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21.08.2009, 10:03
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Meine Geschichte! Beitrag #1 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 12.02.2009
Beiträge: 0
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Meine Geschichte!
Solange du nur bei mir bist
„tu es endlich, auf was willst du noch warten? Ich verstehe dich nicht. Ich an deiner Stelle hätte schon längst was unternommen und seiner Frau einen Brief geschrieben.“ Sagte sie zu ihr und sie fing an zu ahnen, dass es bei diesem Gespräch nicht bleiben würde.
Es vergingen mehrere Tage, an denen sie nicht locker ließ und immer und immer wieder dieses Thema anfing.
„Wenn du diesen Mann haben willst musst du was unternehmen.“
Sie, damit war ihre Freundin gemeint. Die Beiden hatten immer schon eine sehr imposante Freundschaft gehabt. Es gab so oft Zeiten, in denen sie keinen Kontakt hatten und jedes Mal stand fest, dieses Mal war es das letzte Mal. Wäre es doch auch so geblieben. Dann hätte es vielleicht nie dieses Ende gegeben. Nein, es hätte überhaupt kein Ende gegeben. Er und sie wären bis zur Rente ein Geheimnis geblieben.
Jeden Morgen um 4 Uhr aufwachen, mit dem Gedanken im Kopf, er ist auch da und bevor er zur Arbeit fährt miteinander schreiben. Zu planen wann man sich wieder sehen kann, ab und zu miteinander zu telefonieren. Manchmal fehlte etwas, das Alltäglich. Einmal nur neben diesen Mann einschlafen und aufwachen, um zu sehen, wie er im Schlaf aussieht, wie er ist, wenn er morgens aufsteht, wie er dann aussieht, riecht oder sich anfühlt. Sie wusste, wenn es einmal dazu käme, würde sie die ganze Nacht nicht schlafen, sondern ihn nur ansehen und streicheln. Er hatte ihr ganz zum Anfang gesagt, dass er es mag gestreichelt zu werden und sie fand es schön, ihm über die Brust zu streichen. Aber immerhin wusste sie, wie er seinen Kaffee trink, mit Milch. In den ganzen 2 Jahren hat er nie die beiden kleinen Milchpöttchen aufbekommen, die sie immer mit auf den Tisch zusammen mit der Kaffeekanne stellte.
Sie trank auch dann eine halbe Tasse mit. Aber nicht weil sie darauf Durst hatte, denn eigentlich trinkt sie lieber Tee, sondern weil sie sich damit beschäftigen konnte, Kaffee in die Tassen zu gießen, ihn umzurühren, den Löffel zu halten und sich daran fest zu halten, damit er nicht bemerkt, wie ihr Hände immer noch etwas zitterten.
Sie saß neben ihm auf dem Sofa, nachdem sie sich gerade geliebt hatten. Geliebt, war für ein großes Wort für diese Sache. Wohl eher wilden, hemmungslosen Sex gemacht haben. Sie redeten miteinander und sie beobachtete ihn dabei, wie er wieder an dem Silberläppchen rumfummelt, diesen dabei abriss, ihr die Milchportion hinhielt und sagte: „ hier mach doch mal auf!“
Auf ihrem Mund zeichnete sich ein Lächeln ab und sie antwortete jedes Mal „ S. kannst du mir bitte mal die Pöttchen öffnen. Aber D. gerne doch, für dich mache ich doch alles, auch das.“
Er verzog dabei keine Miene, sie nahm ihm die kleinen, gefüllten Plastikbehälter aus der Hand, wobei sich manchmal ihre Finge dabei berührten und ihr dabei einen leichten Schauer im Nacken bereitete, öffnete diese und ließ die Milch in seinen Kaffeebecher laufen.
Kaffeebecher, auch so eine Sache. Sie legte immer großen Wert darauf, dass er keinen von ihren Engelbechern bekam, weil das zu romantisch sein könnte, keine auf dem ihr Name stünde oder auf gar keinen Fall der, den sie von ihrer Tochter bekam und auf dem unter anderem gelbe Herzchen waren. Immer hübsch darauf achten, dass er ja nix bemerkt.
Damit verbrachte sie das erste Jahr mit ihm. Danach war es sowieso hinfällig, denn als er an einem freitag Abend im Winter zu ihr kam, er machte früher Feierabend, da rutschte es ihr heraus. Die ach so bösen drei Worte – ich liebe dich!
