12.09.2008, 13:55
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Mein Freund der Hirsch Beitrag #1 (permalink)
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~Gaia~
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Mein Freund der Hirsch
Es war aus einem meiner ersten Träume die ich von diesem Geschöpf hatte, es zierte sich mit einem Geweih und seine Augen waren die Augen eines Kindes, dessen Blick der reinen Liebe glich. Seine Art wie es sich bewegte zeigte von einem edlen Gemüt, da es mit einem erhobenen Kopf und elegantem Hufschlag auf mich zukam. Als ob ich es wusste ragten sich die Tannen nieder um dem Wind Gehör zu schenken der vom Westen herrüberzog. Nach mehrerem zögern meinerseits und einem etwas schamhaften Blick zog es mich näher zu dem Weg auf dem das Geschöpf gerade stehen geblieben war. Es schien zu warten, warten auf ein Zeichen von mir. Diese Verbundenheit war so nahe, mein Herz pochte lauter denn jeh es hätte können, die Freude auf ein Wiedersehen war so gross das ich anfing zu rennen, ja ich rannte wie ein Kind das seine Mutter schon lange nichtmehr gesehn hatte und vor Freude kaum mehr innehalten wollte, so stark zog es mich zu ihm. Ich sah an mir herunter, ging kurz in mich und sah meine Füsse, sie trugen Sandalen. anders als ich mich jeh anziehen würde dachte ich mir noch, doch das war nicht wichtig, ich wollte einfach nur noch hin, hin zu dem Wesen das in mir einen Namen bereits hatte. Als ich eine Handbewegung weit weg war, da blieb ich plötzlich stehen, die innere Stimme in meinem Herzen lauschte dem Wind, der durch mein Haar streifte, es schien etwas sagen zu wollen, ...ich möchte dich verstehen sagte ich ihm, bitte lass es mich wissen, wissen das es wahr ist. Der Wind wurde stärker und ein leises Flüstern war zu vernehmen. Starr ist nur wer standhaft bleibt, es ist jedoch in der Bewegung stille.
Dann wurde es ruhig um mich, ein kleiner Junge stand vor mir, der wo das Seelentor am Kopfe trug und mir einen sanften Tod schenkte, da wo das Sterben noch nötig war. Er blickte mich an und sagte, na wer bin ich jetzt für dich ? Etwa ein Löwe ? Ich lächelte sanft, meine Hände umfassten seine Schultern, ich schaute ihm in die Augen und sagte nur, nein mein Lieber, du bist das Leben das durch meine Adern fliesst, ich habe dich erkannt, ich werde nun bleiben.
© Abdarel
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