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18.06.2010, 12:35
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #1 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.04.2007
Beiträge: 111
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Könnte mir jemand helfen?
Hallo gibts hier jemanden, der mir helfen könnte?
Ich bin kräftemäßig wieder mal am Ende. Seit drei Jahren bekomme ich Hartz IV und lebe (inzwischen geschieden) mit Sohnemann (17) allein. Bin durch eine Reihe dunkler Schluchte gegangen und habe viel dazugelernt. Inzwischen bin ich auf dem Stand, daß ich den Sinn aller Sachen ahne, die mir passiert sind, bin davon überzeugt, dass ich mir diese Inkarnation selber rausgesucht habe. Nur kann ich die Sachen, die mir Angst machen, Kraft rauben und mir Schmerzen bereiten nicht mehr aus der Distanz betrachten.
Inzwischen bin ich 52 Jahre Dauerdepressiv (in Behandlung) keinen Tag mehr schmerzfrei bin froh, wenn ich mehr als 10 Meter mit nur leichten Schmerzen gehen kann habe gelernt mich anzunehmen. Es ist noch nicht lange her, aber obwohl alles Außen mir das Schild Versager umhängt möchte ich nicht mit diesem Außen tauschen. Ich erkenne, was mein Körper alles für mich getan hat und was ich geschafft habe, aber die Spannung meines Lebens in der Realität ( Einsamkeit, das Damoklesschwert Armut über mir, das Unverständnis meines Umfelds (Kleinstadt) über die Dinge, die mir wichtig sind, (Versuch, nicht ab zu urteilen, nicht in Schubladen stecken, hinter Fassaden zu schauen, Offen zu sein, ohne mich "aufsaugen" zu lassen), die täglichen Schmerzen und die Hoffnungslosigkeit) saugen jetzt die letzten Kraftreserven weg. Eine leichte Besserung gab es, als ich begonnen habe "meinem" Engel Briefe zu schreiben und auch Briefe an meine unerfüllte Liebe, aber nach einer gewissen Zeit begann wieder ein "Mechanismus" der mich schon in meiner Kindheit schlauchte. Statt Kräfte sammeln zu können erwischte mich eine neue Lebensentwicklung, die alles auf "mein Gott nur Überleben" stellte.
So fielen mir, kaum dass meine "Nebentätigkeit " anlief, die ich dringend brauche, um Auto und PC zu halten fast alle Einkünfte weg, weil das Wetter schlecht war. Neuen Job finde ich nicht, habe soziale Phobie und inzwischen eine satte Versagensangst. Körperlich finden meine geliebten Ärzte nix, Pscho doktor hat erst Termine in 1,5 Jahren. In die nächste Großstadt gehen geht nicht, da zu teuer (Fahrt) Der neueste Hammer ist, dass ich als Hartz Vierler mich freiwillig krankenversichern muss, weil ich von der ARGE nur Leistungen auf Darlehensbasis bekomme. Wichtige Termine verpasse ich, weil mich die Depr. zeitweise völlig lahmlegen und daraus resultieren dann wieder Zahlungsverpflichtungen, die den Kreislauf vervollständigen. Vielleicht sind das alles nur "Peanuts", aber mein Tank ist leer.
Wenn ich jetzt den nächsten Monat "überlebe" in dem ich mich auf heute und das "Machbare" konzentriere, dann habe ich aber in übertragenem Sinne doch nur für zwei Euro getankt, wenn ich dann "Gas geben" muss ist der Tank leer und ich steh mitten in den Karpaten.
Kann vielleicht jemand "meinen Engel " fragen was das soll? Ich habe völlig die Orientierung verloren und die Kraft für den nächsten Tag wird immer geringer.
Vielen Dank
Marianne
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18.06.2010, 12:59
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #2 (permalink)
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Bewusstsein
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 1.201
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Mahlzeit,
der einzige der dir helfen kann, bist du selbst!
Ich glaube nicht an die Theorie, das man sich vor der Inkarnation sein "Schicksal" selber ausgesucht hat.. sonder eher daran.. das sich das Leben im Kontext zum eigenen Inneren zeigt.
Rüdiger Dahlke schreibt, man soll sich fragen, wie einem die Krankheit/das Symptom hilft, bzw. wie es einem nutzt und woran es hindert... denk mal drüber nach
Was bist du bereit zu tun, zu ändern..?
