Zum Einführungsbeitrag von Azzrael möchte ich schreiben:
Einerseits bete ich immer direkt zum himmlischen Vater, was daran liegen kann, dass ich ein gläubiger und aktiver Christ bin (d.h. ich gehe regelmäßig jeden Sonntag in die Kirche, aber ich lebe auch entsprechend dem, woran ich glaube).
Nun zu den Engeln. Du schreibst, dass jeder zwei
Engel hat. Einen Führungsengel und einen Schutzengel. Das mag sicher stimmen. Manche Quellen gehen sogar von 3 Engeln aus, welche durch Geburtsdatum und Geburtszeit festgelegt werden (
http://www.ucm.ca/de/engellehre/wie-...hutzengel.html).
Ich habe seelische Erinnerungen an viele irdische Leben und vor allem auch an eine himmlische Existenz, an besondere geistige Gaben und eine entsprechende Bestimmung. Diese Erinnerungen (besonders in Bezug auf Gaben und Bestimmung) zeigen mir, wieso ich ein starkes Empfinden in Sachen Nächstenliebe und Verantwortung bereits als Kind empfunden habe und was sich seither noch verstärkt hat. Später erfuhr ich aus eben solchen Erinnerungen, wer ich bin, wer meine Seelenpartnerin ist, worin ihre Gaben und Interessen liegen und vieles andere mehr. Vor allem erkannte ich aber, dass wir eine gemeinsame Bestimmung auf Erden haben und sich unsere Gaben gegenseitig ergänzen, wodurch wir nur gemeinsam unsere gemeinsame Bestimmung vollständig erfüllen können.
Aufgrund der Gaben, die mir durch meine Erinnerungen verheißen sind und der Aufgabe, die mein Teil dieser gemeinsamen Bestimmung ist, bin ich mir sicher, dass in bisherigen Gefahrensituationen mein Unterbewusstsein eingriff, um mein gegenwärtiges Leben und somit diese gemeinsame Bestimmung zu bewahren. Bei jedem dieser Eingriffe durch mein Unterbewusstsein war die Situation mit einem mehr oder minder langen Blackout verbunden, welcher bei einem Blitzschlag nur Millisekunden andauerte, wodurch ich eigentlich nichts von dem Blitz verpasste, sondern nur von den Schutzmaßnahmen, bis hin zu mehreren Sekunden, wo ich bei einem Zusammenstoß meines Mopeds mit einem PKW erst wieder auf der Straße zu mir kam, wo aber am Auto und am Moped erkennbar war, dass es schon ein sehr großes Wunder war, dass ich keine körperlichen Schäden davon trug.
Die Namen der Engel haben definitiv mit ihren Aufgaben und Fähigkeiten zu tun. Worin ihre Fähigkeiten und Aufgaben liegen kann also ebenso ein Indiz für ihren Namen sein, wie umgekehrt, nur ist es bei der Kenntnis des Namens spezifischer, da manchmal mehrere Engel sehr ähnliche Aufgaben und Fähigkeiten haben.
Engel haben genau so ein Bewusstsein, wie es das Bewusstsein eines jeden Wesens in seiner himmlischen Existenz ist. Es geht in seinem Niveau weit über das hinaus, wozu ein Mensch im irdischen Dasein fähig ist. Was ihr Aussehen angeht, so haben sie nach himmlischen Gesetzmäßigkeiten einen Körper, wie irdische Wesen nach irdischen Gesetzmäßigkeiten einen Körper haben. Wenn es hilft, das besser zu verstehen, so werden in dieser Hinsicht auch Begriffe wie metaphysisch oder feinstofflich verwendet.
Wie man seinen Engel hören kann, kommt für mich einerseits dem sehr nahe, was ich unter einer Antwort beim Gebet verstehe, wobei ich diesbezüglich viele Erfahrungen gemacht habe. Andererseits ist es in "nur" empathischer Hinsicht auch damit vergleichbar, was ich bei empathischen Kontakten meiner Seelenpartnerin empfinde.
In der Kirche, welcher ich angehöre, ist es sowieso Gang und Gäbe, dass man ein Gebet mit der Ansprache des himmlischen Vaters beginnt, dann damit fortsetzt, wofür man dankbar ist und dann, worum man bittet (wobei es meist mehr Gehör findet, wenn man nicht nur für sich selbst, sondern vor allem auch für das Wohl anderer bittet, denn das ist ein Zeugnis von Nächstenliebe) und schließlich im Namen Jesu Christi und Amen das Gebet beendet.
Nun sei dazu gesagt, dass die beste Gebetsformel nichts bringt, wenn man keinen Glauben hat. Ich kann auch verstehen, dass man mit Gott immer nur eine männliche Person interpretiert (zumindest im christlichen Glauben, wenn nicht auch im Islam und Judentum), aber eigentlich ist ein Vater nichts ohne die Mutter und die Eltern nichts ohne die Kinder. Im Rahmen des göttlichen Rates, also der Gottheit können erst alle zusammen entsprechend korrekt angesprochen werden. Einerseits sind sie alle Gott, denn sie sind Schöpfer. Der Vater schuf die Welt durch den Sohn, durch den Heiligen Geist zeugte der Vater den Sohn, welchen Maria in der irdischen Welt austrug. Geistig wurde Christus jedoch erschaffen, bevor die Welt geschaffen wurde und da kommt spätestens die göttliche Mutter ins Spiel.
Gott als göttlicher Rat besteht also wenigstens aus diesen 4 Personen: dem Vater, der Mutter, dem Sohn und dem Geist.
Von daher ist es meines Verständnis nach vollkommen legitim, wenn man Gott, sofern man ihn beim Namen nennen will, nicht die Singularform "Eloah" sondern die Pluralform "Elohim" wählt.
Entsprechend kann man natürlich auch eine persönliche Änderung des Vaterunsers in Betracht ziehen, denn eigentlich ist es vielmehr als ein Vaterunser, sondern für einen ehrlichen, gläubigen und aktiven Christen ein Glaubensbekenntnis.
Liebe Grüße
KalEl