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24.05.2007, 00:15
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #1 (permalink)
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Grenzenlos
Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 75
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Bericht zum Thema "Dualseelen"
Ich möchte zum Thema „Zwillingsseele“ beitragen, das immer populärer zu werden scheint: Ich weiß nicht, wie viele Leute glauben, schon ihrer Zwillingsseele begegnet zu sein – und ich möchte ihnen ihren glauben auch nicht ausreden. Denn ich weiß selbst nicht, was ich glauben kann, ob das alles wahr ist, oder ob ich einfach nur verrückt bin.
Kurz: Ich hatte letztes Jahr auch eine Begegnung mit einer Art Zwillingsseele. „Eine Art“ deshalb, weil ich bis heute bezweifle, dass es so etwas überhaupt gibt, oder ob es nicht nur eine fixe Idee – eine Wunschvorstellung in einer anonymer werdenden Welt – ist. In der Vergangenheit denke ich, war diese Sehnsucht nach dem festen Partner einfach noch nicht so ausgeprägt. Zu eng waren die sozialen Bande innerhalb der Familie oder der „Dorfgemeinschaft“. Heute, in einer „happy Singlewelt“, ist klar, dass man sich nach einem Gegenüber sehnt, bei dem die erzwungene Unrast ein Ende hat, und wo man endlich zu Hause ankommen kann. Dieser Wunsch besteht zweifelsfrei heute mehr den je – denn ganz so „happy“ wie es scheint, ist die Single-Welt wohl doch nicht ;-)
Mir ist zudem aufgefallen, dass vorwiegend Frauen – darunter ich – sich mit dem Thema Zwillingsseele beschäftigen. Einen „durchschnittlichen“ Mann damit zu konfrontieren, halte ich für keine gute Idee. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass sich überhaupt zu wenig Männer mit Esoterik befassen. Also auch mit ihrer Zwillingsseele. Woher wollen wir Frauen denn wissen, ob es den Herren genauso geht wie uns, wenn sie uns - ihrer „Zwillingsseele“ - begegnen? Hatte je einer von Euch den Mut, dieses Thema vor dem Freund oder dem Geliebten anzuprechen: „Hallo, ich glaube, Du bist meine Zwillingsseele?“ Ich denke eher nicht, will man sich nicht verdächtig machen, einer Psychotherapie zu bedürfen.
Ich hatte so eine Beziehung – sechs anstrengende Monate lang. Danach war ich reif fürs Irrenhaus. Damals wusste ich noch nichts von der esoterischen Version der „Dualseele“. Ich habe viele Fragen gestellt: „Warum muss das ausgerechnet mir passieren?“, „Warum war diese Beziehung so unvermeidlich?“ Ehrlich gesagt, ich weiß bis heute nicht, warum. Aber ich kann nur sagen, dass die ganzen Ereignisse, angefangen vom ersten Treffen, über den Beginn der Beziehung bis hin zu ihrem Ende so eingefädelt und wie ein Drehbuch inszeniert waren, dass ich einfach nicht mehr an Zufälle glauben kann (s. Fortsetzung).
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24.05.2007, 00:20
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #2 (permalink)
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Grenzenlos
Registriert seit: 23.05.2007
Beiträge: 75
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Bericht zum Thema "Dualseelen" (2)
Euch mag meine Schreibweise ein wenig kalt und ironisch erscheinen. Ja, in diesem Moment empfinde ich auch so. Meine Gefühle wechseln stark mit meinen Stimmungen: Es kommt auch sehr darauf an, welche Einstellung ich mir gegenüber selbst habe. Fühle ich mich gut, dann habe ich merkwürdigerweise auch ein gutes Verhältnis zu meiner „Zwillingseele“. Fühle ich mich schlecht, dann hasse ich ihn auch.
