Auf die innere Stimme sollte man hören, denn es könnte auch mal gefährlich werden.
Ich war wieder einmal mit meinem Hund im Wald, gehe diesen Weg ja eigentlich täglich.
Ich hatte Musik dabei und ging ganz in der Musik vertieft meinen Weg. An der Stelle, wo ich dann vom Feld in den Wald einbiege, fingen meine Handchakren an zu kribbeln. Ich dachte mir „ Was ist los? Bracht hier ein Baum
Reiki?“ ich sah mich um, doch es war nichts besonderes zu sehen. Also ging ich weiter. Da bekam ich Herzklopfen. Ich dachte „Die Hände kribbeln, dein Herz klopft? Was hat das zu bedeuten?“ Die Antwort kam sofort, gedanklich. „Gefahr“ und zwar an einer Kreuzung.
„Gut“ dachte ich „nun fange ich zu spinnen an“ Eine Freundin hatte Tage vorher gesagt, das sie mit der Musik auf den Ohren nie in den Wald gehen würde, und meine Tochter hatte gesagt, das sie alleine nicht in den Wald gehen würde. Und nur weil die beiden das gesagt hatten, so dachte ich, kommt bei mir nun die Angst hoch. Davon lies ich mich nicht abhalten, ich setzte meinen Weg fort, allerdings mit dem Gedanken, abzubiegen, denn bevor ich zu dieser Kreuzung komme.
(Es gibt nur eine Möglichkeit zum Abbiegen). Mein Herz klopfte immer stärker, ich nahm meine Musik aus den Ohren, drehte mich um, nichts zu sehen, mein Hund lief normal.
Ich lief an der Stelle, wo ich hätte abbiegen können, vorbei. Immer näher kam ich zu der Kreuzung, die tiefer in den Wald führt, oder aber zum Feld führt. (Dort biege ich immer ab, ins Feld zurück) Je näher ich kam desto stärker kribbelten meine Handchakren, mein Herz klopfte richtig stark und mein Hund fing zu knurren an, und blieb bei mir, er lief nicht vor seine Nackenhaare standen hoch. „ Oh je, dachte ich, nur raus aus dem Wald“ ich setzte meinen Weg fort, drehte mich um, wurde schneller, nichts zu sehen. An der Kreuzung bog ich ab, immer schneller, drehte mich in alle Richtungen um, nichts, mein Hund immer noch nah bei mir. Etwa 500 Meter von dieser Kreuzung entfernt entspannte sich mein Hund, ich drehte mich um und sah einen Mann an einem Baum stehen, genau an dieser Kreuzung, der in meine Richtung guckte. Zum Glück war ich weit genug entfernt. Ich ging aus dem Wald raus, meine Handchakren wurden ruhiger, meine Herz auch. Mein Hund lief wieder normal.
„Oh je, das möchte ich nicht nochmal erleben, oder bildete ich mir das alles nur ein?“ Meine Gedanken spielten verrückt. Zuhause angekommen, erzählte ich meinem Mann davon, er sah mich an und sagte „ das machst du nicht nochmal, dreh doch um wenn du merkst das da was nicht stimmt.“ Es lies mir keine Ruhe, hatte ich es mir nur eingebildet? Oder war das alles real?
Ich rief eine Hellseherin an um Gewissheit zu haben. Ich sagte nur.“ Du, ich habe da gerade etwas erlebt, was war das?“ Sie atmete tief ein und sagte dann:“ Da hast du nochmal Glück gehabt, wären dein Hund und deine
Engel nicht an deiner Seite gewesen, würden wir nun nicht telefonieren können. Du warst schon öfter in Gefahr, hast aber nie auf dein Gefühl gehört, bitte höre nun auf deine Stimme.“
Erst jetzt wurde mir bewusst, wie viel Glück ich hatte.
Ich habe versprochen nicht wieder alleine in den Wald zu gehen. Ich bin aber mit einer Freundin und zwei Hunden diesen Weg wieder gegangen. Ganz ohne irgendein Gefühl der Angst.
LG Eifelmedusa