Verschließe Deine Augen nicht,
die Natur, das Leben
ist ein Gedicht.
Am Morgen erwacht der Tag nach langer Nacht,
mit Sonne, Wolken und noch vielem mehr,
in all seiner Pracht.
Der Mensch, ein Werk der Natur,
doch ihr gegenüber oft sehr sturr.
Ob Bäume, Vögel und noch mehr Getier,
leben mit uns Menschen hier.
Drum schau Dich um!
Schau an die Wunder der Natur,
zu verlieren dieses Wunderland,
zu schade! zu dumm.
Das junge Leben wächst heran,
es blüht, es gedeiht und verwelkt.
Doch neues Leben folgt ihm gleich,
wie geschrieben und bestimmt,
von uralten Naturgesetz.
Neigt die Sonne ihr Gesicht zur Ruh,
die Nacht erwacht,
mit dunkler, magischer Pracht.
Oh wie wunderbar,
so still, so leise, so klar.
Doch! der Schein des Mondes trügt,
auch jetzt, wie Tags zuvor,
der Mensch seines Nächsten betrügt
und belügt.
Ausbeutung purt
des Nächsten,
doch viel schlimmer noch,
der Natur.
Oh wie herrlich wär die Welt,
wenn jeder seine Augen offen hält.
Nicht Reichtum. Macht und Geld.
Nach des Nächsten,
sei es Mensch, sei es Baum oder Getier,
alle haben Leid und Not,
gleich hier, vor Deiner Tür.
Verschließe Deine Auge nicht,
den das Leid, so sei gewiß,
ist wahrlich kein Gedicht.
13.03.2001