Meiner Meinung nach ist wenigstens DAS logisch: Wer sich selbst nicht akzeptiert, der kann auch seine „Zwillingsseele“ nicht lieben, denn sie ist ja auch ein Teil von einem selbst. So teile ich die Ansicht nicht, dass alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ ist, wenn man „sich selbst“ begegnet. Denn es ist nichts anderes: Eine „Begegnung mich sich selbst“. Klar, dass dann verdrängte Gefühle oder auch die Schattenseiten wieder hoch kommen und erst einmal für große Verwirrung sorgen.
Denn: Es ist als ob man in einen Spiegel blickt, und da sieht man bekanntlich auch Dinge – z.B. Hautunreinheiten etc…die man vielleicht gerne verdecken würde, und normal unter den Teppich geht. Wenn man aber seinem Schatten begegnet, dann funktioniert das nicht mehr. Dann kommen auch die versteckten Ängste hoch – einfach alles, was MICH charakterisiert.
Bei ihm war es genauso – und weil er ein Mensch ist, der vor allen Problemen davon läuft – typisch Mann eben – habe ich mich irgendwann ziemlich allein auf dem Schlachtfeld wieder gefunden ;-)
Nein, es war nicht nur ein Kampf, es gab auch wunderschöne Momente – wie zu Hause ankommen. Aber die verdrängten Spannungen nahmen immer weiter zu und sein Ego kann tiefe Gefühle schon gar nicht zulassen, obwohl er es wirklich versucht hat. Er hat wirklich sehr viel getan, sich selbst zu einem „Beziehungsmenschen“ zu machen – denn er hat Probleme mit menschlicher Nähe.
Auch eine „Dualseele“ hat ein Vorleben und einen eigenen Kopf - ein Ego. Wir sind zwar beide gleich stur – und uns energetisch wohl sehr ähnlich – aber das Ego war ein großes Problem, denn er ist eingebildet und egoistisch. Vielleicht will er es nicht, aber er kann nicht anders. Er sucht sich unbewusst Menschen als Opfer, und saugt sie aus. Das heißt, er benutzt Beziehungen dazu, sich „lieben zu lassen“, statt aktiv zu lieben. Er kann keine ausgewogene Partnerschaft leben. Er kennt das nicht – weiß höchstens rational, was das bedeutet. Daher schien er auch anfangs sehr fürsorglich und gebend, bevor er gemerkt hat, dass er es nicht schafft.
Es kam zu einem einschneidenden Ereignis, bei dem ich gesehen habe, wie egoistisch er sein kann und ich bin aus allen Wolken gefallen. Das merkwürdige Verhalten, dass er mir gegenüber an den Tag gelegt hat, angefangen von ernsthaften und liebevollen Gefühlen und dem plötzlichen Drang ein neues Leben aufzubauen, bis hin zu völliger Ablehnung und Abtauchen, lässt nur den Schluss zu, dass er es entweder immer so macht und schizophren ist – oder dass es zwischen ihm und mir damals wirklich sehr intensiv war. Denn auch ich habe das gespürt: Wahr-Träume (er redete im Traum und kurz darauf hat er sich in der Realität genauso verhalten oder das Thema angesprochen), Telepathie, dieselben Angewohnheiten, dieselben Vorlieben…. Das alles hat mich ehrlich gesagt etwas überfordert.
Dann bin ich auf das Thema „Dualseele“ gestoßen bzw. mir hat eine Expertin die Antwort gegeben. Ich konnte nicht damit umgehen – denn selbst WENN es so wäre: Was sollte mir das Wissen um die Tatsache bringen, dass da ein Mensch mit meinem zweiten Seelenanteil herum läuft?
