|
» Karten |
|
|
» Benutzer (5.162)
» Sehenswürdigkeiten (129)
» Ereignisse (0)
|
|
Wenn du dich kostenlos registrierst kannst du neue Themen verfassen, an Umfragen teilnehmen und vieles mehr. Falls Du bei der Registrierung oder Anmeldung Probleme hast, dann kontaktiere uns.
 |
|
14.04.2011, 21:40
|
Kurze Frage :) Beitrag #1 (permalink)
|
|
Benutzer
Registriert seit: 10.04.2011
Ort: Köngen
Beiträge: 38
|
Kurze Frage :)
Hallo Leute 
mir brennt schon lang was auf der Seele und jetzt kam mir gerade die Idee, das hier einfach mal als Frage reinzustellen.
Nun, seit Dezember 2010 haben wir unseren Hund. Er wurde jetzt diesen Monat vermutlich 1 Jahr alt (ungefähr eben) und kommt aus Ungarn. Ich weiß, dass er dort einiges mitgemacht hat, aber was genau, das kann mir keiner sagen.
Jetzt wollte ich mal Fragen, ob es irgendeine Möglichkeit gibt, etwas mehr herauszufinden. Per Telepathie oder ähnlichem. Denn ich würde liebend gern besser auf ihn eingehen können und sein Verhalten einfach besser verstehen können. Ich merke ganz deutlich, dass er anders ist, als andere Hunde. Darum helfen mir auch so allgemeine Antworten vom Hundetrainer nicht weiter.
Und oft hab ich das Gefühl, dass ihn irgendwelche Dinge belasten. Das klingt komisch ich weiß. Aber wieso sollte das bei Tieren ander sein, als bei uns Menschen?! Wenn er dann neben mir liegt und auf seinem Spielzeug rumkaut, oder sich sogar nur putzt, dann schaut er immer wieder zu mir...aber nicht normal, sondern sein Blick sagt etwas in Richtung "bitte bitte bitte sei nicht böse!" selbst wenn ich in dem Moment nichts von ihm will. Oder manchmal schaut er mich an, als ob er mich um Hilfe bitten will.
Ich haltet mich bestimmt für verrückt.
Hat jemand eine Idee, was ihn belasten könnte?? oder kann man was tun, um das rauszufinden??
Liebe Grüße
Moony90
|
|
|
23.06.2011, 23:34
|
Kurze Frage :) Beitrag #2 (permalink)
|
|
Benutzer
Registriert seit: 27.06.2010
Beiträge: 52
|
Vielleicht solltest du einen Tierkommunikator aufsuchen. Zur Heilung empfehle ich eine Wirbelsäulenaufrichtung für den Hund. Aber das Ausprechen über den Tierdolmetscher wäre eien wertvolle Sache für euch.
|
|
|
24.06.2011, 17:03
|
Kurze Frage :) Beitrag #3 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.12.2010
Alter: 45
Beiträge: 128
|
Zitat:
Zitat von Moony90
Hallo Leute 
...
Nun, seit Dezember 2010 haben wir unseren Hund. Er wurde jetzt diesen Monat vermutlich 1 Jahr alt (ungefähr eben) und kommt aus Ungarn. Ich weiß, dass er dort einiges mitgemacht hat, aber was genau, das kann mir keiner sagen.
|
Woher weißt du das denn? Ist doch nur Vermutung, wenn auch nicht unwahrscheinlich.
Zitat:
Zitat von Moony90
Jetzt wollte ich mal Fragen, ob es irgendeine Möglichkeit gibt, etwas mehr herauszufinden. Per Telepathie oder ähnlichem. Denn ich würde liebend gern besser auf ihn eingehen können und sein Verhalten einfach besser verstehen können. Ich merke ganz deutlich, dass er anders ist, als andere Hunde. Darum helfen mir auch so allgemeine Antworten vom Hundetrainer nicht weiter..
|
Das ist das Problem für uns Hundetrainer, viele Besitzer denken immer, bei ihrem Hund ist alles ganz anders. Dass du sein Verhalten besser verstehen willst läßt allerdings hoffen. Ich gebe dir jetzt den ultimativen Rat, kostenlos: Behandele ihn wie einen Hund!!Wie das geht, kannst du dir gerne auf meiner Website vom Hundezentrum Hessen anschauen, ebenfalls kostenlos und wenn du dann Fragen hast, ruf mich einfach an.Wir Menschen müssen endlich aufhören, Hunde wie Menschen, Kinder, Partnerersatz oder sonst irgendetwas zu behandeln und ständig unsere eigenen Gefühle und Erfahrungen in sie hinein zu interpretieren. Dann klappts auch mit dem Hund...
