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Dualseelen, Zwillingsseelen, Seelenverwandtschaft

Hier kannst Du Dich zum Thema Dualseelen, Zwillingsseelen, Seelenverwandtschaft austauschen. Was ist eine Dualseele? Wie erkenne ich meine Zwillingsseele? Warum weicht mir meine Seelenverwandtschaft aus? Hol Dir Tipps von Gleichgesinnten!


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Alt 13.03.2010, 03:55   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #1 (permalink)
sarah412
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 13.03.2010
Beiträge: 8
Was treibt ihn immer wieder zu mir?

Hallo,

ich würde mich über ein paar Gedanken von euch freuen.

Ich habe vor über zwei Jahren im Ausland gearbeitet und dabei ist zwischen einem Kollegen und mir eine sehr eigenartige "Verbindung" entstanden. Zu Beginn unseres Kontaktes schien alles rasend schnell zu gehen- von seiner Seite aus- und ich konnte mich vor Einladungen, die Pause gemeinsam zu verbringen, kaum retten; dachte mir noch "Hui, der geht aber ran", aber freute mich auch irgendwie, denn interessant war er, und je mehr Zeit ich mit ihm verbrachte, desto mehr interessierte mich auch der Mensch hinter dem netten Kollegen, der immer einen Spruch für mich parat hatte oder mit altehrwürdigen Verbeugungen aufwartete, und mir galant die Tür aufhielt.

Irgendwann berührten sich zufällig unsere Hände, unsere Fingerspitzen, um genau zu sein. Er wollte mir gerade einen Teebeutel reichen. Ich bemerkte, dass er schöne Hände hatte, zarte, feingliedrige, geschickte, und erkannte meinen Daumen in seinem wieder! Das hört sich bestimmt total schräg an, aber diese Erkenntnis bannte mich und ließ mich ihn plötzlich als potentiellen Liebespartner erkennen, wo Typen seines Schlags (klein und mit Brille) doch vorher nie für mich in Betracht gekommen wären. Und von da an konnte ich nicht mehr geradeaus schauen, wenn er mir gegenüber stand. Es lag eine diffuse Spannung in der Luft, und wenn es heißt, er hat mich verhext, traf das auf ihn besonders zu. Immer hatte ich das Gefühl, er könne mir bis auf den Grund sehen, und als würde er mir gedanklich viel näher sein, als seine steinharte Miene das vermuten ließ.

Wir scharwenzelten so ein paar Wochen umeinander herum, bis mich schließlich eine Kollegin, mit der ich auch befreundet war, darauf ansprach. Es sei schon in der Abteilung aufgefallen, dass wir immer zusammen rausgingen. Und dass einige der Überzeugung seien, da "läge was in der Luft". Sie auch. Ich war plötzlich sehr unsicher, denn es hatte ja nie eindeutige Annäherungsversuche seinerseits gegeben, er war zu vielen höflich. "Aber nicht so", meinte sie, und, dass sie es mir ja eigentlich nicht sagen dürfe, aber er habe eine andere Kollegin, seine damalige "Nachbarin" am Arbeitsplatz, gefragt, ob es dumm wäre, mich zum Essen einzuladen.

Unter anderen Umstände hätte ich das ganze Kollegenhintenrum äußerst bescheiden gefunden. Aber da ich gesehen hatte, dass er zu dieser Neben-ihm-Sitzenden tatsächlich ein gutes Verhältnis hatte, und sie sich öfter miteinander austauschten, und ich ja zudem mit der Botschaftsverkünderin befreundet war, glaubte ich ihr und freute mich, erst verhalten, dann ganz freimütig. "Also ist ja alles klar", dachte ich siegessicher. Ich wartete noch ein paar Tage, doch als von ihm immer noch nichts kam, fragte ich ihn schließlich, wieder ein wenig schüchtern geworden, selbst, zumindest, ob er Lust habe, sich am Wochenende mit mir zu treffen. Er hatte.

