Es ist ein blöder Titel irgendwie, aber es ist mir kein besserer eingefallen.
Ich war lange Zeit nicht mehr hier online, weil ich sehr viele private Probleme hatte, aber ich möchte gerne meine Erfahrung hier teilen und einfach erzählen. Denn ein wenig hat es mich doch von den Socken gehauen und sehr stark berührt.
Ich habe im letzten Jahr wieder starke psychische Probleme entwickelt und bin in meine zweite mittelschwere depressive Episode gerutscht. Natürlich hatte ich nicht mehr den Kopf dazu, mich aktiv mit den Engeln zu beschäftigen. Aber sie waren trotzdem immer da und haben mich geführt.
Sie haben mir deutliche Zeichen gegeben, mit denen sie mir Menschen gezeigt haben, die mir helfen können. Auch schon früher, vor Jahren, haben sie das getan. Nur ist es mir damals nicht so stark aufgefallen.
Als ich merkte, dass ich alleine nicht mehr mit mir selbst klarkam, suchte ich mir Hilfe. Und die Engel halfen mir dabei, in dem sie mich zum passenden Lebensberater, Psychiater, Therapeuten und sogar zur passenden (psychosomatischen) Klinik führten. Bei allen passenden Fachmenschen fand ich immer irgendwo das Bild oder die Figur eines Engels vor. Natürlich war ich auch bei anderen, bei denen ich keine Engel fand. Und bei denen machte ich auch weniger gute bis sogar erschreckende Erfahrungen.
Ich bin davon überzeugt, dass dies das Zeichen für mich war, dort gut aufgehoben zu sein.
Ich glaube, einmal testeten die Engel mich auch irgendwie oder zeigten mir, dass ich nicht nur das Zeichen suchen sollte. In der Klinik fand ich zunächst auch nirgendwo das Bild oder die Figur eines Engels, aber trotzdem sagte mir mein Bauchgefühl, dass ich dort richtig war. Erst als ich schon ein paar Wochen in der Klinik war, sah ich, dass draußen in der Nähe des Eingangs an der Wand eine Engelsstatue war.
Am letzten Tag meines Aufenthalts gaben mir die Engel dann ein bestätigendes Zeichen, das mich irgendwie aus den Socken haute. Mir standen die Tränen in den Augen und ich war wie vom Donner gerührt.
In der Klinik ist es Tradition, am Abreisetag für alle, die entlassen werden, in der Kapelle morgens eine kleine Abschiedsfeier zu begehen. Es werden drei Lieder gesungen und eine Geschichte vorgelesen.
In allen Abschiedsfeiern, bei denen ich dabei war, kamen nie Engel vor. Als ich aber an meinem eigenen Entlassungstag teilnahm, drehte sich quasi alles um Engel. Eines der Lieder, die sich die anderen Patienten wünschten, war "Jedes Kind braucht einen Engel", die Geschichte, die Vorgelesen wurde, handelte vom "Engel des Aufbruchs" und die Fürbitten waren Engelfürbitten.
Deutlicher geht es nicht, glaube ich... Ich war überwältigt. Und Überglücklich.
Engel sind immer da. Sie begleiten uns immer, selbst in den dunkelsten Tagen unseres Lebens. Sie machen auch nicht vor den dunkelsten Abgründen unserer Seele halt und helfen immer, wo sie können.
Danke dafür. Einfach nur Danke.