Liebe/r Enichan
Für mich ist es unmöglich,dieses "
Alles was ist" bedingungslos zu lieben, dann wäre ich handlungsunfähig, würde das Leid um mich herum tolerieren.
Wenn ich mich in eine Meditation begebe, ist es eine sehr tiefe Innenschau, die mir die Möglichkeit gibt, mir selber näher zu kommen.
Diese Türen die sich zu meiner Seele hin öffnen, ermöglichen mir, mich selber so anzunehmen wie ich bin und mich bedingungslos zu lieben.
Aus dieser Liebe heraus kann ich lernen zu strahlen und
fühle somit den Frieden der sich in mir persönlich ausbreitet.
Das Aussen zu lieben, wie sagst du,
"Alles was ist", nein das ist mir nicht möglich.
Wie sollte ich auch Menschen lieben können die Gefallen daran finden mich oder Andere, mutwillig zu quälen und zu verletzen?
Sollte ich da lächelnd,in gewisser Weise selbstverblendet, zu schauen?
Das Einzigste was mir möglich wäre ist, Verständnis aufzubringen, um den Frieden in mir zu bewahren.
Also wie du siehst, hat für mich Meditation eine eher egoistische Komponente, die in die bedingungslose Liebe zu mir selber führt;
in mir persönlich,das Aussen, um mich herum ein wenig milder gestaltet, mich jedoch nicht unmündig das
"Alles was ist" ertragen lässt.