Von da an ging es bergab. Wir waren zwar bis es dunkel wurde unterwegs, aber ich spürte Distanz. Unser Verhältnis war mit einem Mal das eines Stadtführers zum Touristen. Zum besseren Verständnis ist vielleicht zu sagen, dass es sich dabei um Paris handelte, und er dort aufgewachsen ist. Er zeigte mir also seine früheren Wege, seine Uni, Kneipen, in denen er gesessen hat, tagtägliche Pfade, auf denen er sich durch das Gewühl der Touristenmassen kämpfen musste; und einen Einblick in seine Gedanken: Zu welchen Einsichten man kommt, wenn man in einer so großen Stadt aufwächst, zudem noch als vom Schicksal Unbegünstigter (Arbeiterklasse), als Kind einer alleinerziehenden, jüdischen Marokkanerin (sein Vater Deutscher). Es muss wohl eine Zeit in seinem Leben gegeben haben, in der er, vermutlich vor lauter Anonymität, froh war, nicht beachtet zu werden. Oder sich das zumindest einredete.

Und das war's dann auch schon. Ich erinnere mich nur noch daran, dass wir durch die Menschenmassen immer zusammenstießen, er sich völlig unbeteiligt entschuldigte, so, als wäre ihm das längst in Fleisch und Blut übergegangen, dass es ein schöner, sonniger Tag war, und dass er mich vorm Überfahren-Werden gerettet hat. Und danach den Arm um mich gelegt hat, um mit mir wie mit einem unberechenbaren Kind die Straße zu überqueren. Eine Cola in einer seiner Kneipen haben wir auch noch getrunken. Seine Freude, eine besonders düstere Stelle in einem Hinterhof entdeckt zu haben- es war schon dunkel geworden, und leicht windig. Und dass wir dann beschwingten Schrittes durch die Straßen zogen. Er meinen Charakter mit dem einer Katze verglich, und meinte, er liebe Katzen. Dass er manchmal plötzlich vor sich hin summte, und ihn in Verbindung mit der Millionenmetropole einen Hauch von Welterfahrenheit umgab. Und gleichzeitig auch ein trauriges Abgetrenntsein, ich weiss nicht wieso.

Abgetrennt hatte er sich dann auch von mir, denn auf Arbeit blieben die Einladungen zum Teetrinken in der Pause aus. Aber Blicke und Grüße, die gab es noch. Dennoch kein Vergleich zum Beginn.

Ich war unglaublich niedergeschlagen und in meiner Niedergeschlagenheit und auch Verwirrtheit bezüglich seiner Wankelmütigkeit, gestand ich ihm peinlicherweise meine Gefühle, was die ganze Sache natürlich nicht besser machte. Absolut dumm von mir, und ich könnte mich heute noch dafür in den Hintern treten.

Doch dann, nach Monaten (ich hatte mich total zurückgehalten), wie aus heiterem Himmel die unverfängliche Mitteilung, er brauche dringend frische Luft, und ob ich nicht Lust auf einen Tee habe. Durch den zeitlichen Abstand hatte ich auch ein wenig Abstand zu ihm gewonnen, und so konnten wir reden. Nicht darüber, niemals über Gefühle, denn allein das Wort "Gefühl" hätte er wohl damals am liebsten, wie ich nach meinem "Geständnis" merkte, ganz aus dem menschlichen Vokabular verbannt. Vielleicht war das aber auch nur, weil er damit nicht umgehen konnte, speziell von einer Person, auf die er wohl eben nicht steht, denn er hatte darauf entgegnet, Verliebtsein sei nur die Projektion eines Idealbildes in eine beliebige Person, und hormonell bestimmt. Was ich als Absage deutete, die mich nur nicht verletzen sollte.

Und so redeten wir über Krieg, Revolution, Politik, die Gut- oder Bösartigkeit der Menschheit. Dass wir hier auf gleicher Wellenlänge lagen, das war schon von Anfang an klar. Und als ich ihm schließlich sagte, dass ich deshalb so gerne in die Natur gehe, weil sie mir hilft, zu erkennen dass es weder "gut" noch "böse" gibt, da fühlte ich richtig die Achtung, die er mir diesem Moment entgegenbrachte, und als ich dann aufstehen wollte, reichte er mir plötzlich seine Hand. Ich konnte es erst gar nicht glauben. Dann fiel mir ein, dass er ja höflich ist. Ich versuchte, mir nichts mehr dabei zu denken, aber musste ihn trotzdem ansehen, als wir uns gegenüberstanden. Er sah mich auch an. Mein Herz klopfte, und ich fühlte mich mit einem Mal herausgerissen aus sämtlichen Zeitdimensionen, entführt aufs Meer hinaus, und in seinen Augen, die so wunderbar blau an diesem Nachmittag leuchteten, erkannte ich Gleichklang, und vielleicht sogar so etwas wie Begehren. Ich hatte noch nie zuvor so etwas Intensives erlebt. Ich dachte auch, er küsst mich gleich, aber diesmal war ich es, die diesen Moment beendete, indem ich mich von ihm abwandte. Vielleicht, weil ich ihm zeigen wollte, dass ich meine Gefühle jetzt unter Kontrolle hätte, um mein furchtbar peinliches Geständnis wieder auszubügeln.

