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05.08.2007, 07:20
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Mein Weg Beitrag #1 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 29.07.2007
Ort: Schwaben
Beiträge: 37
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Mein Weg
Ich war schon immer der Meinung, dass jeder Mensch in seinem Leben Aufgaben gestellt bekommt.
Woher diese Aufgaben kommen, ob sie von einem alten Leben übernommer wurden, oder ob sie neu sind, das weiß ich nicht.
Was ich gelernt habe ist aber, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg hat.
Er muss ihn nur finden und er muss bereit sein, ihn zu gehen.
Ich habe lange Zeit meinen Weg verlassen. Es hat sich schlecht angefühlt, ich war unruhig, zerrissen, depressiv.
Ich habe eigentlich immer gefühlt, was ich zu tun habe und hab es aus Angst nie getan. ich habe mich klein gemacht, kleiner als ich bin, ich habe Dinge zugelassen, die mich in meiner Würde verletzt haben, die veranlasst haben, dass nicht nur andere Menschen, sondern auch ich, jeglichen Respekt vor mir verloren haben.
Ja, ich habe es immer gewusst, dass ich Dinge absolut falsch mache, ich habe es gefühlt. Aber nie hatte ich den Mut, den Weg zu gehen, der für mich der richtige Weg ist.
Das Leben hat mich gezwungen, diesen Weg zu beschreiten. Es hat mir Menschen zur Seite gestellt, um mir zu helfen und ich habe die Hilfe dankbar angenommen.
Ich habe jetzt endlich das Richtige getan. Es ist mir schwer gefallen, ich habe mich sehr oft an den Kopf gefasst die letzte Zeit und habe mich ernsthaft gefragt, ob ich eigentlich noch alle Tassen im Schrank habe. 
Die Antworten kamen von überall her. Ich habe Engelskarten gezogen. Die erste Karte war: Eigenverantwortung. Eine Bestätigung. Auch sagt mir mein Gefühl, dass es keinen anderen Weg für mich gab, als diesen, den ich jetzt eingeschlagen habe.
Ich bitte die Engel, bei mir zu sein, mir Kraft zu geben, Dinge zum Guten zu lenken und ich werde wieder für eine Zeit ruhig. Allerdings hält das nie lange an. Ich muss oft um Stärke bitten.
Warum fühlt sich der richtige Weg so schwer an??
Liebe Grüße von einer etwas zerrissenen Curley
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05.08.2007, 09:09
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Mein Weg Beitrag #2 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 09.02.2007
Ort: bei Münster/Westf.
Alter: 59
Beiträge: 2.053
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Liebe Curley,
manches von dem, was du schreibst, erinnert mich an Dinge, die ich selbst getan oder auch nicht getan habe. Auch ich habe mich entschlossen, meinen eigenen Weg zu gehen, als es mir am allerschlechtesten ging, und ich weiß, dass ich ihn nicht wieder verlassen darf, wenn es mir weiterhin gut gehen soll.
Einmal habe ich gelesen, der spirituelle Weg sei mit einer Fahrt auf das Meer vergleichbar: in Ufernähe sind die Wellen am höchsten und brechen sich, und man kann in seinem Boot stark hin- und hergeworfen werden. Wenn man erst einmal weiter draußen ist, wird das Meer ruhiger, und es geht fast wie von selbst. Das kann ich bestätigen!
Manchmal denke ich, dass die Energie, die ich aufwenden muss um meinen Weg zu gehen, von der Menge her die selbe ist, die ich brauche, wenn ich mich ziellos treiben lasse und dann mit allen möglichen Schwierigkeiten zu kämpfen habe. Warum soll ich dann nicht das erste wählen, das sich viel besser anfühlt?!
Herzliche Grüße, Marjul
DER WEG
Ich gehe meinen Weg zur Seligkeit.
Die Zeit ist lang, der Weg ist weit.
Der Pfad ist dornig, steil und schwer.
Die Welt ist laut, der Stimmen viel.
Das Glück ist süß, das Leiden herb.
Das Tor ist eng, das Heil gewiss.
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05.08.2007, 09:20
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Mein Weg Beitrag #3 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 25.12.2006
Beiträge: 66
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Hallo Ihr Lieben,
und wie erfahre ich was mein Weg/Aufgabe ist?
Liebe Grüße
imperium
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05.08.2007, 09:55
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Mein Weg Beitrag #4 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 01.07.2007
Beiträge: 40
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 Hallo curley, 
interessant, wir hatten gestern ein Gespräch
in dem diese Frage auch auftauchte.
Vielleicht sind es die Gewohnheiten.
In der bestehenden oder bisherigen Lebenssituation
sind ja viele alltägliche Dinge, die zu Gewohnheiten
geworden sind, ob nun in Tagesabläufen
oder Beziheungen zu Menschen.
Wenn wir einen neuen Weg wählen und ihn
auch gehen wollen
und er sich vielleicht, weil neu, auch um einiges
von dem bisherigen unterscheidet,
so sind meist auch bisherige Gewohnheiten zu ändern.
