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Engel

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Alt 17.05.2011, 17:58   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #1 (permalink)
Alf2011
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Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS...

Hallo zusammen,

ich habe mich nun nach den jüngsten - für mich einschneidenden - Erlebnissen entschlossen, eine Community mit Gleichgesinnten zu suchen, die Ähnliches erlebt haben oder auch so ratlos sind, wie ich es mal war.

Die vergangenen Wochen haben mein Weltbild erschüttert und mich ziemlich durcheinander geschüttelt. Aus diesem Grund habe ich im Internet begonnen, nach vergleichbaren Erfahrungen zu suchen und bin zu meiner großen Überraschung hier auf viele Mitglieder gestoßen, die ähnliches berichten.
Lasst mich diese "Ereignisse" - auch mit einem kurzen Rückblick in meine Kindheit -, einfach noch mal Revue passieren und zusammenfassen. Ich möchte Euch auf keinen Fall langweilen, verzeiht bitte, wenn der Beitrag doch etwas länger wird. Ich werde meine jüngsten Erlebnisse aufteilen, es sind mittlerweile zu viele für einen Beitrag, denke ich:

Kindheitserinnerung
Als kleiner Junge – ich war zwischen 6-8 Jahre alt - hatte ich einen beeindruckenden Traum, den ich bis heute nicht vergessen habe, auch wenn er zwischenzeitlich (ich bin mittlerweile 53 Jahre alt) verschüttet war:

Im damaligen Traum hat mich ein unglaubliches schönes Wesen in Gestalt von Jesus Christus (im Traum eine schlanke Gestalt mit weissem Gewand, so wie man ihn von Gemälden kennt) an die Hand genommen und mir eine wahrhaft paradiesische Landschaft gezeigt, mit dichten Wäldern, weiten, saftig grünen Hügeln und wundervollem blauen Himmel, soweit das Auge reicht. Wir standen beide alleine auf einem großen Hügel und konnten so auf dieses beeindruckende Panorama hinunterschauen.

Ich kann mich noch heute an die tollen Farben und die Ruhe erinnern, die davon ausgestrahlt wurde. Da ich nach katholischem Glauben erzogen wurde und Jesus damals eine sehr große Rolle für mich spielte, konnte ich diesen Traum nie vergessen – er gehört zu den schönsten Träumen, die ich je hatte.
Auch wenn ich heute davon ausgehe, daß „Jesus Christus“ damals ein Symbol für mich war.

Jugendzeit
Je älter ich wurde, desto mehr entfernte ich mich vom katholische Glauben und von Religion im allgemeinen. Zunächst missfiel mir, daß ich als Kind in ständiger Angst der Sünden lebte. Das führte groteskerweise schließlich dazu, daß ich mir als Kind „schlimme Sünden“ erdachte, damit ich dann im dunklen Beichtstuhl auch tatsächlich etwas zu beichten habe.

In dieser Zeit hatte ich dann das zweite, für mich bedeutende Ereignis!
in der Nacht, als meine Urgroßmutter starb, erschien Sie mir im Traum und verabschiedete sich von mir. Sie starb – so stellte sich später heraus – zu der Zeit, als ich diesen Traum hatte. Den Traum hatte ich natürlich am nächsten morgen meinen Eltern erzählt, aber in der ganzen Trauer ging meine Geschichte unter und geriet bei meiner Familie in Vergessenheit, nicht jedoch bei mir.

Mit dem älter werden wandte ich mich mehr und mehr den Naturwissenschaften zu, studierte später Physik, Mathematik und Informatik und wandte mich einer atheistischen Glaubenseinstellung zu. Was man nicht beweisen kann, taugte für mich zum damaligen Zeitpunkt einfach nicht.

Erwachsensein und Berufsleben
Aussenstehende Beobachter würden heute zu meinem Werdegang vielleicht sagen: „Ja, der hat es geschafft. Erfolgreiche Karriere, usw, usw ....“ und alles könnte in bester Ordnung sein, wenn nicht DAS passiert wäre (noch ein wenig Geduld, ich komme gleich zu den einschneidenden Erlebnissen!!).

Wenngleich ich zunächst in meinem Beruf enthusiastisch aufgegangen bin, erkannte ich in den letzten Jahren mehr und mehr einen Verfall an Ethik und Moral in meinem täglichen Arbeitsleben. Ich stellte mir immer häufiger die „ Sinnfrage“ und entschloß mich vor zwei Jahren dazu, einen Strich unter meine „Karriere“ zu machen!