An diesem Tag waren sie nicht alleine. Sie dachte, sie würde es erst nicht schaffen, doch nach einer Flasche Sekt war selbst sie in Stimmung. Sie waren gerade alleine und sie hatte sich über ihn gebeugt. Keine Ahnung wo er seine Hand hatte, aber ihr Gesicht befand sich an der Seite des seinen und plötzlich hörte sie sich sagen; ich liebe dich!
Um Himmels Willen! Sie schreckte hoch, sah ihn an. Sie wusste, dass er als sie ihren Kopf senke, seine Auge geschlossen hielt. Doch in dem Moment, als sie ihn nach diesen Worten ansah, öffnete er sie, sah kurz in ihre Augen und schloss seine dann wieder.
Ein lautes „Scheeeeiiße“ schoss ihr durch den Kopf „wo ist jetzt nur das Loch in das ich versinken und nie wieder auftauchen kann?“
Aber da war leider keines und je mehr sie es sich wünschte, es tauchte auch keines mehr auf. Jetzt war handeln angesagt. Also rutschte sie tiefer und tat das, was Frauen in Notsituationen eben gerne machen. Es half, er behielt die Augen weiter geschlossen und sie konzentrierte sich während sie ihm immer wieder ein langes „schön“ entlockte darauf, wie man am besten aus dieser blöden Nummer raus käme.
„ Ach was soll´s, jetzt ist es eben ausgesprochen, er ist auch nicht blöde, weiß sicher schon längst wo der Hase lang läuft. Kein Mann kann so blind sein um nicht zu bemerken, wenn eine Frau sich in ihn verliebt hat. Solange er mich nicht darauf anspricht, ist doch alles in bester Ordnung.“ Dachte sie sich in dem Augenblick, als er sie von sich aus auf den Boden ihres Wohnzimmers drehte und sie fühlen ließ, was noch alles schön sein kann.
„ Jetzt ihm bloß nicht in die Augen sehen und hör auf zu denken, er lässt sich ja auch nix anmerken. Wenn er darüber hinweg hören kann, kannst du das doch auch und vielleicht war es ja gar nicht so laut, so dass er gar nicht gehört hätte, wie sie ihm gesagt hat, das sie ihn liebt.“
Als er fast 3 Stunden später wieder fuhr, standen sie sich im Flur gegenüber. Er küsste sie kurz und verschwand.
Da war alles noch in bester Ordnung und wunderschön. Besonders als morgens ihr Handy klingelte.
„ Sag mal hast du Sehnsucht oder wie kommt es, dass du anrufst, es ist schließlich Samstag“ sagt sie.
„ja!“
„was ja?“
„Sehnsucht. Alles klar bei euch?“
„Du vermisst mich? Herr M. was ist denn mit dir auf einmal los?“
„Willst du mich ärgern?“
„Nö, ich würde jetzt lieber was anderes machen.“
Sie wusste, sein Gesicht bekam gerade ein breites Grinsen.
„Was denn?“
"Dann komm her und ich zeige es dir!" forderte sie.
„Geht doch nicht, erzähl!“
Sie fing also an ihm zu erzählen, was sie jetzt gerne machen würde.
„Du kannst auch den Hals nicht voll genug bekommen!“ meinte er mit einem lachenden Unterton.
„Das weißt du doch.“
„Genau, und bleib du mal auch genau so. Ich muss jetzt Schluss machen.“
„ Herr M. ich vermisse dich auch! Tschüß!“
„Mach hübsch!“ sagte er. danach war die Verbindung wieder weg und er leider auch.
Sie lehnte sich zurück in die Kissen und grinste vor sich hin. Aber nur solange, bis ihr bewusst wurde, dass er ihr Handy nicht an klingeln ließ, damit sie ihn zurück rufen konnte. Das machten sie schon immer so, denn auf diese Weise tauchte ihre Nummer nicht auf seiner Rechnung auf, die seine Frau kontrollierte.
Tja, nun war es passiert. Vielleicht merkt sie es ja nicht.
... wenn ich mehr geschrieben habe geht es weiter!... vielleicht!
