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27.05.2009, 19:40
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Wie erkenne ich... Beitrag #1 (permalink)
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Registriert seit: 09.05.2009
Ort: Mainhattan
Alter: 27
Beiträge: 207
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Wie erkenne ich...
ob es sich um eine Seelenverwandtschaft oder Dualseele oder wie auch immer man das nennen mag, handelt?
Ich habe hier jetzt schon ein bisschen mitgelesen und finde einige Gemeinsamkeiten zu meiner Situation. Allerdings möchte ich natürlich auch sicher gehen, dass es sich nicht um irgendwelche banales Gefühle wie Liebeskummer oder verletzte Eitelkeit oder sowas handel!
Hier sind jetzt mal einige Thesen, die ich so herausgelesen habe:
1. man lernt sich kennen und hat sofort eine innere Verbindung zueinander
Wir haben uns vor etwa neun Jahren über das Internet kennen gelernt. Von Anfang an haben wir beide uns gut gefühlt, dem anderen Dinge erzählt, die wir sonst keinem gesagt hätte, wir haben uns blind vertraut. Irgendwas hat uns miteinander verbunden... (wir tragen beide eher unsere Probleme mit uns rum als darüber zu reden... das war plötzlich anders!)
2. es kommt immer wieder zu Trennungen
In der Zeit, in der wir uns kennen, haben wir uns schon ein paar Mal wieder aus den Augen verloren. Aber jedes Mal, wenn wir uns wieder hatten, war die Welt in Ordnung und wir fühlten uns, als wäre ein Stück von uns wieder nach Hause gekommen.
3. einer von beiden kapselt sich immer ab
In der Regel war es bisher so, dass ich mich zuerst gemeldet habe. Oft wollte er sich auch kurz darauf bei mir melden. Nach einer gewissen Zeit jedoch wird der Kontakt geringer und irgendwann ist er einfach weg. Wir beide haben bisher nicht zwanghaft versucht, ihn aufrecht zu halten.
4. man weiß, was der andere fühlt, und spürt, wie es ihm geht
Also in dem Punkt stimmt es nicht überein. Allerdings weiß ich auch nicht, ob das immer so sein muss. Hier komme ich jetzt an den Punkt, wo ich zweifle, ob das bei uns so eine Art von Beziehung ist.
5. man hat das Gefühl, nicht ohne den anderen leben zu können
So schlimm, wie sich das jetzt anhört, ist es bei mir nicht (hab ich aber hier schon oft gelesen). Ich weiß nur, und das geht ihm genauso, dass wir immer da sein werden, egal was passiert. Wir werden immer wieder zueinander finden und wenn der Kontakt wieder besteht, ist es, als hätte es nie eine Trennung gegeben.
6. man will immer in Kontakt mit dieser Person stehen
Ich habe schon oft gelesen, dass man ständig SMS schreiben, anrufen oder bei der Person sein möchte. Natürlich freue ich mich auch über jede Nachricht und (gerade jetzt, wo es ihm nicht besonder gut ist) möchte ich bei ihm sein. Aber dieser Drang ist nicht so enorm groß. Für mich ist es viel wichtiger, dass ich mit ihm reden kann. Ich erzähle ihm von mir, er sagt mir seine Meinung oder erzählt von sich... das ist aber alles so, als wenn ich immer nur die Bestätigung von ihm bekomme. Ich weiß im Prinzip schon, was er mir sagen wird. Das ist allerdings nicht so, dass ich es wortwörtlich im Kopf habe. Viel mehr überrascht mich seine Ansicht nicht und manchmal hab ich sogar schon etwas nicht erzählt, um nicht von ihm zu hören, was ich ja eigentlich schon selbst wusste (weil ich es in dem Moment einfach nicht wahr haben und hören wollte  ).
Ok, bevor ihr noch Augenkrebs bekommt, hör ich jetzt mal auf.
Alles in allem sprechen einige Punkte schon dafür, aber gibt es vielleicht irgendwas, wodurch man feststellen kann, ob es sich um eine derartige Beziehung handelt?
Über konstruktive Beiträge würde ich mich wirklich freuen 
Liebe Grüße,
MarySue
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29.05.2009, 19:43
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Wie erkenne ich... Beitrag #2 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 09.05.2008
Beiträge: 94
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Zitat:
Zitat von MarySue
...Allerdings möchte ich natürlich auch sicher gehen, dass es sich nicht um irgendwelche banale Gefühle wie Liebeskummer oder verletzte Eitelkeit oder sowas handelt!...