Ich begann noch mehr Respekt für unterschiedliche Kulturen, Menschen und auch Tiere zu zeigen. Wo ich früher allzu vorschnell Urteile zu Personen fällte, betrachte ich diese Menschen heute unter anderen, positiven Aspekten, und wo ich früher Wespen und Spinnen jagte und tötete, lasse ich Sie heute einfach gewähren, um nur einige Beispiele zu nennen.

Mit dem Vogel begann der Wandel
Schon in den Jahren zuvor hatte ich einige wenige – ich nenne sie telephatische Erlebnisse – mit Partnern, darauf möchte ich jetzt aber nicht näher eingehen. Als faktenbasierter Mensch hatte ich meine Schwierigkeiten, diese Erlebnisse zu verarbeiten und suchte irgendwie mein Heil in quantenphysikalischen Erklärungen, mit denen ich das Erlebte einigermassen in meiner Realität zurechtbiegen wollte.

Mit einem Tiererlebnis vor einem Jahr wurde es aber nun richtig turbulent:
Meine Frau und ich saßen eines schönen Julitages entspannt auf unserer Terrasse und ließen uns einfach so treiben. Ich bemerkte, wie sich plötzlich ein etwas zu kräftig geratener Spatz auf dem Boden am Fußende meiner Liege niederließ, ein paar Krümel aufpickte und dabei immer wieder vor sich hin quengelte. Ich war ziemlich überrascht, daß sich ein Piepmatz so dicht bei mir tummelte und dabei noch frech vor sich hin zwitscherte, als ob ihn das alles nichts anging. Ich mußte lachen und fragte den kleinen Pipmatz, als ob ich ein kleines, etwas vorlautes Kind von mir habe: „Na, Kleiner - bist‘ ja ganz schön mutig für deine Größe!“ . Ich war auf alles gefasst, nur nicht darauf, daß der Piepmatz schlagartig verstummte, seinen Kopf zu mir nach oben drehte und mich anschaute, als ob er sagen wollte, „Das kann ja wohl nicht wahr sein, ich werd’s dir schon zeigen!“. Er hob ab, und mit zwei, drei kräftigen Flügelschlägen flog er nach links einen engen Halbkreis aufwärts, vom Boden direkt in Richtung meines Brustkorbes. Etwa 20cm vor meiner Brust bremste er mit einem kräftigen Flügelschlag ab, drehte seine Beine nach vorne, stieß seine beiden Füße auf meine Brust und flog dann in die gegengesetzte Richtung davon. Ich war mehr als platt und irritiert, mußte aber dann herzhaft lachen . Das machte absolut keinen Sinn für mich, ich hatte dies niemals von einem Tier nerwartet. Zumal ich noch heute den Eindruck habe, daß der Spatz auf meine Äußerung beleidigt reagierte und mit einer „Mit dir nehme ich es immer noch auf“ –Aktion geantwortet hat. Glücklicherweise hatte meine Frau diese Aktion auch gesehen, womöglich würde mir diese Geschichte sonst keiner glauben.

Seit diesem „Vorfall“ begann ich Schritt für Schritt meine Einstellung zu Tieren zu ändern und bringe ihnen noch grösseren Respekt entgegen. Obwohl ich Fleisch in vielen Variationen sehr gerne esse, hatte ich auch begonnen, meine Ernährung mehr vegetarisch zu gestalten. Mit diesem Wandel verstärkte sich zunächst unmerklich, aber dann immer intensiver, eine körperliche Wahrnehmung.

Bei meinen früheren kleinen und merkwürdigen Telephatieerlebnissen verspürte ich meist ein leichtes Kribbeln im unteren Rückenbereich, wenn das Erlebnis irgendwie für mich eher eine positive Bedeutung hatte. Mit Bedeutung meine ich hier „Gefühl“. Bei negativen Gefühlen spürte ich dies dagegen unangenehm im Bauchbereich. Aufgrund dieser übergroßen Häufung von Zufällen, die für mich nicht mehr erklärbar waren, beschäftigte ich mich zunehmend mehr mit wissenschaftlichen Erklärungsversuchen solcher Vorfälle, die mich aber letztendlich nicht zufriedenstellten.

