Heute stand ich neben Dir.
Manchmal war Deine Sicht getrübt.
Heute jedoch passierte was schlimmes.
Dein Augenlicht erlosch.
Du hörtest meine Schritte,
als ich Dein Zimmer betrat.
Du bliebst jedoch ganz ruhig.
Dein lächeln bestätigte mir,
dass Du mich an meiner Art wiedererkannt haben musst.
Die Freude konnte man mir vom Gesicht lesen.
Ich war erleichtert, denn scheinbar ging es Dir gut.
Es war ein seltsames Gefühl.
Du sahst das nicht.
Deine Mimik verriet es mir.
So tat ich was was ich sonst nicht tat.
Zärtlich nahm ich Deine Hand in meiner.
Kurz erschrackst Du dabei auf, als ich Dich berührte.
Ja, es war sehr ungewohnt.
Sowohl für Dich, als auch für mich.
Trotz diesem Vorfalls, dass Du jetzt kein Augenlicht mehr hast,
ist Dein Zimmer, wie sonst auch, sehr ordentlich und sauber.
Natürlich bekammst Du jetzt Hilfe..
Dennoch, mir war bei dem Gedanken,
nicht wohl dabei, wieder zu gehen.
Wer würde Dir wohl morgens beim anziehen helfen?
Du konntest ja nicht mehr sehen.
Wer würde Dir wohl sagen wie Dir Dein getragenes steht?
Es geht aber nicht anders.
Ich muss gehen.
Die Menschen in meiner Stadt warten bereits auf mich.
Ich kann sie doch nicht enttäuschen, ich muss zurück!
So verabschiedete ich mich von Dir.....