Geändert von Gast14715 (21.08.2009 um 10:13 Uhr)
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21.08.2009, 14:15
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Meine Geschichte! Beitrag #2 (permalink)
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es gibt keine Zufälle
Sternzeichen:
Registriert seit: 16.12.2008
Ort: zwischen Kaiserslautern und Saarbrücken
Alter: 45
Beiträge: 470
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Hallo meine Liebe,
sehr schöne Geschichte! Liest sich spannend und macht neugierig auf mehr!
Du hast in meinen Augen Talent
Alles Liebe
anahib
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21.08.2009, 20:53
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Meine Geschichte! Beitrag #3 (permalink)
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auf dem lichtweg
Registriert seit: 22.07.2007
Ort: In mir
Beiträge: 323
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tja die liebe........
liebe magenta,
liebe hat viele gesichter und geschichten.
danke
in liebe
mondin
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21.08.2009, 21:21
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Meine Geschichte! Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.06.2009
Ort: Niederbayern
Alter: 26
Beiträge: 374
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dein grösster und erster fan hat endlich zeit
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22.08.2009, 07:06
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Meine Geschichte! Beitrag #5 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 12.02.2009
Beiträge: 0
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@ anahib
@ Mondin
@ SpiritDani
Ich danke euch sehr für die lieben Einträge, ich freue mich ganz doll und hoffe das ich mit meinem Geschreibsel nicht ganz falsch liege!
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22.08.2009, 07:07
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Meine Geschichte! Beitrag #6 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 12.02.2009
Beiträge: 0
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Als sie nach dem Frühstück unter der Dusche stand, ging ihr der vergangene Abend durch den Kopf. Sofort war es wieder da, dieses ich liebe dich. Als sie Gedanken versunken immer noch den Kopf an die Fliesen drückte und nachdachte, ging die Tür auf. A kam rein und sagte: „Schatzi, brauchst du noch lange? Ich will auch gleich duschen.“
„Ja, bin gleich fertig.“
„Was wollte er denn vorhin eigentlich?“ fragte sie S.
„Nix, ob alles in Ordnung ist, wollte er wissen.“ Antwortete S und langsam stieg in ihr ein leichtes angenervt sein hoch.
„Nix, wem will er denn das erzählen?“
„Na mir.“
„Was? Ich versteh dich so schlecht, dreh mal das Wasser ab!“ forderte A. nun etwas lauter.
„Ich höre dich aber sehr gut.“ Dachte S., drehte brav den Wasserhahn zu, öffnete die Duschtür, nahm das Handtuch von Waschbecken und sagte:“ Ich habe ihn gefragt ob er Sehnsucht hat, weil er am Samstag anruft. Wir haben uns ja erst gestern gesehen und geschrieben hatte er heute Morgen auch schon. Er hat ja gesagt!“
!Wie, ja?“
„Meine Güte, stehst du heute früh wieder auf dem Schlauch.“ S. war nun ein bisschen genervt. „Er vermisst mich wohl so wie es aussieht.“
A. ging zum Klo, setzte sich darauf, sah S. an, wie diese sich abtrocknete und anzog.
„Ich will ja nicht schon wieder davon anfangen, du reagierst immer komisch, wenn ich dass sage, aber …“
S. fiel ihr mit einem langen, genervten ohhhhh dazwischen.
„Genau das meine ich. Wo ist dein Problem. Ich hatte gestern viel Zeit euch zu beobachten, ganz besonders ihn und ich sage dir eines, der Mann liebt dich.“
„Hör auf damit.“
„Wieso willst du das nicht hören? Weil er es dir nicht sagt? Aber er zeigt es dir und du hast pfundweise Tomaten auf den Augen.“
„Ich habe ihm gestern gesagt, dass ich ihn liebe.“ Kam es leise aus S. heraus.
A. sah sie an, räusperte sich und fragte: „ Du hast was gesagt?“
„Ich liebe dich!“
A. nahm sich das feuchte Handtuch vom Waschbeckenrand, knuddelte es zusammen, hielt es sich vors Gesicht und gröhlte los, bis ihr die Tränen in die Augen schossen und das dauerte gar nicht lange.
Ganz ruhig antwortete S. „ich finde das gar nicht komisch!“
Langsam füllten sich ihre Augen auch, aber nicht vor lachen.
