Hallo zusammen,
ich möchte vorausschicken, dass ich mich esoterisch nicht angehaucht fühle oder mich sonstwie mit diesem Thema befasse. Mich interessieren eher wissenschaftliche Themen wie z.B. die String-Theorie. Bei näher Betrachtung dieser Theorie viel mir auf, dass diese einiges erklärt und sehr logisch ist. Eigentlich habe ich mich sogar erschrocken, als ich erfuhr wie alles zusammen hängt. Zur Zeit recherchiere ich noch gewisse Dinge, habe aber bereits einen Teil meiner Recherche sowie Theorie zu Papier gebracht. Dies möchte ich gerne hier einmal zur Diskusion stellen und bin schon auf eure Reaktionen gespannt..... Gruß aus dem Norden und viel Spaß beim lesen....
Seit Jahrtausenden fragen sich die Menschen:
„Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?“
Diese elementare Frage ist nicht ohne Wirkung geblieben. Da es unter- schiedliche Antworten auf diese Frage gibt, entstanden so im Laufe der Zeit unterschiedliche Glaubensrichtungen, die wir heute Religionen nennen. Jede Religion versucht diese Frage auf ihre Art und Weise zu erklären und den Menschen eine Anleitung zu geben, wie das ersehnte Ziel erreicht werden kann. Dieses Ziel nennen wir unter anderem „Erlösung“ oder „Paradies“. Je nachdem welchem Glauben wir zugehören. Unabhängig von diesen Religionen möchte ich hier versuchen eine Antwort auf diese Frage zu geben. Eine Antwort die zwar unglaublich klingt aber auf wissenschaftlichen Tatsachen beruht.
Um dies alles zu verstehen, müssen wir erst einmal lernen uns von gewissen Werten und Vorstellungen zu lösen, die es nur in unseren Köpfen gibt. Selbst das uns bekannte Universum bietet Überraschungen, die wir uns kaum vorstellen können. Ein Beispiel? Stell Dir unsere Sonne vor. Nur 1 Million mal größer. Und natürlich eine Million mal schwerer. An dieser Stelle versagt bereits unsere Vorstellungskraft. Spätestens wenn ich jetzt sage „Nun schrumpfen wir diese gigantische Sonne auf die Größe einer Erbse“, halten die ersten mich für verrückt. Tatsächlich aber gibt es solche Objekte in unserem Universum. Diese nennen wir „schwarze Löcher“. Diese Giganten im Weltall sorgen für Bewegung und sind dafür verantwortlich, dass es überhaupt Planeten, Sterne, Galaxien und sogar das Leben gibt.
Ein solches schwarzes Loch befindet sich im Zentrum unserer Milchstrasse und saugt wie ein riesiger Staubsauger alles an, was ihm in die Nähe kommt. Sterne rasen mit unglaublichen 500.000 Stundenkilometern in dieses Loch und werden einfach verschluckt. Selbst das Licht hat keine Chance zu entkommen und wird eingesogen. Daher können wir diese Phänomene mit bloßem Auge auch nicht sehen, weil das Licht uns nie erreichen kann. Jetzt weißt Du, warum es eben schwarze Löcher sind.
Jetzt hast Du in etwa eine Vorstellung was ich mit dem Lösen von Vorstellungen meine.
Es gibt da draußen wesentlich mehr als das, was wir sehen und wissen. Selbst das was wir sehen ist eine optische Täuschung. Es gibt in der Natur keine Farben. Die Farbe entsteht erst in unserem Kopf. Trifft ein Lichtstrahl auf ein Objekt, so wird dieser wieder zurückgeworfen. Je nachdem aus welchem Material dieses Objekt besteht, bekommt dieser Lichtstrahl eine andere Form. Diese Form interpretiert unser Gehirn dann als Farbunterschied, um Gegenstände besser voneinander unterscheiden zu können. Daher sehen viele Lebewesen die Welt auf ganz unterschiedliche Weise. Abhängig davon, welche sichtweise für die entsprechende Spezies zum überleben notwendig ist. Wenn wir wissen wollen, wie unsere Welt in Wirklichkeit aussieht, müssen wir nur alle Lichter ausmachen. Alles ist nämlich schwarz!
Nun sind wir bereits einen riesigen Schritt weiter gekommen und wissen, dass wir von unserem eigenen Gehirn betrogen werden. Zum Überleben benötigen wir eben nicht alle Informationen. Die für uns unwichtigen werden eliminiert, die wichtigen hervorgehoben.
Das gleiche gilt auch für alle anderen Sinne die wir besitzen. Daraus können wir direkt ableiten, dass wir unserem Gehirn sowie unseren Sinnen nicht uneingeschränkt glauben können! Und wir haben den ersten Beweis dafür, dass es in unserem Universum viel mehr gibt als wir uns überhaupt vorstellen können, geschweige denn dass wir es überhaupt sehen oder gar fühlen.
Bist Du nun soweit das loslassen zu können, was Du glaubtest bisher zu wissen? Wenn nicht dann lese das zuvor geschriebene nochmals und versuche dabei NICHT es Dir vorzustellen. Akzeptiere einfach, dass das Universum ganz anders ist als Du es Dir vorstellst oder erlebst.
