Ich sehe dich, du Kind der Dunkelheit,
erfasse Dich in stiller Zweisamkeit,
ich ergründe deinen Weg, weg von alldem Sterben.
Dir Gaia, errette die Kinder der Nacht,
erhelle das Da-Sein und erschaffe dich neu,
errichte einen Thron für all die Gefallenen,
erbaue die Erniedrigten und erhebe sie,
schaffe Klarheit den Blinden und Reichen jenen Hauses,
das unerbittlich daran erschlafft sich selbst zu zerstören.
Vergeben und vergessen oh Vater des Lichts,
des Himmels und der Meere, sind all die wo nach Dir sich wissen,
nichts kannst du denen geben die dich suchen,
du wirst nicht gefunden.
In dem Trubel der Zeit da wurden Wunden gerissen,
tiefe Wunden, sehr tief und sie tuen weh und Klagen.
Geliebtes Kind der Erde, erbitte darum das man dich hört,
schreie so laut du kannst, dein Wimmern wird nicht vergeblich sein,
doch wisse darum, jeder Schrei kostet Kraft ! Jeder Klang der deine
Stimme verlässt wird erkannt, jedes Wort das Du sprichst wird an Dir gemessen,
jeder Gedanke erbricht sich aus Dir,...lasse los und diene nicht länger der Sklaverei.
Oh Mutter, oh Vater, wäre ich doch nur Eins mit euch, aber ich bin aus euch hervorgegangen, welch Last trage ich, welch erbarmen will ich an mir erkennen und dennoch wird es nicht genügen, stolz und erhaben meinen Weg zu gehen. Mit hängendem Kopf und einem Gewehr im Rücken, so gebunden verstehe ich Liebe, doch ich habe sie nicht begriffen.
Kinder der Einsamkeit, erbaut und erhaben, sie gehen den Weg entlang, doch sie wissen nicht wohin.
©Abdarel