Zurück zum Kribbeln:
In den letzten Monaten nahm nun dieses Kribbeln an Intensität und Dauer stetig zu und steigt seitdem Schritt für Schritt nach oben. Das „Kribbeln“ spüre ich nun fast durchgehend zwischen meinen Schulterblättern und ist immer mit einem wohligen Gefühl verbunden. Dieses durchgehende Kribbelgefühl spüre ich seit einem weiteren einschneidenden Erlebnis, das ich schlicht als „gruselig“ beschreiben muß:

...siehe 2. Teil
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Alt 17.05.2011, 18:00   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #2 (permalink)
Alf2011
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Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... - TEIL 2

Esoterikmesse und der Vorfall
Vor wenigen Wochen verspürte ich das aufsteigende Verlangen, mit meiner Frau (die glücklicherweise für Paranormales sehr offen ist) einen Kongress oder Messe, die sich mit paranormalen Phänomenen befasst, zu besuchen. Zufälligerweise fand vor kurzem eine Esoterikmesse in München statt, na ja, ich entschloß mich mit meiner Frau, „mal dort hinzugehen und uns umzuschauen“. Ich gestehe, daß ich bis zu diesem Zeitpunkt vom Thema „Esoterik“ nicht sehr viel hielt – man möge mir das bitte verzeihen. Ich war zwar durchaus neugierig auf das eine oder andere Thema, aber meine Erwartung an neue Erkenntnisse war doch eher als gering einzustufen.

Einen Vortrag wollte ich jedoch unbedingt hören, nämlich „Jenseitskontakte“ von Maria Elisabeth. Ich erhoffte mir ein paar neue Eindrücke, um die Erscheinung meiner Urgroßmutter in der Nacht ihres Todes in meinem Kindheitstraum einordnen zu können. Bis zu diesem Vortragsbeginn hatte ich mehr oder weniger einige Vorträge abgesessen, besonders ein Vortrag hatte mir eher bestätigt, daß wohl viele Scharlatane in diesem Bereich ihr Geld verdienen. Na ja, meine Erwartungshaltung war ja auch nicht groß. Einen ersten Ausreisser gab es dann im Vortrag von Angelika Krisenmendt zum Thema „Channeling“. Wir hatten uns einfach diesen Vortrag ausgesucht, um die Zeit bis zum „Jenseits“-Vortrag totzuschlagen. Um ehrlich zu sein, ich weiss heute immer noch nicht genau, was das eigentlich ist. Aber sehr befremdlich war es für mich, als diese Angelika ohne große Umschweife zum Live-Channeling überging und dies mit einer leichten, gemeinsamen Meditation einleitete. Ich saß zwischen all den Teilnehmern und mir war das etwas peinlich, aber ich verhielt mich ruhig, um die anderen nicht zu stören. Plötzlich fingen meine Füße und Beine bis hoch zur Hüfte an zu kribbeln. „Was war das denn??“ . Und kurz danach (!!!!) teilte uns diese Angelika mit, daß wir den „Energiefluß“ – was auch immer das ist – jetzt über ein Kribbeln in den Füßen und Beinen spüren müssten! Das konnte ich nicht glauben, alles sperrte und verkrampfte sich schlagartig in mir! Unglaublich, ich war regelrecht geschockt und wohl der einzige, der den Rest des „Vortrages“ hellwach miterlebte. Die anderen Teilnehmer schienen fast wie unter Hypnose, in Trance zu sein. So musste ich auch miterleben, wie meine Frau plötzlich am ganzen Körper zitterte, sich verkrampfte und nach ca einer Minute – am Ende dieser Session – ohnmächtig vom Stuhl wegsackte. Dies hatte zu einer kleinen Aufregung zwischen den Teilnehmern geführt, aber die Referentin kümmerte sich umgehend fürsorglich um sie. Meiner Frau ging es merkwürdigerweise direkt danach blendend und fühlte sich sehr wohl. Wir haben bis heute keine Ahnung, was da eigentlich passierte...