Denn es ist so: Man spürt, dass auf einer Ebene eine unglaubliche Tiefe und liebevolle Gefühle sind. Jedesmal, wenn man sich in die Augen sieht. Am Ende hat man sogar „Verschmelzungsphantasien“. Das heißt, man kann nicht mehr unterscheiden, ob die Gefühle und Launen, die man hat von einem selbst oder vom Partner kommen – genauso wie die eigene Identität sehr ins Wanken gerät durch so ein Erlebnis. Diese Begegnung ist also niemandem zu wünschen, wenn es nicht unbedingt sein muss. Romantisch ist es höchstens mal zwischendrin, aber auch genauso existentialistisch. Mit Worten schwer zu beschreiben, weil man einfach völlig mit sich selbst konfrontiert wird – auch mit Anteilen, die man verdrängen möchte. Aber das geht schwer. Da ist nämlich auf der einen Seite tiefe Liebe –
auf der anderen große Unsicherheit und Angst.
Auch wenn niemand glaubt, dass man nach einem halben Jahr schon lieben kann:
Das geht – nicht in dem praktischen Sinn, „wir haben uns für eine gemeinsame Aufgabe zusammen gerauft“. Das gerade nicht, aber das Gefühl von Geborgenheit und sich „endlich finden“ – ist so enorm, dass man es durchaus als „Liebe“ sehen kann. Zumindest als ein sehr intensives Gefühl. Zumindest habe ich mich noch nie so ruhig und zufrieden gefühlt, wenn er bei mir war – aber genauso tief konnte er mich dementsprechend verletzen.
Das ist das Problem mit „ Zwillingsseelen“: Sie driften wieder auseinander, weil der Druck einfach zu groß ist, sich verändern zu müssen, sich selbst zu finden. Genau diese Selbstfindung ist aber ein Prozess, der niemals aufhören wird, und genau deshalb bleiben wir in der Veränderung stecken. Das heißt, es kann gar keine irdische „Vereinigung“ mit unserer „Zwillingsseele“ statt finden. Außer, beide haben eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen. So wie damals, als wir uns begegnet sind.
Wie gesagt, ich weiß nicht, ob es tatsächlich „Zwillingsseelen“ gibt. Mir wäre es lieber, wenn nicht – denn die Aufregung ist enorm und auch die Sehnsucht, die bleibt. Ich habe für mich gelernt, dass die seelische Ebene einfach überhaupt nichts mit der Ego-Ebene zu tun hat. So kam es zu Situationen im Alltag, in denen ich mich wirklich gefragt habe, warum ich überhaupt mit diesem unreifen Egoisten zusammen bin, und dass ich meine Zeit sinnvoller nutzen könnte, als mich herum zu streiten.
Aber dann kam es auch immer wieder zu diesen Zufällen und zu Momenten, in denen sehr tiefe Gefühle zwischen uns hochkamen, die wieder völlig aus diesem Alltag heraus gerissen haben. So habe ich das noch in keiner Beziehung gespürt: „Völlige Zufriedenheit, Glück, Liebe und Einheit“. Für diese Momente habe ich eigentlich so lange „ausgehalten“. Aber irgendwann ging es nicht mehr.
Heute, nach fast einem Jahr frage ich mich wirklich, ob ich mir das alles nur eingebildet habe, oder ob es wahr war. „Leider“ werde ich immer noch von Träumen verfolgt, in denen er pötzlich auftaucht und mir Dinge erzählt, die ich vorher so gar nicht wissen konnte. Meistens geht es immer um ein kurzes Treffen, und dann verschwindet er wieder. Wie merkwürdig ;-)
Ich habe den Konflikt so für mich gelöst, dass ich mir sage: Ich muss mehr zu mir selbst finden und mich akzeptieren. Diese Begegnung war ein Hinweis, dass ich mich damals wohl zu wenig „gesehen“ habe. Sollte es tatsächlich so etwas wie eine „Dualseele“ geben, dann geht sie mir ja nicht verloren ;-) Jedenfalls nicht mehr, als ich mich selbst verlieren kann. Also liegt es auch an mir, mich selbst wieder zu finden. Dasselbe gilt natürlich für ihn.
Dadurch, dass ich gesehen habe, dass die Beziehung mit ihm in der Realität nicht funktioniert, bin ich auch offen für andere Beziehungen. Das heißt, ich stemple ihn nicht als meinen „one-and-only“ ab. Natürlich ist er etwas besonderes für mich – was das Gefühl der Vertrautheit angeht – aber ich möchte mir diesen Stress nicht noch einmal antun. Und ich denke, er auch nicht. Denn was so harmlos beginnt, kann am Ende sehr weh tun.