Weil die sind ja auch ein großer Teil in unserem alltägliche Leben
oder vielleicht sogar das meiste?
Der alltägliche Ablauf, die Gewohnheiten,
sind dann auch Gedankenmuster.
In den Gewohnheiten haben wir es uns
gemütlich gemacht
auch wenn sie vielleicht nicht immer zu unserem Besten sind.
Und sie ziehen uns auch unbewußt immer wieder zu den Dingen,
Gedanken, die wir vorher hatten.
Die einzelnen, auch noch so alltäglichen gewohnheiten beeinflussen auch unser gesamtes Umfled, wie wir erleben.
Und Gewohnheiten lassen sich in unserer Vorstellung meist am schwersten ändern.
Es heißt ja auch, die Macht der Gewohnheit.  Liebe GRüße
Kasepha
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05.08.2007, 11:25
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Mein Weg Beitrag #5 (permalink)
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Diener des Gleichgewichts
Registriert seit: 25.07.2006
Ort: Hier
Beiträge: 1.158
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Weg und Aufgabe
hi ihr Lieben,
Wenn wir mal von Problembewältigung in unserem täglichen Leben ausgehen, dann geht es darum, die Probleme aus dem Weg zu schaffen, so dass es einem selbst gut geht. Die anderen Menschen im Umfeld müssen natürlich mit bedacht werden, ich will ja nicht egoistisch handeln.
Wenn ich aber von meiner Umwelt wie von einem Vampir ausgesogen werde, dann muss ich unter Umständen drastische Maßnahmen ziehen, um mich aus dieser Lebenssituation zu befreien. Ich darf mir dann keine Gedanken machen, was für Reaktionen diese drastischen Maßnahmen vielleicht bei anderen Menschen auslösen. Etwa in meinem Fall: du hast deine Eltern verlassen, als sie dich am meisten brauchten. Solche Menschen bedenken nicht, dass ich mich selbst der Selbstauflösung preisgeben würde, bliebe ich bei ihnen, nur um bei ihnen zu sein - denn wirklich helfen kann ich ihnen nicht mehr.
Dazu gehören mehrere Dinge: Mut und Ehrlichkeit zu sich selbst  . Herauszufinden, was der Weg und was die Aufgabe ist, ist nicht also einfach und, ich glaube, nicht eine Sache, die man ein Mal für seine ganze Lebensspanne festlegen kann, sondern immer nur für Etappen seines Lebens - obwohl es durchaus Leute gibt, die sich ihr ganzes Leben lang zu einer Sache berufen fühlen können.
Was die Aufgabe ist, diese Frage könnt nur ihr alleine beantworten, auch wenn Unterstützung in diesem Selbstfindungsprozess von außen durchaus von Nutzen sein kann.
Liebe Grüsse
Caramella
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05.08.2007, 15:21
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Mein Weg Beitrag #6 (permalink)
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Padawan
Sternzeichen:
Registriert seit: 30.06.2007
Ort: raum mönchengladbach
Alter: 46
Beiträge: 140
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Zitat:
Zitat von Curley
Ich.
Warum fühlt sich der richtige Weg so schwer an??
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du hast dir die antwort schon selber gegeben, dein weg Fühlt sich nur so schwer an, denn alles braucht seine zeit, je länger du deinen weg gehst umso sicherer und leichter wird es diesen auch zu gehen.
aber es lohnt sich doch, das bist du doch bewusst oder?
ich gehe auch meinen eigenen weg und bin glücklich voller freude und habe spass am leben, egal was kommen mag, denn ich vertraue mir und meinen fähigkeiten und habe einen echten freund, gott.
je mehr ich weiss oder mir denken kann, umso coller lebe ich, mich kann so schnell keiner mehr aus dem lot bringen.
die kraft und die stärke gesellen sich schnell dazu, wenn du an deinem traum und ziel festhälst.
lass dich nicht von anderer leuten aus dem konzept bringen und vertraue dir selber, du bist ein besonderer mensch und kannst sicherlich noch einiges erreichen. gib nihct auf, auch wenn das schicksal einmal zuschlgen sollte, es werden immer wieder zeiten kommen die wieder besser sind.
lg kämpfer
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05.08.2007, 15:25
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Mein Weg Beitrag #7 (permalink)
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Padawan
Sternzeichen:
Registriert seit: 30.06.2007
Ort: raum mönchengladbach
Alter: 46
Beiträge: 140
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Zitat:
Zitat von imperium
Hallo Ihr Lieben,
und wie erfahre ich was mein Weg/Aufgabe ist?
Liebe Grüße
imperium
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versuche nicht so reaktiv zu sein sondern eher mal kreativ.
lass dir was einfallen, denn dein weg findet sich in dir selber, entdecke ihn. wenn du ihn gefunden hast, dann wirst du es wissen und es wird dich glücklich machen, denn dann bist du auf dem weg ein wahrer mensch zu werden.
die, die nur immer und immer wieder reagieren ohne nachzudenken sind nur leute.
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