Bisher fiel einige male der Begriff „Universum“. Aber was ist unser Universum und woraus besteht es? Am Anfang war doch „nichts“. Wie kann aus dem nichts so etwas wie unser Universum entstehen?
Derzeit geht die Wissenschaft davon aus, dass es 13 Dimensionen geben muss. Also 9 Dimensionen mehr als die vier, die wir kennen. Die zusätzlichen Dimensionen liegen aber außerhalb unserer. Daher können wir diese auch nicht wahrnehmen. Trotzdem sind sie da. Eine ist die sogenannte String-Dimension. Diese Dimension ist ganz anders als unsere und lässt sich nur sehr schwer beschreiben. Wir wissen aber, dass sie quer durch unsere verläuft und es in ihr weder Zeit noch Licht gibt. In dieser Dimension gibt es die sogenannten Strings. Diese Strings sind so winzig klein, dass um sie zu sehen ein Mikroskop mit einer Vergrößerung von 1.000.000 x 1.000.000.000.000 notwendig wäre. Also unvorstellbar klein. Daher versuchen wir auch erst gar nicht das zu verstehen. Wichtig für uns ist nur, dass es diese Teilchen gibt; Obwohl man sie gar nicht als Teilchen bezeichnen darf, da sie viel zu winzig sind und nur aus Energie bestehen. Strings sind KEINE feste Materie. Und genau aus diesem Grund können Strings nicht Teil unseres Universums sein. Niemals!
Stellen wir uns nun das Weltall vor. Vor etlichen Milliarden Jahren war hier nichts. Die Strings in dem parallelen Universum gibt es bereits. Nun passiert folgendes: Unendlich viele dieser Strings ziehen sich gegenseitig an und bilden einen Haufen. Diese gewaltige Ansammlung von Strings auf einen Fleck hat dann irgendwann eine Auswirkung auf unseren Raum. Diese Auswirkung besteht aus einer winzigen Raumverzerrung. Man könnte dies auch als eine Art Blase beschreiben. Nun wird es interessant: Die in der Blase befindlichen Strings sind in unserem Raum praktisch „gefangen“. Sie haben sich hier manifestiert und ziehen sich gegenseitig an bis schließlich viele String-Blasen etwas vollkommen neues schaffen, was in unserem Universum nicht vorgesehen ist: Die Quarks. Eine Vielzahl dieser Quarks bildet schließlich das Atom, das wir nun in unserer Dimension wahrnehmen und mittlerweile sogar sehen können. Viele Atome bilden Moleküle, aus denen alles besteht.
Damit ist der Sprung geschafft. Praktisch aus dem nichts entstand so unser heute bekanntes Universum. Eine gewaltige Ansammlung von reiner Energie auf kleinstem Raum. Bewusst erkläre ich es nur ganz grob, da die String-Theorie solch abstrakte Folgen hat, die schlicht unser Verständnis übersteigen. Ein Beispiel gefällig? Da Strings keine Masse besitzen und es für sie auch keine Zeit gibt, sind sie zu jeder Zeit an jedem Ort innerhalb unseres Universums. Natürlich nicht die Strings selber, sondern deren Blase. Es gibt ja nicht die Beschränkung der Zeit. Daher auch keine Geschwindigkeit. Daher gibt es in der String-Dimension auch keine Gegenwart, Zukunft oder Vergangenheit. Alles ist in einem einzigen Punkt gefangen!
Nun wissen wir schon wieder etwas mehr. Nämlich, dass es die Zeit nur hier bei uns gibt. Woanders ist Zeit bedeutungslos. Tauchen wir in die Dimension der Strings ein, so können wir die Zukunft oder Vergangenheit gleichzeitig erleben. Es gibt die sogenannten Mentalisten die diese Fähigkeit besitzen. Sie sind in der Lage einen Kontakt zu dieser Dimension herzustellen und je nach Fähigkeit zu beeinflussen oder Informationen aus ihr zu erhalten.
Gleichzeitig heißt dieses dann aber auch, das wir aus denselben Bausteinen bestehen wie die Sonne, das Wasser oder die Luft die wir atmen. So gesehen sind wir nicht mehr als eine riesige Ansammlung von nichts, da Strings bekanntlich nie in unser Universum gelangen. Wir bestehen im Prinzip also aus nichts; Nur aus der Auswirkung, die diese Teilchen hier hinterlassen. Und so konnte aus dem nichts unser Weltall entstehen. Jedes kleinste Teil wurde beim Urknall geboren, in dem sich Quarks zu Atomen formierten.
Betrachten wir nun einmal was das alles bedeutet.
Da alle Elemente beim Urknall entstanden sind, und es diese seither gibt, sind wir selbst letztlich so alt wie das Universum selber. Nur in einer anderen Zusammensetzung der Atome. In den vergangenen Milliarden Jahren hätten wir alles was es in diesem Universum gibt sein können. Hier und jetzt sind wir Menschen, die diesen schönen Planeten bewohnen.
Selbst unsere Gedanken bestehen letztlich aus Strings, da es ja nichts anderes gibt.
Daraus ergibt sich, dass unsere Gedanken und somit wir selber nicht nur Teil dieses Universums sind, sondern auch der String-Dimension. Wir wissen ja, dass es dort weder Raum noch Zeit gibt. Also sind unsere Gedanken und somit auch das, was wir Seele nennen, für immer Teil dieser Dimension!