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03.04.2011, 16:46
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Dichtungen der Stille Beitrag #1 (permalink)
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Vollmond-Auge
Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
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Dichtungen der Stille
Ich liste hier mal ein paar Dichtungen und/oder Geschichten von mir auf. Die meisten sind spontan entstanden. Und der Zeitraum ist auch von Gedicht zu Gedicht unterschiedlich. Ich werde sie jetzt nicht chronologisch ordnen sondern einfach so wie Ich sie auf meinem Rechner finde hier auflisten. Ich Wünsche viel Spaß beim lesen und vllt. den ein oder anderen Licht-Moment, wenn ihr wisst was Ich meine Und ja das wisst ihr im grunde alle.
1.
Willst du wirklich missen was du bist,
durchschau, nur eine List.
Von dir selbst gestellt,
dich Selbst verstellt
aus Angst zu sein
mit allem ein.
2.
Nur die Stille in Dir,
weist den Weg zu mir.
Doch still kann es in Dir nur werden,
wenn du bereit bist für alles zu sterben.
3.
Für den Wissenschaftler steht Gott am Ende,
für den Gläubigen am Anfang.
Nur der Eingeweihte bringt die Wende:
denn beides hat den selben Klang.
4.
The past communicate with the future
and create the present in every moment you are.
Communication are symbols and signs.
In the communication of the past and the future you are the creator of the symbols and signs.
5.
Schrei der Stille:
Kalt ist mein Herz, kalt wie die Nacht.
Dunkel ist mein Herz, dunkel wie die Nacht.
Still ist mein Herz, still wie Nacht.
Doch ein Schimmer weit in der fern,
weist mir den langen Weg,
wie ein heller, einsamer Stern.
Gekommen um zu gehen,
geblieben um zu verstehen,
gegangen um zu bestehen.
Sitzend lausche Ich der Dunkelheit,
die vom Lärm des Tages scheint befreit.
Doch da klingt ein Wesen, ja es schreit.
Die Fledermaus, die Wächter der Nacht,
sprachen zu mir im dunklen und stillen Ort,
und sagten mir ich müsse fort.
Doch wie kann das sein, ihren Schrei zu hören,
Nein! Ich kann es wirklich schwören,
Ich kann den Schrei der Wächter hören.
Die Schreie werden Lauter,
die Nacht wird kälter,
mein Herz wird dunkler.
Als wirklich alles scheint still zu sein,
doch bekanntlich trügt der Schein,
dringt in mich etwas Neues ein.
Es ist der Schrei der Stille:
Es sind die Schreie,
die nicht gehört werden können.
Es sind die Schreie,
die nicht gehört werden wollen.
Es sind die Schreie,
die nicht gehört werden sollen.
Es sind die Tränen,
die nicht fließen können.
Es sind die Tränen,
die nicht fließen wollen.
Es sind die Tränen,
die nicht fließen sollen.
Es sind die Schmerzen,
die nicht gefühlt werden können.
Es sind die Schmerzen,
die nicht gefühlt werden wollen.
Es sind die Schmerzen,
die nicht gefühlt werden sollen.
Es ist das Leid aller
die glauben befreit zu sein,
von Trauer, Leid und Schmerz,
während es dunkel ist in ihrem Herz.
Liebe deinen Nächsten wie dich Selbst:
Viele Jahre ist es her,
dennoch fällt es schwer,
diesen einen Rat zu verstehen,
und seinen einsamen Weg zu gehen.
Durch alle Dunkelheit deines Herzen
durch alle Selbst auferlegten Schmerzen.
Schreie sind da um gehört zu werden.
Tränen sind da um geweint zu werden.
Leid ist da um gefühlt zu werden.
Schmerzen sind da um gespührt zu werden.
Du bist da um geliebt zu werden!
Liebe! Liebe Dich Selbst.
Höre dein Leid, fühle deinen Schmerz,
Lass das Licht in dein Herz.
sonst wird die Dunkelheit dich verschlingen,
hör auf mit dir Selbst zu ringen.
Gekommen um zu Sein
mit Dir und allem Ein.
6.
Wenn die Schlud stirbt und als Verantwortung wiedergeboren wird,
wenn das Leid stirbt und als Herrausforderung wiedergeboren wird,
wenn die Trennung stirbt und als Einheit wiedergeboren wird,
wenn der Zwang stirbt und als Freiheit wiedergeboren wird,
wenn die Angst stirbt und als Liebe wiedergeboren wird,
wenn das Ego stirbt und als Ich bin wiedergeboren wird,
dann stirbt Gott und wird als Mensch wiedergeboren
und dann stirbt der Mensch und wird als Gott wiedergeboren.
7.
„Was ihr den Geist der Zeiten heißt,
Das ist im Grund der Herren eigner Geist,
In dem die Zeiten sich bespiegeln.“
J.W. Goethe
Antwort:
"Sei der Geist einer Flamme gleich,
wie das Licht einer Kerze weich,
und die Zeit des Geistes Spiegel
wäre nicht der Geist sein eign´r Riegel?"
Geändert von Hikari (03.04.2011 um 16:50 Uhr)
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13.06.2011, 16:08
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Dichtungen der Stille Beitrag #2 (permalink)
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Vollmond-Auge
Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
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1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.
Dieses "Wort" beschäftige mich sehr,
Ich kreiste es ein immer mehr und mehr.
