Hallo zusammen,
mich beschäftigt mal wieder ein kleines Problemchen. An sich ist ja
Empathie was Schönes, aber wenn man dadurch vielleicht auch ungewöhnliche Schmerzen spürt, eher nicht.
Auf jeden Fall geht es heute um eine Geschichte, die mir weh tut. Letztens ging der PC meiner Mum kaputt und so wollte sie bei mir an den PC Mails nachgucken. Als sie dann dran saß, brauchte das Internet allein schon ewig lange, was mir so Leid tat, weil es bei mir schneller ging. Dann funktionierte was nicht und sie verklickte sich und wusste sich nicht zu helfen, ich half ihr dann.
Aber innerlich hab ich krämpfe bekommen. Erstens mal die Tatsache, dass sie keinen PC hatte und ich einen habe, dann die Sache mit dem Internet, dass es bei mir die Verbindung besser war als bei ihr und dann dieses hilflose, wenn sie am PC nicht weiterkommt... das tut mir so weh.. weil ich versetze mich dann immer in die Rolle des anderen Menschen.. und wenn ich das selbst erlebe, bin ich immer total aufgebracht und sauer, dass was nicht funktioniert.
Ok, mag sein, dass ich vielleicht ein wenig übertreibe, weil ich zu oft am PC bin. Trotzdem. Wie kann ich das runterfahren, dass mir nicht ständig die Gedanken in den Kopf kommen, durch andere Menschen Mitleid zu erzeugen?
Ich weiß, ist vielleicht ein dummes Problem, aber auch dieses belastet mich emotional. Und ich will emotional klarer und stärker werden. Solche Rollenwechsel stören mich da total. Aber ich will auch nicht ignorierend sein