Fazit: Ich finde, es ist klar, warum „Zwillingsseelen“ niemals für länger zusammen bleiben. Es geht nicht, weil man mit sich selbst ja schon genug beschäftigt ist – und wer kann schon sagen, dass er rundum mit sich zufrieden ist – und sich bedingungslos liebt? Daher kann er auch die „Dualseele“ nur bedingt lieben – weil sie ja die andere Hälfte ist und neben den sonnigen Seiten auch die dunklen Seiten teilt.
Dies liegt der Theorie zugrunde, dass die Welt bipolar aufgebaut ist – dass es also zu allem, was existiert, ein Gegenstück gibt. Das scheint nach Physik und Quantentheorie tatsächlich so zu sein. Aber trifft das auch auf die Seele zu? Warum sollte es hier eine Ausnahme geben? Andererseits wissen wir viel zu wenig über die Beschaffenheit der Seele, um sichere Aussagen über einen eventuellen Gegenpart der „gleichen Energiestruktur“ zu machen.
Deshalb lasse ich die Frage offen, ob es tatsächlich „ Dualseelen“ gibt. Der einzige Punkt, der mich skeptisch macht, ist die Tatsache, dass meistens nur Frauen von diesem Thema berührt werden; dass es meistens um Beziehungen geht, in denen ein Partner emotionale Probleme hat (wobei das noch zu erklären wäre), dass es immer nur um Mann-Frau-Beziehungen geht, wobei Homosexualität und Altersunterschied genauso existieren, aber niemand hier das Thema „Zwillingsseele“ anspricht.
Zuletzt, dass sich dieses Thema in einer Zeit immer größerer Beliebtheit erfreut, die sich auszeichnet durch Singledasein, sozialer Isolation und der Sehnsucht nach einem festen Partner – was bei Frauen in besonderem Maß zutrifft. Wo wir wieder bei dem Thema „Frauen und Esoterik“ wären ;-) Ich denke nicht, dass man sich in anderen Gesellschaften mit festen Familienstrukturen soviel Gedanken über „Dualseelen“ macht wie in unserer westlichen Kultur.
Egal, ob „Dualseele“ oder nicht, schließen möchte ich mit der griechischen Aufforderung: Gnotis auton – erkenne Dich selbst!
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24.05.2007, 08:20
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #3 (permalink)
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Gast
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Aaaalso:
Zitat:
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Zitat von Supernova_77
Kurz: Ich hatte letztes Jahr auch eine Begegnung mit einer Art Zwillingsseele. „Eine Art“ deshalb, weil ich bis heute bezweifle, dass es so etwas überhaupt gibt, oder ob es nicht nur eine fixe Idee – eine Wunschvorstellung in einer anonymer werdenden Welt – ist. In der Vergangenheit denke ich, war diese Sehnsucht nach dem festen Partner einfach noch nicht so ausgeprägt. Zu eng waren die sozialen Bande innerhalb der Familie oder der „Dorfgemeinschaft“. Heute, in einer „happy Singlewelt“, ist klar, dass man sich nach einem Gegenüber sehnt, bei dem die erzwungene Unrast ein Ende hat, und wo man endlich zu Hause ankommen kann. Dieser Wunsch besteht zweifelsfrei heute mehr den je – denn ganz so „happy“ wie es scheint, ist die Single-Welt wohl doch nicht ;-)
Mir ist zudem aufgefallen, dass vorwiegend Frauen – darunter ich – sich mit dem Thema Zwillingsseele beschäftigen. Einen „durchschnittlichen“ Mann damit zu konfrontieren, halte ich für keine gute Idee. Vielleicht liegt es tatsächlich daran, dass sich überhaupt zu wenig Männer mit Esoterik befassen. Also auch mit ihrer Zwillingsseele. Woher wollen wir Frauen denn wissen, ob es den Herren genauso geht wie uns, wenn sie uns - ihrer „Zwillingsseele“ - begegnen? Hatte je einer von Euch den Mut, dieses Thema vor dem Freund oder dem Geliebten anzuprechen: „Hallo, ich glaube, Du bist meine Zwillingsseele?“ Ich denke eher nicht, will man sich nicht verdächtig machen, einer Psychotherapie zu bedürfen.