Aber nun zum eigentlichen Vorfall:
Endlich konnten wir im Vortragsraum zu „Jenseitskontakte“ platz nehmen, das vorangegangene Erlebnis war beinahe schon vergessen. Die Referentin Maria Elisabeth machte auf mich einen entspannten, sympathischen und authentischen Eindruck, nichts an dem Vortrag klang aufgesetzt. So erläuterte sie die Bedeutung von Chakren (ich hatte zu dieser Zeit keinerlei Ahnung davon) und so verging Minute um Minute. Während des Tages über hat sich mein Kribbeln im Rücken zurückgehalten und es war eher gering zu spüren. Dann begann die Referentin nach einer kurzen Meditationsphase (sie murmelte etwas von Alpha-Wellen???) Verstorbene der Anwesenden in diesen Vortragsraum „einzuladen“. Also wieder so ein Scharlatan! Verstorbene im Vortragsraum! Jetzt fehlt nur noch, daß Sie sich eine schwarze Katze über die linke Schulter wirft! Dachte ich! Für mich war der Nachmittag eigentlich schon gelaufen. Ich erwartete, daß sich nun einige Personen wie „zufällig“ aus der Zuhörerschaft melden würden und Angaben der anwesenden „Geister“ aus dem „Jenseits“ bestätigen würden. Solche Erfolge würden sicherlich dem Geschäft der Referentin nicht schaden! Tatsächlich wurden nacheinander Zuhörerinnen von der Referentin angesprochen, der „Jenseitskontakt“ von Ihr kurz beschrieben (das Aussehen, so wie sich Ihr der Kontakt zeigt) und ein Frage-und Antwortablauf zwischen Zuhörer und Jenseitskontakt durchgeführt.

Die Details, die die Referentin vom jeweiligen „Jenseitskontakt“ erhielt, waren zum Teil verblüffend, aber gut zu erklären, wenn sich Zuhörer und Referentin vorher abgestimmt hätten. EinigeTränen flossen bei den kontaktierten Personen, so überwältigend waren diese von ihrem Kontakt zu dem jeweils Verstorbenen. So kam es zu vier, teils sehr bewegenden, Live-Kontaktenaufnahmen. Das Ende der Vortragszeit war fast erreicht, als die Referentin noch darauf bestand, einen „Jenseitskontakt“ zu behandeln, den sie noch bei einem Zuhörer „stehen“ sah. Da das Kribbeln auf meinem Rücken zunahm und sich auf der rechten Seite meines Rückens langsam intensivierte, ahnte ich nichts „Gutes“. Tatsächlich deutete die Referentin auf meine Frau, die rechts von mir saß. Maria Elisabeth beschrieb einen alten Mann ziemlich genau, meine Frau wusste sofort genau, wer damit gemeint war. Die Referentin beschrieb zusätzliche Details, die man nicht erraten kann. Einfach mal etwas behaupten und dann schauen, ob das für den Zuhörer passt, ist bei diesen Details schlicht ausgeschlossen. Das würde ansonsten dem Begriff „Zufall“ eine neue Dimension verleihen, etwa 100 x hintereinander den Haupttreffer im Lotto zu gewinnen. (Ja, ja ich weiß – jeder Lottogewinntreffer hat für sich genommen immer die gleich hohe Wahrscheinlichkeit. Allerdings lehrt uns unsere Erfahrung, daß es zwar jede Woche Lottogewinner mit dem Hauptgewinn gibt (zumindest fast immer), aber das die Anzahl der Lottogewinner, die dies 100 x hintereinander geschafft haben, stark gegen 0 geht! ).

Zurück zu dem Vorfall: nach dem darauf folgenden Dialog „Meine Frau“ – „Referentin“ – „Verstorbener“ waren meine Frau und ich sprachlos. Ich empfand es einfach „gruselig“, etwas schlaueres fiel mir beim besten Willen nicht ein. Noch heute sprechen wir über diesen Vorfall und diese ungalublichen Details. Um es zu unterstreichen: wir hatten niemals irgendeinen Kontakt zur Referentin oder zu irgendeinem Zuhörer. Wir haben nie einen Fragebogen ausgefüllt oder uns sonst irgendwie über diesen verstorbenen Herren geäussert. Selbst wenn dies kein derartiger „Jenseitskontakt“ gewesen sein sollte, ich könnte dies dann nur mit „absolut beeindruckendes, ungeklärtes Phänomen“ beschreiben. Zurück bleibt jedoch die Erinnerung an das sehr intensive Kribbeln auf meinem Rücken und an einen starken Druck auf meiner der rechten Bauchseite während des gesamten „Dialogs“. Beides nahm erst nach etwa einer halben Stunde ab, der Bauchdruck verschwand völlig, während das Kribbeln schwach bestehen blieb.

DAS Ereignis, das alles veränderte
Das Rückenkribbeln ist seitdem nahezu permanent zu spüren, von den Ausnahmen abgesehen, die ich mittlerweile recht gut einordnen kann. Ich werde in einem separaten Thread darüber schreiben, da die Gründe für diese Ausnahmen fundamental zu sein scheinen.