Doch Ich konnte es nur be-schreiben, der Schöpfung reges treiben,
niemals wirklich erkennen oder mit Worten selbst benennen.
Also suchte Ich Rat...
Geschrieben steht: „Im Anfang war das Wort!“
Hier stock’ ich schon! Wer hilft mir weiter fort?
Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen,
Ich muss es anders übersetzen,
Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin.
Geschrieben steht: Im Anfang war der Sinn.
Bedenke wohl die erste Zeile,
Dass deine Feder sich nicht übereile!
Ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft?
Es sollte stehn: Im Anfang war die Kraft!
Doch, auch indem ich dieses niederschreibe,
Schon warnt mich was, dass ich dabei nicht bleibe.
Mir hilft der Geist! Auf einmal seh’ ich Rat
Und schreibe getrost: Im Anfang war die Tat!
von J.W Goethe.
Dieses hab Ich Selbst erkannt,
Leid und Ohnmacht verbannt.
Zu lange hat die Seele gebrannt,
nicht im Fegefeuer der Vernichtung,
sondern in der Sehnsucht und der Dichtung.
Laut war das Bangen und Klagen,
doch wer Gott finden will,
muss sich in die Stille wagen,
vom Herzen getragen
bis "Ich-bin" still...
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14.06.2011, 22:10
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Dichtungen der Stille Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 31.03.2011
Beiträge: 3
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Wahnsinn,
Deine Dichtungen berühren mich zutiefst und ich empfinde tiefste Verbundenheit mit dem Sinn dahinter, auch wenn ich dieses "Wort" nicht ausdrücken kann - es zu fühlen öffnet ungemein und ich werde beim Lesen ganz sprachlos.
Du hast unglaubliches Talent und Inspiration, behalte dies stets bei. Damit öffnest du nicht nur mein Herz sondern auch das von Vielen anderen. Und du weißt: wer mit dem Herzen sieht, dem offenbart sich die Wirklichkeit, Ganzheit, Wahrheit, Freiheit oder wie man es auch nennen mag.
Deine Dichtungen sind eine Offenbarung an jeden, der es versteht sie als geistiges Wesen anzunehmen und damit wahrzunehmen. In diesem Sinne . .
Ich liebe Dich,
__________________
"In der Tat liegt der Pfad" !
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11.08.2011, 02:10
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Dichtungen der Stille Beitrag #4 (permalink)
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Vollmond-Auge
Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
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Ich liebe Dich, wie könnte Ich auch nicht, denn Du bist meine Inspiration, mein Licht, meine Sonne.
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14.04.2012, 14:47
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Dichtungen der Stille Beitrag #5 (permalink)
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Vollmond-Auge
Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
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Das Leben
"Das Leben"
Was ist Leben?
Ist es geben oder streben?
Was ist lebendig? Was Ist Lebendigkeit?
Es drückt sich aus in schöpferischer Wendigkeit,
nicht in träger Beständigkeit.
So ist das Leben der Wandel selbst,
die Frage ist, ob Du dich dem Wandel stellst.
Wirst Du gewandelt oder wandelst Du?
Bist du der Wandel, so findest du Ruh´.
So reise Ich von Ort zu Ort,
mal hier, mal dort.
Um das Leben wirklich zu leben
will Ich mich dem Leben selber geben.
Von der Liebe zum Leben,
Vom Leben in die Liebe.
Gekommen um zu sein,
mit mir und Allem ein.
Danach will Ich streben,
eben dieses will Ich geben.
Das ist Leben!
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14.04.2012, 14:55
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Dichtungen der Stille Beitrag #6 (permalink)
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Vollmond-Auge
Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
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Das Licht
Das Licht
siehst Du´s oder siehst Du´s nicht?
Glaubst es nicht zu sehen,
kannst es nicht verstehen,
dennoch seine Wege gehen.
Sieh wie Es spricht,
in lichter Vielfalt zerbricht
zu Klang und Farb´
zur Form und deinem Grab
an jenem Tag an dem Ich es wag,
der zu sein, der ICH BIN;
erkennst den Sinn dieser Worte,
weißt das Ich die Wahrheit horte,
wie einen kostbar´n Schatz
hinter jedem Satz,
ist für die Stille Platz.
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14.04.2012, 15:44
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Dichtungen der Stille Beitrag #7 (permalink)
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Vollmond-Auge
Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
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Leicht, unbeschwert - nie verkehrt Sobald Dir das Unbewegliche als lebendig erscheint,
bist du mit der Liebe vereint.
Wenn Du das Eine Ich erkennst,
indem du Nichts benennst -
ist das Eine in dir geboren,
denn Du bist auserkoren -
wie der eine zu SEIN,
mit allem Ein,
REIN.
(888)
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23.04.2012, 19:58
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Dichtungen der Stille Beitrag #8 (permalink)
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Vollmond-Auge
Registriert seit: 09.11.2009
Beiträge: 124
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Das Licht
Das Licht
siehst Du´s oder siehst Du´s nicht?
Glaubst es nicht zu sehen,
kannst es nicht verstehen,
dennoch seine Wege gehen.
Sieh wie es spricht
in lichter Vielfalt zerbricht
zu Klang und Farb
zu Form und deinem Grab
an jenem Tag, an dem Ich´s wag
der zu sein der ICH BIN.
Erkennst den Sinn dieser Worte
weißt das Ich die Wahrheit dahinter horte
wie ein kostbarer Schatz
hinter jedem Satz
ist für die Stille platz.
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