Nach zwei Tagen lud er mich gleich noch einmal ein. Wieder an denselben Ort. Ich war gerade dabei, es mir auf einem Mauervorsprung gemütlich zu machen, er stellte seinen Teebecher neben mir ab, mein Herz pochte, und aufeinmal gab es Feueralarm.
Wir mussten nach draußen, und da standen wir nun, ertappt, während eine riesige Menge an uns vorbeimarschierte und neugierige Blicke auf uns warf.

Vielleicht hat es das wieder "zum Erliegen" gebracht, denn danach habe ich nicht mehr viel von ihm gehört, wegen eines Konfliktes mit seiner Chefin wechselte er auch die Abteilung, und ich verließ die Firma schließlich ganz (aus anderen Gründen).

Ich habe ihn aber nie vergessen, und habe mich immer gefragt, ob er auch noch an mich denkt. Und als ich nach einem Jahr in mein Postfach eines Onlinenetzwerkes schaute, hatte ich plötzlich eine Nachricht von ihm. Er habe ein Buch wiederentdeckt, und musste beim Lesen daran denken, was ich ihm einmal gesagt habe, es könnte mir gefallen. Seitdem stehen wir wieder in Kontakt.

Warum schreibt er mir - was möchte er?
sarah412 ist offline  
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Alt 13.03.2010, 09:52   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #2 (permalink)
light-liliana
in sich schauend
 
Benutzerbild von light-liliana
 
Registriert seit: 08.10.2009
Ort: weit im norden
Beiträge: 162
Smile seelenverwandt? :)

hallo sarah,

wie sieht denn der kontakt mittlerweile zwischen euch aus? nette gespräche auf einer wellenlänge? das gefühl von dem anderen verstanden zu werden?...

war von anfang an ein gefühl vorhanden, dass er dir irgendwie bekannt vorkommt oder dass er dir irgendwie nah war?

wenn ja, dann könnte es z.b. sein, dass ihr evtl. seelenverwandt sein könntet. eure gegenseitige lernaufgabe scheint aber keine liebesverbindung zu sein, sondern einfach das erleben und gute gefühl wie es ist, wenn man sich versteht, der andere einen respektiert und man die zeit zusammen mit philosphieren über die welt und was sie zusammen hält verbringt...
die schwingungen zwischen euch scheinen sehr ähnlich zu sein und evtl. wart ihr in einer früheren reinkarnation ja mal in dem verhältnis von bruder und schwester oder sogar lehrer und schülerin, woraus dieses belehrende distanzierte gefühl beim erkunden von paris entstanden ist. das sind ja auch keine verbindungen für ein verhätnis mit sexuellen begierden. auch wenn er dich attraktiv findet und evtl. auch mal sexuelle gedanken hätte, würde er aufgrund der verankerten früheren verbindung, wie oben beschrieben, diese art von kontakt zu dir aufgrund von ethischen, moralischen aspekten ablehnen. diese sind nämlich noch tief verwurzelt. während schülerinnen ja schon mal solche phantasien haben...
das ist natürlich nur eine vermutung aus deiner schilderung heraus. ich weiß ja nicht, wie eure gespräche immer abgelaufen sind oder ablaufen, so dass du nur selbst das am besten einschätzen kannst.
hoffe aber, es hilft dir ein wenig, um in dich hinein zu gucken...

lg, light-liliana
light-liliana ist offline  
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Alt 13.03.2010, 21:31   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #3 (permalink)
nachdenklich2
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Registriert seit: 02.01.2010
Beiträge: 267
Blog-Einträge: 1
Zitat:
Zitat von sarah412 Beitrag anzeigen
Warum schreibt er mir - was möchte er?
Warum fragst Du ihn nicht einfach direkt?
nachdenklich2 ist offline  
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Alt 13.03.2010, 22:45   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #4 (permalink)
Seele77
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Registriert seit: 05.03.2010
Beiträge: 281
Zitat:
Zitat von nachdenklich2 Beitrag anzeigen
Warum fragst Du ihn nicht einfach direkt?