Schon am nächsten Tag nach der Messe begann ich im Internet nach den Begriffen „Kribbeln im Rücken“, „PSI“ und „paranormal“ zu suchen und wurde zu meiner großen Überraschung schnell fündig!
Offensichtlich gibt viele Menschen, die ein „Kribbeln im Rücken“ verspüren (mal abgesehen von den medizinischen Beiträgen), allerdings in einem Bereich, den ich bis dato überhaupt nicht beachtete und bis vor kurzem eher belächelte (ich verneige mich zutiefst und bitte um Entschuldigung!). In diversen Berichten zu „Engel“-Erlebnissen bin ich fündig geworden und ich begann Beitrag um Beitrag zu lesen und siehe da, viele dieser Beiträge spiegelten meine eigenen Erfahrungen sogar im Detail wider.

Und je mehr Erfahrungsberichte ich lies, umsomehr war ich sicher, auf der ganz heissen Fährte zu sein. Auch wenn ich all diese „Organisationsstrukturen“, „Geistesführer“ und „Schutzengel“ nachwievor nicht richtig einordnen kann und ich mittlerweile lieber von einem „ES“ spreche, dies aber den unterschiedlichen Engels-Beschreibungen absolut gleich ist.

... TEIL 3
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Alt 17.05.2011, 18:01   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #3 (permalink)
Alf2011
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Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... - TEIL 3

DAS Ereignis fand wenige Tage nach der Messe statt, an einem Tag, an dem ich mir sehr viel Zeit gelassen habe und mich besonders intensiv mit einigen Thread-Beiträgen auseinander gesetzt habe. Der Schlüsselbeitrag war von einem Mitglied aus einem anderen Forum (Angel66) und ging in einem Absatz auf den „eigentlichen Sinn“ ein. Und da passierte es:

Beim Durchlesen dieses speziellen Absatzes und eines bestimmten Satzes – ich saß dabei am PC - intensivierte sich das Rückenkribbeln drastisch, ein einzigartiges, warmes Glücksgefühl begann sich rasend schnell vom Rücken aus zu entfalten und gipfelte schließlich in einem unglaublichen Gefühl der Liebe – es gibt kein anderes Wort für mich, das dieses Gefühl sonst auch nur annähernd beschreiben könnte. Dieses unfassbare „Gefühl der Liebe“ überschwemmte mich förmlich und endete schließlich in einem Weinkrampf. Während dieser „Liebesdurchflutung“ passierte etwas unglaubliches: ich spürte, wie „Etwas“, das rechts hinter mir zu stehen schien, mich irgendwie „umarmte“. Ein bessere Beschreibung finde ich leider nicht, mir gehen für diesen gesamten Vorgang einfach die Vokabeln aus. Dieses „Etwas“ umschlang mich mit seinem linken “Arm“ , in dem es den „Arm“ von links oben durch meine Schulter nach rechts unten zur Bauchmitte in meinen Körper legte(also innerhalb meines Körpers!) während plötzlich meine rechte Körperseite einen Widerstand spürte. Dieser „Widerstand“ fühlte sich wie ein Köper an, an den ich mich sogar in dieser Phase anlehnte. Dieses unglaubliche Gefühl dauerte schätzungsweise 10 Sekunden, bis es wieder nachließ – es war, als ob ich von „Etwas“ in den Arm genommen wurde und mich an sich gedrückt hat, wobei der linke „Arm“ in meinen Körper eindrang und ein phantastisches Glücksgefühl auslöste!

Dies war das absolute Spitzenerlebnis in meinem Leben, es gab niemals zuvor etwas Vergleichbares für mich!
Ich gehe davon aus, daß ihr alle die tollen Gefühle kennt, die man hat, wenn man mit seiner Partnerin/seinem Partner, usw besonders schöne Stunden hat. Das von mir erlebte Gefühl war um ein Vielfaches stärker und übertraf alles, was ich jemals zuvor erlebt hatte!

Mich hatte es schlicht umgehauen und es brauchte einige Zeit, bis ich mich wieder gesammelt hatte und die Tränen getrocknet hatte!

Beim Abendessen erzählte ich meiner Frau davon, die genauso sprachlos war wie ich und sich riesig mit mir freute.

Das, was danach kam...
DAS obengenannte Ereignis hat mittlerweile eine Folge von Dingen ausgelöst, die zum Teil schlicht unglaublich sind.