Mittlerweile war sie angezogen, ihre Augen schlossen sich zu einem kleinen Schlitz, wobei ihr das angestaute Wasser aus dem Auge lief. Jetzt war sie sauer. Während A. immer noch lachte, dreht sie sich um, ging aus dem Bad und zog die Tür hinter sich zu.
„Wenn der dämliche Schlüssel außen stecken würde, hätte ich den jetzt umdrehen und dich hier sterben lassen.“ Dachte sie sauer. Jetzt weinte sie.
Sie ging ins Wohnzimmer, setzte sich aufs Sofa, nahm eine Zigarette aus der Schachtel, zündete die an und zog einmal ganz lange daran. Danach legte sie die Zigarette in den Aschenbecher und putzte sich die Nase.
A., kam aus dem Bad ins Wohnzimmer, setzte sich auch hin und zündete sich eine von S. Seelentröster an.
„Dir ist es peinlich, habe ich Recht?“ Fragte sie, während sie einen weitern Zug nahm.
„Ja, ist es und das schlimme daran war, dass ich es schneller gesagt, als gedacht habe. Ich meine ich habe es gehört, wie ich es sagte und erst dann ging es mir durch den Kopf. Er hat das gehört!“
„Biste dir sicher?“ Wurde sie gefragt.
„Und wie. Hör mal, ich hing direkt neben seinem Ohr.“
„Okay, sag es mal!“
„Was?“
„Ich liebe dich!“
„Sag mal willst du mich verarschen?“
„Ich will es hören. Sag das mal so, wie du es zu ihm gesagt hast!“
S. stippte sich gegen die Stirn.
„Du spinnst wohl!“
„Stell dich nicht so an, nun mach schon!“ Antwortete A.
„Ich liebe dich.“ Sprach ihr S. vor und dabei versuchte sie A. mit leicht verklärtem Gesicht anzusehen.
„War das genauso?“
„Nee, ich habe ihm vorher den Hals geküsst.“
„Und wo?“
„Na wo hat man seinen Hals? An den Füßen natürlich!“ S. tippte sich wieder an die Stirn.
„Ich meine doch die Situation in der ihr wart und wenn du das noch öfter machst hast du da bald ein Loch!“ Antwortet A. und zeigte mit dem Finger auch an die Stirn.
„Die ändert auch nix mehr daran.“ Kam es von S und zog die Augenbrauen hoch, was normalerweise kein gutes Zeichen ist.
„Jetzt erzähl mal, wie war das gestern als du ihm deine Liebe gestanden hast.“ A. hatte einen komischen Unterton in der Stimme und S. zog ein letztes mal an der Zigarette, drückte sie aus und antwortete:
“Er lag da auf dem Boden und ich hatte mich über ihn gebeugt. Habe ihm den Hals geküsst und es dann leider gesagt.“
A. stand auf, ging um den Tisch und legte sich auf den Fußboden. Genau an die Stelle an der S. und D. gestern viel Spaß hatten.
„Ich hoffe du erklärst mir mal was das da werden soll.“ S. sah ziemlich skeptisch zu ihr hinunter.
„Du machst mir das jetzt mal vor.“
„Aber sonst kommst du noch ganz klar?“
„Ja, jetzt mach schon.“
S. erhob sich, schüttelte den Kopf, ging hinüber zu A. beugte sie über sie und fragte: “Und nun?“
„Machst du es wie bei ihm gestern.“
„Ich küsse dir jetzt aber nicht den Hals!“ Sie lachte und langsam fand auch sie die Situation lustig.
Sie beuge sich tiefer, so dass ihr Mund genau neben A. ihrem Ohr war, so wie gestern Abend bei ihm, schloss die Augen und hauchte diesen schrecklichen Worte. Ich liebe dich. Danach erhob sie sich ein Stück, sah ihrer Freundin in die Augen und sagte fragend:“ Er hat es gehört!“
„Ja, hat er und zwar ziemlich laut und deutlich! Dabei sahen sie sich an.
„Das habe ich befürchtet!“ Dabei setze sich S auf die Knie, während A sich hinsetzte.
„Wenn er es schlimm finden würde, hätte er nicht angerufen!“ Meinte sie.
