Ja, nun nach dem ich mich unter den "Neuen" kurz vorgestellt habe, bzw. angekündigt, werde ich hier mal mein "Leid" oder, ja schon auch "Freud", erzählen.
Hallo auch nochmal hier, schön hier sein zu dürfen!
Voraus erstmal:
ich habe mich schon immer sehr für Psychologie aber auch Parapschologisches, Spirituelles interessiert bzw. war dafür empfänglich, den Themen nicht abgeneigt, hab mich aber nie richtig intensiv oder tiefer damit befasst. Nur mit der Psychologie bin ich inzwischen sehr vertraut, durch viele Gespräche und Literatur, eigener Erfahrung von extremen seelischem Tiefgang mit folgender Therapie und der allgemeinen Lebenserfahrung und viel Umgang mit Menschen.
Ja, Menschen,
ich liebe Menschen, Tiere und Natur, das Leben wenn es lebt!

mit allen Hoch´s und Tief´s..denn ja
..überhaupt bin ich ein extremer Gefühlsmensch, ich kenne grandiose tiefe Gefühle und habe gelernt diese kreativ zu nutzen, beruflich, privat, lebe aus und möchte sie auch nicht missen. Da ich durch die damalige Therapie auch gelernt habe einen wachen Blick auf mich zu haben und auch immer wieder mal genauer hinsehe und mich auch bis zu gemein seelisch nackt vor den Spiegel stelle um mich selber anzusehen...auch wenns nicht immer leicht ist.
Nur soviel mal allgemein.
Nun ist es so das ich Menschen sehr, sehr deutlich erlebe, wahrnehme, spüre, fühle.
Ich bin gern Zuhörerin und Ratschlaggeberin und weiß das es gerne angenommen wird, was mich freut, rein privat zu verstehen, freundschaftlich.
Es hat mich eine zeitlang sehr enttäuscht das ICH das nie von anderen so zurück bekam, so erleben durfte, wie ich meine, das ich es gebe... damit kann ich mittlererweile recht gut umgehen und erwarte auch nichts mehr zurück wenn ich gebe. Weil ich jetzt erahne, es kann vielleicht einfach nicht jeder, deswegen ist es nicht bös gemeint.
Das ist ok. inzwischen.
Vielmehr macht es mich aber nach wie vor wahnsinnig, es verkrampft sich in mir alles und ich merke Verzweilfung, bis zu Wut in mir wenn ich spüre,
und jetzt kommt mein Problem:
wenn Menschen was sagen was nicht zu dem Gefühl passt das ich zeitgleich von ihnen wahrnehme.
Wenn jemand sagt, nur z.B.: ich bin total zufrieden mit dieser Situation x
und dich spüre aber ein anderes Gefühl das mir entgegen kommt, alles andere als Zufriedenheit, manchmal sogar tiefe Verzweiflung, Frustration etc.
Diese Person redet aber mit mir intensiv, will vielleicht sogar nen freundschaftlichen Ratschlag und ich kann und will dann aber nicht das , ja, ich nenns mal: "Spiel" mitspielen, das aber für den Menschen vielleicht in genau seiner persönlichen Situation halt erstmal überlebenswichtig ist, das sich vielleicht einzureden, das alles gut ist... oder vielleicht die eigene Unwissenheit, Zugang zu den eigenen Gefühlen? Angst davor?
Ja, was mich noch plagt ist, dass ich manchmal dann natürlich, wenn ich wehements erlebe das jemand so sehr bei seiner AUssage über sein Gefühlsleben bleibt, ich aber ganz anderes empfange, sag ich mal, anfange doch an
meiner Wahrnehmung zu zweifeln.
Das ist dann das Schlimmste für mich, da weiß ich nimmer: bin ich deppert oder der...

Ja und vor einigen Jahren ist es mir sogar passiert das ich durch so etwas einen regelrechten Krieg in´s rollen brachte, naja, gut, da gehören immer zwei dazu aber ich sehe da schon diese Wahrnehmung, bei der ich gnadenlos blieb...weil ich damit bei
mir blieb, sonst wäre ich mir untreu geworden, was schon auch gut so war.
Ich stand zu dem was ich wahrnahm, es war damals für mich wichtig, zu meinem Gefühl zu stehen. Weil ich sonst etwas eingestehen hätte sollen was für mich nie so war und dieser Mensch sich aus allem rausgeredet hätte.
Aber dieser Mensch fing dadurch an panisch um sich zu schlagen...
ich zog damals zwei unabhängige Psychologen zu rate, weil ich mir nicht erklären konnte warum das alles so ausgeartet ist, mir war nicht bewußt was genau der Aulöser war, denn ich meinte: man hätte absolut über alles reden können, wirklich ruhig..
Diese meinten das sich diese Person von mir durchschaut und seelisch nackt gesehen gefühlt hat und deswegen so panisch anfing um sich zuschlagen. Das nahm sogar Ausmaße an die dann in einen öffentlichen Krieg ausarteten und mir auch beruflich wie privat erstmal ne Menge Kraft kostete dies zu überstehenm durchaus mit der Gefahr einiges zu verlieren.
WObei ich heute sagen muß das ich dadurch nur gewachsen bin.
Jetzt und heute begegnet mir sowas immer häufiger und intensiver.
Menschen die mir nicht nahe sind, da macht es mir natürlich nicht soviel aus..Auch wenn es fies klingt, ich muß da manchmal halt grinzen und lass es so stehen.
Aber Menschen die mir nahe sind, die spüre ich so deutlich das es mich fast schmerzt, es mir weh tut, wenn sich meine Wahrnehmung zur derer Aussage widerspricht.
Meist beweißt es sich später dann, das mein Gefühl richtig lag weil irgendwas in derer Leben passiert was dies bezeugt oder sie sich doch outen über irgendwas...oder eine Reaktion die deutlicher ist als jede Aussage...
Natürlich gibt es auch Erlebnisse die durchwegs positiv sind, doch die brauch ich hier nicht erwähnen. Das sind dann die schönen Erlebnisse und Gespräche in Freundschaften oder auch mal beruflich wo es sich einfach gut und richtig anfühlt!
Aktuell gibt es da auch gerade eine unheimlich intensive Geschichte, die ich aber jetzt hier und gleich Euch erstmal "erspare"

...
Nun kam ich durch meine Suche heute eben auf diese Bezeichungen:
Empath
Telepathie
etc.
worüber ich bisher, zumindest vom Empath, noch nichts gelesen habe.
Und meine, vielleicht hab ich sowas in mir?
Meine Therapeutin hat damals schon angedeutet das ich meinen Gefühlen ruhig trauen soll und ich da sehr ausgeprägt bin...
Was meint ihr als erfahrene Leute dazu?
Und wenn ihr das so auch kennt, wie geht es damit um, gerade in so Situationen wie von mir beschrieben?
Ich grüß euch jetzt für´s erste erstmal
herzlichst
Seula