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Liebe MarySue,banal ist im Leben gar nichts, außer ich bewerte, bevor ich etwas zulasse, bevor es zu mir kommt...damit kann es nicht an mich heran...oft ist das gut so, vielleicht würde ich es gar nicht aushalten, die Gefühle.Gefühle (auch Liebeskummer) helfen mir, mich zu spüren, zu erfahren und mit dem Körper auch umzusetzen, oder auch nur mit Energie...Deine Thesen-Zusammenstellung ist gut, bloß irgendwann ist die Zeit da, um zu erkennen, es geht nur um mich selbst, egal was und wen ich getroffen habe, jede Seele ist richtig für mich, um weiterzugehen, um Aufgaben zu erkennen, die eigenen...den ich kann nur mich ändern...Dann beginnen die "Selbst-Wörter", wie Selbstannahme, Selbstverantwortung und schlussendlich auch die Selbstliebe. Wenn ich das alles kann, dann eröffnen sich Beziehungen die schon sehr nahe an "selbst-los" sind, schon weiter weg vom "Brauchen", dass oft mit Liebe verwechselt wird, schmerzlose und glückliche Beziehungen, weil ich das im außen, im Partner, bekomme was ich auch selbst habe, und nicht umgekehrt... Ich muss das alles aber nicht tun, niemand zwingt mich, außer ich mich selbst. Aber irgendwann erkenne ich den Kreislauf, sehe andere Inkarnationen und gleiche Probleme...Dafür sind auch die Schmerzen da, der Kummer, das Alleine-sein, das Sehnen und das Hoffen...Ich kann aber aussteigen, dann zerplatzen "diese Thesen", die nur im Kreislauf des "nicht-hinsehen-wollens" des "fokussierens-auf-den-anderen" existieren.Das sind meine eigenen Erfahrungen, meine subjektive Sicht, mein Weg...Vielleicht kannst du für dich "konstruktiven Teile" herauspicken?Alles liebe inuuk
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29.05.2009, 20:20
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Wie erkenne ich... Beitrag #3 (permalink)
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Registriert seit: 09.05.2009
Ort: Mainhattan
Alter: 27
Beiträge: 207
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ich bin verwirrt
Lieber inuuk,
mit banal wollte ich die Gefühle nicht in dem Sinne unterbewerten, ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass diese Seelenverwandtschaft etwas anderes, für die meisten hier ja scheinbar etwas Bedeutenderes ist.
Viele reden hier immer von Lebensaufgabe oder sowas... ich habe keine Ahnung, ob es sowas wirklich gibt... also dass man eine bestimmte Aufgabe hat oder ob man wieder eine neue bekommt, wenn man etwas erledigt hat. Ich habe absolut keine Vorstellung von dem, wie das alles geregelt ist und ich denke, das ist auch nur schwer zu begreifen, weil es niemand mit Sicherheit sagen kann.
Für die meisten Menschen ist es nicht leicht, sich von anderen Menschen unabhängig zu machen. So ist es natürlich auch für mich... Möglicherweise ist das ja "(eine) meine(r) Lebensaufgabe(n)", keine Ahnung.
Ich verstehe gar nicht, warum man sich selbst ändern soll, warum man Aufgaben erfüllen soll... Wahrscheinlich dauert es noch sehr lange, diese sogenannte Erkenntnis zu erlangen, dass es nur darum geht, irgendwann frei von allem zu sein und den Zustand der höchsten Energie oder des höheren Selbst oder wie auch immer das die verschiedenen Leute hier benennen mögen.
Im Moment erscheint mir das alles doch sehr mühsam. Ich als von Natur aus fauler Mensch kann einfach nicht nachvollziehen, was ich im Endeffekt davon habe, mich ständig beweisen zu müssen. Natürlich ist es schön, wenn man belohnt wird, sobald eine Aufgabe erkannt und erledigt wurde. Aber ist es sicher, dass ich das erkenne? Kann ich mich überhaupt darüber freuen?
Jeder Hund wird gelobt, wenn er etwas richtig gemacht hat. So erkennt er, was er zu tun hat und macht es immer wieder gern. Aber woher weiß ich denn, dass ich das gemacht habe, was für mich vorgesehen ist? Da kommt niemand daher und gibt mir ein Leckerli 
Natürlich kann ich mir vorstellen, dass es gut und angenehm ist, wenn man sich selbst annimmt, wie man ist, sich selbst liebt etc. pp.
