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20.07.2009, 14:21
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #1 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Bayern
Alter: 39
Beiträge: 4
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Seele verabschiedet sich?
Hallo zusammen,gleich vorneweg:Ich bin komplett neu hier und esoterisch (nahezu) unbewandert.Allerdings ist vor kurzem etwas geschehen was mich nachdenklich macht und wobei ich Hilfe brauche, es zu verstehen (wenn überhaupt möglich).Am vergangenen Mittwoch (15.7.) mussten wir uns leider nach über 13 Jahren von unserer geliebten Hündin verabschieden (ein sehr schmerzhafter Knochenkrebs im Endstadion). Es war/ist für uns aussergewöhnlich schmerzhaft und noch jetzt können wir unsere Trauer kaum in Worte fassen, da unsere Hündin immer voll engelsgleicher Liebe für Jeden und Alles war/ist.Wir haben auch unseren beiden Jungs (3 Jahre und 10 Monate) Gelegenheit gegeben, sich auf ihren Weise von ihr zu verabschieden.Gestern Abend jetzt (19.5.) hatte der Jüngere, der von Anfang an eine besondere Verbindung zu ihr hatte, einen für ihn in seinen 10 Monaten Lebenszeit einmaligen Panikanfall.Er hat (spät abends) 2 Stunden lang herzerweichend geweint, geschrien und geschluchzt und liess sich, völlig untypisch für ihn, mit keinen Mitteln beruhigen. Dabei wollte er immer zu einem ganz bestimmten Fenster im Wohnzimmer, unter dem sie immer gelegen hatte und von dem aus man in den (komplett duklen) Garten schauen konnte, wo sie seit Mittwoch begraben liegt.Eingeschlafen ist er dann erst, als meine Frau mit ihm spazierengegangen ist, wie sie es bis dato jeden Abend mit unserer Hündin getan hatte (natürlich bis dahin ohne unseren Kurzen). Er hat kurz nachdem sie losgegangen ist noch kurz etwas gebrummelt und ist dann sofort mit einem tiefen Seufzer eingeschlafen.Als meine Frau wieder kam erzählte sie mir, dass sie das starke Gefühl hatte, dass unser Hund irgendwie mit dabei war.Kann mir jemand erklären, was da geschehen sein kann?Liebe Grüße,DerNeue
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20.07.2009, 15:09
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #2 (permalink)
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Auf dem Weg zum Ich & Du
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Registriert seit: 21.06.2008
Ort: Bayern, backtohome
Alter: 46
Beiträge: 1.771
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Auch eine Geschichte
Hallo DerNeue,
ich erzähle Dir auch mal eine Geschichte. Mein Grossvater aus DE, wo ich nun auch wohne, war immer sehr zerbrechlich, hatte bereits mehrere Herzinfarkte hinter sich - wurde früh Philatelist und genoss das Leben, so gut es ging.
Meine Eltern zogen um und gaben mich und meine Zwillingsschwester in ein Sommerlager, ich konnte es aber nicht geniessen, da ich am ganzen Körper einen Ausschlag bekam, der mich isolierte und erst nach dem Lager verging.
Kurz vor Ende des Lagers riefen die Eltern an, unser Grossvater lag im Krankenhaus - es ging ihm schlecht.
Bei mir braucht es viel, bis ich in Tränen ausbreche. An diesem Abend weinte ich mehrere Stunden lang und war nicht zu beruhigen....
Den Tag darauf verstarb mein Grossvater...
Wir fuhren aus dem Lager heim zu den Eltern und zur Grosmutter und gingen dann ins Leichenschauhaus. Ich war damals ca. 11 Jahre alt. Ich konnte mich lange in der Nähe meines Grossvaters aufhalten, der im Sarg lag - ohne Angst... erst bei der Beerdigung - als der Sarg in die Erde runtergelassen wurde - wollte ich das verhindern...
Bei diesem Todesfall brauchte ich lange, bis ich ihn verarbeitet hatte. Als meine Grossmutter, die aus dem bayrischen Wald verstarb, wo ich nun in der Nähe wohnte, wurde ich eine Woche vor ihrem Tode krank - eine starke Sommergrippe. Nach ihrem Tod, spürte ich ihre Anwesenheit noch lange...
Mit all meinen Wahrnehmungen wurde nicht offen und klar umgegangen, ich wurde alleine gelassen und es manifestierten sich Aengste, die mir nicht gut taten...