All die tollen Beiträge der Mitglieder bisher haben mich dazu animiert, auch meine Erlebnisse und Erfahrungen hier mitzuteilen. Einige der Vorfälle, die danach passierten, spiegeln das wider, das auch andere Mitglieder erleben durften. Andere Dinge sind vielleicht für diejenigen Mitglieder interessant, die zunächst genaus ratlos sind, wie ich es war. Auf alle Fälle ist meine „Beziehung“ zu diesem „Etwas“ mittlerweile fester Bestandteil in meinem Leben, mit wirklich erstaunlichen Begebenheiten, von denen ich wieder berichten werde....

Hoffentlich habe ich Euch nicht so sehr gelangweilt!

Bis bald

Viele Grüsse
Alfred

PS: Falls jemand wissen will, ob ich Drogen nehme oder nur etwas zu viel gefeiert habe oder meine Krankheit auch behandelt werden kann:
Ich nehme keine Drogen und hab nie welche genommen! Wenn es hoch kommt, trinke ich einmal in der Woche ein Gläschen Rotwein. Ich nehme keine Medikamente und bin - so sagt man - durchaus gesundJ
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Alt 17.05.2011, 20:22   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #4 (permalink)
Gast26853
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Beiträge: n/a
Alf.

Tut mir leid, ich kann nicht viel schreiben.
Bin gerade sprachlos und das alles freut mich sehr für dich!
Wäre es ein Theaterstück würde ich jetzt aufstehen, wie wild klatschen und mit den Füßen trampeln.
Bravo!

Alles Liebe!
Wölkchen

PS. Ich zweifel nicht daran, dass das alles wahr ist.
Ich glaube auch nicht, dass du Drogen oder so nimmst.
Zweifel auch nicht an dir.
 
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Alt 17.05.2011, 20:51   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #5 (permalink)
Muriel01
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Schon in der Bibel steht:"Wer suchet, der findet..." "Klopfet an, so wird euch aufgetan!". Da ist was wahres dran, wie ich finde (auch wenn ich kein besonders Bibeltreuer Mensch bin ).

Wahrscheinlich war deine Seele mehr als bereit für diese Erfahrung - und das ist erst ein Anfang .....
Muriel01 ist offline  
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Alt 18.05.2011, 13:33   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #6 (permalink)
Alf2011
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Unterhaltungen mit dem Engel und der merkwürdige Namen...

Hallo zusammen und @Wolkentänzerin, @Muriel01: vielen Dank für Euer Feedback, es hat mich sehr gefreut. J

Ich habe noch gestern abend gemerkt, daß mein Beitrag viel zu lang, war – ich gelobe Besserung!

Vielleicht geht es Euch genauso oder Ihr habt eine ähnliche Erfahrung mit Euren Wesen bzw Engeln gemacht (ich bleibe einfach mal bei dem Begriff „Engel“):

Nach meinem vorher beschriebenen grossen Ereignis hat sich schrittweise eine Art Beziehung zu diesem Engel entwickelt. Mittlerweile spüre ich durch mein Kribbeln sehr gut, ob der Engel für eine – ich möchte fast sagen – Unterhaltung bereit ist oder nicht. Tatsächlich habe ich eher das Gefühl, es hängt von meiner eigenen, jeweiligen Verfassung ab, entweder eher „entspannt“ oder „angestrengt“. Ich habe in den letzten Wochen die Erfahrung gemacht, daß sich meine sehr zahlenorientierte und faktenbasierte berufliche Tätigkeit sehr negativ auf eine mögliche Unterhaltung auswirkt. Zum Teil wird das Kribbeln im Rücken fast vernachlässigbar schwach, mittlerweile ein Zeichen dafür, daß eine „Unterhaltung“ keinen Sinn macht. Sobald ich mich lockere, desto stärker wird wieder das Kribbeln und eine Kommunikation ist sehr viel einfacher möglich. Es scheint mir, als ob nicht die An-/Abwesenheit des Engels die Schwierigkeit ist, sondern wie locker ich gerade drauf bin.

Hat jemand vielleicht dieselbe Erfahrung gemacht?