Generell glaube ich, dass sich Dualseelen (falls der andere die Dualseele ist, es könnten z. B. auch eine Zwillingsflamme oder Zwillingsseele sein) zu sehr in den Geschichten verlieren, die rund um das Kennenlernen usw. passieren.

Die Geschichten sind nicht das Wesentliche, sondern die Energie.


lg
Seele77 ist offline  
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Alt 13.03.2010, 23:30   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #5 (permalink)
sinnlichkeit
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von sinnlichkeit
 
Registriert seit: 27.02.2010
Beiträge: 431
Wink

Hallo, liebe Sarah,

wie ist den zwischenzeitlich Euer Kontakt, hast Du ihm geantwortet?

Ich kann Dich voll und ganz verstehen, bei mir ist das Thema ca. 4 Jahre aktuell. Anfangs habe ich mir den Kopf zermartert, wir arbeiten immer noch zusammen und keiner kann sich von anderen trennen. Er ist aber in einer Beziehung mit Kind.

Ich kann Dir nur einen Rat geben, wenn Du ihn willst, musst Du eine unwahrscheinliche Geduld aufbringen, warten was geschieht, ihn zu nichts drängen, er kommt von alleine wieder....
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Alt 15.03.2010, 07:08   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #6 (permalink)
sarah412
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 13.03.2010
Beiträge: 8
Hallo ihr alle,

vielen lieben Dank für eure Antworten, ich hätte gar nicht mit der Resonanz gerechnet. Wollte eigentlich auch schon ein bißchen früher antworten, aber da stand das Forum unter Wartung.

light-liliana, deine Gedanken fand ich regelrecht genial, weil mir der Vergleich mit dem Lehrer-Schüler-Verhältnis so noch gar nicht gekommen war, aber er trifft einen Teil dessen, was ich unterbewusst zwischen uns immer vernommen habe, und was mich gleichzeitig auch nie so recht an ihn herankommen lässt: Und so ist es auch heute noch, wenn wir uns schreiben. Ein nettes Hin- und Her von Gedanken, die immer auf Zustimmung des Anderen treffen (das Kernthema ist eigentlich die Frage, wie es mit unserem Leben weitergehen soll, sprich Ziele, Orte, Perspektiven - sehr eigenartig, aber wir kommen immer wieder darauf zurück), doch er kann es nicht lassen, mir schulmeisterliche Ratschläge zu geben, dann auch noch mit der dazugehörigen sprachlichen Untermauerung wie "Sorry to be the one, who's gonna telling you..." usw. , und sich dadurch immer wieder "über uns" zu stellen. Vielleicht ist das einfach seine Art, sicher meint er es gut- aber ich komme nicht an ihn ran, und weiss auch nicht, warum er, wo er doch scheinbar alles weiss, und wo unser Austausch derzeit eher die Leichtigkeit eines Ping-pong-Spiels besitzt, doch irgendwie Kontakt halten will. Das betonte er letztens auch- er würde sich freuen, manchmal von mir zu hören. Wie ich das "manchmal" deuten soll, weiss ich allerdings auch nicht.

Und ja, anfangs hatte ich ganz stark das Gefühl, ihn (sein Inneres) zu kennen, es war, als würde sich eine Karte vor mir aufrollen und ich könnte alles überblicken. Allem voran seine ungeheure Empfindsamkeit, die er aber nie nach außen dringen lassen hat. Und andersherum scheint ihn auch etwas an mir berührt zu haben, denn als ich ihn fragte, weshalb er sich eigentlich so freundlich um mich kümmere (das tat er zu Beginn wirklich), meinte er: "Weil du verloren wirkst", so, als habe das eine ganz besondere Bedeutung für ihn. Und dann habe ich meinen Daumen in seinem wiedererkannt. Das war das Komischste. Ein Körperteil, das man bestens kennt, an einem Anderen zu sehen.

