Das letzte Einhorn ist einer meiner Lieblingsfilme und die Figuren des Filmes symbolisieren Archetypen in ihrer reinsten Form. Frauen sind vor allem fasziniert von Einhörnern, ich gehöre auch dazu. da es mir aber wesensbedingt schwer fällt von Dingen, die mich begeistern, Distanz zu wahren, kam ich im Winter 2002 zu der Überzeugung, daß ich sämtliche Charaktere aus diesem Film im wirklichen Leben getroffen habe und das dieser Film mein Leben wiederspiegelt. So kannte ich beispielsweise einen Steinbockmann der genauso war wie König Haggard: isoliert, griesgrämig und pessimistisch. Er hatte sogar denselben Ziegenbart und ab diesem Moment war dieser Mann für mich der Archetyp des König Haggard.
Eine Arbeitskollegin erinnerte mich an die Figur der Molly, die das Einhorn begleitete und darum weinte. Diese Arbeitskollegin hatte optisch Ähnlichkeit mit dieser Molly und war auch stets um mich besorgt. Das Einhorn selbst sah ich manchmal in meiner besten Freundin (Jungfrau/Asz.
Fische) und manchmal in mir (Fische/Asz. Jungfrau). Meinen damaligen Partner (Stier/Asz. Löwe) verdächtigte ich, der rote Stier zu sein, der das Einhorn vernichten will und der Zauberer Schmendrick ähnelte einem guten platonischen Freund von mir. Schmendrick war kein richtiger Mann, aber er begleitete das Einhorn und so ist auch mein Bekannter. Das mag verrückt klingen, aber dadurch, daß dieser Film so viele reine Archetypen charakterisiert fällt es mir nicht schwer, mich mit dieser Geschichte zu identifizieren. Für mich symbolisiert das Einhorn geistige Reinheit.