Hallo,
meine Geschichte wird doch wohl etwas länger und daher danke schon mal dafür das ihr sie liest.
Es handelt sich um einen Mann, den ich bereits seit 7 Jahren liebe, nie vergessen konnte und er irgendwie immer allgegenwärtig ist, obwohl wir in verschiedenen Ländern wohnen. Zwar in der EU, jedoch ein paar 1000 km trennen uns.
Das erste Mal, als ich ihm begegnet bin, war ich mit meinen Eltern dort um mir mal eine Auszeit vom Trubel der Großstadt zu gönnen. Ich muss dazu sagen, meine Eltern fahren seit ca. 20 Jahren immer an den gleichen Ort und seine Eltern haben dort ein Café am Strand in dem er selbst arbeitet und dieses wohl übernehmen wird.
Nun, als ich ihn das erste Mal gesehen habe, hat es gleich "Bumm" gemacht. Die bekannte "Liebe auf den ersten Blick". Ihm ging es wohl genauso, denn er konnte die Augen auch nicht mehr von mir lassen. Nur waren wir beide so schüchtern, das keiner etwas unternommen hat. Nächstes Jahr fuhr ich wieder hin und wir sahen uns, starrten uns an, es gab zwar ein Hallo etc. aber mehr trauten wir uns nicht. Immer wenn ich in seine Nähe kam, fing mein Körper an zu zittern. Ich habe das gehasst, denn mir war es dann kaum möglich in seine Nähe zu gehen, ohne das die anderen bemerkt hätten, wie vernarrt ich in ihn war...Er hat mir auch immer wieder Zeichen dafür gegeben, das auch ich ihm nicht unwichtig war, ganz im Gegenteil.
So ging es Jahr für Jahr. Wir sahen uns, starrten uns an (nebenbei erwähnt, er ist kein Mann der viel mit Frauen flirtet, eher erledigt er sturpide seine Arbeit, eher gelangweilt) mein Körper zitterte...etc. er gab Zeichen und ich war zu schüchtern den ersten Schritt zu machen und er auch. Da sind wir uns leider zu ähnlich. Besser wäre es gewesen, wenn einer von uns mutiger gewesen wäre.
Dann dachte ich mir, es geht nicht mehr so weiter. Ich hörte auf dorthin zu fahren, versuchte ihn zu vergessen. Habe einen Mann kennengelernt und bin mit diesem zusammen gekommen, bis heute. Da ich dachte: "Hmmm, willst du denn ewig hoffen, dass es etwas wird, such dir einen anderen". Das tat ich, obwohl ich es schwer hatte, mich in ihn zu verlieben...Drei Jahre vergingen ohne, das ich ihn vergessen konnte. Wenn ich ihn vergessen hatte, träumte ich von ihm, so dass er wieder da war. So lief es die Jahre. Immer träumte ich, wie ich dorthin fuhr und ihn suchte. Manchmal traf ich ihn und manchmal suchte ich ihn fortwähren, war aber immer dort am Ort im Traum...
Dieses Jahr war ich mit meinem Freund wieder da. Ich gebe zu, ich hatte Angst, das ich, sobald ich ihn sehe, ihm sofort wieder verfalle. Und so war es auch. Mein Körper zitterte ich sah in seine Augen und war wieder hin und weg. Wir haben miteinander gesprochen. Es war sehr schön. Wobei ich meine Gefühle versucht habe zu verstecken, wegen meinem Freund. Nun ja, ich habe ihn vor kurzem auf einer Plattform im Internet gefunden und er hat mich in seine Freundeskreis aufgenommen und mir geschrieben, das er sich sehr freue mich dort zu sehen (also auf der Plattform)...habe aber dort mitbekommen, nicht durch ihn, aber was er dort vermerkt hat, das er eine Freundin hat. Das hat mich doch sehr frustriert, wobei ich doch selbst einen Freund habe. Ich bin seit fast 3 Jahren mit meinem Freund zusammen und er mit seiner, glaub ich seit 2 Jahren.
Wie es der Zufall so will, werde ich bald, nicht weit von seiner Ortschaft arbeiten, für einen Monat. Er weiß das, und meinte in dem Gespräch (war noch vor Ort) das er dort einen Freund habe und ihn vielleicht zum Zeitpunkt, wenn ich dort bin, besuchen fährt. Wobei ich nicht weiß ob ich ihn anschreiben werden ob er dann wirklich dorthin fährt und wir uns treffen können. Bin da leider nicht so skrupellos, da er eine Freundin hat und ich eine Freund (wobei es für mich nicht das wahre ist).
Wie würdet ihr das einschätzen? Was verbindet uns da bzw. mich? Ich schaffe es nicht ihn zu vergessen, obwohl ich es mir oft wünsche, da mein Leben dann doch viel einfacher wäre. Wenn ich es tue, dann träume ich wieder von ihm und er ist wieder da. Ich werde beinahe verrückt...
(Einiges habe ich jetzt ausgelassen, denn sonst wäre es zu lang geworden, aber das ist die grobe Geschichte)
Vielen Dank für Eure Hilfe, da ich wirklich am verzweifeln bin.
Und entschuldigt meine kindliche Schreibweise, da ich gleich zur Arbeit muss und die Formulierungen doch nicht weiter überarbeiten kann.