Und ich hatte sehr schnell das urplötzliche Gefühl, ihn umarmen zu müssen. Nicht aus sexuellem Interesse, sondern, weil es wirklich wie ein "Wiedergefundenhaben" war. Vielleicht hat ihn auch das verschreckt? Die heftige Zuneigung, die mich plötzlich befallen hat, und die sicher auch von mir ausging?

Wie ist das denn, wenn sich "Seelenverwandte" zum ersten Mal begegnen? Und weshalb sollte er mein Seelenverwandter sein, und nicht mein "Karmapartner"? Wie kann ich herausfinden, was er ist- und ob er überhaupt irgendetwas ist? Und nicht einfach ein Mensch, in den ich mich verliebt habe- und der mich aber nicht will?
sarah412 ist offline  
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Alt 15.03.2010, 07:23   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #7 (permalink)
sarah412
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 13.03.2010
Beiträge: 8
nachdenklich2: Ich kann ihn nicht fragen, weil ich Angst habe, ihn wieder zu verlieren. Mit einem Klick könnte er mich aus seiner Freundesliste löschen. Er hasst Gefühle (bzw. darüber zu reden).

Seele77, interessanter Gedanke.

sinnlichkeit: Er hat mir vor ein paar Tagen wieder geschrieben, ich lasse mir wie immer aber Zeit mit der Antwort, weil ich ihn nicht überladen will. Wir schreiben uns seit etwa einem halben Jahr, mal häufiger, mal weniger häufig. Schreibe ich ihm länger nicht, macht er es genauso, und andersherum. Ich wundere mich aber, wie schon mal geschrieben, immer wieder aufs Neue, wie ein so lockeres Hin-und Her, das bisher noch nicht wirklich in die Tiefe abgetaucht ist (zumindest in den Nachrichten), Bestand haben kann? Jedes Mal warte ich (mit Grauen) darauf, dass er jetzt nicht mehr schreibt (weil es ihm zu langweilig ist oder so), aber es kommt immer wieder was. (Du hast also recht.) Aber warum ist das so? WAS ist das?

Erzähl doch mal von euch. Hat er es offensichtlicher gemacht, gab es überhaupt Annäherungsversuche seinerseits, habt ihr je darüber gesprochen? Und er war von Anfang an in einer Beziehung mit Kind?

Mein "Seelenverwandter"- oder wie auch immer ich ihn nennen soll, war zwischenzeitlich auch in einer Beziehung mit Kind. Nun hat er sich jedoch von ihr getrennt, wie er mir schrieb. Aber einen Einfluss auf uns hat das offenbar nicht (sonst hätte er eindeutiger werden können). Ob es das damals hatte, weiss ich nicht.

Ja, ich will ihn, und das mit der Geduld habe ich schon gemerkt. Hat es bei dir denn schon mal kleine Erfolge gezeigt? Oder wartet man für umsonst?

Geändert von sarah412 (15.03.2010 um 07:27 Uhr)
sarah412 ist offline  
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Alt 15.03.2010, 14:35   Was treibt ihn immer wieder zu mir? Beitrag #8 (permalink)
Seele77
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Registriert seit: 05.03.2010
Beiträge: 281
Zitat:
Zitat von sarah412 Beitrag anzeigen
Wie ist das denn, wenn sich "Seelenverwandte" zum ersten Mal begegnen? Und weshalb sollte er mein Seelenverwandter sein, und nicht mein "Karmapartner"? Wie kann ich herausfinden, was er ist- und ob er überhaupt irgendetwas ist? Und nicht einfach ein Mensch, in den ich mich verliebt habe- und der mich aber nicht will?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich von Karmapartnern und anderen Seelenpartnern abzugrenzen und Verbindungen teilweise aufzulösen. Dies geht jedoch bei der Dualseele nicht vollständig. Die Verbindung und Sehnsucht wird immer gleich stark bleiben, auch wenn sie im Normalfall etwas weniger Schmerz beladen wird, wenn man an eigenen Themen und Erfahrungen aus früheren Leben, die man mit der Dualseele teilt, arbeitet.

Wenn du noch mehr dazu wissen willst, kannst du mich auch gerne per PN kontaktieren.

lg
Seele77 ist offline  
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