Ich hatte so eine Beziehung – sechs anstrengende Monate lang. Danach war ich reif fürs Irrenhaus. Damals wusste ich noch nichts von der esoterischen Version der „Dualseele“. Ich habe viele Fragen gestellt: „Warum muss das ausgerechnet mir passieren?“, „Warum war diese Beziehung so unvermeidlich?“ Ehrlich gesagt, ich weiß bis heute nicht, warum. Aber ich kann nur sagen, dass die ganzen Ereignisse, angefangen vom ersten Treffen, über den Beginn der Beziehung bis hin zu ihrem Ende so eingefädelt und wie ein Drehbuch inszeniert waren, dass ich einfach nicht mehr an Zufälle glauben kann (s. Fortsetzung).
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Hallo Supernova,
zum ersten Punkt möchte ich dir sagen, dass immer irgendwann das Gespräch mit der DS kommt. Das ist unerlässlich. Danach folgt wieder eine Phase der Trennung, bis zur nächsten realen Konfrontation, usw.
Und wenn jemand bereits mit einem Partner zusammen ist und erst im Nachhinein auf die Idee kommt, das könnte mein Seelenzwilling sein, halte ich dies für sehr zweifelhaft. In der Regel wird ein unproblematisches Zusammenkommen zweier DS in diesem Leben immer wieder durch "Umstände" verhindert. Ohne Distanz würden sie sich nicht seelisch weiterentwickeln, denn Sehnsucht ist der Motor für die spirituelle Entwicklung.
Daher hat dies alles nichts damit zu tun, ob es viele oder wenige Singles in unserer Gesellschaft gibt. Der Wunsch nach der wahren Liebesverbindung, der ist dadurch sicherlich grösser. Aber erstens kann man seine DS nicht suchen und finden, man begegnet ihr. Zweitens ist das Thema, der Sinn und das Ziel einer solchen Seelenverbindung bei weitem nicht eine herkömmliche Partnerschafts-Beziehung. Und meistens ist die DS ein Mensch, den man sich bewusst niemals ausgesucht hätte (zu alt, zu jung, verheiratet, gleiches Geschlecht, völlig andere Kultur, oder Kombinationen davon).
So, ich lese mal deine Fortsetzung 
glg atlantia
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24.05.2007, 08:34
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Fortsetzung
Liebe Supernova,
Dies möchte ich zusammenfassend dazu sagen:
Man liebt seine DS immer, bedingungslos, auch wenn man mit sich selbst noch nicht ganz im Reinen ist. Aus diesem Grunde ist man sich ja begegnet: um u.a. an seinen Schwächen zu arbeiten.
Und man liebt sie nicht nur "schon nach einem halben Jahr", sondern ab dem allerersten Augen-Blick.
Es findet mitnichten ein Identitätsverlust statt, ganz im Gegenteil! Durch die Begegnung mit der DS, dem Spiegel, wird man in die Lage versetzt, seine eigenen Schattenseiten - aber vor allem auch seine eigenen Fähigkeiten klar zu erkennen und somit das Beste aus sich herauszuholen. Uns wachsen durch die Begegnung Flügel, wir wachsen über uns selbst hinaus und ändern unser Leben, nichts ist danach jemals wieder wie vorher. Im positiven Sinne.
Dass auf Phasen gemeinsamer Lebensplanung zwangsläufig wieder Phasen von absoluter Distanz folgen, ist normal, sonst wäre es keine DS-Verbindung. Das Spiel aus Nähe und Distanz ist ein wichtiger Faktor.