Beobachte doch mal Deine Söhne, merke Dir die Veränderungen und wenn Deine Söhne grösser sind, sprechen können, denke ich, werden sie Dir sagen können, was sie erlebt haben und Du offen genug dafür bist.
Erst jetzt, bzw. seit ein paar Jahren kann ich enspannt, ruhig und gelassen damit umgehen.
Wenn man sensibel, feinfühlig, erweiterte Wahrnehmungen hat, dann ist es wichtig, sie zu nutzen und nicht abzulehnen, denn ein Bild, das grösser, bunter, lebendiger ist, kann helfen zu verarbeiten...
Ich denke und fühle, die Seele Eures Hundes ist noch bei Euch, als Beschützer, wie bei mir auch hin und wieder eine verstorbene Hündin vorbeischaut. Integriert sie in Achtung und Liebe, dann kommt viel zu Euch zurück.
Herzliche Grüsse
Jacqueline
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21.07.2009, 09:16
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #3 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Registriert seit: 20.07.2009
Ort: Bayern
Alter: 39
Beiträge: 4
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Hallo Jacqueline,
deine Geschichte hat mich ganz schön bewegt. Geholfen hat sie mir insofern, dass es scheinbar ähnliche Fälle gibt.
Vor allem dass du mit der Beerdigung nicht klargekommen bist erinnert mich an meinen Großen, der mich kürzlich gefragt hat, wann wir die Gipsy denn wieder ausgraben. Warum sollte das beim Kleinen dann anders sein.
Allerdings tue ich mir immer noch sehr schwer, das Verhalten des Jüngeren einzustufen, bzw. adäquat darauf zu reagieren. Habe wir etwas falsch gemacht? Können wir ihm helfen (wobei auch immer)? Ist es Trennungsangst, oder haben wir etwas vergessen, was er jetzt sucht? Wir haben tunlichst versucht so offen mit dem Thema umzugehen wie möglich, wir haben nichts verschwiegen oder unter den Teppich gekehrt. Gestern Nacht hat er wieder sehr heftig geweint und konnte wieder nur im Wohnzimmer beruhigt werden und einschlafen. Können wir einfach nur für ihn da sein, oder können wir ihn irgendwie unterstützen?
Blöderweise fange ich jetzt schon wieder an zu zweifeln, dass es überhaupt der seelische Schmerz ist, da er wieder zu zahnen scheint und solche "Schrei-Probleme" durchaus auch darauf zurückzuführen sein könnten.
Ich fürchte, dass meine eigenen Gefühlswelt derart aus den Fugen geraten ist, dass ich weder mit Sensibilität, Feinfühligkeit oder gar erweiterten Wahrnehmungen aufwarten kann.
Zumindest danke ich dir für deine Geschichte und deinen Rat. Solltest du noch mehr Vor-/Ratschläge haben, würde ich sie gerne hören.
Liebe Grüße, David
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21.07.2009, 09:28
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #4 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 07.01.2007
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Alter: 58
Beiträge: 8.509
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Seelen sind oft schon länger da - verabschieden sich auch.
Was aber nicht passt - die Panik - Attacke - denn die Beziehung war ja besonders innig! Ein Besuch muss also eher als angenehm empfunden werden.
Was wiederum dazu passt, in Angst und Panik sucht er seinen Freund und Beschützer, und möchte mit ihm ins Freie, den Weg entlang.
Vielleicht war etwas anderes da, dass deinen Sohn so erschreckt hat, ein Grund, warum die Hündin herbeieilte, denn sie will noch immer schützen.
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21.07.2009, 09:32
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #5 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Alter: 42
Beiträge: 11
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Hallo der Neue,deine Erzählung fesselt mich. Verzeih, ich bin auch neu und vom „Fachwissen“ der Esoterik habe ich keine Ahnung, kann nur von meinem Empfinden ausgehen.Du schreibst, du hast jeden die Möglichkeit gegeben sich auf ihre Weise zu verabschieden. Hast du auch mal drüber nach gedacht dass es auch jeder so will, auf seine Weise und für deine Zeit. Kinder, so meine ich, sind frei von Zwängen der Gesellschaft, frei von allen negativen Beeinflussungen von daher auch rein in der Seele und es ist bekannt das Kinder weit mehr sehen als der Erwachsene. Deine Frau sagte sie fühlte den Hund in ihre Nähe und das kann ich mir auch vorstellen. Wie kann sich ein Mensch, ein Tier zu Lebzeiten verabschieden mit enormen Schmerzen, mit einem benebelten Verstand? Ich glaube das Menschen und auch Tiere eine gewisse Zeit haben ihre Lieben noch einmal, ohne Schmerzen oder andere Handykaps zu sehen und, wie du sagst, sich auf ihre Weise zu verabschieden.Liebe Grüße von Oktavsprung
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21.07.2009, 09:48
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #6 (permalink)
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Auf dem Weg zum Ich & Du
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Beiträge: 1.771
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Hallo David,
ich danke Dir für Deine Antwort und dass ich Euch ein wenig helfen konnte. Spontan fällt mir ein, bei Deinem jüngsten Sohn mit der Engelenergie zu arbeiten.
