Die Nacht liegt auf der Straße
"Wohlan, feister Meister, ich grüße dich!
Hast du die Sonne gesehen?"
"Ach, die ist weit weg
Hast du die Uhr gesehen?"
"Die Uhr?"
"Es ist 3 nach 9."
Auf der Straße liegt die Nacht
Die Winde wehen still
Der lange Weg erdrückt mich fast
So dass ich schlafen will
Es ist der Wahnsinn, in seinem grauen Kleid
Er kommt geschritten wie ein langer Hans
Bald packt er seinen Koffer aus
Und treibt die stillen Geister in ihr Geisterhaus
Und die Zweige rauschen
Von einer fernen Sommernacht
Und lieblich war ihr Blick
Und süß die ganze Pracht
Es ist Sommer
In meinem Herzen
Da kann der Wind wehen
Wie er will
Ich nahm die Böhe
Der Wind peitscht jetzt
Und Regen
Ich seh die Straße kaum
Wie ein Wild treibt mich der Geistermann
Die weißen Lichter ziehen heran
Und blenden
Jetzt ist es still
Noch eine Nacht
"Hast du die Sonne gesehen?"
"Nein, feister Meister, ich warte auch."
-Mittwoch, 28. Mai 2008-