LG Destiny
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18.06.2010, 15:19
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #3 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.04.2007
Beiträge: 111
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Was kann ich denn ändern und wie kann ich denn mein Inneres ändern, dass mien Äußeres erträglich wird?
Ich habe in den letzten drei Jahren mehr in mir und meinem Leben geändert als in den 50 Jahren vorher.
m.
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18.06.2010, 15:38
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #4 (permalink)
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Bewusstsein
Registriert seit: 17.03.2007
Beiträge: 1.201
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Was hast du denn schon alles geändert?
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18.06.2010, 16:00
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #5 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.04.2007
Beiträge: 111
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Ich hab mein Denken verändert:
Statt Opfer gestalte ich selbst durch Denken und Fühlen
also habe ich angefangen die negativ Gedanken als nicht richtig zu hinterfragen und habe stattdessen nach positiven Aspekten gesucht, auch gefunden und die an die Stelle gesetzt.
Meinen Anteil gesucht an dem was mir versucht und den verändert um etwas Positives zu erreichen.
Ich habe immer wieder geschafft Dankbarkeit und Glück zu empfinden, für die Dinge, die mir geschenkt wurden und die ich lernen durfte.
In den täglichen Dingen habe ich gesucht, nach den Ursachen, dass ich z.B. Geld nachzahlen musste, dass ich Fristen versäumt habe, dass mir Geld abgezogen wurde, indem ich mein Handeln und den Umgang mit den Ursachen verändert habe. Ich bin gut geworden, aber es reicht trotzdem nicht und von der Vollkommenheit bin ich noch ein ganzes Stück entfernt wie die meisten meiner Mitmenschen. Ich habe 980 Euro zum Leben für 2 Personen, (alle Quellen sind ausgeschöpft, alle Hilfsangebote in Anspruch genommen, Lage ist Aktzeptiert, aber raubt mir die letzte Kraft)
Da frage ich mich, wo ist denn die Richtung, in die ich mich noch entwickeln kann.
M
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18.06.2010, 17:06
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 23.08.2008
Ort: Hoch Taunus
Alter: 42
Beiträge: 4.629
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Liebe Marianne,
es dauert oft lange bis sich Veränderungen zum positiven auch manifestieren. Gerade im materiellen Sinn zumal es aus Sicht der geistigen Welt keinen wirklichen Handlungsbedarf gibt, da ja wie es unsere Regierung so schön sagt die Grundversorgung gewährleistet ist.
Zu allem dem leben wir in der Zeit der Prüfungen was einige sehr hart trifft.
Bevor es hier heißt ich hätte nur gut reden, ich selber bin in einer ähnlichen finanziellen Situation mit zwar etwas mehr Geld aber mit 5 Personen.
Liebe Grüße Dirk
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18.06.2010, 17:09
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #7 (permalink)
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Registriert seit: 10.08.2009
Beiträge: 0
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Kann das sein, daß Du Dich zu sehr an Deine Lage "klammerst", daß Du nicht wirklich Vertrauen in Dich selber hast, sondern "oberflächlich" das lebst, was Dir Deiner Meinung nach Dein esoterischer Weg vorgibt? Denn Depressionen, wie Du sie beschreibst, hindern Dich am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und auch das Leben zu leben, das Du Dir erträumst. Ich denke Du soltest mehr fühlen, in Dich hineinhören, da müßte eigentlich die Antwort liegen. Liebe Grüße cleo 73
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18.06.2010, 20:36
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Könnte mir jemand helfen? Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 07.04.2007
Beiträge: 111
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Vielen Dank für Eure Antworten.
Liebe Cleo, ich sehe eigentlich nicht "den" esoterischen Weg für mich, sondern ich versuche nur den Weg zu gehen der "mir" offen ist und zu mir passt. Dazu gehören wenig Menschenkontakte. Es gibt welche, aber wir treffen uns selten, weil jeder viel zu tun hat. Klasse Verständigung, da passt alles. Bei meinem Umfeld, (Wohnen, e.c.t.) fühle ich mich nicht zu Hause, das sind Höflichkeiten, die aber auf keinen Gemeinsamkeiten basieren.
Eine wichtige Sache habe ich aber mit Hilfe der letzten Therapie gelernt, Marianne sollte nicht mehr versuchen sich 100 % anzupassen, damit sie das Gefühl hat sie wird angenommen. Charlie Chaplin hat mal was gesagt, dass es unheimlich wichtig ist zu lernen authentisch zu sein. Vielleicht ist das mein großes Ziel.
Marianne
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