Aber das Ziel des Ganzen scheint ja doch immer wieder zu sein, selbst... zu sein... allein... und irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das erstrebenswert ist.
Das widerspricht ja auch dem Gedanken, dass man ja immer mit Gott, oder wie auch immer das bezeichnet werden möge, verbunden ist.
Ich kann mir für mich auch irgendwie nicht vorstellen, dass ich mal an diesen Punkt komme... selbstlose Liebe... ich dachte vor Kurzem noch, dass ich schon nahe an der bedingungslosen Liebe wäre, aber kaum wollte ich sie ausleben, gab es schon wieder Unmengen von Bedingungen usw..
Du schreibst ja auch selbst, dass es zu Beziehungen kommt, wenn man sich selbst erkannt und angenommen hat. Also kann es ja wirklich nicht das Ziel sein, allein zu sein.
Vielleicht verstehe ich das ja auch falsch oder ich mache es mir zu einfach, aber ich persönlich finde es auch ziemlich langweilig, wenn mein Partner genauso ist wie ich. Natürlich sollten sich grundlegende Dinge nicht unterscheiden, damit man auf einer Ebene ist und miteinander kommunizieren kann. Aber eine gewisse Reibungsfläche muss doch auch vorhanden sein, das gibt einer Beziehung doch erst die richtige Würze 
Hmm, wahrscheinlich ist das so wie bei allem im Leben... je mehr man weiß, desto mehr erkennt man auch, dass man nichts weiß! Immer wenn ich denke, ich hab was verstanden, tun sich wieder zig neue Fragen auf...  Ich kann aber aussteigen, dann zerplatzen "diese Thesen", die nur im Kreislauf des "nicht-hinsehen-wollens" des "fokussierens-auf-den-anderen" existieren.Also den Teil verstehe ich jetzt nicht so ganz... bedeutet das, dass alle, die meinen, ihren Seelenverwandten gefunden zu haben, nicht hinsehen wollen? Sie fokussieren einfach den anderen und schenken sich selbst zu wenig Beachtung. Also im Prinzip ist es so, wenn ich daran denke, was viele über ihre Situation beschreiben.
Wenn ich also meinen Seelenverwandten gefunden habe und mich durch die starken Gefühle ect. auf ihn fokussiere, mache ich eigentlich etwas falsch, weil ich mich auf mich selbst konzentrieren soll?!?
Aber es heißt doch auch, dass der Seelenpartner quasi mein "zweiter Teil" ist... also ein anderer Teil meiner Seele... also auch ich...
Das ist mir echt alles zu kompliziert und vielleicht sind andere bei meinen wirren Gedanken auch schon ausgestiegen 
Na ja, vielleicht kommt mir ja tatsächlich irgendwann mal die Erleuchtung 
Eigentlich will ich ja "nur" alles verstehen, um dann entscheiden zu können, was richtig für mich ist...
Möglicherweise dauert das Verstehen aber noch die nächsten 300 Jahre... aber auch die Zeit ist relativ 
LG, MarySue
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29.05.2009, 21:05
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Wie erkenne ich... Beitrag #4 (permalink)
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Gast
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Warum braucht das "Ding " eigentlich immer einen Namen? Damit wir uns an etwas festhalten können?
Ok, nennen wir es der Einfachheit halber Seelenverwandtschaft....meine Erfahrung ist, man ist sich sehr ähnlich, versteht sich blind......hat aber mitunter auch die gleiche "Problematik" sprich Lernaufgabe. Von Lebensaufgabe möchte ich hier nicht sprechen, dass ist mir doch zu weit gegriffen.
Durch die gleiche Lernaufgabe besteht die Anziehung, nur sieht man wie so oft
eher den Splitter beim Gegenüber als den Balken im eigenen Auge. Man kann es auch Brett vorm Kopf nennen 
Die Trennungen sprechen auch für sich selbst, meist entwickelt sich einer schneller als der andere und bricht den Kontakt dann ab. Oder, um sich weiterentwickeln zu können, stellt man den Kontakt ein. Jedenfalls geht es aus meiner Sicht immer darum etwas zu erkennen und zu verändern.