Zitat:
Zitat von Moony90
Ich haltet mich bestimmt für verrückt..
|
Das musst du wissen...
Zitat:
Zitat von Moony90
Hat jemand eine Idee, was ihn belasten könnte?? oder kann man was tun, um das rauszufinden??.
|
Du musst nicht herausfinden, was ihn "belastet" und wirst es auch wahrscheinlich nie. Es spielt nicht die geringste Rolle. Entscheidend ist, wie du jetzt und in Zukunft mit deinem Hund umgehst!!!Wenn du allerdings zuviel Geld hast, schieb es so einem "Tierkommunikator" in den Rachen, der hat bestimmt eine tolle Geschichte für dich. Dann geh zum nächsten, der hat wieder eine ganz andere, usw.
|
|
|
26.06.2011, 01:38
|
Kurze Frage :) Beitrag #4 (permalink)
|
|
Meiers
Sternzeichen:
Registriert seit: 15.07.2007
Ort: Kreis Kleve
Alter: 48
Beiträge: 1.317
|
Hallo liebe Moony,
ich kann mich searcher nur anschließen und Dir aus Erfahrung mit meinen drei Hunden berichten. Sie sind alle vom ausländischen Tierschutz und habe sicher einiges erlebt. Der eine hat gebissen, die andere ließ sich kaum anfassen und der dritte machte sich gleich auf die Socken, wenn die Tür aufging. Frei laufen lassen, anleinen....alles sehr abenteuerlich.
Spekulationen was ihnen passiert sein könnte......wozu, ich könnte ihre Vergangenheit nicht ändern. Heute sind es absolut stressresisstente Begleiter, kein beissen mehr, können frei laufen und sind jederzeit anleinbar und abrufbar. Das war viel Arbeit, aber mindestens genauso viel Spaß.
Such Dir eine gute Hundeschule und bau eine artgerechte Beziehung mit Deinem Hund auf. Laß ihm eine liebevolle aber konsequente Erziehung angedeihen, nur dadurch gibst Du ihm Sicherheit. Hunde brauchen eine selbstbewußte Führung um sich angstfrei orientieren zu können.
Finde heraus, welche "Hobbys" er hat, Ball spielen, apportieren, suchen, was auch immer und bau diese Dinge im Spaziergang ein, oder such Dir in der Nähe eine Hundeschule, die sowas anbietet. Dadurch förderst Du die Bindung zwischen euch.
Eine gute Bindung ist die halbe Erziehung und nur ein gut erzogener Hund ist ein glücklicher Hund, denn der hat in der Regel keine Angst und kann sich frei bewegen, weil er sich an seinem Menschen orientiert.
Und ich glaube, Deinen Hund belastet nichts, sondern er spürt Deine Unsicherheit, bei den vielen Gedanken die Du Dir um ihn machst und reagiert entsprechen unsicher. Da solltest Du ansetzen.
Ganz liebe Grüße
Susanne
Geändert von Meiers (26.06.2011 um 01:44 Uhr)
|
|
|
26.06.2011, 06:57
|
Kurze Frage :) Beitrag #5 (permalink)
|
|
Neuer Benutzer
Registriert seit: 04.10.2010
Ort: Tacherting
Beiträge: 23
|
Hallo Moony,
ich kann mich den anderen nur anschließen. Es ist egal was der Hund vorher erlebt hat. Wenn Du Dir über ihn sorgen machst und rätselst fühlt sich der Hund unsicher.
Du kannst ihm sagen, wenn Du willst: Alles ist in Ordnung ! Du bist hier bei mir in Sicherheit. Ich werde Dich nicht mehr rauswerfen.
Ansonsten würde ich auch viel Beschäftigung vorschlagen: Hundeschule, Spiele, Bürsten und Streicheln.
Ich hab übrigens auch eine Hündin aus Ungarn. Sie ist aber schon 9 und ich hab sie erst seit ca. 2 1/2 Jahren. Ich weiß auch nicht was sie erlebt hat. Sie hat eine große Narbe mitgebracht.
Aber sie ist der beste und liebste Hund, den ich jemals hatte.
|
|
|
26.06.2011, 10:36
|
Kurze Frage :) Beitrag #6 (permalink)
|
|
Neuer Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 23.04.2011
Alter: 25
Beiträge: 29
|
Hallo,
ich denke zwar durchaus, dass Tiere durchaus eine Vorbelastung aus ihrer Vergangenheit mitnehmen können. Aber, da die tierische Psyche vermutlich weniger komplex ist als die menschliche hinkt da jeder Vergleich.