„Ich weiß, jetzt brauch ich noch ne Kippe, mir ist schlecht.“ Sagte S
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22.08.2009, 15:25
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Meine Geschichte! Beitrag #7 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 07.06.2009
Ort: Niederbayern
Alter: 26
Beiträge: 374
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wow!!!!!!!!!
hi schnecke
pn hab ich gelesen! so jetzt hab ich ne neue sucht neben dem rauchen  und zwar deine geschichten!!!!!!
will mehr und brauche mehr, mach weiter so den es hilft dir glaub mir, nach einem tief kommt immer ein hoch freu dich jetzt schon darauf!!!!!
knuddl dich ganz fest und gib dir a bussal auf die backe
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22.08.2009, 23:08
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Meine Geschichte! Beitrag #8 (permalink)
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Gast
Registriert seit: 12.02.2009
Beiträge: 0
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Der weitere Tag verlief ganz normal. Die beiden Frauen räumten nach diesem Gespräch S. Wohnung zusammen auf, um die Spuren seines Daseins verschwinden zu lassen, denn gegen Mittag wollte S. Tochter J. nach Hause kommen, die über Nacht bei der Oma geschlafen hatte.
J. wusste schon lange, dass es diesen Mann im Leben ihrer Mutter gab, war ihm aber noch nie begegnet. Ihre Mutter hatte schon immer die Einstellung, solange es keinen Mann gibt, der als potenzieller Kandidat für eine feste Beziehung infrage käme, würde sie niemanden kennen lernen. Auch diesen Mann nicht. So regelte sie es auch so, dass sie und D. sich dann trafen, wenn J. an diesem Tag nach der Schule zu ihrer Oma gehen konnte.
Es gab Tage, an denen S. ihrem Kind gegenüber ein schlechtes Gewissen hatte, weil sie J. zu ihrer Mutter abschob, wenn er zu ihr kam. Aber dieser Mann war ihr sehr wichtig. Die Beiden konnten sich nicht oft sehen, denn auch er musste sich diese Treffen planen, sodass seine Frau nicht mitbekommt, dass er nach der Arbeit nicht direkt nach hause fuhr, sondern nach seiner Schicht einen Abstecher zu S. machte.
Aber nach einiger Zeit, war es zwischen den Beiden so eingespielt, dass die Tage feststanden, an denen sie sich sehen konnten. Donnerstag, weil seine Frau, die von den beiden Else genannt wurde, länger arbeiten musste und freitags. An diesem Tag kam er nur abends. In den Wintermonaten machte er früher Feierabend. Ansonsten schlich er sich nach dem Club noch zu ihr. Auch das war schon eingespielt.
Seit sie sich kannten, schrieben sie bevor er morgens zu Arbeit fuhr. Ab 4 Uhr weckte er sie. Es war nicht so, dass er sie anrief, sie davon aufwachte und wusste es geht nun los. Nein, sie wurde von alleine wach. Jeden Morgen öffnete sie ruckartig die Augen, sah auf den Wecker, stieg aus dem Bett, ging zu ihrem Computer im Wohnzimmer, schaltet ihn ein, damit er sich schon mal hochfährt und ging schnell zur Toilette. Danach setzte sie sich an ihren Schreibtisch und loggte sich in dem Forum ein, in dem er sie damals das erste mal anschrieb.
Dabei rauchte sie die erste Zigarette des Tages.
Er war meistens schon online und hatte ihr die letzte Nachricht vom Vortag schon beantwortet. Es war jedes Mal schon sehr merkwürdig, die Nachrichten, die sie schrieben, wurden mit Uhrzeit versand. Die Uhrzeit, die dort stand, war immer genau die Zeit, als S. aufwachte und auf ihren Wecker sah. Plus-Minus 2-3 Minuten. Wenn die Nachrichten von ihm eine andere hatte, dann war aber seine Loginzeit diejenige, die sie aufwachen lies.
Die Beiden verbrachten so jeden Morgen. Außer an den Wochenenden, die verliefen seit jeher anders. Sie wachten auf, schrieben eine Stunde miteinander, er fuhr zur Arbeit und sie legte sich noch eine Stunde ins Bett um zu schlafen. Danach stand sie auf, weckte ihre Tochter, machte ihr das Frühstück für die Schule und nachdem diese das Haus verließ, ging auch sie sich im Bad fertig machen, um danach zur Arbeit zu gehen. Nicht jeden Tag, aber stundenweise.