Und noch eins kann ich dir versichern: Männer reden ebenfalls über diese Verbindung und forschen nach Ursache und Sinn. Ganz genau wie wir Frauen. Ich vermute, wir Frauen haben eben eine unbefangenere Einstellung z.B. zu solchen Foren wie diesem hier. Ich kenne mittlerweile einige Männer, und sie stellen sich exakt dieselben Fragen. Nur nicht so öffentlich wie wir.
Mich wundert immer wieder aufs Neue, wieso ihr alle hauptsächlich die negativen Aspekte einer Seelenverbindung betont. Und die magere Resonanz auf meinen Artikel "Begegnung mit Gott" hat sicherlich auch damit zu tun. Ich denke, die meisten hier haben Gott auf ihrem Weg noch nicht gefunden. Sobald man sich nämlich vertrauensvoll in seine Hände begibt, wird alles leichter, und man versteht seine Sehnsucht besser, man bekommt alle Antworten, die man braucht.
glg atlantia
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06.10.2009, 14:34
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #5 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 19
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An Supernova77
Hallo Supernova, ich bin wie gesagt neu hier, und ich habe einen Bericht gelesen über Dich, er ist schon über 2 Jahre her, Mai 2007.
Das traf mich aber wie der Blitz. Zuerst dachte ich ob Du wohl den gleichen Freund hattest. Exakt, aber exakt die genau gleichen Verhaltensweisen bei Ihm. Er redete auch im Schlaf. Wobei er mir sagte, " Sie wird uns auseinandertreiben". Auch ich hatte manchmal das Gefühl, er ist Schizophren, das kann doch gar nicht sein, dass einer sehr fürsorglich ist, und in den nächsten Tagen dann gefühlskalt. Im einen Moment der tollste Mann den man sich vorstellen kann, im anderen ein AL. Wir sind schon 6 Mal zusammengekommen, wobei wir jetzt auf diesem Punkt sind, dass wir es aufgegeben haben. Also er. Er könne mir keine Sicherheiten bieten, etc. Ausserdem denke ich wird er sich für eine Andere entscheiden, es ist sehr anstrengend. Mein Kollege sagt mir aber - das wird nicht aufhören. Ich bin der Sender und er der Empfänger.
Zusammengekommen sind wir genau gleich. Wie in einem Drehbuch. Ich konnte es mir nicht erklären. Und vom aussaugen her ist es bei Ihm auch so. Dann wieder diese Abneigung. Ich persönlich habe ihm nie gesagt, vielleicht auch ein Fehler, dass da mehr , etwas viel tieferes ist- sein muss. Nur andeutungsweise.
Er mir schon. Er sagte ich sei wie ein Spiegel. Aber dass jeder für sich lernen soll. Er wusste wie es mir ging als wir uns 3 Monate nicht sahen.
Er wird seinen Weg gehen. Wir beide wahrscheinlich. Da gibt es auch noch andere Frauen, die er ins Herz geschlossen hat. Vielleicht doch nur sein Sprungbrett? Wie der Ausgang ist, weiss niemand. Ich hatte noch nie so bedingungslos geliebt. Aber diese Grenze ist auch gefährlich. Werde ich wirklich nur ausgenutzt, und er ist ein guter Schauspieler- oder ist es wirklich eine so tiefe Liebe dass man es nicht mehr als ausnutzen ansehen kann.
Wenn ein Mensch mit Problemen, Komplexen etc. überhäuft ist- und man trifft sein psychisches Gegenüber, wird man automatisch mit allem Konfrontiert was innerlich zu korrigieren wäre. Und dass ist sehr schwierig für IHN. Denn was er nicht hat habe ich, und wo er weiter ist, bin ich weniger weit. Sehr interessant. Wir kennen uns- sagte er einmal. Ich habe mich leider nie getraut. Aber ich denke, irgendwann wird auch er wissen, dass ich es schon immer wusste.