Ich gehe mal davon aus, dass Tier weit weniger verkopft sind als Menschen und ihr Erleben und Empfinden nicht unter einem Haufen komplexer Gedanken vergraben können. Und ich glaube, dass das eine sinnvolle Annahme ist 
In dem Sinne schließe ich mich meinen VorrednerInnen an, dass alles was Du für den Hund tun kannst Vertrauensaufbau und Sicherheit, so wie Führung ist.
Es ist schon niedlich wie Tiere manchmal unser Verhalten imitieren, bloß um Vertrauen und Raport aufzubauen. Es wirkt ja auch bei uns, denn wir bauen eine Bindung auf.
|
|
|
27.06.2011, 11:53
|
Kurze Frage :) Beitrag #7 (permalink)
|
|
Benutzer
Registriert seit: 10.04.2011
Ort: Köngen
Beiträge: 38
|
Hallo an alle,
vielen Dank für eure Antworten.
Leider hab ich das Gefühl, dass meine Frage einfach ein wenig missverstanden wurde.
zuerst möchte ich anmerken, dass ich bis die wichtigsten Dinge, die ihm widerfahren sind, weiß. Und ich finde, Röntgenbilder o.ä. sind mehr als nur "Vermutungen".
Soviel dazu.
Dann möchte ich noch loswerden, dass ich keine Probleme mit meinem Hund habe. Er beißt nicht, kommt zurück, wenn ich ihn rufe, versteht sich wunderbar mit Kindern und anderen Hunden.
Ich hab also keinen "Problemhund", mit dem ich nicht klarkomme, oder so! Im Gegenteil!
Mir ging es nur darum, dass mich z.B. dieser "schuldbewusste Blick" irritiert, denn er oft hat. Als hätte er schrecklich Angst, dass ich im nächsten Moment total mit ihm schimpfe. Obwohl er nur brav auf seiner Decke lag. In solchen Momenten denk ich mir einfach, dass ich ihm diese Angst gerne nehmen würde, das aber ja nicht kann, solang ich nicht weiß, wovor er in dem Augenblick eigentlich Angst hat.
Solche Situationen haben wir seit Dezember, also seit wir ihn zu uns geholt haben, mehrmals täglich.
Mit freundlichen Grüßen
Moony90
|
|
|
27.06.2011, 20:13
|
Kurze Frage :) Beitrag #8 (permalink)
|
|
Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 13.09.2007
Ort: Nähe Köln
Beiträge: 2.666
|
Zitat:
Zitat von Moony90
Leider hab ich das Gefühl, dass meine Frage einfach ein wenig missverstanden wurde. Mir ging es nur darum, dass mich z.B. dieser "schuldbewusste Blick" irritiert, denn er oft hat. Als hätte er schrecklich Angst, dass ich im nächsten Moment total mit ihm schimpfe.
|
Hi, MoonyDann werde ich einfach mal versuchen Deine Frage zu beantworten. Das ist kein schuldbewusster Blick. Sondern eher einer, welcher sich fragt, ob er sich darauf verlassen kann, dass alles so bleiben wird, wie es ist. Vielleicht irre ich mich ja auch, aber schaut er nicht mit gesenkten Kopf bzw. liegenden oftmals mit den Augen zu Dir hoch??? Sieht das nicht eher fragend aus??? Moony, Du meinst das alles sei verrückt, was Du denkst. Nein, ganz sicherlich nicht und ich setzte noch einen drauf. Sprich mit ihm, denn er wird Dich verstehen. Wenn Du ihn wirklich bei Dir lassen willst und das so lange es ihn gibt, dann sage ihm einfach: „Du wirst bei mir bleiben und ich bzw. wir sind Dein Zuhause, verlasse dich drauf“. Was er sich wünscht ist einfach nur die Sicherheit angekommen zu sein und auch bleiben zu dürfen“.LG. Joy Sorry, das sehe ich jetzt erst . .
Zitat:
Zitat von Resihundi
Hallo Moony, Du kannst ihm sagen, wenn Du willst: Alles ist in Ordnung ! Ich werde Dich nicht mehr rauswerfen.
|
. . . Genau so ist, er braucht nur Verlässlichkeit und Sicherheit und "Nein", dieser Hund ist nicht angstbehaftet. Sondern aufgeschlossen, freudig und spielt sehr gerne.
Geändert von Joy1 (27.06.2011 um 20:38 Uhr)
Grund: Zusatz
|
|
|
 |
|
| Themen-Optionen |
Thema durchsuchen |
|
|
|
|