Hallo

Vor über zehn Jahren hatte ich eine große Lebenskrise, aus der ich aus eigener Kraft wieder herauskam, und ich verfaßte damals das folgende Gedicht, die Zeilen hatte ich blitzschnell zu Papier gebracht, hatte plötzlich genau im Kopf, was ich dann auch sofort aufschreiben mußte, innerhalb von kürzester Zeit bekam ich eine Eingebung nach der anderen, und nun möchte ich euch gerne mein "Werk"

vorstellen, vielleicht kann ja der ein oder andere etwas damit anfangen, oder entdeckt ähnliche Gedankenmuster

[B]Der SEELENTRIPP
Bist du am Ende mit deiner Kraft und völlig allein,
kommst schließlich in die Klinik rein
von den Ärzten und Therapeuten den Rücken gestärkt,
manchmal den realen Zustand gar nicht bemerkt;
mit Medikamenten gar nicht toll

hat so manch einer recht schnell die Nase voll!
Alles reden hilft oft nicht weiter,
und manchmal kommt man einfach nicht vorwärts auf der Lebensleiter

Mutigen Schrittes lernt man wieder zu Gehen,
wie`s Leben verläuft,
wird man dann schon sehen

doch oft kommt der Tag - zwei Schritte vor und drei zurück;
doch wo bleibt dann der zuversichtliche Zukunftsblick?
Da heißt es: BLICK VORWÄRTS und NICHT ZURÜCK,
denn es wird dir nicht helfen - nicht ein STÜCK!
warum hat es MICH so erwischt , stellt sich jeder die Frage;
und warum haben andere nur GLÜCK im Leben alle Tage ?

es ist ungerecht und hart,
und doch verhilft manche KRISE zu einem neuen Start!

Das Leben ist doch nur begrenzt,
was nützt es, wenn du dich im Sinnlosen verrennst.
Wie ein Kind wieder Laufen lernen,
und nicht greifen nach den Sternen ;
durch Freundschaften gemeinsam Wege zu finden,
ohne sich gleich für immer fest zu binden.
Zusammen etwas aufzubauen,
dann kann keiner einen aus der Bahn mehr hauen

Was ist los mit dieser Welt,
alles strebt nach Macht und Geld -

doch wo bitte bleiben die GEFÜHLE ?
und wann erreicht man seine gedanklichen Ziele?
vieles bleibt da auf der Strecke,
und manchmal schleppt man sich mühsam bis zur nächsten Ecke !
Warum schließen viele die Augen,
und wollen nicht sehen,
was in uns vorgeht, und wie wir den Tag überstehen!
Familie, Eltern, Freunde, Bekannte machen es sich zu leicht,
obwohl ab und zu auch nur ein liebes Wort reicht.
aber da sitzen sie einem stumm gegenüber,
und es kommt nur ein Kälteschauer herüber

anstatt sich gemeinsame Ziele aufzubauen,
verflüchtigt sich fast jedes Gespräch in einen Traum.
Doch man muß erkennen - Das LEBEN geht Weiter,
und irgendwann erreicht man doch die nächste Stufe auf der LEBENSLEITER

mit Medikamenten vollgedröhnt,und einen erträglichen Zustand herbeigesehnt,
verbringt man oft Wochen und Monate auf Station,
und denkt so manches mal - "ach, könnte man doch laufen davon";
die Probleme holen einen immer wieder ein,
und werden auch teilweise Begleiter deiner Träume sein;
man kann all dem nicht entrinnen,
sondern muß sich versuchen zu besinnen.
Das Leben auch gute Seiten -
auch wenn man es nicht glaubt in schlechten Zeiten !
KOPF hoch und POSITIV gedacht,
es kann nur besser werden
wäre doch gelacht !

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Licht und Liebe
eure dreamlight