Die Unterhaltung wurde in den letzten Wochen immer facettenreicher:
Zunächst war es nur das Kribbeln, die mir „die Anwesenheit“ des Engels signalisierte. Dann bemerkte ich, daß ich, wenn ich mir innerlich eine Frage stellte und diese an ihn adressierte, sofort eine Antwort zurück kam. Mir fiel auf, daß in dem Moment, in dem mein Gedanke die Frage fertig formuliert hatte, bereits die Antwort da war. Dieser Dialog unterscheidet sich von den sonstigen „Phrasen“, die man womöglich ab und zu gedanklich formuliert (wie zB. „Du meine Güte, was soll das denn jetzt“ oder „Das kann doch nicht wahr sein!“ und vergleichbare Gedanken, wenn man sich mal ärgert oder überrascht ist). Diese „Antworten“, die ich erhalte, sind von mir nicht vorformuliert bzw ich habe auch keine Erwartung an den Inhalt der Antwort selbst. Ich habe nicht mal Zeit, mir Gedanken über mögliche Antworten zu machen. Das ist schon etwas verwirrend, aber ich habe mich mittlerweile ganz gut daran gewöhnt.

Kurzes Fazit: Wann eine Kommunikation mit dem Engel schwierig ist, und wann es einfach wird
Meine bescheidenen Erfahrungen in den letzten Wochen zeigen mir, daß der Engel zwar stets anwesend ist, aber mein jeweiliger Gemütszustand (gestresst vs entspannt, positive Einstellung/Lachen vs negative Einstellung/Argern) und die Umgebung (Lärm vs Ruhe) entscheidend sind, wenn ich „Kontakt“ aufnehmen möchte. Es kam aber auch mittlerweile mehrfach vor, daß der Kontakt von ihm initiert wurde. Die Beispiele waren echt verblüffend!

Und so verrückt es klingt, aber ich habe das Gefühl, daß es diesem Wesen regelrecht Freude macht, zu kommunizieren und sogar einen bemerkenswerten Humor besitzt!

Ich hatte von diesen Erfahrungen anderer Mitglieder zwar gelesen, habe aber dies (wie immer) zunächst äusserst skeptisch betrachtet, muß aber wieder einmal meine Meinung revidieren. Wenn man entspannt ist und eine gewisse Achtsamkeit walten lässt, dann wird man mehr als überrascht sein und womöglich häufiger über die Einfälle von ihm lachen.

Mit Achtsamkeit meine ich nicht „gezielt suchen“ oder ein „Signal oder Zeichen“ erwarten. Das ging Anfangs bei mir gründlich schief. Ich hatte nach den ersten Erlebnissen fast händeringend nach weiteren Beweisen Ausschau gehalten, ich war geneigt, fast alles als Zeichen zu werten, was irgendwie zu sehen war. Ich spürte aber sofort, daß diese „Zeichen“ nicht in diesem Zusammenhang standen. In dem Moment, in dem ich mich „normal“ und nicht „verbissen“ verhielt, kam alles wie von selbst. Zudem stelle ich fest, daß der Engel subtil „Stupser“ in die richtige Richtung gibt.

In irgendeinem Forum hatte ein Mitglied von „genialen Einfällen“ des Engels gesprochent, das kann ich nur bestätigen. Habt ihr auch schon solche Erfahrungen gemacht, das interessiert mich brennend!

Bilder und Texte kommen auf
Ich hatte schon erwähnt, daß sich die Kommunikation immer besser entwickelt, und zwar sehr verblüffend. Es scheint, daß es auf einen selbst ankommt und der Engel seine Freude und Spass daran hat, die Kommunikation immer komplexer zu gestalten und sich mit mir zu unterhalten. Man muß ihn nur fordern, habe ich den Eindruck! Ein Erlebnis hatte ich zB. vor ca. 1 Woche, als ich im Bett lag und mich etwas ausruhte (vielen Dank an all die Mitglieder, die Tips zu einfachen Atemübungen gegeben haben – die helfen mir ausgezeichnet!). Ich denke, ich war kurz vor dem Einschlafen, als ich – erstmalig in meinem Leben – in meinen Gedanken eine Tafel mit einem deutlichen Schriftzug darauf zeigte. Dieses Wort war sehr gut zu lesen und schien irgendwie aus dem Nichts zu erscheinen. Darauf stand das Wort „droidus“. Ich war einerseits sehr überrascht, da ich noch nie in derartiger Klarheit einen Text in meinem „Traum“ gesehen habe. Andererseits war ich etwas enttäuscht, den dieses erschienene Wort sah ich sofort im Zusammenhang mit diesem Engel: unmittelbar nach Erscheinen dieses Wortes fragte ich in Gedanken – ich befand mich noch in diesem Zustand des Halbschlafes - ob denn dies der Name von ihm sei.

