Hallo,
Zitat:
Zitat von goldengelbine
Transformation:
das wieder erinnern, was du wirklich ist.Pures Bewusstsein. Alles, was du macht bewusst betrachten. Einfach wahrnehmen und beobachten ohne dich permanent zu verurteilen. Akzeptieren, was jetzt gerade ist.Sich bewusst sein, was jetzt gerade ist.
Was geht doch Energie verloren, immer auf der Suche, gute Gefühle zu bekommen, weg von den schlechten Gefühlen. Ruhe zu haben, tief in sich reinzuhorchen,was an tiefem Wissen in einem steckt. In Wahrheit aussprechen, was tief in einem lebt.Das Leben leben ohne vom Leben gelebt zu werden.
Eine grosse Herausforderung es funktioniert. das leben kann leichter, gesünder und unbeschwerter werden.
goldengel111
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schöner Beitrag von Dir

Einer der absolut stärksten Konditionierungen ist,
angenehme Gefühle zu begehren und
unangehme Gefühle abzuweisen.
Wenn man mal längere Zeit körperliche Schmerzen hat,
dann wird man sich öfter mal ertappen,
dass man sich die Schmerzen wegwünscht oder
ziemlich gereizt ist, weil sie nicht weggehen wollen.
Und dieser Widerstand macht das Schmerzempfinden
oft noch viel schlimmer.
Wer die Schmerzen sein lassen kann,
ohne ihnen Widerstand zu leisten,
hat schon einen großen Schritt getan.
Das ist aber keine leichte Kür.
Etwas schwerer ist es mit den angenehmen Gefühlen.
Was tun wir nicht Alles für Bedürfnisse,
dessen Befriedigung uns ein angenehmes Gefühl verschafft?
Wir begehren z. Bsp. Anerkennung,
Wohlstand, private und berufliche Erfolge.
Haben wir sie erreicht, haben wir Angst sie zu verlieren.
Verwehrt uns jemand seine Anerkennung oder Zuwendung,
dann können wir durchaus sehr zornig reagieren.
Meine Meditationslehrerin riet mir zu dieser Reihenfolge:
- Beobachte, sei achtsam
- Erkenne das Gefühl
- Benenne das Gefühl (etikettiere es)
- Tadele und verurteile nicht
- Nimm es an (leiste keinen Widerstand)
Am Ende folgt das Loslassen.
Den Beobachter den ganzen Tag aufrecht erhalten,
erfordert sehr viel Achtsamkeit.
Es reicht m. E. schon aus, wenn wir die Achtsamkeit
auf das richten was wir gerade tun.
Ertappen wir uns dabei, dass wir mental wegdriften,
unsere Aufmerksamkeit nicht mehr bei dem ist,
was wir gerade tun, dann können wir
nach o. g. Schema die Ursache beobachten,
um danach zurückzukehren zu dem was wir gerade tun.
Liebe Grüße
Stefan