gibt.Eine zunehmende Bewusstheit erreichen wir durch die Arbeit an unsselbst. Der menschliche Geist, die menschliche Psyche und die Seele, die diesen Körper bewohnt, arbeiten eng zusammen um Erfahrungen zu gewährleisten die nur mit Hilfe dieses speziellenlebendigen Werkzeugs (Körper) zu machen sind.Unter menschlichem Geist verstehe ich hier: Verstand, Intellekt,Intelligenz, Urteilsvermögen, Bildung, Denkfähigkeit usw.Also teils physisch – weil an das physische Gehirn gebunden;aber auch immateriell z.B. bei kreativen Denkvorgängen wieSynthesen bilden o.ä.Die Zyklen des Menschen kann man gut beobachten wenn ein Menschheranwächst.Er unterliegt körperlichen wie geistigen Wachstumsschüben die nichtalle schmerzlos und von selbst geschehen.Jeder hier der ein Kind großgezogen hat weiß, dass ein geistigerEntwicklungsschub oft mit einer sogenannten Kinderkrankheit einher geht. Gleichzeitig hat man bei pubertären Jugendlichen oftden Eindruck, dass der körperliche Entwicklungsschub mit einemgeistigen Rückschritt einher geht – bzw. denselben verzögert.Meiner Beobachtung nach geschieht so etwas ein ganzes Leben lang.
Wobei irgendwann der Körper wieder abbaut und (wenn der Mensch
an seiner Bewusst heit gearbeitet hat) das geistigseelische im
günstigsten Fall zu Weisheit und geistiger Größe finden kann. Der Mensch an sich will sich entwickeln und Erfahrungen machen
(dafür hat er zwischen zwei Leben sogar einen Plan entworfen) aber er will nicht die Schmerzen und das Leid in kauf nehmen die damit verbunden sind.Eine schwere Krankheit überstehen um geistig zu wachsen ist eine Möglichkeit die auf dem Plan des Lebens stehen kannoder genauso der Tod durch eine Krankheit wenn damit dieSeele eine wichtige Erfahrung macht.Ich finde schon, dass der Mensch erfahrener wird; ob besser oderschlechter ist dabei wahrscheinlich zweitrangig für die Erfahrung der Seele - denn Gut und Böse sind Wertmaßstäbedie nur hier in unserem gesellschaftlichen System gelten.Soviel von mir was Mensch ist und was ich an Zyklen erkennen kann.
LG Riva
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