Nachmittags ging es weiter. Nach ihrem Feierabend schnell einkaufen, essen machen und dann mit D. solange schreiben, bis seine Frau kam.
An manchen Tagen rief sie ihn an oder er meldete sich telefonisch. Er fragte sie dann immer, ob es etwas Neues gibt oder alles in Ordnung sei. An einigen Tagen, an denen sie verabredet waren, rief er sie am Vormittag vorher noch einmal an. Dabei lies er ihr Handy kurz anklingeln, damit sie ihn zurückruft. Auch das war eingespielt.
„Hier is a!“ Meldete er sich.
„Das höre ich.“
„Ja?“
„Sie haben mich angerufen? Was gibt es denn?“
S. fand es toll ihn ab und an zu sietzen oder ihn Herrn M. zu nennen und er lies es sich gefallen.
„Gibt’s was Neues?! Wollte er wissen und sie ahnte den Verlauf des Gespräches.
„Nein, alles wie immer und bei dir?“
„Ja, auch. Biste schon geil?“ fragte er sie und bemerke dabei auch durch das Telefon sein breites Grinsen.
„Ich bin am saubermachen!“ meine sie und konnte sich das Lachen kaum verkneifen.
„Sehr witzig, dann brauch ich ja gar nicht kommen.“
„Doch sollst du. Meine Güte, du weißt doch, dass ich scharf wie eine Rasierklinge bin!“ Dabei sprach sie schon fast unterwürfig um ihn zu foppen.
„Geil, ich bin spätestens 5 nach halb 4 bei dir!“
„Schön, und dann?“ Wollte sie wissen.
„Also so wie ich dich kenne fällt dir da schon was ein!“
„Wenn du meinst. Ich würde gerne ne DVD mit dir sehen!“ Jetzt fing es an Spaß zu machen, denn sie kannte ihn und wusste, wie sie ihn ärgern konnte.
„Geil, willste nen Porno gucken?“ Fragte er
„Nö, ich dachte wir gucken einen anderen Film. Vielleicht in guten wie in schlechten Tagen!“
S. konnte ihr Lachen kaum noch unterdrücken.
„Was?“ Schoss es aus ihm heraus
„In guten wie in schlechten Tagen.“ Wiederholte sie langsam Wort für Wort, als redete sie mit einem Schwerhörigen.
„Was ist das denn?“
„Ein indischer Liebesfilm!“ Kicherte sie
„Willst du mich verarschen?“
„Nö!“
„Ich glaube aber doch. Na gut und was machen wir noch?“
Durch ihren Kopf ging es, wie spaßig es jetzt gerade wieder mit ihm ist.
„Na, den Film gucken und du trinkst deinen Kaffee.“
„Du bist wohl bekloppt!“
„Ich dich auch Herr M., ich dich auch.“
„Ja?“ Kam es fragend vom ihm.
„Ja.“
„Ich versuche pünktlich zu sein. Mach hübsch!“
„Du auch, bis später.“ Antwortete S. bevor sie mit einem Grinsen auflegte.
Er kam immer pünktlich. Manchmal klingelte er, dann öffnete sie ihm die Tür. An manch anderen Tagen, wenn sie kurz vorher von der Arbeit kam, betrat er so die Wohnung. Sie stand dann meistens noch im Bad. Weil das Fenster angekippt war, damit die feuchte Duschluft abziehen konnte, hörte sie, wenn er anrauschte, vor ihrem Haus parkte, aus dem Auto stieg und das Haus betrat. Nur noch ein paar Sekunden, dann geht die Wohnungstür auf und er steht vor ihr, dachte sie sich.
Sie war jedes Mal sehr aufgeregt wenn sie wusste, er ist bald bei ihr. Die letzte halbe Stunde vorher fing sie an, hibbelig zu werden, von Zimmer zu Zimmer zu gehen. Die letzten 10 Minuten waren kaum auszuhalten und sie ging vom Wohnzimmer aus ins Bad. Vom Bad in die Küche, sah aus dem Fenster, von da aus wieder ins zurück ins Wohnzimmer. Minutenlang ging das so. Zwei Jahre lang und diese Aufregung änderte sie niemals. Sie gehörte zu ihrem Leben wie dieser Mann.
Sobald er bei ihr war, sie berührte, was die aufregende Unruhe schlagartig vorbei!
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