Ich glaube eher nicht daran, dass Seelenverwandtschaft bei gegengeschlechtlichen Menschen zu einer Partnerschaft führen soll. Wer will schon mit seinem Spiegel leben 
Hat man die Lernaufgabe bewältigt, kann es auch sein dass sich die Wege trennen.
Diese Erläuterungen von früheren Leben glaube ich eher nicht. Es geht auch nicht zwingend um diesen Menschen und dass man ihm irgendwann in einem früheren Leben etwas angetan hat, es geht eher darum was man sich selbst im hier und jetzt antut.......und das spiegelt uns dieser Mensch.
Bin gespannt, wer mich nun alles zerreißt 
Alles Liebe
Flo 
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29.05.2009, 21:08
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Wie erkenne ich... Beitrag #5 (permalink)
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Benutzer
Registriert seit: 09.05.2008
Beiträge: 94
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Zitat:
Zitat von MarySue
... Also den Teil verstehe ich jetzt nicht so ganz... bedeutet das, dass alle, die meinen, ihren Seelenverwandten gefunden zu haben, nicht hinsehen wollen? Sie fokussieren einfach den anderen und schenken sich selbst zu wenig Beachtung. Also im Prinzip ist es so, wenn ich daran denke, was viele über ihre Situation beschreiben.Wenn ich also meinen Seelenverwandten gefunden habe und mich durch die starken Gefühle ect. auf ihn fokussiere, mache ich eigentlich etwas falsch, weil ich mich auf mich selbst konzentrieren soll?!?Aber es heißt doch auch, dass der Seelenpartner quasi mein "zweiter Teil" ist... also ein anderer Teil meiner Seele... also auch ich...Das ist mir echt alles zu kompliziert und vielleicht sind andere bei meinen wirren Gedanken auch schon ausgestiegen 
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Liebe MarySue,deine Gedankengänge sind ok, so habe ich es gemeint, denn Seelenverwandte helfen mir, bei meinen Aufgaben. Wir haben Aufgaben hier, jeder seine individuelle, wir sind nicht nur zum Spaß hier, obwohl der auch wichtig ist.Leckerlis? Ist ein Leben frei von Schmerzen, frei von Süchten, sofern ich sie überhaupt erkennen kann, ein Leckerli? Eine liebevolle Beziehung, frei von Eifersucht und Besitzansprüchen, voll von Achtung und Wertschätzung und "echter Liebe" - ein Leckerli? Und schlussendlich auf meinem Weg die eigene Bestimmung zu finden, ist das ein Leckerli? Es gibt noch viel mehr Leckerlis, ich muss sie nur ent-decken.Sie sind ja oft zuge-deckt mit Dingen die sehr wichtig erscheinen, ohne die ich scheinbar nicht leben kann...Nein, es kommt niemand und gibt mir ein Leckerli, wenn ich diesen Weg wähle, denn ich selbst gebe sie mir. Glückliche Beziehungen kann ich nur leben wenn ich selbst habe, was ich immer im anderen gesucht habe, wofür er oder sie herhalten musste, das war brauchen.Reibungsfläche gibt es in solchen Beziehungen ebenso, aber der Umgang mit Reibung ist ein anderer, die Entwicklung auch, es ist wie ein Dialog - ein miteinander denken, statt gegeneinander sprechen, in Liebe Ich habe mit meiner Betrachtung sehr weit ausgeholt, viele Fragen damit impliziert, aber das Leben hat mehr auf Lager, als es scheint...ich muss es nur ent-decken.Alles liebe inuuk
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29.05.2009, 21:20
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Wie erkenne ich... Beitrag #6 (permalink)
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 19.11.2008
Ort: Somewhere over the rainbow ;)
Beiträge: 103
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Man kann ( muss ) nicht herausfinden ob es eine Seelenverwandtschaft oder was auch immer ist..
Man fühlt es einfach..
Liebe Grüße
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29.05.2009, 21:25
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Wie erkenne ich... Beitrag #7 (permalink)
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Ort: Mainhattan
Alter: 27
Beiträge: 207
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Looool Flo 
Also ich zerreiße dich nicht... mal gucken, wer da sonst noch so kommt 
Ja, also ich würde schon gern wissen, wie ich das "Ding" nenne, wenn es mich mal wieder zur Weißglut treibt und bei mir alles durcheinander bringt...