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07.10.2009, 09:04
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 24.11.2006
Ort: Am schönen Niederrhein
Beiträge: 789
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Hallo Supernova,
ich kann Atlantia in vollem Umfang zustimmen und möchte noch hinzufügen, dass "falsche" (allzu romantische) Vorstellungen von DSn - Begegnungen oft zu Enttäuschungen führen.
Aus (scheinbar) negativen Aspekten letztlich positive Lernmuster zu entwickeln, ist die größte Chance, die uns so eine Verbindung bringen kann.
Es ist nur zu menschlich, an einem Punkt der Verzweiflung, der übrigens zwangsläufig kommen wird, rationale Hintergründe in den Vordergrund zu stellen und sich zweifelnd weiter zu bewegen  Als Mensch mit fast 10 - jähriger DSn - Erfahrung ist mir das absolut nicht fremd   
Es brauchte bei mir gute 8 Jahre, bis ich begriffen hatte, woran ich persönlich arbeiten muss, um dem Ganzen eine positive Wende zu geben. Einfacher wurde es dadurch letztendlich zwar auch nicht, aber sowas von bereichernd und schön, dass ich immer wieder gerne den Ratschlag erteile, nicht aufzugeben und den begonnenen Weg zu Ende zu gehen.
Aber du hast natürlich die Wahl, und ich kann deine kritischen und berechtigten (!) Worte sehr gut verstehen!
Alles Liebe,
Crazy
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07.10.2009, 12:27
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #7 (permalink)
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 05.10.2009
Beiträge: 19
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Hallo,
Ich frage mich nur warum diese Begegnung so identisch ist - die gleichen Verhaltensweisen und zwar lückenlos. Mit dem damaligen Partner von Supernova.
Warum dieses Leiden- warum verhält sich ein Mensch so. Aber ich glaube ihm geht es genau gleich. Ich verletze ihn auch. Und darum trennt er sich dauernd.
Es gibt aber da noch die Soziopathen. Ein Soziopath ist ein Mensch, der sich selbst nicht liebt, und auch nicht fähig ist wirklich Liebe zu geben.
Dann sucht er sich immer Opfer aus und kopiert deren Verhalten, und Gefühle, damit er selbst überhaupt etwas fühlt. Er kann nicht nachvollziehen, was er Menschen mit seinem Verhalten antut, weil er kein Mitleid empfinden kann. Weil ja dieser Mensch nicht fähig ist zu lieben, saugt er uns einfach nur aus, und empfängt also nur. Wärend wir uns ständig Gedanken machen über ihn, bleibt er passiv. Und darum weiss er auch wie es uns geht. Wie Sender und Empfänger. 
Lügen gehört zu seinem Lebensstil, und er hat schon früh "gelernt" dass ein Körper eigentlich etwas abstossendes ist. Und das schlimmste ist: Wo jemand ein Gewissen hat, dort ist bei ihm ein Loch. 
Diese Menschen besitzen ein höheres Charisma, und darum fallen sie auch auf, und vor allem sind sie sehr Clever. Ein Opfer ist für ihn ein hilfebdürftiger Mensch, mit dem er es machen kann. Aber ich glaube nicht dass er dann diesen Menschen zum Schluss als Freundin nimmt, weil er ja selber schwach ist und eine starke Frau an seiner Seite braucht. Die ihm sagt wos langgeht.
rosalinde
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07.10.2009, 19:33
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Bericht zum Thema "Dualseelen" Beitrag #8 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Sternzeichen:
Registriert seit: 17.11.2006
Alter: 51
Beiträge: 744
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Hallo Rosalinde,
ich fürchte, Atlantia wird deinen Beitrag nicht lesen..
sie hat sich vor langer Zeit gegen Foren entschieden - aber wenn du mal den netten Herrn Google bemühst, wirst du sie ganz sicher unter dem angegebenen Namen wiederfinden.
Oder "Sanft wie Schafe" eingeben... 
Liebe Grüße
Bibi
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