Am 23. Februar 2010 starb BLEKY. Hier ist ein kleiner Text dazu. (Eine Übvung, man sollte Trauer beschreiben)
Ich sah zu dem leblosen Körper, welcher am Boden lag und eine Träne rollte über meine Wange. Es fühlte sich an, als habe jemand einen Dolch in mein Herz gerammt. Vorsichtig strich ich über das Fell des Kleinsilbers, welcher am Boden lag. Verzweifelt legte ich meine Hand auf ihre Stirn. Bleky. „Warum? Warum nur Bleky?“, fragte ich mich leise und die Welt verschwamm vor meinen Augen, als ich den kalten Körper fühlte. Ich schloss meine Augen und schluchzte. Warum nur? Warum nur war sie gestorben? Warum dieses zahme Kaninchen, warum Bleky? Ich wollte es nicht begreifen, dass sie tot war, hielt meine Tränen nicht zurück und obwohl ich wusste, dass es unmöglich war, hoffte ich inständig, dass dies sie wieder zum Leben erwecken würde. Voller Trauer strich ich noch einmal mich meiner Hand über ihre kalten Ohren, welche sich einst immer zu mir gedreht hatten, wenn ich mich dem Gehege näherte. Ihre Augen hatten ihren einst so wundervollen Glanz verloren und starrten mich an. Warum?, schoss es mir immer wieder durch den Kopf, Warum gerade Bleky? Warum nur? Ich spürte, wie zwei Tränen über meine Wange kullerten und auf das glatte, schwarz-weiße Fell fielen. Das Atmen fiel mir schwer und ich sah nur fassungslos auf Bleky. Ihr Mund war geschlossen – der Kaninchenmund, welcher eine kleine Zunge beherbergte, die damals so oft über meine Haut schleckte. Ich konnte nicht begreifen, warum sie tot war. Noch gestern war sie doch wie immer sonst gewesen! Sie hatte meine Hand abgeschleckt und ich hatte ihr weiches Fell gestreichelt.... Auch jetzt streichelte ich ihr Fell, doch es war kalt... Viel zu kalt! Vorsichtig, als könnte sie zerbrechen, strich ich noch über ihre Beine. Einst hoppelte Bleky mit ihnen auf der Wiese vor unserem Haus.
Ich erinnerte mich an ihr Vertrauen... Oh ja, sie hatte mir vertraut – und ich ihr. Auch wenn es nicht immer so gewesen war. Als Bleky mich nicht kannte hatte sie sich in ihrem Häuschen versteckt. Ich wusste noch genau, wie sie Ängstlich darin gekauert hatte.... Bis sie sich an meinen Anblick gewöhnt hatte und sich schließlich auch streicheln ließ. „Bleky...“, schluchzte ich leise und erneut verschwamm mein Blick, als Tränen in meinen Augen standen. „Warum nur?“, flüsterte ich zu ihr, „Warum bist du gegangen? WARUM?“
Grüße,
Grinsesmiley

Selina alias susitapsi