Wie mir scheint, ist er sehr offen und scheint irgendwie die Hündin zu spiegeln.
Zündet eine Kerze an, im Namen für die Hündin, bittet die Engel die Hündin ins Licht zu begleiten und ihr zu helfen, dass sie versteht, dass Ihr nun ohne sie klarkommt. Bittet die Hündin über die Kerze/Engel, wenn sie mag, kann sie ja jemanden in Vertretung vorbeischicken. Bedankt Euch bei der Hündin über die Kerze für Ihr Dasein - gebt sie frei und bittet die Engel nun auf sie aufzupassen - bis Ihr Euch wiederseht. Und dann bittet die Engel Euch zu helfen zu verarbeiten, dass Ihr nun ohne Hündin seid und bittet um klare Zeichen, dass nun alles in Ordnung ist - damit Ihr als Familie zur Ruhe kommen könnt. Und bedankt Euch am Schluss wieder.
Wie ich das mit Deinem jüngsten Sohn einschätze, spiegelt er die Hündin, die noch immer beschützen mag und so noch nicht als Seele verstanden hat, dass sie nun die Dimensionen gewechselt hat, darum ist es wichtig, die Engel um Hilfe zu holen, damit sie ihr dabei helfen. Und damit so Dein jüngster Sohn zur Ruhe kommt. Mir scheint, dass Eure Hündin sehr wichtig für Euch und die Kinder war und diese Verantwortung sehr ernst genommen hat und nun lernen darf, sie ihren Dienst auf Erden erledigt hat.
Solch ein Verhalten kenne ich von meinen beiden 14 jährigen Katzen...
Tiere können uns helfen zu tragen, die Probleme lösen müssen aber wir. Mit oder ohne Hilfe.
Befasse Dich mal mit Engeln und dem Tod und Du wirst spüren, welchen Engeln Ihr kontaktieren könnt. Auch kann es Deinen Söhnen helfen, wenn eine Kerze brennt oder ein Licht im Schlafzimmer - denn das vertreibt das Dunkle. Denn das Licht ist immer stärker.
Nun hoffe ich, dass etwas auch diesmal für Euch dabei ist.
Herzliche Grüsse
Jacqueline
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22.07.2009, 07:19
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #7 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Beiträge: 4
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Hallo Elmar,
was meinst du mit "etwas anderes".
Kannst du das genauer erklären?
Liebe Grüße,
David
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22.07.2009, 07:34
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Seele verabschiedet sich? Beitrag #8 (permalink)
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Neuer Benutzer
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Beiträge: 4
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Hallo Jaqueline,natürlich war auch hier etwas dabei.Sehr interessant, dass du die Engel ansprichst. Wir waren nämlich immer der Meinung, dass sie selber als Engel zu uns gekommen ist, um über uns zu wachen. Sie sollte vor langer Zeit schon einmal gehen, aber da hat sie sich geweigert. Sie hatte vor etwa 10 Jahren einen so schweren epileptischen Anfall (übrigens ein einmaliger), dass sich der behandelnde Arzt sehr gewundert hatte, wie sie das überhaupt überleben konnte, aber da war sie wohl noch nicht bereit, uns zu verlassen.Jetzt scheint ihr der Zeitpunkt wohl (leider) als passend erschienen zu haben.Das mit den Kerzen haben wir übrigens von Anfang an so gemacht. An ihrem Grab steht eine Kerze, am Fenster im Wohnzimmer brennen zwei und auch im Moment als sie von uns ging, brannte eine Kerze über ihrem Platz.Trotz allem wissen wir noch immer nicht so genau, wie wir mit der Trauer umgehen sollen. Wie sollen es dann die Kinder schaffen, wenn wir es nicht schaffen?Ich hätte nie für möglich gehalten, dass ihr Tod, der ja vom Logischen betrachtet irgendwann unvermeidbar gewesen ist, solche Gefühle in mir/uns bewirken könnte. Nochmals vielen Dank für die Unterstützung,David
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