Wie gesagt... ich bin hier, um zu verstehen  ALLES loool ich weiß, ein hohes Ziel hab ich mir da gesteckt 
Also was du jetzt unter Seelenverwandtschaft verstehst, würde möglicherweise ja doch auf meinen Fall zutreffen. Und wenn ich es mir recht überlege, könnte das auch ein Grund für die Trennung sein. Wir haben beide ein ähnliches Problem... und wir haben offen darüber gesprochen. Somit steht das jetzt für uns beide im Raum und wir müssen dieses Problem angehen.
Und das macht auch jeder auf seine Weise, das steht schon mal fest. Ich glaube, er wollte das Problem nie lösen, auch nicht als ich ihn darauf angesprochen habe. Jetzt muss er es wahrscheinlich auf die harte Tour lernen, denn inzwischen geht er zum Psychologen und möglicherweise wird dieses Problem ja da auch aufgedeckt und besprochen.
Das Komische ist, dass er mir im Prinzip gesagt hat, wie ich mein Problem lösen soll... Aber selbst kann er es nicht... Tja, bei anderen ist es immer leichter.
Allerdings kann es schon sein, dass wir uns doch wirklich sehr, sehr ähnlich sind und auch einige andere Probleme gleich sind, so dass wir immer wieder zueinander finden. Ich denke auch, dass wir wirklich viele Gemeinsamkeiten haben, die wir beide ändern wollen.
Na ja, mal gucken, ob wir nochmal irgendwie zueinander finden. Nichts ist unmöglich...
Übrigens...
Durch die gleiche Lernaufgabe besteht die Anziehung, nur sieht man wie so oft
eher den Splitter beim Gegenüber als den Balken im eigenen Auge. Man kann es auch Brett vorm Kopf nennen 
 ich lach mich weg 
Ich habe keine Ahnung, ob es gut oder schlecht ist, wenn man mit seinem Spiegel zusammen lebt. Ich könnte jetzt mit Sicherheit viele Vor- und Nachteile herbeireden. Eins steht für mich aber fest: Eine Liebe sollte die Chance bekommen, gelebt zu werden. Wenn man später feststellt, dass es nicht funktioniert, trotz dem man alles dafür getan hat, ja dann soll es eben so sein. Aber nichts ist schlimmer als einer vertanen Chance nachzuweinen!
So, dann bin ich jetzt auch mal gespannt
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29.05.2009, 21:38
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Wie erkenne ich... Beitrag #8 (permalink)
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Beiträge: 207
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Lieber inuuk,
möglicherweise erkennt man erst, dass etwas gut ist oder einem gut tut, wenn man das Gegenteil erlebt hat?! Ich meine, wer zieht denn ein Leben ohne Schmerzen einem mit Schmerzen nicht vor?! Insofern hast du wohl recht, dass es viele schöne Dinge gibt, die mich quasi belohnen.
Aber wie du selbst sagst... man muss sie entdecken. Und das ist schon wieder mit Arbeit verbunden... andererseits muss der Hund ja auch für seine Belohnung arbeiten 
Ach... warum bin ich nur so unglaublich faul loool Glückliche Beziehungen kann ich nur leben wenn ich selbst habe, was ich immer im anderen gesucht habe, wofür er oder sie herhalten musste, das war brauchen.
Also durch einige Erlebnisse in der letzten Zeit und vor allem durch diese Worte, glaube ich, dass bei mir so langsam der Groschen fällt. Zumindest diesen Teil des ganzen Wirrwarrs hab ich dann jetzt wohl begriffen.
Das spiegelt nämlich eigentlich genau das wider, was ich bisher erlebt habe. Wenn eine Beziehung zu Ende ging, habe ich immer bedauert, dass ich bestimmte Dinge einfach nicht mehr haben konnte, die ich durch jemand anderen hatte. Ich habe ihn gebraucht.
Im Nachhinein kann ich aber auch sagen, dass ich inzwischen schon fast akzeptiert habe, dass das nicht notwendig ist. Allerdings bin ich wohl noch lange nicht so weit, dass ich nicht wieder bei jemandem etwas finde, was ich brauche... und mir vielleicht aber selbst gar nicht geben kann.
Aber vielleicht ist es ja dann möglich, dieses Bedürfnis durch andere Dinge außerhalb einer Partnerschaft zu bekommen?!
ein miteinander denken, statt gegeneinander sprechen, in Liebe 
Das wäre echt ne feine Sache  Mal schauen, ob das irgendwann mal klappt.
Du hast auf jeden Fall ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht, danke
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