(Anmerkung: Ich hatte gelesen, daß die Mitglieder ihre Engel alle mit Namen kannten, also hatte ich den Verdacht, daß dies wohl seiner wäre)

Die Antwort des Engels war aber umgehend: „Wenn du mich so nennen willst, dann tue das ruhig“. Also klar, es war nicht sein Name. Tatsächlich habe ich bis heute keinen Namen für ihn, ihm scheint es aber auch nichts auszumachen. Zumindest reicht es, wenn ich ihn mit „Du“ anspreche....

Aber zurück zu diesem Schriftzug: „droidus“. Wie gesagt, ich war etwas enttäuscht - der Name sagte mir nichts und der Name klang, als ob er zu einem alten Mann gehört, und nicht zu einem blonden Engelgeschöpf.

Ich war kurz darauf wieder hellwach und dieses klare Bild mit dem Schriftzug ging mir nicht aus dem Kopf. Plötzlich hatte ich die Idee, dieses Wort in Google einzugeben. Die Suchmaschine würde bestimmt die entsprechende Beschreibung dieser mystischen Figur finden und einiges dazu auspucken können. Gesagt, getan: „droidus“ eingegeben und „Suche“ gestartet. Auf den ersten Blick war es entäuschend, das Erste, das ich sah, war ein Eintrag über „Droiden“, also Roboter, und ein paar andere technische Webseiten. Ich wollte schon aufgeben, als ich in meinem Handy-Screen etwas weiter nach unten in der Suchmaschine scrollte und mir dort „droid.us“ in fetten Buchstaben in das Auge stach! – Das musste es sein, ich war sicher, daß ich dort weitersuchen musste.

Na ja, jeder kann diese Webseite selbst aufsuchen und schauen was sich dahinter verbirgt! J

Ich musste jedenfalls herzhaft lachen!
Mein Engel, der Spass daran hat, sich mit mir zu unterhalten, hat ein vergleichbares Symbol mit nahezu der identischen Frau letzte Woche bei einem Kurzurlaub in Berlin verwendet.

Es vergeht fast kein Tag, an dem ich nicht von Neuem überrascht werde – unglaublich...

Bis bald

Alfred
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Alt 18.05.2011, 20:06   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #7 (permalink)
Maulwurfn
Benutzer
 
Registriert seit: 31.01.2011
Beiträge: 40
Lieber Alf,
als ich deine Beiträge gelesen habe, hätte ich schlicht Luftsprünge machen können, so glücklich war ich; warum, weiß ich auch nicht so recht .. vielleicht das Werk eines Engels? Dieses Rückenkribbeln habe ich auch schon seit mehreren Monaten desöfteren immer an der gleichen Stelle, leicht unterhalb des rechten Schulterblatts. Ich hab zwar auch dabei schon an nen Engel gedacht, dann aber es eben doch mit was körperlichem abgetanDas Glücksgefühl und die Wärme durfte ich auch schon erfahren Tolle Erfahrung hast du da gemacht!
Maulwurfn ist offline  
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Alt 18.05.2011, 22:25   Naturwissenschaftliche Ausbildung, Faktenliebhaber und dann DAS... Beitrag #8 (permalink)
Matos
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 13.08.2009
Beiträge: 176
Ich finde es auch sehr interessant, wobei sich da natürlich sehr viele neue Fragen stellen.

Gut ein "Krippeln" kann auf viele Arten scheinbar erzeugt werden, vor allem ist es erstaunlich, dass es
a) den ganzen Körper erfassen kann ( In buddhistischen Meditationsformen gibt es sogar Stufen in denen "Piti" (pali) beschrieben wird als Verzückung die wie ein Schwamm der Wasser aufsaugt, vom ganzen Körper aufgesaugt werden soll. usw... ( könnte auch das Chi/Prana Ki in anderen Traditionen sein)

b) diese Energie auch "außerkörperlich" übertragen werden kann, eben durch diese Engelerfahrung oder ganz bekannt beim Shakti Pat von Hindus.

Sehr spannend ich hoffe es werden bald Erkenntnisse fruchten

Zudem ergeben sich Fragen zu den Engeln, Woher kommen Sie, Was tun Sie, sind sie auch sterblich, kann jede Seele ein Engel werden usw.
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